Mal was über Krankheiten und deren Kosten
bearbeitet von unbekannt, Montag, 12.10.2015, 22:43
Damit man nicht immer über die Immigranten spricht.
Wahrscheinlich hab ich das hier schon mal erzählt, dass ich so meine Probleme habe mit allem, was weiße oder schwarze Kittel trägt. Sind mir einfach zu viele Scharlatane dabei.
Bleiben wir mal bei den Weißkitteln resp. der damit verbundenen Industriezweige:
Ich brauche sie zum Glück nicht, schon seit mehreren Jahrzehnten. Das heißt aber nicht, dass man nicht auch mal ein Wehwehchen hat. Hab mir einen Muskelfaserrriss oder -anriss zugezogen. Schmerzhaft und langwierig. Jetzt hab ich natürlich mein persönliches Problem, dass ich immer mobil sein muß. Die Therapie "PECH" (Pause - Eis - Compression - Hochlagern) funktioniert nicht auf der Baustelle.
Meine Frau hat genügend Bekannte, die auch im Medizinischen tätig sind. Der fast unisone Rat: Diclofenac, Ibuprofen, schmerzstillende Tabletten.
Klar gibts für Sportler, die viel Geld kosten, noch andere Methoden, - Elektro, spezielle Massagen, etc.
Jetzt habe ich vielleicht nicht jeden einzelnen Klick zu diesem Thema durchgelesen, -aber viele davon. Kein einziger ist mir aufgefallen, wo man spezielle Wirkstoffe, die aus der Pflanzenheilkunde kommen, zur Anwendung bringt. Mag ja aber sein, dass das irgendwo versteckt noch zu finden ist.
Der Zufall wills, dass die Verwendung von Heilpflanzen zu meinen Interessensgebieten (schon seit Jahrzehnten) gehört und ich weiß, was ich zu tun habe. Zweimal täglich intensiv cremen, morgens mit einer kampferhaltigen Salbe und abends mit einer Beinwell-Salbe. Beim Herumgehen, was man auf das Notwendigste beschränken soll (also Schonung), den Muskel durch elastischen Verband oder Elastik-Binde stützen.
Alles Binsenweisheiten, die man aber in dieser komprimierten Form von keinem Arzt erfährt. Vielleicht noch vom Heilpraktiker. Zusätzlich sehe ich nach, was im Blut drinnen ist, - die jährliche Laboruntersuchung steht sowieso an. Logisch, - dass ich - in meinem Fall - den Magnesiummangel behebe, - aber nicht durch chemiesches Magnesium , sondern durch natürliches, nämlich Backhefe. Hat wesentliche höhere Effizienz. Zusätzlich Bananen.
Aber ich will nicht nur auf die Information hinaus, die von der Schulmedizin in dieser Form kaum rüberkommt, sondern auch auf die Preise resp. Kosten.
Meine Freunde wollen mir aus D eine Beinwellsalbe schicken. Lieb gemeint, - aber blanker Unsinn. Kaufe ich hier für ca. 1 € aus der Apotheke pro 50g. In D kostet die billigste 100g- Tube 12,50 € übers Internet. Gibt aber in der Apotheke auch viel höhere Preise.
Weiter zum Kampfer. Auch als "Pferdesalbe" bekannt. Kostet hier - direkt aus der Veterinärapotheke (in der Humanmedizin ist genau dasselbe drin, nur zum doppelten Preis) für 150 g ca. 3,70 €. Hat erst aufgeschlagen, bis vor kurzem warens nur 3 €.
Jetzt ist hier was Interessantes festzustellen: Diesen Artikel hats früher nur zu höherem Preis gegeben. Anscheinend hat sich das aber bei vielen Leuten herumgesprochen, dass diese Substanz bei verschiedenen Beschwerden ganz gut wirkt. Also, - sind mehrere Hersteller auf die Idee gekommen, das zu produzieren. Viele Anbieter drücken den Preis nach unten, und so kann man das schon teilweise heute in D billiger bekommen als hier in RO.
Das Interessante: Überall, wo man das im Net anklickt, erscheinen wunderschöne Dosen, die spezifischen Werbeinformationen jedes Herstellers, viele oft mit Preis versehen, - aber nirgends kann man nachlesen, woraufs ankommt: Nämlich auf die Menge (Gramm) des Kampfers pro Gewichtseinheit, der in der Salbe drin sein soll. Klar wird man das dann lesen können, wenn man es erst gekauft hat. Dann kann mans aber kaum mehr zurückgeben, - und ob das einem überhaupt auffällt, ist die andere Frage.
Weiter zur Blutuntersuchung. Da ich auch seit Jahrzehnten keine KV mehr habe, bezahle ich alles cash. Blutuntersuchung mit ca. 24 Parametern plus PSA (geht natürlich bei dieser Gelegenheit gleich mit) kostet einschl. Urin insgesamt ca. 60 €. Ich möchte nicht fragen, was das in Deutschland kostet. Hab mal was von einem großen Blutbild gelesen, so um die 1.000 €.
Mein Resümee:
Die natürlichen Substanzen, die dem Patienten helfen, werden kaum erwähnt, - man greift viel lieber zur Chemie. So mancher würde sagen, geh doch zum Arzt. Ich frage mich, was der Arzt mir mehr helfen soll, als ich mir selbst helfe. Wenn ich aber als "Otto Normalo" in Deutschland leben würde, dann würde ich zum Arzt gehen, der als gewissenhafter Arzt genauso eine Blutuntersuchung anordnen würde, vieleicht noch eine Ultraschall und/oder eine MR, und der dann mit Diclo und Ibu und Schmerztabletten für alles so einen 4-stelligen Betrag bei der Kasse abrechnen würde.
Immer unter der Voraussetzung, dass er Ultraschall und MR im Hause hat, sonst würde ein Teil davon ein Kollege kassieren. Aber an den Gesamtkosten, die bei der Kasse abgerechnet werden, ändert das nichts. Mich kostet der ganze Spaß weit unter 100 €, einschl. Hilfsmittel und Blutuntersuchung.
Leider bin ich nicht aus der weißen Zunft, - aber vieleicht irgendjemand im Forum, der das hier liest. Würde mich echt interessieren, ob ich mit meiner "Hochrechnung" recht habe oder nicht. Läßt sich nun erklären, warum die KV in Deutschland so hoch sind? Oder anders gefragt, - wenn sich viele so verhalten würden wie ich, wie hoch (oder niedrig) wäre dann der KV-Beitrag für den Einzelnen? Wie sehr der Faktor "Geld" bei allem, was mit Medizin und Medikamenten zu tun hat, hier mitspielt?
Völlig abgesehen von der Tatsache, dass ich auf "gesundem" Wege gesund werden und nicht durch irgendwelche Medikationen gleich den Grundstein für die nächste Behandlung legen will.......
. Nur, dass ich auch dankend auf Laboruntersuchungen verzichte. Ich behaupte, ich spuere selbst das, inkl. des
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