Neues zur Lügenpresse

gapawatch @, Donnerstag, 01.10.2015, 15:26 vor 3770 Tagen 6532 Views

Hallo ins Forum,

ich habe mich länger nicht gemeldet, weil ich Gaertner´s Blog aufgegeben habe. Seit der Rückkehr nach Deutschland schaue ich aber wieder öfter hier herein. In dieser Woche habe ich mein neues Buch über die LÜGENPRESSE herausgegeben und möchte ohne weiteren Kommentar nach Absprache mit dem Chef einen exklusiven Textauszug hier einstellen. Viele Grüße

Teil II
Die vielen Facetten der »Lügenpresse«
»Das Thema Glaubwürdigkeit der Medien ist ja überhaupt erst hochgekommen, als die Pegida-Leute mit den Medien nicht gesprochen haben, weil sie gesagt haben:„Lügenpresse.“ Dann hat die ganze Lügenpresse ständig über die Lügenpresse berichtet und dafür gesorgt, dass alle Welt über die Lügenpresse sprach. Genial!«
(Eigenes Interview mit dem leider verstorbenen Kommunikationswissenschaftler Wolfgang Donsbach in Dresden)

Im Internet kursiert das Bild einer großen weißen Tafel mit einem deftigen Spruch darauf. Er könnte das Leitmotiv für die jüngste deutsche Revolution sein: »Die Reichen und Mächtigen pinkeln auf uns, aber die Medien schreiben, es regnet.« So steht es auf der Tafel. Die scharfe Attacke auf die Mainstream-Medien meint das, was in deutschen Netzforen mit wachsender Wut »Lügenpresse« genannt wird. Das Internet brummt vor Leserwut und Verachtung gegenüber Journalisten. Und das ist kein Wunder. Wir werden als Leser viel zu oft veräppelt, auf falsche Fährten gesetzt und regelrecht für dumm verkauft. Hier nur zwei weitere Beispiele von vielen in diesem Buch: Die WELT beschrieb im Mai 2013235, wie die SPD die Partei der Migranten werden will, wie sie beginnt, um die etwa zehn Prozent Wähler mit Migrationshintergrund zu buhlen. Der Bericht beschrieb die SPD als eine Partei auf der Suche nach neuen Wählerpotenzialen. Das Werben um die wachsende Zahl von Einwanderern, deren Abstimmungsverhalten »entscheidend sein kann«, wurde in dem Bericht als wahlpolitisches Geschick dargestellt.
Doch knapp zwei Jahre später drosch dieselbe WELT Ende 2014 und Anfang 2015 zusammen mit den übrigen Leitmedien auf die Bürgerbewegung Pegida ein, weil deren Teilnehmer als Folge ungebremster Einwanderung eine Verschiebung ihres kulturellen Koordinatensystems befürchteten. Einmal ist Zuwanderung ein clever genutztes Werkzeug, das andere Mal die pure Einbildung eines angeblich fremdenfeindlichen Teils der Bevölkerung. Die WELT hat in der Kampagne gegen Pegida zwar nicht so hart zugeschlagen wie die TAZ, der SPIEGEL und die ZEIT. Doch spätestens ab Januar 2015 geißelte die Springer-Zeitung den »peinlichen Größenwahn«236 der Bewegung und warnte die etablierten Parteien, »sich sehr genau« zu überlegen, ob sie mit diesem »Verein« überhaupt reden wollen. Und am 6. August 2015 kritisierte das Blatt in einem Bericht über »Die Pegida-Offensive des deutschen TV-Humors« die »braune Soße, die sich bei jeder Demo der Pegida-Bewegung auf Deutschlands Straßen ergießt.«
Zweites Beispiel: Laut dem ARD-Deutschlandtrend war Ende April 2015 die Hälfte der Deutschen »für die Aufnahme weiterer Flüchtlinge.«237 Das war ganz auf der Linie der Bundesregierung, wie der Medienkritiker Peter Harth damals feststellte. Die Redakteure bei T-Online trauten dem Deutschlandtrend jedoch nicht so ganz. Sie starteten eine eigene Umfrage. Dort sollten die Leser angeben, ob sie zu jenen 50 Prozent Deutschen gehören, die mehr Flüchtlinge aufnehmen wollten. Die Antwort warf so manchen Beobachter vom Hocker:238 95 Prozent der Leser bei T-Online gaben an, sie gehörten nicht zu dieser Gruppe. Kann man spontan jemandem widersprechen, der nach dieser »Real-Satire« ganz laut »Lügenpresse« ruft?
