Lafontaine: "Die Aufnahmebereitschaft kann nicht von der Politik festgelegt werden, nicht von Regierung und Parlamenten..."

azur, Dienstag, 13.10.2015, 15:51 (vor 3758 Tagen)2642 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 13.10.2015, 16:25

Hallo allen,

das schwere Organisationsversagen der Merkel zeigt immer fatalere Folgen. Wie zu erwarten, frieren nun schon Zehntausende in kalten Zelten, mit der Folge von Lungenentzüdungen usw. bei Kindern usw.:

"Flüchtlinge in Deutschland
Trotz Kälte im Zelt

Viele Flüchtlinge sind derzeit in Zelten oder zeltähnlichen Unterkünften untergebracht. Nach einer Umfrage der "Welt" leben darin zurzeit etwa 42.000 Asylsuchende. Viele Zelte seien nicht winterfest - und die Temperaturen sinken. Barbara Jung hat sich selbst ein Bild gemacht.
Von Barbara Jung, NDR Hamburg"

Was für eine Sauerei!

Und massenhaft wurde jedes Mahnen diffamiert!

Zu dem ganzen Lafontaine. Nach dem er u. a. dem Einsatz des saarländischen Innenministers würdigte, also angenehm konstruktiv an die Sache geht, sagte er vor dem saarländischen Landtag:

"...müssen wir uns klar machen, dass die Aufnahmebereitschaft kann nicht von der Politik festgelegt werden, nicht von Regierung und Parlamenten. Letztendlich entscheidet über die Aufnahmebereitschaft in Deutschland die Bevölkerung und ihr Gefühl dafür, inwieweit es richtig ist, Menschen aufzunehmen, Menschen Gastfreundschaft zu gewähren und sie zu unterstützen. Das ist der entscheidende Punkt.
Und deshalb ist es Aufgabe der Politik, alles jetzt, und nicht in einem Zeitraum später, dafür zu tun, dass diese Aufnahmebereitschaft in der Bevölkerung erhalten bleibt..."

Es dürfe nicht sein: "dass diejenigen in unserer Gesellschaft, denen es schlechter geht in unserer Gesellschaft jetzt das Gefühl haben, sie werden nicht mehr berücksichtigt, und das jetzt die einen gegen die andren ausgespielt werden...

Wir müssen konkrete Angebote jetzt machen an diejenigen, denen es schlechter geht in unserer Gesellschaft. Sonst wird das Ressentiment sich verstärken. Es gibt den Vorschlag Wolfgang Schäubles, wir müssten jetzt die zusätzlichen Mittel, die aufgebracht werden müssen, durch Einsparungen an anderer Stelle auffangen und es gibt den Vorschlag aus Politik und Wirtschaft, den Mindestlohn wieder zu öffnen, damit die Zuwanderung auch für billigere Arbeitsplätze genutzt werden kann. Das sind beides Vorschläge, die genau zu den Ressentiments führen werden, ich halte sie für grundfalsch. Es darf nicht so sein, dass die Zuwanderung zu weiterer Lohndrückerei führt..."

Aus: Oskar Lafontaine zur Regierungserkärung der saarländischen Ministerpräsidentin (Video von 17 min 46, das Zitat etwa ab min 2:30)

Damit hebt er sich angenehm von denjenigen ab, die jegliche Kritik abkanzeln wollen und die Bedürfnisse der Einheimischen völlig ignorieren (das scheint nun besonders bei Grünen, SPD und Linken Mode zu sein, ihr eigenes Klientel zu schneiden und nicht mehr dem selbstgewählten Anspruch für soziale Verbesserungen zu sorgen, zu entsprechen).

Es ist zu erwarten, dass es auf Grund des dummen Vorgehens der Merkel zu weit mehr Schwierigkeiten kommen wird.

Es ist keine Frage mehr: Die Merkel muss weg!!

Viele freundliche Grüße

azur

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ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.


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