Das Verschwinden von Mohammed - Wie konnte das nur passieren? (edit: Ahhhhhhh)

Broesler, Dienstag, 13.10.2015, 15:59 vor 3759 Tagen 8375 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 13.10.2015, 16:13

Guten Tag zusammen,

mittlerweile leicht genervt von den täglichen Mohammed-Meldungen, würde ich euch gerne auf
eine Kleinigkeit aufmerksam machen, über die so in den Medien nicht mehr berichtet wird.

Aber beginnen wir von Anfang an:

[image]

Am linken Bildrand ist der vermisste, 4-jährige Junge zu sehen, auf dem rechten Bildabschnitt seine Mutter inklusive neuem Freund und den zwei verbliebenen Kindern aus einer alten Beziehung. Alle drei Kinder stammen also nicht von dem Herren im Bild, sondern wurden als Kinder von Aldiana Januzi und ihrem verstorbenen Mann in Bosnien-Herzegowina gezeugt. Als Fluchtgrund gab Frau Januzi die Ermordung ihres Mannes an, warum er ermordet wurde und von wem, wurde leider überhaupt nicht thematisiert. Möglicherweise war er Krimineller und sein Karma holte ihn lediglich ein...ob so etwas in Deutschland vor Asylgewährung geprüft wird, lassen wir an dieser Stelle, da es sich nur um Mutmaßungen handelt, mal beiseite.

Wie dem auch sei, aktuelle Berichte zum Thema Mohammed lassen den Leser vermuten, dass ein böser Mann den kleinen Mohammed in einer hektischen Sekunde seiner verzweifelten Mutter entriss und sich schnurstracks, mit dem Kind im Gepäck, vom LaGeSo-Gelände entfernte.

"“Ich wünsche mir nur, dass er wieder auftaucht, ich bin verzweifelt!”, sagt sie."
http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/wie-konnte-der-kleine-mohamed-vor-dem-lageso-versc...

Bevor dieser Teil der Story näher ergründet wird, stellt sich noch die Frage, was eigentlich eine seit zwei Jahren hier aufgenommene Frau vor dem LaGeSo macht:

"Dort will sie Sozialleistungen für die fünfköpfige Familie abholen."
(Quelle: Siehe Link weiter oben)

Nun gut, interessanterweise wurde der Artikel jedoch vor zwei Tagen "aktualisiert" und neben dem Streichen der Höhe der Geldleistung wurde meines Wissens nach nichts an dem Artikel verändert.
Die Summe belief sich übrigens auf 2900€...warum soviel? Keine Ahnung...nach zwei Jahren sollten doch eigentlich Betten, Möbel, etc. vorhanden sein...aber okay, auch dieser Fakt ist, im Vergleich zum nun kommenden, eher nebensächlichen Charakters.

Der wirkliche Knaller kommt jetzt: Falls ihr in den letzten Tagen Videos der Mutter gesehen habt, wird euch ihre Verzweiflung aufgefallen sein, sie scheint halt eine fürsorgliche Person zu sein. Wenn man nun aber den schon ein paar Tagen alten BZ-Artikel genau liest, springt einem folgendes ins Auge:

"Während des Termins lässt sie Mohammed alleine vor dem Haus stehen.
...Als Aldiana Januzi nach ihrem Termin an dem Landesamt wieder vor das Gebäude tritt, fehlt jede Spur von ihrem Sohn."

(Gleiche Quelle)

Noch Fragen?

Um den kleinen Jungen tut es mir leid, der kann nichts für seine Umwelt, Frau Januzi jedoch gehört,
meines Erachtens, wegen Verletzung der Sorgfaltspflicht angeklagt.

Ahoi
Broesler

(edit)
Soeben auf Bild.de:
"Am 1. Oktober war der Junge vom Gelände des Berliner Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) verschwunden.
Seine Mutter hatte ihn in der Menge aus den Augen verloren."
http://www.bild.de/regional/berlin/lageso-berlin/jetzt-uebernimmt-die-soko-mohamed-4299...
Sorry, aber, ahhhhhhhhhhhhh, ihr Lutscher, berichtet endlich ehrlich. Hoffentlich wird wenigstens der Junge unversehrt aufgefunden...

