Cem Ö. meint, man dürfe keinesfalls mit Erdogan verhandeln, auch nicht in Flüchtlingsfragen

azur, Montag, 12.10.2015, 11:42 (vor 3759 Tagen)2121 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 12.10.2015, 11:53

Hallo allen,

versteckt in einer Warnmeldung, wonach eine hohe Gefahr bestünde, dass die Streitigkeiten aus der Türkei auch in Deutschland aufrühren können, bei dem sich "sogenannte" Osmanen und "Apo" gegenüberstünden:

"So gebe es auf der einen Seite sogenannte Osmanen in Deutschland, die sich als gewaltbereite Verteidiger des Türkentums bezeichneten. Auf der anderen Seite stünden Anhänger von "Apo", die bei Demonstrationen vermummt aufträten und auf ihren Plakaten teilweise von Vergeltung sprächen.

"Apo" ist der Kosename für den inhaftierten Führer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan. Beide Gruppen seien zwar in der Minderheit, betonte der Chef der Türkischen Gemeinde, fügte jedoch hinzu: "Wehret den Anfängen".

die Aufforderunge Cem. Ös. alle Verhandlungen mit Erdogan auf Eis zu legen. Nur bis wann?

"Özdemir will keine Gespräche mit Erdogan

Pessimistisch über die Entwicklung in der Türkei äußerte sich der Grünen-Bundesvorsitzende Cem Özdemir. Er warf dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan vor, die Spannungen anzuheizen. "Offensichtlich wird hier daran gearbeitet, geordnete und faire Wahlen zu verhindern", sagte Özdemir der "Passauer Neuen Presse". "Wenn am 1. November reguläre demokratische Wahlen stattfinden, hätte Erdogan wieder keine Mehrheit. Das weiß auch er", sagte der Grünen-Politiker.

Gegenüber der Funke Mediengruppe forderte Özdemir, die Gespräche der EU mit Erdogan auf Eis zu legen: "Wir dürfen bis zur Wahl am 1. November nichts tun, was als Stärkung von Erdogan verstanden werden könnte. Jedes Abkommen wäre ein Signal, dass Erdogan für uns ein normaler Gesprächspartner wäre." Wer aber "den Tod seiner Bürger, Polizisten und Soldaten in Kauf nimmt", könne kein Staatschef sein. Vor diesem Hintergrund warnte der Grünen-Vorsitzende Europa auch davor, auf die Türkei als Partner zu setzen, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen."

Die Bundesregierung hatte vermutlich schon auf die Wahlen in Österreich Rücksichten genommen, und nun ein weiteres Zuwarten bis wann? Die Türkei gilt als eine der Schlüsselpositionen in der Flüchtlingsfrage.

Aus: Warnung der Türkischen Gemeinde
Schwappt die Gewalt nach Deutschland?

Ebenfalls auf der TS: US-Präsidentschaftskandidat Trump
"Merkels Flüchtlingspolitik ist wahnsinnig"

"Donald Trump, Milliardär, Umfragekönig und Hau-Drauf-Republikaner" sagte dies gegenüber CBS. Weiter heißt es in dem Bericht über dieses Interview:

"Deutschland gibt sich hilfsbereit, die Kanzlerin will die Grenzen nicht schließen.

Keine Lösung für Trump. Er habe immer gedacht, Angela Merkel sei "eine große Führungsfigur", aber was sie in Deutschland mache, das sei "wahnsinnig".

Angst vor dem "Trojanischen Pferd"

Es wird unklar gelassen, welchen Umstand Trump meint, wenn er sagt: "Trumps Sorge - die er mit vielen hier teilt: Wer kommt da? So viele junge, starke Männer: "Zweihunderttausend Menschen - das könnte das größte Trojanische Pferd sein. Dagegen wäre das Trojanische Pferd ein Klacks." Wenn sich herausstelle, dass diese Leute zum "Islamischen Staat" gehörten. Also sollte man die Leute doch irgendwie in der Region halten. Zum Beispiel in einer Sicherheitszone, geschaffen zusammen mit den Europäern, und den Golfstaaten - die hätten ja ohnehin genug Geld."

Es könnte sich auf den Umstand beziehen, dass die USA planten 185tausend Syrer aufzunehmen, wahrscheinlicher ist aber, dass er Deutschland meint.

