Pro 100 illegalen Zuwanderern bis zu 1 Vollzeitstelle als Sozialarbeiter

Piter @, Montag, 12.10.2015, 11:04 vor 3760 Tagen 3691 Views

Hallo,

ich habe einen Bekannten in der Stadtverwaltung, er sagte, dass die Stellenzahl für Sozialarbeiter massiv ausgebaut wird. Er zeichnete ein Bild, das pro 100 illegalen Zuwanderern, rund 1 Vollzeitstelle erwarten lässt.

Bei mindestens 3 Millionen Illegalen in 2015/16 wären dies rund 30.000 Vollzeitstellen.

Es gibt in Deutschland 200.000 Sozialarbeiter für 80 Mio. Einwohner.

Also ein Schlüssel von 1:400. Mit dem neuen Schlüssel von 1:100 würde sich die Zahl der jährlich benötigten Sozialarbeiter vervierfachen.

Das ist doch toll für alle Damen, die Psychologie studieren <img src=" />

Auch wenn es unter studierten Psycholog(inn)en jede Menge Schnarchnasen gibt ...

CrisisMaven ⌂ @, Montag, 12.10.2015, 11:18 vor 3760 Tagen @ Piter 3539 Views

Es gibt in Deutschland 200.000 Sozialarbeiter für 80 Mio. Einwohner.
Also ein Schlüssel von 1:400. Mit dem neuen Schlüssel von 1:100 würde sich die Zahl der jährlich benötigten Sozialarbeiter vervierfachen.
Das ist doch toll für alle Damen, die Psychologie studieren <img src=" />

... sind "SozPaed" und Sozialarbeit keine akademischen, sondern FH-Studien.

Psychologen kommen eher dann zum Einsatz, wenn Supervision fuer verzweifelte Sozialarbeiterinnen gebraucht wird.

Balintgruppen und Popcorn long.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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Akademisch sind (FH)

mh-ing @, Montag, 12.10.2015, 12:08 vor 3760 Tagen @ CrisisMaven 2896 Views

... sind "SozPaed" und Sozialarbeit keine akademischen, sondern
FH-Studien.

Hochschulen sind eine akademische Bildung, egal ob FH, TH, U oder GH.

Ja, ich bin halt ein Fossil ...

CrisisMaven ⌂ @, Montag, 12.10.2015, 12:33 vor 3760 Tagen @ mh-ing 2959 Views

Hochschulen sind eine akademische Bildung, egal ob FH, TH, U oder GH.

... und wollte mal wieder gegen den Stachel loecken.

Zu "meiner Zeit" war Fachhochschule nicht "akademisch" und der gehobene Dienst haette sich eine Backpfeife gefangen, wenn er mit dem hoeheren Dienst auf der Weihnachtsfeier unter den einleitenden Worten "Wir Akademiker" versucht haette, anzustossen.

Aber heute sind Polizisten wie Kindergaertner Akademiker.

Zu "meiner Zeit" gingen irgendwie 13% auf's Gymnasium, als ich die allgemeine Hochschulreife erwarb, waren es ca. 33% und heute sind es nochmal doppelt soviele.

Zu "meiner Zeit" gab es eine Eins dafuer, dass eine Klassenarbeit fehlerfrei abgegeben wurde, alles andere war eine Zwei. Als ich das Gymnasium verliess, begann man, einen einzigen Kommafehler als "Eins minus" zu bewerten, und der zweite Kommafehler im selben Aufsatz war aber wieder eine ... Zwei, von mir aus eine Zwei Plus.

Rechnen kann man damit nicht, was die Akademiker, die sich Studienraete nennen, ebenfalls disqualifiziert. Aber wer bin ich schon.

Kurz nach meiner Hochschulreife wurden dann alle graduierten Ingenieure "nachdiplomiert", irgendwann kamen dann die Fachhochschulen zum Titel "University of Applied Sciences" und im Zuge dieser Nachdiplomierung kam dann irgendwann der abwegige Gedanke auf, eine SozPaed koenne Akademikerin sein.

Andererseits waren schon immer Mediziner Akademiker, obwohl deren Doktorarbeiten oft nicht den Schweissgehalt einer SozPaed-Diplomarbeit erreichen.

Aber was soll's, seit Bologna ist das ganze eh wurscht, und nun haben wir bald ein paar Millionen Akademiker mehr, als noch vor sechs Monaten, da darf sich jeder bald graduiert fuehlen. Auch Schavan und von der Leihen und Stoiber-Toechter muessen nicht mehr fuerchten, als Nicht-Akademikerinnen auf der Wies'n ausgebuht zu werden. Saufen koennen alle gleich, ausser den Neu-Akademikern.

