Gedanken zum Thema
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 08.10.2015, 15:12
Ich hoffe diesem Aufruf werden sich eine Menge Leser anschließen. > Gelabert wurde lange genug, jetzt müssen den Zungenreden endlich auch mal > Taten folgen. Die Zeit spielt GEGEN UNS ALLE! > > mfG > nereus
Hallo,
ich glaube der Bildungsbürger hat grundsätzliches nicht verstanden. Viele Dinge die dazugehören hab ich schon einmal aufgeschrieben - und das alles noch einmal zu kopieren oder neu zusammenzustellen dazu habe ich keine Zeit. Deshalb ein Link - gleich auf der 1. Seite steht das was zu diesem Thread passt. Gedanken zum Thema
Ich lebe jetzt heute ja in Thailand und bin noch gut 10 Jahre vom offiziellen Renteneintrittsalter entfernt. Niemand in Europa kann heute behaupten, dass die aufziehende Krise aus heiterm Himmel kommt. Das Gegenteil ist der Fall, sie hatte eine unheimlich langsame Anfangsgeschwindigkeit, scheint aber exponentiell zu verlaufen und mit solchen Kurven ist der Mensch im Alltag nicht vertraut.
Bis kurz vor meinem 50 Lj. hatte ich in der Schweiz für einen deutschen Grosskonzern gearbeitet, dann war Schluss. Auf diesen Abschluss hin, hatte ich alles zusammen gerechnet ca. 20 Jahre hingearbeitet, unterbrochen durch einem 1. Startversuch in TH, direkt vor Beginn der Asienkrise. Das hatte mich eine Menge Lehrgeld gekostet, aber ich konnte Liveerfahrungen sammeln, die so in Europa damals nicht zu bekommen waren. Im Zuge dieser Asienkrise musste ich abbrechen und noch einmal in den Hamsterkäfig zurück.
Wer das Gefühl nicht kennengelernt hat, ohne staatliche Hilfen überleben zu müssen, dazu kommen noch Bankfeiertage und die Bankautomaten sind leer - das alles so 1-2 Wochen, also griechische Verhältnisse - hat leider Pech gehabt.
Damals ist das Buch von - dottore- Wann kommt der Staatsbankrott - das ich gelesen hatte, erstmals von der Theorie zur Wirklichkeit geworden. Zurück in D wurde mir im Laufe der Zeit ganz klar bewusst, die Abhängigkeit hier vom Sozialstaat, die Renten und Pensionen sind der Knackpunkt. Solange man darauf angewiesen ist, hängt man an der staatlichen Kette.
Unsere Familie generiert das komplette Einkommen hier in TH - und prozentual am durchschnittlichen Einkommen gemessen, dürfte die Lebenskosten derzeit höher sein als in westlichen Ländern, denn hier wird weit aus weniger subventioniert als dort.
Es muss natürlich auch eine Lösung für das Alter gefunden werden, wer bezahlt hier das Leben im hohen Alter, ohne Renten und Pensionen?? Solange man da keine praktikable Lösung parat hat, wird man immer ein Opfer der staatlichen Versprechungen - die es hier nicht gibt, man lebt illusionsfreier.
Deshalb glaube ich nicht, dass es in der EU, D einen wirklichen Regierungsumsturz geben wird, ein Neuanfang ist mit der Altersstruktur im alten Europa gar nicht mehr machbar, die Alten werden mit allen Mitteln dagegenhalten - die warten auf ihre mtl. Renten oder haben alle schon mehr als 20 Jahre das System gefüttert und keine Alternativen vor Augen.
Die Revolution müsste durch die jungen Leute kommen, nicht durch die quengeligen Alten, aber die starren alle auf ihre Displays und leiden an -Digitaler Demenz- das ist auch hier zu beobachten, ja - hier ist auch kein Paradies, es ist nur anders.
Die Errungenschaft einer Demokratie sind -freie Meinungen- nur damit lässt sich kein Leben bestreiten. In einer gut funktionierenden Firma gibt es immer klare Hierachien und diese durch demokratisches Prozesse zu ersetzen, wäre ihr Ende. Aber bei einem Staat soll dieses Modell erfolgreich sein ??
Im Buddhismus wird das was wir gerade erleben als Samsara bezeichnet, es ist die Ursachen-Wirkungskette, erst müssen die Ursachen gesetzt werden, bevor die Auswirkungen zu Tage treten. Das System wird täglich genährt und solange es Nahrung erhält wird es überleben. Sollten die Buddhisten richtig liegen, läuft dieses Spiel schon seit Äonen.
Hier noch ein nettes kleines Video, das uns Menschen als das erkennbar macht, das wir offensichtlich sind - im besten Falle Eintagsfliegen - wer ist da bitte schön schon Merkel ....
Die kosmische Eintagsfliege
Gruss
PS: bei meinem 1. Fehlversuch in TH der zum Abbruch 1998 führte, begleitete mich meine damalige Frau nach D, aber die Visaerteilung für sie war zu der Zeit nicht einfach. Ohne mein Restguthaben von damals knapp 30k DM das ich auf einem deutschen Konto nachweisen musste, wäre eine Visaerteilung nicht erfolgt. Laut Gesetz war das überhaupt nicht zulässig. Die Botschaft in BKK gab mir den Tip, zuerst alleine nach D zu reisen und dann über einen Rechtsanwalt den Familiennachzug einzuklagen - das würde funktionieren. Mit den 30k DM waren sie dann aber zufrieden. So war das früher und ich glaube so ähnlich dürfte es auch noch heute sein, wenn man aus Asien kommt. Damals war wenn ich mich recht erinnere der Taxifahrer und Steinewerfer gerade Aussenminster und erleichterte den ukrainischen Betschwestern die Visaprozeduren, damit seine Freunde mit Koksnasen auch etwas Abwechslung im langweiligen Alltag hatten ...
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Buntschland bald platt?
Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen!
©n0by
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