Und hier die Hurraberichte von heute. (mLmB)

DT, Mittwoch, 14.10.2015, 20:42 (vor 3757 Tagen) @ DT1795 Views

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.renningen-die-weltpresse-schaut-auf-malmsheim....

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.merkel-und-kretschmann-bei-bosch-wir-brauchen-...

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http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.neues-forschungszentrum-in-renningen-der-bosch...

Wie wäre es mal, Herr Denner, wenn Sie als theoretischer Physiker etwas für Ihre Alma Mater von Ihrem Millionengehalt spenden würden, damit dort wieder Toilettenpapier auf die Klos kommt oder die Gebäude verputzt und angestrichen werden können. Immer nur fordern, aber nichts geben. Von welchem Geld soll das denn passieren? Von dem, das die dicke Erika an die Besatzer abdrückt?

Zitat:

"Auch an Feier-Tagen bleibt Bosch-Chef Volkmar Denner bei seiner eher nachdenklichen Grundhaltung; Jubelposen liegen ihm nicht. Und deshalb hat der 58-Jährige das große öffentliche Interesse an der Eröffnung des 310 Millionen Euro teuren neuen Forschungszentrums in Renningen genutzt, um auf ein Defizit hinzuweisen. „Wir brauchen mehr Unternehmergeist, mehr Gründergeist“, sagte Denner noch vor der offiziellen Eröffnung bei einer Pressekonferenz. Später, als Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Winfried Kretschmann anwesend waren, wiederholte der Bosch-Chef sein Monitum: „Wir müssen noch schneller und risikobereiter sein als bisher. Ich könnte auch sagen: Unsere Entwickler müssen früher denn je unternehmerisch denken.“ Bosch will dazu mit der gegründeten eigenen Start-up-Plattform einen Beitrag leisten, aber vor allem sieht er die Universitäten in der Pflicht: „Wir müssen mehr Unternehmergeist in die deutsche Hochschulbildung tragen, das ist mein Anliegen.“

Aus Denners Sicht fehlt es in Europa sowohl an Wagniskapital („Wir haben keine entsprechende Szene“), als auch an Wagemut. Er zieht den Vergleich zu den USA, die mit ihrem Gründer-Mekka Silicon Valley weltweit bewundert werden. Nur 25 Prozent der Deutschen, so sagt Denner, könnten sich eine Firmengründung vorstellen, in den USA immerhin 40 Prozent. Als Hinderungsgrund nennen danach 80 Prozent der Deutschen die Angst vor dem Scheitern, in den USA nur 30 Prozent. Geht es nach dem Bosch-Chef, dann werden die Unis künftig nicht nur eine hochspezialisierte Examensvorbereitung liefern, sondern die technischen Studiengänge mit der Entwicklung von Geschäftsmodellen verbinden. Denner: „Wir müssen das Wagen lernen.“"

Das sagt er als hochbezahlter Angestellter eines Quasi Beamtenapparats. War NIEMALS bei einem Startup oder Mittelständler tätig. Immer schön in der Linie bei Bosch. Und dann solche Worte spucken.

https://de.wikipedia.org/wiki/Volkmar_Denner

Was er nicht sagt, ist, daß in den USA die SBIR Grants großzügige Startupfinanzierung geben, mit Summen, die viel höher sind als die Gelder, die man als Gründer in Deutschland bekommen kann. Was verschwiegen wird: die Googles, Teslas, Ciscos dieser Welt haben erstmal mit SBIR Grants angefangen, zwischen 100000 und 1000000 USD, dann erst kam das Wagniskapital der Sand Hill Road.


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