Also: im Prinzip hast Du recht, was den heutigen Sprachgebrauch angeht. Diese Prozesse verlaufen immer nach dem gleichen Muster, siehe die Lady, die heute auch nicht mehr adlig ist. Vorne werden dann jetzt Exzellenz-Cluster drangebaut. Bald ist dann wieder jede Uni exzellent, irgendwann jeder Kindergarten. Dann kommt vorne der Aufkleber "hyper-super-duper-exzellent" drauf. Und so ad infinitum, falls Peak Oil oder Peak Soil oder Peak Boil dem nicht den Garaus macht.

Und damit, gerade unter Baufachleuten, kein Missmut aufkommt: in praktischer Hinsicht wuerde ich mir die Statik eines Hauses jederzeit lieber von einem Bau-Ing. FH rechnen lassen, als von einem Uni-Ing.

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früher vor ?? Jahren

mh-ing @, Montag, 12.10.2015, 13:11 vor 3760 Tagen @ CrisisMaven 2458 Views

Ganz ehrlich, was macht einen TU-Abschluss so toll, dass er ca. 20 Dienstjahre im öffentlichen Dienst von einem FH-Abschluss sich abhebt? Als FH-ler sind mir Absolventen der FH wesentlich lieber als verkopfte (und versnobte) TH, U usw. gewesen.
Ich provoziere jene auch gerne damit, dass ich grundsätzlich deren Titel weg lasse und ganz ohne das jene anspreche. Man ist, was man ist, nicht der Titel zählt.

Tatsächlich aber ist bald wohl jeder Akademiker und dann wohl auch praktisch keiner mehr. Dann zählt nicht mehr der Titel, sondern auf welcher (privaten) Hochschule man war.

Ich habe zum Unterschied der Ausbildung ausführlich weiter unten geposted

Olivia @, Montag, 12.10.2015, 13:24 vor 3760 Tagen @ mh-ing 2434 Views

Falls dich also der Unterschied in der Ausbildung interessiert, dann kannst du es nachlesen und auf den ehemaligen Ing-FH und Dipl.-Ing. übertragen.
Dass Menschen unterschiedlich tüchtig und unterschiedlich intelligent sind, gleichgültig wo und wie sie ausgebildet sind, das versteht sich von selbst.

Ich selbst hatte etliche Fachhochschulabsolventen und auch Hochschulabsolventen angestellt und konnte den Unterschied in der Ausbildung sehr deutlich bemerken. Alles waren Menschen. Diese aber waren SEHR unterschiedlich ausgebildet UND für unterschiedliche Einsatzgebiete qualifiziert.

Mein Mann hatte Ingenieure aus beiden Ausbildungssätten eingestellt und ihm waren die Unterschiede ebenfalls klar. Dass man einem schlechten Universitätsabsolventen selbstveständlich einen exzellenten FH-Absolventen vorziehen würde, das versteht sich auch von selbst.

--
For entertainment purposes only.

Wir streiten uns wohl um des Kaisers Bart ...

CrisisMaven ⌂ @, Montag, 12.10.2015, 13:39 vor 3760 Tagen @ mh-ing 2514 Views

Ganz ehrlich, was macht einen TU-Abschluss so toll, dass er ca. 20 Dienstjahre im öffentlichen Dienst von einem FH-Abschluss sich abhebt?

Das kommt ganz darauf an. Wenn es um praktische Dinge geht, um die Anwendung, wenig, eher ist der FHler da "fitter".

Wenn es um wissenschaftsphilosophische Dinge geht, nun ja, die Quantenphysik ist jedenfalls damals nicht von einem graduierten Ingenieur entwickelt worden.

Aber das aendert sich seit der gescheiterten Bologna-Reform, denn das "studium generale" gibt es schon lange nicht mehr, jetzt werden statt Doktorhueten Scheuklappen aufgesetzt.

Meines Erachtens haette man gerade das studium generale ausweiten und aufwerten muessen, und das, was Bologna vorgeblich leisten soll, ausschliesslich auf einen (in andern Laendern erst noch zu schaffenden) Fachhochschul-Zweig "auslagern" sollen.

Hier in Deutschland scheinen aber die Bologna-Apologeten nicht kapiert zu haben, dass im Ausland ein Bachelor frueher schon eher ein Fachhochschul-Abschluss schon immer war und die deutschen Universitaeten eine Aussenseiter-Rolle, im Guten wie im Schlechten, hatten.

Das fing schon damit an, dass das deutsche Abitur nirgends anerkannt war, man also erst i.d.R. nach dem Vordiplom (alias "abgeschlossenes Grundstudium") im Ausland studieren konnte. Dann aber die Anerkennung der "credits" nach Rueckkunft beim Akademischen Auslandsamt zum Spiessrutenlaufen wurde. Das sollte besser werden durch Bologna, Ergebnis: jetzt sind die credits nicht mal mehr zwischen einzelnen inner-deutschen Universitaeten uebertragbar ...