In einem weiteren Bericht werden Massenunterbringungen in unbeheizten Zelten ohne Zeltböden gezeigt und es ist die Rede davon, dass es deutlich mehr Zuwanderer im der Massenunterkunft als Anwohner seien, anders als im Text zum Video:

"Im eigentlich beschaulichen Braunschweiger Stadtteil Kralenriede lebten von einer Nacht auf die andere genauso viele Flüchtlinge wie Einwohner - in einer überfüllten Aufnahmestelle. Beide Seiten erfuhren, wie schwierig es ist, einander zu verstehen." http://www.tagesschau.de/inland/braunschweig-fluechtlinge-101.html

Wir hatten hier schon Bodenfrost. Hier ist eine Meldung zum Thema:

Klein: "Brandenburg deutschlandweit weit vorn"
Großschrift: "Alle Flüchtlinge in winterfesten Quartieren

Die ersten Nachtfröste verschärfen die Situation der Flüchtlinge in Deutschland deutlich. Viele von ihnen haben noch keine ausreichend warme Unterkunft. Brandenburg konnte aber vermelden, in den Erstaufnahmeeinrichtungen stehen jetzt überall winterfeste Quartiere bereit.

Der Winter steht vor der Tür, doch etliche Bundesländer haben noch keine winterfesten Unterkünfte für die Flüchtlinge. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den Ländern."

Dann folgen Angaben zu der Problematik in einigen Bundesländern:

"Kaum Alternativen zu wintertauglichen Zelten

In den Bundesländern ist die Lage bei den Flüchtlingsunterkünften sehr unterschiedlich. Die Bremer Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) sagte: "Wir müssen unsere Standards ständig weiter absenken, um den Menschen überhaupt noch ein Dach über dem Kopf zu bieten." 1.000 der fast 5.000 Plätze in Notunterkünften seien nicht wintertauglich. Bremen will auf isolierte und mit Fenstern ausgestattete Zelte ausweichen..."

Das liest sich die Überschrift etwas anders. Aus: www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/brandenburg/2015/10/brandenburg-winterfest-quartier-erstaufnahmeeinrichtungen.html

Warnungen gab es reichlich. Wenn man aber manche hört, wie Grönemeier auf dem Konzert in München, sind Mahner vorwiegend nur dumpfe Menschenfeinde (auch auf der CSU muss jemand wie Grönemeier wie gewohnt rumtreten, wohl weil man es so gewohnt ist - und auch unabhängig von dem, was die dortige Regierungen, die Landkreise und Kommunen unbestritten großartiges leisten).

Vorhin sagt mir jemand, der beruflich sehr viel in Privathaushalten herum kommt: Die Medien sprechen doch von über 75 % Zustimmung zur Flüchtlings-Politik der Bundesregierung. Das merkwürdige sei aber, dass er nie jemanden davon treffe.

Weiter aus Brandburg: Asylbewerber in Gransee an Tuberkulose erkrankt | rbb Rundfunk Berlin

Der brandenburger MP warnte ebenfalls (oft wird ja der Eindruck verbreitet, Kritik käme nur aus Bayern):

"... hat Woidke die Bundesregierung aufgefordert, den Flüchtingszustrom zu begrenzen. "Die Kanzlerin muss Wege aufzeigen, um die hohen Flüchtlingszahlen zu verringern", sagte Woidke der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".
"http://www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/brandenburg/2015/10/woidke-fordert-signal-von-merkel-in-fluechtlingsfrage-vor-fluech.html

In Berlin ist die Registrierung nach wie vor so, dass die Zuwanderer Tage lang draußen stehen müssen ( Dort ist nun auch ein kleiner Junge abhanden gekommen, nach dem die Polzei fahndet ), woran die neue Registrierungs-Stelle in dem beschlagnahmten Bankgebäude doch nichts ändern würde: http://www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/berlin/2015/10/situation-lageso-kri... Die Ehrenamtlichen sprechen von kathastrophalen Zuständen, und man fasst sich beim Folgenden an den Kopf: "Warten werden die Menschen also weiterhin müssen, denn auch an der Turmstraße sind es im Schnitt derzeit nur 100 abgeschlossene Registrierungen pro Tag. Da vor dem ehemaligen Gebäude der Landesbank in der Bundesallee kein Platz ist, sondern nur eine vierspurige Straße, ist geplant, dass die Neuankömmlinge weiterhin am Lageso in der Turmstraße warten. Von dort werden sie mit Bussen in die Bundesallee gefahren.".

Ebenfalls aus Brandenburg: "Polizei löst Anti-Asyl-Demo in Cottbus auf" und verweist auch auf weitere solcher Vorkommnisse, auch in Dresden.
http://www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/brandenburg/2015/10/polizei-loest-a...

Es ist eine besorgniserregende Gemengenlage, und man kann nur hoffen, dass sich das alles unter Kontrolle halten lässt.

Viele freundliche Grüße

azur

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