Selbst wer gegen TTIP ist sei jetzt "Nazi", so SpON (mL)

DT @, Samstag, 10.10.2015, 11:40 vor 3761 Tagen 4914 Views

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ttip-bei-der-demo-marschieren-rechte-mit-komm...

"Die Proteste gegen das Freihandelsabkommen TTIP bedienen vor allem rechtspopulistische Ressentiments. Wer da mitmarschiert, findet offenbar nichts daran, sich gedanklich bei Pegida-Bachmann, Marine Le Pen und Donald Trump unterzuhaken.
Ein Kommentar von Alexander Neubacher."


http://www.spiegel.de/impressum/autor-590.html
[image]
Alexander Neubacher

Geboren 1968, ist Reporter im Hauptstadtbüro des SPIEGEL in Berlin. Er hat Volkswirtschaftslehre an der Universität Köln studiert und ist Absolvent der Kölner Journalistenschule. Bei DVA hat er die SPIEGEL-Bücher "Ökofimmel. Wie wir versuchen, die Welt zu retten, und was wir damit anrichten" und "Total beschränkt. Wie uns der Staat mit immer neuen Vorschriften das Denken abgewöhnt" veröffentlicht.

Uninformiertheit rächt sich

Monterone @, Samstag, 10.10.2015, 11:57 vor 3761 Tagen @ DT 3435 Views

Hätten die Deutschen auch nur den Schatten einer Ahnung davon, daß so ehrenwerte Männer wie der Katholik Pierre Hillard und Generalinspekteur a.D. (Staatssekretär) François Asselineau seit Jahren gegen den transatlantischen Freihandel Stellung beziehen, würden sie über Alexander Neubachers schreiend blöden Kommentar den Kopf schütteln, lachen oder ein weiteres mal den SPIEGEL als Propagandablatt von Angloamerika, Besatzern und NATO erkennen.

Monterone

https://de.wikipedia.org/wiki/Fran%C3%A7ois_Asselineau
Am 23. Mai 2001 wurde François Asselineau von Charles Pasqua als Präsident des Generalrats der Hauts-de-Seine zu seinem Kabinettschef.

Der Nachfolger von Charles Pasqua als Präsident des Generalrats ab April 2004, Nicolas Sarkozy, ernannte ihn am 20. Oktober desselben Jahres zum Generalbeauftragten für Competitive Intelligence im Wirtschafts- und Finanzministerium.

François Asselineau sieht darin eine Ausschlussmaßnahme, und die rasche Streichung seiner Stelle, die seiner Meinung darin gründet, "dass seine Analysen, obschon sie unwiderlegbar waren, nicht gern gesehen wurden".

Zur Zeit "marschieren" bis zu 100 tsd. Nazis in Berlin gegen TTIP.

Tünnes @, Samstag, 10.10.2015, 12:18 vor 3761 Tagen @ DT 3391 Views

Beginn heute, 12.00 Uhr.
http://www.morgenpost.de/berlin/article206127549/Zehntausende-in-Berlin-zu-Protest-gege...
"Mehrere zehntausend Menschen wollen am Sonnabend gegen das transatlantische Handelsabkommen TTIP in Berlin demonstrieren. Die Initiatoren rechnen mit 50.000 Teilnehmern aus ganz Deutschland. Bei der Polizei waren sogar 100.000 Menschen angemeldet."


Beim Besatzer-Kanal NTV verblüffenderweise folgendes:
http://www.n-tv.de/politik/Warum-TTIP-Angst-verbreitet-article16110351.html
"Für die einen ist TTIP ein Zusammenschluss der freien Welt, die im Vergleich zu den Mega-Staaten Asiens immer kleiner wird und nur gemeinsam noch über die Regeln auf diesem Planeten entscheiden kann. Für die anderen ist TTIP ein Trojanisches Pferd: ein Geschenk, das schön aussieht, letztlich aber die Schwächung der europäischen Kultur, der Wirtschaft, der Umwelt, der Demokratie bedeuten wird.

Verbünden sich die europäischen und amerikanischen Demokratien oder unterwerfen sich beide den multinationalen Konzernen?"


Nur einer versteht, wie immer[[freude]] , die ganze Aufregung nicht:

"Dabei wird Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel nicht müde, immer und immer wieder zu betonen, dass TTIP noch nicht ausgehandelt sei. "Versuchen wir es doch einmal, einen guten Vertrag auszuhandeln", sagt er. Wie man gegen etwas protestieren könne, das man gar nicht kenne, will Gabriel nicht einleuchten."

Bei dem leuchtet noch was? [[hüpf]]

Nur ein Satz

Rybezahl, Samstag, 10.10.2015, 12:19 vor 3761 Tagen @ DT 3182 Views

"Einige Kritikpunkte an den TTIP-Verhandlungen, etwa die mangelhafte Transparenz, sind berechtigt."
Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ttip-bei-der-demo-marschieren-rechte-mit-komm...