Als FH-ler sind mir Absolventen der FH wesentlich lieber als verkopfte (und versnobte) TH, U usw. gewesen.

Ja, wir hatten mal einen TU-Architekten in meiner frueheren Baufirma, der wollte unbedingt mal ein "Baupraktikum" machen - mit vierzig Jahren. Fand ich toll. Dann gaben wir ihm eine Garage zum Kalkulieren fuer ein Angebot. Er kam bei ca. 20.000 Mark 'raus, wo wir hoechstens 6.000 verlangen konnten.

Dann hat er immer den Knopf gedrueckt beim VW-Bus, und den Schluessel im Zuendschloss stecken lassen. Ich daraufhin, als es das zweite Mal passierte: "Darum schliesse ich immer ab!" Er: "Aber ich hab' doch abgeschlossen!" Ich: "Nee, haett'ste abgeschlossen, haettest Du den Schluessel jetzt in der Hand".

Ich nannte Hochschulen schon immer "Schulen fuer theoretisch Bildbare".

Aber eines muss ich auch loswerden: die FHler schauen auf die forschenden "verkopften" Uni-Absolventen ungefaehr ebenso herab, wie der Maurermeister auf die FH-Ingenieure. Und der Maurergeselle auf den Polier. Man muss m.E. beides (oder alle vier Gattungen) besucht/abgeschlossen haben, um sich wirklich da hineinzuversetzen. Jedes Metier hat Vor- und nachteile und mein Bildungsideal waere es, das endlich zu vereinen.

Ich provoziere jene auch gerne damit, dass ich grundsätzlich deren Titel weg lasse und ganz ohne das jene anspreche. Man ist, was man ist, nicht der Titel zählt.

Da bin ich voll bei Dir. Der beeindruckendste Mensch ueberhaupt, dem ich in wissenschaftlichen Disputen je begegnet bin, war ein (selbstverstaendlich unstudierter) Chemie-Facharbeiter der BASF, der mir am Rande des Eroerterungstermins fuer das Bibliser Kernkraftwerk Block C "ein Ohr abschwaetzte" ueber Neutrinos, und wie viele bei der Kernspaltung erzeugt werden, und dass er sich mal mit einem mannsgrossen Feldspat (schwer zu bekommen) neben die AKW-Bloecke A und b stellen wolle, denn dann sei rechnerisch (relativitaetstheoretisch und quantenphysikalisch) eine Zeitreise moeglich. Leider habe ich ihn aus den Augen verloren, aber mir schwirrte der Kopf - - und soweit ich ihn ueberhaupt verstehen konnte, hatten seine Ableitungen Hand und Fuss.

Tatsächlich aber ist bald wohl jeder Akademiker und dann wohl auch praktisch keiner mehr. Dann zählt nicht mehr der Titel, sondern auf welcher (privaten) Hochschule man war.

Ja, wie in den USA auch schon. Ich machte mir eh noch nie was daraus, habe mir lieber das Meisterstueck eines Handwerkers zeigen lassen, da war mir wohler ...

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Unterschiede sind unbestritten

mh-ing @, Montag, 12.10.2015, 14:44 vor 3760 Tagen @ CrisisMaven 2165 Views

Die meisten Punkte sind klar und letztlich ist die Sache eindeutig. Über Bolonga usw. braucht man nicht mehr zu diskutieren, das ist ein großer Fehler gewesen und wird je länger auch nicht besser. Im Bereich Bauingenieure sind >100 Studienrichtungen vorhanden (früher waren es <10).

Generell ist es aber optimal, wenn man auf diese ganzen Dünkel verzichtet und ein Mensch ist. Ich gehe auf die kleinen Hilfarbeiter genauso zu wie auf die sog. "Großkopferten". Daher nenne ich auch niemanden beim Vornamen oder verwende "du". Viele bilden sich einfach zu viel ein auf das, was sie wissen.

Derweil, ich habe großen Respekt vor Bildung, vor Forschung usw. Jedoch ist es auch hier, dass jene, die nicht so viel wissen, meist weniger Demut haben, als jene wirklichen Größen. Erst der, welcher er viel weiß, wird wissen, wie wenig er weiß.

Jobmotor

pascha @, Montag, 12.10.2015, 12:08 vor 3760 Tagen @ CrisisMaven 2718 Views

Das ist mMn auch der Grund, warum sich so viele "Freiwillige" an der Betreuerfront drängeln: Aussicht auf Übernahme in Staatsjobs. Es gibt einfach zu Viele aus der Sozialecke, die momentan die Chance ihres Lebens sehen, überhaupt einmal auf Sicht in Lohn und Brot zu kommen. Das wird ganz schwer, dagegen anzukommen: Da geht es um die existenzielle Zukunft dieser Leute, zumal sie in Parteien/Kirchen/Verbänden natürliche Verbündete haben, die damit ihre eigenen Claims sichern. Anders kann ich mir dieses ganze Fremdenliebe auch nicht mehr erklären. Un wenn diese Hoffnung stirbt, dreht die Antifa durch.

