Viele Mieter haben in den letzten Wochen eine
Änderungskündigung erhalten. Sie sollen eine erhebliche höhere Miete
bezahlen – oder ausziehen...
Vielleicht vorher mal ins Gesetz schauen, z.B. § 573 Abs. 1 BGB.
Das ist so offensichtlich, dass ich mich frage, ob die o.g. Behauptung
nicht ein Hoax ist.
Ich vermute mal, dass es dann eher darum geht, dass viele Mieter sich die höhere Miete wirklich nicht mehr leisten können und deswegen nur den Ausweg sehen, "freiwillig" auszuziehen. Wenn bisher Zuschüsse von Ämtern gezahlt wurden (Jobcenter, Wohngeld), wird es nämlich passieren, dass diese Ämter dann sagen: "Da müssen Sie sich leider eine andere Wohnung suchen."
Die Regelungen beim Jobcenter:
"Sind die Kosten oder die Größe einer Wohnung unangemessen, übernimmt das Jobcenter die Unterkunftskosten nur für den Zeitraum in der tatsächlichen Höhe, den der Hartz IV-Empfänger benötigt, um sich eine günstigere Unterkunft zu suchen oder die Kosten anderweitig zu senken. Dieser Zeitraum entspricht sechs Monaten. Nach Ablauf dieser Frist zahlt der kommunale Träger nur noch den Betrag bis zur Grenze der Angemessenheit. Darüber hinaus anfallende Mietkosten, muss der Leistungsempfänger selbst tragen. Das Jobcenter mus den Mieter zur Senkung der Kosten auffordern"
http://www.gegen-hartz.de/hartz-iv-wohnung/index.php
Fakt scheint wohl zu sein, dass dieser Vermieter die alten Mieter loshaben möchte. Egal wie. Weitere "Einzelfälle" wurden hier bereits verlinkt.
Grüße
Kamille
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Wenn du wüsstest, was ich weiß, wärst du auch Veganer.