Bei dem Islam und der christlich bestimmten europäischen Kultur handelt es sich um Gegensätze, wie sie größer kaum sein können.
Die Menschen Asiens und Afrikas haben diese Entwicklung zur freien, in sich selbst gegründeten Individualität, wie sie in Europa vor sich gegangen und noch längst nicht abgeschlossen ist, im allgemeinen nicht mitgemacht. Sie sind mehr oder weniger der seelischen Bestimmung durch die Kräfte der Abstammungsgemeinschaften verhaftet geblieben, der der Einzelne untergeordnet ist und in der große Unterschiede bestehen wie dien Zweitrangigkeit der Frau.
In den islamischen Völkern verbindet sich die Stellung des in der Blutsgemeinschaft gebundenen, der Autorität des Sippen- oder Stammesältesten bzw. Herrschers unterworfenen unselbständigen Menschen mit der Stellung des Allah völlig Ergebenen, Unterworfenen, (dies ist die Bedeutung von „Muslim“), der seinen Worten und Gesetzen unbedingten Gehorsam schuldig ist. Der einzelne Mensch ist in eine zweifache hierarchische Ordnung eingespannt, die ihn von oben lenkt und leitet, gegen die er keine eigene Erkenntnis und keinen eigenen Willen geltend machen kann, ohne als Schänder und Entehrer der ihm übergeordneten Blutsgemeinschaft getötet oder ausgestoßen bzw. als Sünder und Empörer gegen Allah zivil- und strafrechtlich bis zur Todesstrafe verfolgt zu werden.
Die individualistischen Freiheitsrechte Europas sind mit den Prinzipien der Blutsgemeinschaft unvereinbar, da sie ihre Auflösung zur Folge hätten, wogegen sich natürlich alle beharrenden Kräfte wehren. Islam und Blutsgemeinschaft sind prinzipiell Antipoden der freien Individualität. Sie haben die Emanzipation des Menschen aus dem Gruppenhaften zur Individuation, wie sie das Abendland vollzog, nicht mitgemacht.
Daher ist eine Integration von Menschen, die streng am Islam und der Bestimmung durch die Blutsgemeinschaft festhalten, in die europäischen Gesellschaften, die in der Tradition der Entwicklung zur freien Individualität stehen, prinzipiell nicht möglich. Integration erforderte eine innere Emanzipation aus den islamischen und blutsmäßigen Banden. Dies geschieht nur bei relativ wenigen. Die meisten bilden Parallelgesellschaften, die wachsendes Konfliktpotential in sich tragen. Der Islam ist daher eine zur europäischen Geistesströmung der freien Individualität völlig gegensätzliche und in der Konsequenz seiner Intentionen feindliche Geistesströmung.
Dazu eine erneuter Hinweis auf meine Analyse.