Dienstleistungs-Gesellschaft

Martino @, Montag, 12.10.2015, 12:13 vor 3760 Tagen @ pascha 2668 Views

Das ist mMn auch der Grund, warum sich so viele "Freiwillige" an der
Betreuerfront drängeln: Aussicht auf Übernahme in Staatsjobs. Es gibt
einfach zu Viele aus der Sozialecke, die momentan die Chance ihres Lebens
sehen, überhaupt einmal auf Sicht in Lohn und Brot zu kommen. Das wird
ganz schwer, dagegen anzukommen: Da geht es um die existenzielle Zukunft
dieser Leute, zumal sie in Parteien/Kirchen/Verbänden natürliche
Verbündete haben, die damit ihre eigenen Claims sichern. Anders kann ich
mir dieses ganze Fremdenliebe auch nicht mehr erklären. Un wenn diese
Hoffnung stirbt, dreht die Antifa durch.


Man redete schon in meinem Grundschulalter davon, dass wir eine "Dienstleistungs-Gesellschaft" werden. Nur habe ich damals noch nicht kapiert wer welche Dienste leisten wird und wer diese Dienste bezahlen darf. So allmählich verstehe ich es.

Die Ausbildung zum Sozialarbeiter findet an den Fachhochschulen statt, nicht an den Universitäten.

Olivia @, Montag, 12.10.2015, 12:34 vor 3760 Tagen @ Piter 2690 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 12.10.2015, 12:54

Die Fachhochschulen sind ein spezifisches deutsches Thema. Soweit ich weiß, sind sie international nicht anerkannt. Die Ausbildung dort ist nicht mit einer Universitätsausbildung zu vergleichen und erfordert auch keine Allgemeine Hochschulreife sondern die Fachhochschulreife. Die Fachhochschulreife wiederum hat außer dem Namen "Fachabitur" nichts mit dem normalen Abitur zu tun. Sie dauert 2 Jahre, ist spezialisiert auf den technischen, wirtschaftlichen oder sozialen Bereich und besteht zu einem großen Teil aus Praktika, die dann von theoretischem Unterricht begleitet werden. Der gesamte Schwerpunkt der Ausbildung liegt stärker auf dem Praktischen und die Ausbildung an der Fachhochschule gilt zudem als "verschult". Also eine komplett andere Ausrichtung als die ursprünglichen Intentionen der Universitäten, die dem Thema FORSCHUNG UND LEHRE verpflichtet sind und sehr viel Wert auf Eigenständigkeit legt (zumindest an den guten Universitäten). So haben es z.B. zumindest die LMU und die TH München in den letzten Jahren in den Kreis der besten europäischen Hochschulen geschafft. Dieser Trend wird sich fortsetzen und zukünftig wird die Frage weniger sein, WELCHEN Abschluß man hat, sondern auf WELCHER SCHULE und auf WELCHER UNIVESITÄT man ihn gemacht hat.

Zu den Fachhochschulen kommen noch Reihenweise "private" Hochschulen, die oft auch auf die Allgemeine Hochschulreife verzichten, sich dieses Entgegenkommen jedoch per Jahresbeitrag fürstlich bezahlen lassen. Auch dort werden alle möglichen "bunten" Fächer ausgebildet, wobei die internationale Anerkennung dieser Institutionen in der Regel auch nicht gegeben ist.

Da der soziale Bereich als "leicht" und wenig lernintensiv gilt, zieht er besonders Frauen an. Der Sozialbereich der Fachoberschulen und Fachhochschulen gilt als überlaufen. Es werden jährlich große Mengen dieser Ausgebildeten auf den Markt gebracht. Da der Sozialwirtschaftliche Komplex den größten Teil der im Bundeshaushalt "verteilten" Mittel für sich reklamieren kann und insgesamt größter Arbeitgeber BRD ist werden sich die Zahlen sicherlich erhöhen. Die Entlohnung der Leute ist eher bescheiden, die Arbeit oft frustrierend (ganz so blöd, nicht zu begreifen, was läuft, sind die Leute ja auch nicht) z.T. sogar gefährlich, was bisweilen zu einem ausgeprägten Stockholmsyndrom führt. Jedoch kann man mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass der Großteil der so Ausgebildeten kaum Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen hat und nicht begreift, woher das Geld kommt, das "dort" so freigiebig "ausgegeben" wird. Auch die gesellschaftlichen Konsequenzen werden sie in der Regel kaum abschätzen können.