Ja, genau. Wie soll das ein demokratischer Prozess sein, wenn er nicht transparent gestaltet wird? Entweder, alle Vorschläge werden offen diskutiert, oder es ist kein demokratischer Prozess. Und da die EU-Abgeordneten keinen Zugang zu den relevanten Dokumenten haben, kann sich ja auch gar keine sachbezogene Diskussion entwickeln. Da geht es dann nur um Chlorhühnchen. Und über Leute, die darüber reden, macht sich Herr Neubacher dann noch lustig.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

"Trojanisches Pferd" ist gut

stocksorcerer @, Samstag, 10.10.2015, 12:32 vor 3761 Tagen @ Tünnes 2792 Views

Wenn das ein trojanisches Pferd ist, dann müssen die alten Trojaner aber so dermaßen bekloppt gewesen sein.

Mit scheint, bei allem, was in dieser Hinsicht schon in der europäischen Öffentlichkeit angekommen ist, hängen an dem trojanischen Pferd noch die Leitern dran, schauen hier und da Speere heraus und an der Öffnung steht in Leuchtreklame: "Vorsicht, Ausstieg, bitte nicht davor parken!"

Gruß
stocksorcerer

Die Trojanischen Pferde sind mittlerweile nicht mehr TTIP und CETA, sondern die Verräter, die es durchwinken und dafür Propaganda machen. Die gehören allesamt auf den Grill.

Rübezahl, Du siehst fast durch! (oT)

Isländer @, Samstag, 10.10.2015, 12:50 vor 3761 Tagen @ Rybezahl 2132 Views

- kein Text -

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Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
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Rueiebezahl bitte, sollte es kein "y" bei dir geben. ;-P (oT)

Rybezahl, Samstag, 10.10.2015, 12:54 vor 3761 Tagen @ Isländer 2131 Views

- kein Text -

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Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Wenn das US-Patentrecht durch die TTIP-Hintertür eingeführt würde...

sensortimecom ⌂ @, Samstag, 10.10.2015, 13:28 vor 3761 Tagen @ Jermak 2647 Views

... kann der Großteil der europäischen Industrie zusperren.

Viele leben nur noch davon, dass der lange Arm der US-Patentinhaber, die in den letzten Jahren jede noch so triviale Idee aufgegriffen und nach USPTO-Usancen patentiert haben, nicht auf sie greift. Die IT-Branche ist ein Musterbeispiel dafür.

Sein nächstes Buch: "Total beschränkt. Wie wir Medien Euch mit immer neuen Propaganda-Kampagnen das Denken abgewöhnen" (oT)

BerndBorchert @, Samstag, 10.10.2015, 15:00 vor 3761 Tagen @ DT 2164 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 10.10.2015, 15:08

- kein Text -

Ich mach's ja auch nie wieder (oT)

Isländer @, Samstag, 10.10.2015, 15:14 vor 3761 Tagen @ Rybezahl 1849 Views

- kein Text -

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Éric Zemmour mit dem gleichen Demokratieverständnis wie Monti

Monterone @, Samstag, 10.10.2015, 16:21 vor 3761 Tagen @ Monterone 2077 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 10.10.2015, 16:31

Éric Zemmour: *Der Strom der Linken ist in sein liberales (= raubkapitalistisches, staaten- und völkermordendes, M.) Flußbett zurückgekehrt.*

Wie Marion Sigaut, Pierre Hillard und Alain Soral vertritt Zemmour die Auffassung, seit Voltaire und der Menschenrechtserklärung von 1789 dienten Linke und Demokraten dem Liberalismus.

*Der Liberalismus zerstört alles, was die Linke haßt: Familie, Vaterland, Grenzen, Kirche, Staat, Wurzeln, Religion.*

Video: http://www.egaliteetreconciliation.fr/Eric-Zemmour-Le-fleuve-de-gauche-est-revenu-dans-...

Monterone

Bei diesem hündischen Blick weiß man, für wen er arbeitet. (oT)

FESTAN, Samstag, 10.10.2015, 18:19 vor 3761 Tagen @ DT 1836 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 10.10.2015, 18:25

- kein Text -

Seine These "TTIP sei gut fuer den Verbraucherschutz" ist einfach unterirdisch - Fakten beweisen das Gegenteil

CalBaer @, Samstag, 10.10.2015, 21:25 vor 3761 Tagen @ DT 1836 Views

Z.B., Verbot der Kennzeichnung von genmodifizierten Lebensmitteln:

US House passes ban on states’ requiring GMO labeling
http://www.texasgopvote.com/economy/us-house-passes-ban-states-requiring-gmo-labeling-0...

GMO-freie und Bio-Produkte sind bei den Verbrauchern auf dem Vormarsch in den USA. Die grossen Konzerne suchen haenderingend neue Absatzmaerkte, fuer die ist non-GMO und Bio eben nicht profitabel genug. Anbauflaechen sind meist in der Hand grosser Lebensmittelkonzerne wie z.B. "Dole". Eine Umstellung auf Bio ist denen zu teuer und die Aktionaere wollen nur maximale Gewinne sehen. TTIP ist dann das Mittel um nationale Gesetze auszuhebeln. So wie der US-Kongress den Bundesstaaten die Kennzeichnung von genmodifizierten Lebensmitteln verbieten will, kann der TTIP-Mechanismus das dann fuer die Konzerne auf nationaler Ebene tun.

