Nebelkerze
Ich vermute mal, dass es dann eher darum geht, dass viele Mieter sich die
höhere Miete wirklich nicht mehr leisten können und deswegen nur den
Ausweg sehen, "freiwillig" auszuziehen. Wenn bisher Zuschüsse von Ämtern
gezahlt wurden (Jobcenter, Wohngeld), kann es nämlich passieren, dass
diese Ämter dann sagen: "Da müssen Sie sich leider eine andere Wohnung
suchen."Die Regelungen beim Jobcenter:
"Sind die Kosten oder die Größe einer Wohnung unangemessen, übernimmt
das Jobcenter die Unterkunftskosten nur für den Zeitraum in der
tatsächlichen Höhe, den der Hartz IV-Empfänger benötigt, um sich eine
günstigere Unterkunft zu suchen oder die Kosten anderweitig zu senken.
Dieser Zeitraum entspricht sechs Monaten. Nach Ablauf dieser Frist
zahlt der kommunale Träger nur noch den Betrag bis zur Grenze der
Angemessenheit. Darüber hinaus anfallende Mietkosten, muss der
Leistungsempfänger selbst tragen. Das Jobcenter mus den Mieter zur Senkung
der Kosten auffordern"http://www.gegen-hartz.de/hartz-iv-wohnung/index.php
Fakt scheint wohl zu sein, dass dieser Vermieter die alten Mieter loshaben
möchte. Egal wie. Weitere "Einzelfälle" wurden hier bereits verlinkt.Grüße
Kamille
Was hat der Vermieter damit zu tun, wenn das Jobcenter den Zuschuss nicht mehr zahlt und der Mieter deshalb ausziehen muss? Ja, das kommt vor, aber was hat das mit den Flüchtlinge zu tun? Der Vermieter will die alten Mieter los werden, egal wie? Genau darum geht es und nicht um egal wie. Das ist alles ziemlich wirr. Die Behauptung, es würde eine Änderungskündigung ausgesprochen um dann Flüchtlinge teurer unterzubringen, wird immer unglaubwürdiger.
--
Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.