Man zieht also, eine relativ "schmale" Ausbildung hat für gewisse Kreise eindeutig einen Wert. Die Leute sind leichter "einsetzbar".

Was die Psychologieausbildung betrifft, so handelt es sich um eine Hochschulausbilung mit einem starken Methodenteil (mathematisch/statistisch) und einem bereits seit Jahrzehnten hohen Numerus Clauses. Einen solchen Studienplatz in D zu bekommen ist schwieriger als einen in Medizin zu bekommen, weil die vielen Ausnahmeregeln, die es für Mediziner gibt, in diesem Bereich entfallen.

Das Studium bis zum Master dauert ca. 5 Jahre, danach die Promotion oder eine Fachausbildung in Verhaltenstherapeutischer oder Tiefenpsychologischer Richtung. Die autorisierten Institute lassen sich das gut bezahlen und es dauert ebenfalls ein paar Jährchen. Danach ist aber die Kassenzulassung da. Noch können etliche davon gut leben. Da die Entlohnung besser ist. als in einer üblichen Allgemeinsarztpraxis entsteht in diesen Praxen jedoch bereits eine erhebliche Konkurrenz. Kurze Nebenausbildungen für Ärzte ermöglichen es diesen, auch "therapeutisch" tätig zu werden, obwohl in der Regel eine breit angelegte Grundausbildung fehlt. Doch: Der Verband ist mächtig und so geht das.

Was den Einsatz von Psychologen und therapeutisch arbeitenden Ärzten betrifft (dort gibt es ebenfalls sehr unterschiedliche und auch sehr unterschiedlich zeitaufwendige und intensive Qualifikationsmöglichkeiten - Psychater/Psychoanalytiker etc.), so wird zumindest im Bereich der niedergelassenen Therapeuten in den letzten Jahren verstärkt versucht, Problem-Migranten - oft auch Jugendliche - "auf der Couch" zu "integrieren".
Da aber genau diese Art der Behandlung (gleichgültig ob sitzend oder liegend) den Glauben an ein gewisses Weltbild voraussetzt, ist der Erfolg fraglich. Auch habe ich aus Gesprächen mit therapeutisch arbeitenden Freunden entnommen, dass es oft an rudimentären Fähigkeiten, das tägliche Leben zu bewältigen fehlt (z.B. Fähigkeit, sich selbst zu ernähren)und dass man nicht weiß, wie man DIESES Manko in Therapien bewältigen soll. - Eine einfache, aber ordentliche Berufsausbildung wäre also an erster Stelle angebracht!

Was wieder zu der Crux führt, die wir in diesem Lande generell mit den die Parallelgesellschaften bewohnenden Migranten haben: Es fehlen Niedriglohnarbeitsplätze! Diese sind in die Herkunftsländer der Migranten exportiert worden. Die Frage, die sich daher stellt ist: HOLEN WIR DIE ARBEITSPLÄTZE ZURÜCK, oder schicken wir die Armutsmigranten an die Stellen zurück, wo sie sich ihren Lebensunterhalt mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten erwerben können? Ich plädiere für Investitionen in ein menschenwürdiges Umfeld in den Herkunftsländern, denn ansonsten sehe ich hier (bei fortlaufender Zuwanderung von schwerst auszubildenen Armutsflüchtlingen) ein von dieser Gesellschaft nicht zu bewältigendes Problem. Ausbildungshilfestellungen etc. sollten dabei selbstverständlich sein.

--
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Das simmt so nicht ganz: Sozialpädagogik auch an Hochschulen und Unis

azur @, Montag, 12.10.2015, 14:11 vor 3760 Tagen @ Olivia 2323 Views

Hallo Olivia,

siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialp%C3%A4dagogik#Ausbildung

und: https://de.wikipedia.org/wiki/Diplom-Sozialp%C3%A4dagoge

Kenne Leute (Freunde, sogar aus der Familie), die an FHs studiert haben (etliche nach erfolglosem Versuch an der Uni), und welche, die an Universitäten diese Ausbildung absolvierten, z. B. hier: http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/sozialpaedagogik/

Mit den Abschlüssen arbeiten sogar welche in der Wirtschaft, z. B. im Bereich der Aus- und Weiterbildung.

In den für Sozialpädagogen üblichen Arbeitsfeldern arbeiten auch Leute mit anderen Pädagogikabschlüssen und welche, die Psychologie studierten.