Einfache Erklärung: Neues Asylbewerberleistungsgesetz ist am 01.03.2015 in Kraft getreten

Reffke @, Dienstag, 13.10.2015, 16:28 vor 3759 Tagen @ Broesler 6509 Views

Jedem Flüchtling, der nach Deutschland kommt, stellt der Staat eine Unterkunft – darüber hinaus gibt es auch Geld.
Im Sozialamt Fürth (Bayern) kümmern sich bis zu 10 der 50 Mitarbeiter um 1600 Flüchtlinge. Behördenchefin Michaela Vogelreuther (51) erklärt in BILD, wie viel Geld es gibt: „Nach der Registrierung in der Erstaufnahme steht den Flüchtlingen ein Taschengeld zu.“
â–ºEin Alleinstehender erhält monatlich 143 Euro
â–ºVerheiratete jeweils 129 Euro
â–ºKind (0-6 Jahre) 84 Euro
â–ºKind (7-14 Jahre) 92 Euro
â–ºKind (15-18 Jahre) 85 Euro.
Sobald den Flüchtlingen ein fester Wohnort (Flüchtlingsheim) zugewiesen wird, steigen die Sätze:
â–ºAlleinstehender 325 Euro/Monat
â–ºVerheiratete jeweils 297 Euro
â–ºKind (0-6 Jahre) 211 Euro
â–ºKind (7-14 Jahre) 238 Euro
â–ºKind (15-18 Jahre) 269 Euro

Quelle: Bild

Die Gleichstellung mit HartzIV-Empfängern im Vorjahr, sowie Barauszahlung anstatt Sachleistung, und daß man solche Massen nicht einfach wieder abschieben kann, ist nun ein Riesenproblem.
Flüchtlingsrat Baden-Württemberg HP : Neues Asylbewerberleistungsgesetz am 01.03.2015 in Kraft getreten

Siehe dazu auch:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=368132

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Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
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==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Vorgetäuschte Geschichte?

software-engineer @, Dienstag, 13.10.2015, 18:44 vor 3759 Tagen @ Broesler 5579 Views

Ich habe mir die Videos auf der verlinkten Seite angesehen. Nach meiner Menschenkenntnis und meinem Bauchgefühl sagen die Mutter und ihr Freund nicht die Wahrheit. Körpersprache, Stimmlage, Wortwahl usw. sind nicht stimmig.

Dann das Video, in dem der Unbekannte mit dem kleinen Jungen davon geht. Man sieht, dass der kleine Junge beim Gehen entspannt mit der rechten Hand schlenkert. Das bedeutet, dass seine Muskulatur sich nahe dem Ruhetonus befindet, was wiederum auf eine entspannte Stimmung schließen lässt. So fühlt sich kein Kind, das längere Zeit von der Mutter in einer chaotischen Umgebung mit vielen fremden Menschen allein gelassen wurde und dann mit einem Fremden weg geht. Diese Szene sieht eher danach aus, dass die Mutter zu dem Kind gesagt hat: "Du Mohammed, wart' mal hier, gleich kommt Onkel Soundso und geht mit dir ein Eis essen" (oder so ähnlich). Es gibt leider keine Information, wann genau nach dem "Abstellen" des Kindes diese Sequenz aufgezeichnet wurde - ich vermute kurz nach dem "Abstellen", denn sonst wäre das Kind wesentlich nervöser.

Nach Berücksichtigung der vorliegenden Kontextinformationen könnte man auch Folgendes vermuten: Die Mutter hat das Kind zu einem für sie lukrativen Preis an einen Menschenhändler-Ring oder eine ähnliche Organisation verkauft, mit der Absicht, das Kind nachher als vermisst zu melden, um so sein Verschwinden zu erklären. Die Mutter und ihr Freund haben nicht damit gerechnet, dass die "Entführungsszene" von einer Überwachungskamera aufgezeichnet würde und sich daraus eine so große Publicity ergeben würde. Möglicherweise dachte sie: Ich unterschreibe einfach eine Vermissten-Bescheinigung und damit hat sich's.

Zu dem Phänotyp der Frau habe ich noch einige Gedanken, die ich aber jetzt nicht äußern möchte.