Dass diese Abkommen den Verbraucherschutz absenken und Arbeitsplaetze vernichten werden, ist eigentlich eine Binsenweisheit. Das schreibt sogar die renomierte "New York Times" in Bezug auf das TPP. TPP sei eine Unterwerfung der nationalen Gesetzgebung unter Unternehmensrechte:

But only six of the TPP’s 30 chapters even cover actual trade issues. The rest are a trade pact Trojan horse of regulatory relaxation and new corporate rights to which signatories agree they will conform their own laws.

"Nur 6 der 30 TPP-Kapitel beziehen sich auf die eigentliche Handelsthematik . Der Rest ist ein Trojanischer-Pferd-Pakt fuer die Lockerung der Regulierung und neue Unternehmensrechte, wo die Unterzeichner zustimmen, ihre eigenen Gesetze anzupassen."[[top]]

The Trans-Pacific Pact Would Kill Jobs and Consumer Protection
http://www.nytimes.com/roomfordebate/2015/10/06/the-future-of-trans-pacific-trade/the-t...

Seine These vom Heil des TTIP fuer den Verbraucher ist einfach voelliger Schwachsinn und das weiss er bestimmt auch selbst, aber hinter TTIP steckt auch viel Geld. Solchen Volutaer-Lobbyisten winken spaeter gutbezahlte Jobs in der Wirtschaft. Das ist verlockend und man versucht's eben mit allen Mitteln. Die Faktenlage gibt nichts fuer seine Argumente her, deswegen schiesst man mit Nazi-Vergleichen vor und nach. Mit Journalismus hat das nichts mehr zu tun.

Zu seinem duemmlichen Trump-Nazi-Vergleich will ich mich gar nicht aeussern, das ist wirklich absurd. Der Mann hat einfach Null Ahnung von nichts, hoechstens von Grammatik und Rechtschreibung.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Die Demokratie verstehen lernen

Monterone @, Sonntag, 11.10.2015, 14:36 vor 3760 Tagen @ Monterone 1557 Views

Éric Zemmour: *Der Strom der Linken ist in sein liberales (=
raubkapitalistisches, staaten- und völkermordendes, M.) Flußbett
zurückgekehrt.*

Wie Marion Sigaut, Pierre Hillard und Alain Soral vertritt Zemmour die
Auffassung, seit Voltaire und der Menschenrechtserklärung von 1789 dienten
Linke und Demokraten dem Liberalismus.

*Der Liberalismus zerstört alles, was die Linke haßt: Familie,
Vaterland, Grenzen, Kirche, Staat, Wurzeln, Religion.*

Auch gegen Eric Zemmour kommen die bekannten demokratischen Methoden zum Einsatz.

Da es wie immer an Argumenten fehlt, wird zu Unterstellungen und Diffamierungen gegriffen.

Den Juden Zemmour kann man schlecht als Nazi an die Wand der Verunglimpfung stellen, also versucht man es auf die persönliche Tour und schickt zu diesem Zweck Frauen auf den Propagandastrich:

Sophie Aram: *Zemmour hat solche Probleme mit seinem Schwanz ... er ist ein Spießer, der gut schreibt...*

Video: https://www.youtube.com/watch?t=17&v=ttwJ7h6OLaM

Wer Alexis de Tocqueville kennt, aus dessen Buch Taurec neulich zitiert hat, wußte seit langem, daß die unterirdischsten Diffamierungsmethoden schon immer zum festen Bestandteil der Demokraten gehörten, erst recht, so weit es sich um die angloamerikanische Form dieser Staats- und Gesellschaftsperversion handelt.

Von Ursula-Engelen Kefer wurde Prof. Wilhelm Hankel ebenfalls auf der persönlichen Schiene angegangen, wenn auch nicht direkt über den Unterleib. Sandra Maischberger verfuhr mit Andreas von Bülow ähnlich.

Mir ist schon vor vielen Jahren aufgefallen, daß dieses singulär kriminelle System sogar die Unterleibsorgane und deren Verwendung instrumentalisiert, um Kritiker auszugrenzen und zu mobben.

Nur eben meistens nicht offen, sondern psychologisierend, verdreht und halb versteckt.

Dieser unendlich schmierigen Methode begegnet man meiner Meinung nach am besten, indem man die - hoffentlich - gezielte Verwendung von Kraftausdrücken praktiziert, die Dinge beim ordinärsten Namen nennt, um den Systemhuren bzw. -strichern erstens den Spiegel vorzuhalten und sie anzuregen, sich in Zukunft an die Sache zu halten und auf Persönliches, erst recht sexuelle Anspielungen zu verzichten.

Monterone

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