Viele freundliche Grüße

azur

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Sagtest Du arbeiten ;-))) ? (oT)

CrisisMaven ⌂ @, Montag, 12.10.2015, 15:01 vor 3760 Tagen @ azur 2137 Views

- kein Text -

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Was soll denn das? Kann ich nicht komisch finden: Familienbetreuung, Erzieher und Erwachsenenbildung ist harte Arbeit

azur @, Montag, 12.10.2015, 16:02 vor 3760 Tagen @ CrisisMaven 2145 Views

Hallo CM,

ganz dünnes Eis, mein Lieber [[zwinker]][[freude]]. Kenne etliche von denen richtig gut, weil enge Freunde usw.. Und die arbeiten allesamt hart. Mit vielen möchte man nicht tauschen, schon allein weil z. B. Familienbetreuung kein Zuckerschlecken ist: Oft immer auf Abruf, wenn eine Mutter z. B. wieder dem Alkoholismus verfällt und verzweifelte Kinder anrufen (immerhin wissen sie, wen sie rufen können). Auch Erzieher, die oft auch solche Ausbildung haben, und Erwachsenenbildung ist eher hart (mehrtägig, nicht sleten auch Wochen, 8 h allein vor Gruppen usw., mit Berichtspflicht usw.). Sozialpädagogen arbeiten auch als Coaches und in der Organisationsentwicklung. Ehrlich, dass ist alles, aber nicht einfach und anspruchlos. Laissez faire geht da keinesfalls. Viele Beamte und Angestellt haben es da weit ruhiger.

Viele freundliche Grüße

azur

--
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(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Nix fuer ungut ...

CrisisMaven ⌂ @, Montag, 12.10.2015, 16:33 vor 3760 Tagen @ azur 2214 Views

ganz dünnes Eis, mein Lieber [[zwinker]][[freude]]. Kenne etliche von denen richtig gut, weil enge Freunde usw.. Und die arbeiten allesamt hart.

... Du hast ja recht, es gibt solche und solche.

Mit vielen möchte man nicht tauschen, schon allein weil z. B. Familienbetreuung kein Zuckerschlecken ist: Oft immer auf Abruf, wenn eine Mutter z. B. wieder dem Alkoholismus verfällt und verzweifelte Kinder anrufen (immerhin wissen sie, wen sie rufen können).

Ich bin allerdings STUR der Ansicht, dass der Schaden, angerichtet durch Jugend- und Sozialaemter, bei weitem ueberwiegt. Um mich da noch in diesem Leben umzustimmen, da muessten die echt eine nahezu unendliche Kette von positiven Leistungen bei mir notariell beglaubigt einreichen, um das Fehlverhalten, das z.T. ich als Beistand dann auszubaden hatte, wieder zu kompensieren.

Nicht nur waere meine Rechnung dafuer sechsstellig, wenn ich meine pro bono geleisteten Stunden berechnen duerfte, sondern mir laeuft es immer eiskalt den Ruecken hinunter, wenn ich bedenke, was den Leuten (Kinder/Eltern) passsiert waere, haetten sie nicht zufaellig mich gekannt, und wieviele tausende, zehntausende dieses Privileg nicht hatten. Das betrifft In- wie Auslaender(innen).

Nur mal ein Beispiel (in das ich nicht involviert war - die stehen natuerlich unter Datenschutz bei mir):

"Mit 14 wendet sie sich hilfesuchend an die Behörden - und wird ignoriert. Dann tötet der Vater die Mutter. Strafe: acht Jahre für Totschlag. Gedanken einer am Rechtsstaat zweifelnden Tochter. "

Dass Du bessere Exemplare kennst, sei Dir unbenommen, aber wenn Du auch nur einmal hinter die Kulissen blicktest, daechtest Du anders.

--
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Die Verteilungskämpfe lassen sich nicht mehr lösen.

Mercury @, Montag, 12.10.2015, 14:15 vor 3760 Tagen @ Olivia 2432 Views

Da der soziale Bereich als "leicht" und wenig lernintensiv gilt, zieht er
besonders Frauen an. Der Sozialbereich der Fachoberschulen und
Fachhochschulen gilt als überlaufen. Es werden jährlich große Mengen
dieser Ausgebildeten auf den Markt gebracht.

Hier tauchen die Kirchen als Träger vieler Hochschulen auf den Plan: "Zurzeit (August 2012) gibt es in Deutschland 40 staatlich anerkannte Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft, davon 11 Hochschulen mit Promotionsrecht, 21 Fachhochschulen ohne Promotionsrecht sowie 8 Kunst- und Musikhochschulen."
Das ist eine eigene Welt, eine echte Parallelgesellschaft.

Man zieht also, eine relativ "schmale" Ausbildung hat für gewisse Kreise
eindeutig einen Wert. Die Leute sind leichter "einsetzbar".

Ja.

Zu den Psychotherapeuten:

Danach ist aber die Kassenzulassung da.

Nicht unbedingt. Die Kassenzulassung ist ein monopolisierter Markt, eine Kassenzulassung abhängig von einem "freien" Sitz. Der muss in der Regel heute gekauft werden.