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Blickdiagnose: Zigeunerin - warum hast Du damit ein Problem? (oT)

Griba @, Dunkeldeutschland, Dienstag, 13.10.2015, 18:55 vor 3759 Tagen @ software-engineer 4950 Views

- kein Text -

--
Beste Grüße

GRIBA

Zigeunerin?

software-engineer @, Dienstag, 13.10.2015, 19:06 vor 3759 Tagen @ Griba 5287 Views

Ich verstehe deine Frage nicht ganz. Die Frau vermeidet eher den Blickkontakt, was zusammen mit anderen Körpersprache-Merkmalen auf Unaufrichtigkeit und Verschlagenheit hindeutet. Inwieweit diese Merkmale phänotypisch (Zigeunerin) oder situations-bedingt sind, möchte ich wie bereits angemerkt jetzt nicht beurteilen.

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Dann habe ich Dich mißverstanden. (oT)

Griba @, Dunkeldeutschland, Dienstag, 13.10.2015, 19:15 vor 3759 Tagen @ software-engineer 4563 Views

- kein Text -

--
Beste Grüße

GRIBA

solche 'Tragödien' gehören in DAlbanien doch zum Alltag

Apostroph @, Down Town (Switzerland), Dienstag, 13.10.2015, 22:19 vor 3759 Tagen @ Broesler 4639 Views

Lieber Broesler,


1. weil nirgends wo in der Welt besser medienwirksam umsetzbar und

2. Ein Massen-Mitleid den sozialen Aufstieg unmittelbar nach sich zieht.


Unsere neuen Mit-Menschen haben in mancher Hinsicht einen kolossalen Vorsprung, welcher uns weder geläufig, geschweige denn angeboren ist.

'Das schaffen wir schon' - Syndrom soll angeblich Wunder wirken.

Das Schluckauf wird allerdings immer hör- und vernehmbarer ...


Apo'

--
"Wir können nicht alle Helden sein, weil ja irgendeiner am Bordstein stehen und klatschen muss, wenn sie vorüber schreiten."

W. Adair

@Rechtschreibkorrektur:

Broesler, Donnerstag, 15.10.2015, 18:07 vor 3757 Tagen @ Broesler 3986 Views

Der kleine Junge heißt Mohamed, wurde von mir aber permanent Mohammed genannt...ich schieb's mal auf die Opera Rechtschreibkorrektur, die "Mohamed" als falsch deklariert. Einmal dem Rechtschreibwahn verfallen, wurde sogar der Name im verlinkten BZ-Text fälschlicherweise abgeändert.

Und noch was:
"Wenn man nun aber den schon ein paar Tagen alten BZ-Artikel genau liest"
Ich verkaufe ein "n".

Danke und ahoi
Broesler

Neues vom Fall "Mohamed"

Broesler, Samstag, 06.02.2016, 00:10 vor 3644 Tagen @ Broesler 3267 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 06.02.2016, 00:18

Wir erinnern uns an den kleinen Jungen namens Mohamed, der, nach Aussage des neuen Freundes der Mutter, alleine vor dem LaGeSo in Berlin stehengelassen worden war, daraufhin verschwand und schlussendlich leider nur noch tot aufgefunden werden konnte.

Eine Anfrage des Grünen Lux brachte nun folgendes zu Tage:

"Die Beamten vermuteten [anfangs, Anmerk. Broesler] Familienstreitigkeiten und sogar die Vortäuschung der Entführung, um die bevorstehende Abschiebung der bosnischstämmigen Familie zu verhindern."

Nein - Doch - Oh...wie sind die bloß auf diesen vollkommen abstrusen Gedanken gekommen...

Benedikt Lux kritisiert deshalb die Berliner Polizei:
"Die Berliner Polizei hat im Fall Mohamed zunächst nachlässig ermittelt."
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fall-mohamed-ermittler-vernachlaessigten-zunaechs...

Die Sache stinkt, meiner Nase nach, nach wie vor zum Himmel. Das permanente Ausblenden der Aussage des Freundes ist mehr als auffällig (Wir kamen raus, er [Mohamed] war weg.).

Aber was soll's, Fall erledigt, der nächste bitte...

Ahoi
Broesler

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