dass viele von denen mit Fug und Recht behaupten können, dass sie von nirgendwo abgeschrieben haben,... warum?
Weil ich davon ausgehe, dass die Leute ihren Dreck gar nicht selbst verzapft haben. Das sind am Ende alles Auftragsarbeiten gewesen von den Möchtegern-Doktoren- und -Professoren, geschrieben von Ghostwritern, die es im Netz zu Hauf zu finden gibt. Die gab es auch schon zu Zeiten, als das Internet noch nicht da war. Und dazu, diese Leute zu finden, reichte es dann noch an Intelligenz und Pfiffigkeit und Engagement. Für ehrliche, wissenschaftliche Leistungen war dann aber wohl nicht genug Engagement da. Und die Auftragsschreiberlinge?
Wenn "mich" nicht wirklich interessiert, ob jemand Ärger kriegt, weil die Auftraggeber gegenüber niemandem zugeben dürfen, dass sie nicht ein einziges Komma zu ihren wissenschaftlichen Arbeiten beigetragen haben, dann mache "ich" mir die Sache schon mal leicht und schaue mal, was es so gibt. Gehört ja an sich eh zu einer wissenschaftlichen Arbeit, um das Thema für die eigene Idee abzugrenzen. Nach dem Motto: Gibt es dazu schon was? Wenn ja, wo ist der neue Dreh für eine wissenschaftliche Eigenleistung? Und wenn da nichts ist an möglicher Eigenleistung? Was soll das schon ausmachen. Weiß ja keiner. Fälschen, angeben, lügen, das alles gehört ja eh zum breiten Repertoire eines Politikers, also einfach schön früh damit anfangen...
Ich schätze, von Haus aus haben zu viele Menschen, die in die große Politik wollen, zu viel Geld und sind zu bequem oder ängstlich oder was auch immer. Leider verschwinden solche Leute, wenn sie erwischt werden, nicht automatisch im Orkus der Geschichte, wo sie eigentlich hingehörten.
Gruß
stocksorcerer