Zuwanderung und Asyl (m. L.)

schaumermal, wohnhaft, Montag, 12.10.2015, 23:21 vor 3760 Tagen 2847 Views

Mit dieser äußerst aktuellen Thematik befasste sich auch der Riedlinger Pastor Tscharntke sehr umfassend in seinen letzten beiden Sonntagspredigten in überraschend klarer, schonungsloser Weise.
Es wäre äußerst wünschenswert, wenn es in diesem Lande noch mehr solche couragierten Persönlichkeiten gäbe.

„Wach auf, wach auf, du deutsches Land! Du hast genug geschlafen.“

Gottesdienst 11.10.2015 – Wie gehen wir als Christen mit der Zuwanderungsproblematik um?

Du hast das Land erschüttert, hast es zerrissen; heile seine Risse, denn es wankt!
Psalm 60,4

Gottesdienst 04.10.15 - Der Christ und der Fremde


Beide Predigten sind mittels MP3-Audio-Datei auf der Homepage abrufbar.
http://www.efk-riedlingen.de/predigtarchiv/

Wer eine ruhige Stunde dafür erübrigen kann, wird von der offenen Annäherung an die Thematik angenehm berührt sein. [[top]]

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schaumermal

Zahlen zu "Integration" von Migranten in DE vor 2011 ..

Beo2 @, NRW Witten, Dienstag, 13.10.2015, 10:51 vor 3759 Tagen @ schaumermal 1755 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 13.10.2015, 10:59

Hier sind einige Zahlen und aus Zitat daraus aus einer Studie des DIW dem Jahr 2013:
http://www.taz.de/!5176721/

"Türken gehen in Berlin unter. 75 Prozent der Migranten türkischer Herkunft haben keinen Schulabschluss, fast jeder zweite ist arbeitslos ..."

"Jeder zweite Berliner türkischer Herkunft lebt von Sozialleistungen. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor, die heute veröffentlicht wird. Allein die Arbeitslosenquote der türkischstämmigen Migranten liegt demnach bei 44 Prozent. "Das Problem ist bei dieser Gruppe deshalb so gravierend, weil drei Viertel keinen Schulabschluss nachweisen können." [...]
"In Großstädten ist die Arbeitslosigkeit unter Zuwanderern generell doppelt so hoch wie die der übrigen Bevölkerung. Weil in Berlin die Erwerbslosigkeit weit über dem Bundesdurchschnitt liegt, erreicht hier die Unterbeschäftigung von Migranten besonders heftige Ausmaße: Jeder Dritte war 2005 arbeitslos gemeldet." [...]
"Brisant sind die Zahlen vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung. Heute stammt jeder vierte Berliner nicht aus Deutschland. Der Anteil wird in Zukunft aber rasant steigen: Bei den Kindern haben 43 Prozent einen Migrationshintergrund." [...]
"Die DIW-Studie berücksichtigt nur Daten von 2005. Seitdem habe sich jedoch viel getan ... "Es gibt inzwischen eine leichte Verbesserung bei der Erwerbslosigkeit." Auch die Zahl der jungen Migranten ohne Berufsabschluss sei etwas zurückgegangen." [...]

Und hier einige Zahlen aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) aus dem Jahr 2013:
http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/09/489151/nicht-eu-auslaender-in-deut...

"Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist vor allem für Migranten ein großes Problem. Insbesondere Menschen aus dem Libanon, dem Irak, Afghanistan und dem Iran sind stark betroffen von der negativen Entwicklung. Doch auch Russen, Vietnamesen und Ukrainer haben es schwer auf dem Arbeitsmarkt. Türken schneiden hingegen besser ab ..."

"Von der aktuellen Arbeitslosigkeit in Deutschland sind vor allem Nicht-EU Ausländer betroffen. Insbesondere Staatsbürger aus arabischen Ländern haben es schwer, einen Job zu finden. Etwa 55 Prozent aller Libanesen in Deutschland sind arbeitslos. Iraker sind zu 46 Prozent arbeitslos. Danach folgen Afghanen mit 37,5 Prozent und Iraner mit 37 Prozent." [...]
"Doch auch Ukrainer und Russen haben es schwer einer geregelten Arbeit nachzugehen. Ukrainische Staatsbürger sind zu 30,2 Prozent arbeitslos. Bei den Russen liegt die Arbeitslosenquote bei 24,4 Prozent und bei den Kasachen bei 23 Prozent. Darauf folgen die Vietnamesen mit 21,9 Prozent." [...]
"Türkische Staatsbürger schneiden verhältnismäßig besser ab. 140.000 der 460.000 sind aktuell ohne Arbeit. Das entspricht einem prozentualen Anteil von 21,5 Prozent." [...]
"Rund 193,000 in Deutschland lebende Türken haben in der Zeit zwischen 2007 und 2011 das Land wieder Richtung Heimat verlassen. Wie die türkisch-deutsche Stiftung für Bildung und wissenschaftliche Forschung (TAVAK) herausgefunden hat, kehrten verstärkt junge Migranten türkischer Herkunft in die Türkei zurück, weil sie in der Bundesrepublik mit hoher Arbeitslosigkeit und Diskriminierung konfrontiert wurden (mehr hier)." [...]
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Und da sind noch diejenigen alteingessenen Migranten nicht mitgezählt, die sich in diversen "Eingliederungs"-maßnahmen der Jobcenter befinden. So sieht's aus mit der Integration unserer zugewanderten "Fachkräfte"!
Auch die Schattenwirtschaft (Familienklüngel) und Schwarzarbeit sind bei denen besonders verbreitet. Und dies sind Zahlen erhoben in der Zeit vor 2011, also vor der aktuellen Flüchtlingsschwemme.

Mit Gruß, Beo2

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