Noch können etliche davon gut leben. Da die Entlohnung besser ist als
in einer üblichen Allgemeinsarztpraxis

Das stimmt nicht: Psychotherapeuten weit abgeschlagen "Sie kamen im Jahr 2011 auf einen Reinertrag (Gewinn vor Steuern und Altersvorsorge) von 61 000 Euro... Hausärzte verbuchten 181 000 Euro." Grund ist vor allem, dass Psychotherapeuten zeitgebunden arbeiten.

entsteht in diesen Praxen jedoch
bereits eine erhebliche Konkurrenz. Kurze Nebenausbildungen für Ärzte
ermöglichen es diesen, auch "therapeutisch" tätig zu werden, obwohl in
der Regel eine breit angelegte Grundausbildung fehlt. Doch: Der Verband ist
mächtig und so geht das.

Da aber genau diese Art der Behandlung (gleichgültig ob sitzend oder
liegend) den Glauben an ein gewisses Weltbild voraussetzt, ist der Erfolg
fraglich.

Für einige Verfahren gilt dies, für andere nicht so sehr. Meist ist es der Therapeut (oder die Therapeutin), die über ihr eigenes Weltbild oder das ihrer Ausbildungsrichtungen nicht hinaus kommen. Da ist eine Menge kulturunabhängig möglich (allerdings nicht, wenn man mit der Kindheit anfängt).

Auch habe ich aus Gesprächen mit therapeutisch arbeitenden
Freunden entnommen, dass es oft an rudimentären Fähigkeiten, das
tägliche Leben zu bewältigen fehlt (z.B. Fähigkeit, sich selbst zu
ernähren)und dass man nicht weiß, wie man DIESES Manko in Therapien
bewältigen soll.

Wenn das Problem des Patienten tatsächlich darin besteht, sich nicht ernähren zu können - dann ist er nicht behandlungsbedürftig (aaußer, du meinst Sachen wie "ein Brot schmieren"). Behandlung sollte und darf nur der bekommen, der eine psychische Erkrankung hat. Diese kann dann allerdings auch bei Arbeitslosigkeit etc. erfolgen.
Leider ist der Anspruch vieler Therapeuten, ihren Patienten ein "Rundum sorglos"-Paket verabreichen zu wollen. Sie mögen unlösbare Probleme nicht, denn es kränkt sie in ihrem Selbstbild zutiefst.
Die meisten Psychotherapeuten sind naive, an das Gute glaubende Menschen. Außer natürlich in Genderfragen. Diese Patienten entmündigende Haltung ist ihr nicht hinterfragbares Heiligtum. Manche richten sogar Wünsche an das Universum ....

Zu den Problemen der Migranten:

Ausbildungshilfestellungen etc. sollten dabei selbstverständlich
sein.

Keine Ausbildung der Welt löst das Peak Zivilisation-Problem, auf das beispielsweise el_mar immer wieder so gut informiert hinweist. Ein Ressourcenvebrauch von 1,5 Erden pro Jahr ist einfach zu hoch. Wir stehen in/vor Verteilungskämpfen, die sich nicht wieder durch "mehr Geld, mehr Ressourcen, mehr Bildung" vorübergehend vertuschen lassen.

"Ausbildung" ist nur in einer Aufbauphase eine Chance auf Teilhabe. In einer Rückbauphase ist es ein leeres Versprechen.

--
„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich

Und ganz neue Berufe: Immobilienfahnder

Ankawor, Montag, 12.10.2015, 12:47 vor 3760 Tagen @ Piter 2787 Views

Ich wollte mal sehen, was am Hotspot Calden abläuft, und fand diesen interessanten Artikel.

Daraus:
"Unsere Immobilienfahnder sind in der gesamten Stadt unterwegs und schauen sich Liegenschaften an. Die Betonung liegt hier auf der gesamten Stadt. Wir können Stadtteile wie Nord-Holland auch nicht mehr ausklammern, um Wohnraum für Flüchtlinge zu finden."

http://www.hna.de/kassel/fluechtlinge-in-der-region-sti558996/kassels-kaemmerer-christian-geselle-ueber-fluechtlinge-5621238.html

Ausrangierte leerstehende Fabriksgebäude sind die Renner der Saison.. (oT)

Centao @, Montag, 12.10.2015, 13:00 vor 3760 Tagen @ Ankawor 2363 Views

- kein Text -

+ 20.000 neue Lehrer

Doomsday @, Montag, 12.10.2015, 13:34 vor 3760 Tagen @ Piter 2628 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 12.10.2015, 14:02

http://www.spiegel.de/schulspiegel/kommentar-zu-fluechtlingskindern-an-schulen-integrat...

Die Kultusminister schätzen, dass 325.000 neue Schüler an deutsche Schulen kommen. Dafür werden 20.000 neue Lehrer gebraucht, verkündete die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Brunhild Kurth aus Sachsen.

Das koste 2,3 Milliarden Euro, sagt sie.

