Firmen-Schliessungen, Steuer-Erhöhungen, Arbeitslosen-Zuwachs

Apostroph @, Down Town (Switzerland), Samstag, 10.10.2015, 22:37 vor 3761 Tagen 3858 Views

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Bericht von Down Town Switzerland:

Obwohl noch nicht tiefer Winter, sind die Aussichten hier für 2016 alles Andere als rosig. Am 18. Oktober sind die Wahlen für die grosse (Nationalrat) und die kleine Kammer (Ständerat). Aus diesem Grunde werden die Bürgerinnen und Bürger noch von allen Medien und Parteien verschont, die bittere Realität zu erfahren um mit ihr konfrontiert zu werden.

Hinter den Kulissen brodelt es aber bedenklich. Die Firmenschliessungen und das Outsourcing nach Polen, Rumänien, Indien, Vietnam und anderswohin, ist an der Tagesordnung. Entlassungen und Stellenstreichungen sind die Folge.

Alle Kommunen rechnen mit massiv weniger Steuer-Einnahmen. Ringsum müssen diese jetzt aber erhöht werden, Budget-Defizite sind Schweiz weit unausbleiblich. Ergo Einsparungen, Rückstellungen und Annullierungen von Arbeits-Vergaben.

Das Baugewerbe leidet am Ueberhang von Wohnungen (57.000 Wohnungen stehen leer) und Bürokomplexen des zurückliegenden Booms. Die Immobilien-Preise sind stark rückläufig. Banken zittern um ihre Finanzierungs-Modelle der Vergangenheit: Pensionskassen-Gelder wurden über Jahre zum Wohnungskauf beigezogen.

Die Nullzins-Periode der letzten Jahre haben auch die Rentenkassen und die Versicherungen strapaziert, so dass diese gezwungen waren alternative und spekulative Anlagen vorzunehmen. Viele Triple-A -Investments sind inzwischen auf Junk - Qualität gesunken.

Die Notenbank hat mit ihrer Politik für grosse Verwerfungen gesorgt und sorgt immer noch dafür. Der grösste Hedge-Fond der Welt SNB riskiert weitere irre Verluste in den Währungen (USD, Yen, EUR, NKR, CAD u.A.) Aktien-Märkten und Derivaten. Die Negativ-Zinsen werden voraussichtlich ab 1.1.2016 ein weiteres Mal erhöht.

Die Exporte für Luxus-Güter (Uhren, Schmuck, usw.) sind rückläufig. Ebenso die Produkte der Maschinen - und Veredelungs-Industrie.

Die Krankenkassen-Prämien steigen ab Januar 2016 zwischen 5 - 10 % an. Viele andere administrative Kosten von Bund (Eidgenossenschaft), Kantonen und Gemeinden, erreichen eine ähnliche Teuerung. Die Sozial-Kosten steigen von Monat zu Monat (Fürsorge, Asylanten und Flüchtlings-Vorsorgen).

Die Liste kann um mehrere Faktoren erweitert werden. Fazit: Franken und Aktien-Börse werden in den kommenden Monaten tiefere Notierungen sehen.

Ein einzigartiges Potpourri aus welchem nachhaltige Baissen entstehen.

Apo\'

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"Wir können nicht alle Helden sein, weil ja irgendeiner am Bordstein stehen und klatschen muss, wenn sie vorüber schreiten."

W. Adair

Deflation in der Schweiz? Das wäre der Hammer... kann ich kaum glauben

Hasso, Samstag, 10.10.2015, 23:17 vor 3761 Tagen @ Apostroph 3048 Views

Das Baugewerbe leidet am Ueberhang von Wohnungen (57.000 Wohnungen stehen
leer) und Bürokomplexen des zurückliegenden Booms. Die Immobilien-Preise
sind stark rückläufig. Banken zittern um ihre Finanzierungs-Modelle der
Vergangenheit: Pensionskassen-Gelder wurden über Jahre zum Wohnungskauf
beigezogen.

Hallo Apo,
das kann ich alles kaum glauben.
Deflation im gelobten Land?

57.000 Wohnungen stehen leer?
Mir würde schon eine einzige ordentliche Schweizer Wohnung ausreichen.
Werde auch NIE auch nur einen Rappen aus Eurer Staatskasse abgreifen!
Aber ich bin ein schwer integrierbarer Nordmann, der mit niemanden nix zu tun haben will[[sauer]]
Im Gegenzug belästige ich auch niemanden... egal ob Mann oder Frau[[zwinker]]

Was sagt @Zara dazu?
Ohne Quatsch... ich bin an seiner dezidierten Meinung interessiert.
Gute Nacht
Hasso

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