Es müssen auch Sozialarbeiter und Psychologen kommen.

Denn die Kinder, die aus dem Krieg in Syrien kommen, wollen ja nicht nur Deutsch lernen. <<


http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/fluechtlinge-asyl-in-europa-wenn-wie-w...

Die auf Transparenten erhobene Forderung „We want to be transferred to apartments“ [[top]] wirft schon jetzt ein Schlaglicht auf die Kluft zwischen Erwartungen und Realität.

Im Jahr 2014 entfielen von etwa 627 000 Asylbewerbern, die in der EU registriert wurden, auf Deutschland 203 000, auf Schweden 81 000, auf Italien 65 000, auf Spanien 5600, auf Slowenien 385.

In Deutschland werden in diesem Jahr mindestens fünfmal so viele Asylbewerber erwartet wie 2014.

Die meisten davon sind irregulär und unregistriert innerhalb der EU in die Wunschländer weitergereist, an erster Stelle nach Deutschland.

An der unterschiedlichen Attraktivität der Mitgliedstaaten für die Realisierung besserer Lebenschancen wird sich in absehbarer Zeit nichts Wesentliches ändern.<<


http://www.focus.de/politik/deutschland/interview-mit-nikolaus-von-wolff-hardheimer-kni...


Das baden-württembergische Hardheim hat in den vergangenen Tagen mit seinem ungelenken „Flüchtlingsknigge“ für Unmut gesorgt.

http://www.liveleak.com/view?i=a01_1444530043 [[top]]

Kritik an „Knigge“: „Flüchtlinge werden als asozial und unsauber dargestellt“


https://www.youtube.com/watch?v=jSQ_XKGtauc

ZDF.Info Flüchtlinge die für den Koran Christen jagen 02.10.2015


<<Optimistisch zeigt sich derweil der neue Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung, Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU). In der "BamS" erklärte er, dass Deutschland nach dem Ende der Flüchtlingskrise besser dastehen werde als je zuvor. "Ich bin überzeugt, dass viele von denen, die jetzt als Kinder und Jugendliche zu uns kommen, in 20 Jahren begeisterte Deutsche sind." <<

http://www.jura.uni-passau.de/putzke/aktuelles/

Ist Angela Merkel eine Schleuserin? – Eine strafrechtliche Betrachtung.


http://www.bild.de/regional/stuttgart/fluechtling/tuberkolose-ellwangen-landeserstaufna...

Ellwangen – Tuberkulose-Alarm in Ellwangen: Ein mit der tödlichen Krankheit infizierter Flüchtling ist aus einem Krankenhaus getürmt! Die Krankheit wurde bei vier Flüchtlingen in der baden-württembergischen Erstaufnahmestelle in der Stadt im Ostalbkreis entdeckt. Sie kamen sofort in die Klinik. Doch einer der Infizierten entkam von dort.


http://www.computerbase.de/2015-10/soziale-netzwerke-eu-will-staerker-gegen-hassbeitrae...

Denn die wachsende Anzahl von fremdenfeindlichen und rassistischen Beiträgen in den sozialen Netzwerken wäre „nicht hinnehmbar“, erklärte Luxemburgs Justizminister Félix Braz laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. <<

Grüße

Wie viele Sozialarbeiter wurden eigentlich so von 1949-55 eingestellt, zur Linderung der traumatisierten Bevölkerung?

Dieter, Montag, 12.10.2015, 14:02 vor 3760 Tagen @ Piter 2370 Views

bearbeitet von Dieter, Montag, 12.10.2015, 14:07

immerhin hatten die meist mehr Leid hinter sich als die Neuankömmlinge.

Oder werden die Sozialarbeiter gebraucht, damit die Neuen irgendwie kulturell an unsere Kultur herangeführt werden. Da könnten doch die Kirchen viel leisten, einfach alle Musels bekehren.

Gruß Dieter

Die "Unfähigkeit zu Trauern"

Mercury @, Montag, 12.10.2015, 14:21 vor 3760 Tagen @ Dieter 2532 Views

immerhin hatten die meist mehr Leid hinter sich als die Neuankömmlinge.

Keine. Deshalb wurden die Kriegstraumata auch nicht bewältigt. So wurden sie zu einem Kollektivtrauma, das durch die "Willkommenskultur" gerade abgearbeitet werden soll.

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„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich

Ja, so kann man das auch bezeichnen!

Olivia @, Montag, 12.10.2015, 18:47 vor 3760 Tagen @ Mercury 2060 Views

immerhin hatten die meist mehr Leid hinter sich als die Neuankömmlinge.


Keine. Deshalb wurden die Kriegstraumata auch nicht bewältigt. So wurden
sie zu einem Kollektivtrauma, das durch die "Willkommenskultur" gerade
abgearbeitet werden soll.

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