Die Verdrossenheit und Abscheu von Lesern und Zuschauern gegen einseitige Berichterstattung (Pegida), gegen Kriegspropaganda (Ukraine-Konflikt, Irak-Invasion) sowie gegen Manipulation und Agitation in den Medien des Mainstreams wächst von Monat zu Monat. Man kann sie geradezu mit Händen fassen. Wir sehen sie täglich in wütenden Zuschriften an Blogs, aber auch in Diskussionsforen voller Hasstiraden und beim massiven Zulauf für alternative Nachrichtenseiten (siehe Kapitel I) im Internet. Die Webseiten der Gegenöffentlichkeit können sich vor Zuschriften kaum retten. Nur ein kleines, aber vielsagendes Beispiel. Die Wut des Publikums über die tonangebenden Medien entzündete sich ab 2014 besonders an der schroff einseitigen Berichterstattung über den Konflikt in der Ukraine. Wladimir Putin wurde fast durch die Bank als alleiniger Bösewicht dargestellt. Die Abscheu der Zeitungsleser und Zuschauer darüber war so groß, dass nach dem tragischen Absturz der Germanwings-Maschine Ende März 2015 in den französischen Alpen ein Leser auf der US-Webseite ZERO HEDGE zynisch anmerkte, laut hochoffiziellen »Quellen« seien russische U-Boote in der bergigen Gegend gesichtet worden.
Ich zögere, das Wort „Lügenpresse“ ohne Anführungszeichen zu gebrauchen und einen pauschalen Vorwurf wie diesen über eine ganze Zunft zu stülpen. Als Wirtschaftsjournalist, der 27 Jahre lang in Deutschland, den USA, Malaysia, China und Kanada für die ARD, die WELT, das HANDELSBLATT und das MANAGER MAGAZIN gearbeitet hat, kenne ich genügend Kollegen, die gute, teils herausragende Arbeit leisten. Und trotzdem muss ich ganz ehrlich sagen: Bei den Recherchen für das vorliegende Buch bin ich auf so viel Dämlichkeit, ausgemachte Lügen, Agitation, Hetze, Verlogenheit, Selbstzensur und einseitige Nachrichten gestoßen, dass ich jeden erzürnten Leser und Zuschauer sofort verstehen kann, wenn er die herrschenden Medien angewidert mit diesem Vorwurf konfrontiert. Doch viele Zeitgenossen sind längst nicht so zögerlich wie ich. Zum Beispiel Paul Craig Roberts, einer der Architekten der Wirtschaftspolitik von Ronald Reagan und stellvertretender Finanzminister unter diesem Präsidenten. »In den USA lügen die Journalisten für die Regierung, weil sie Patrioten sind«, sagt Roberts, »und die Leser und Zuhörer glauben die Lügen, weil sie auch patriotisch sind.« Roberts nennt US-Journalisten »Huren der Regierung und der Konzerne.«239
Der Zukunftsforscher Gerald Celente spricht gar von »presstitutes«, also Pressenutten. Wenn ich während der zehn Jahre, die ich in Vancouver lebte, meinen alten Freund, den Asien-Korrespondenten der VANCOUVER SUN – Jonathan Manthorpe – in der Stadtredaktion besuchte und fragte, »wie geht es Dir?«, dann kam stets mit einem breiten Grinsen diese Antwort zurück: »Einigermaßen, aber ich habe noch keinen besseren Job gefunden, um mich zu prostituieren.« Schwere Vorwürfe gegen die Mainstream-Medien kommen nicht nur von Journalisten, die angewidert den schwierig gewordenen Beruf verlassen haben, sondern auch von Politikern und Medienwissenschaftlern. Auch Institutionen, die sich sonst gerne der Medien bedienen, sind fassungslos über den tiefen Fall des Mainstream-Journalismus. Das folgende Zitat stammt aus dem Einladungstext von Verdi Bayern. Dessen Fachbereich Medien lud im März 2015 zu einer Podiumsdiskussion im Gewerkschaftshaus in der Schwanthalerstraße ein: »Die Medien befinden sich in einer tiefen Vertrauenskrise. Im Zuge der Ukraine-Krise hat sich dies weiter verstärkt.« Nach einer Umfrage des Medienmagazins „Zapp“ vertrauen 69 Prozent der Menschen den Medien „gar nicht“ bis „wenig“. Es sind also nicht nur die Pegida-Anhänger, die „Lügenpresse“ rufen. In weiten Teilen der Bevölkerung herrscht eine Unsicherheit, ob den Medien noch zu trauen ist.«240

Markus Gärtner

Welcome back, Markus ...

CrisisMaven ⌂ @, Donnerstag, 01.10.2015, 15:32 vor 3770 Tagen @ gapawatch 4326 Views

ich habe mich länger nicht gemeldet, weil ich Gaertner´s Blog aufgegeben habe.

Habe ich frueher oft gelesen und war dann doch etwas in Sorge ...

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Alltag

Michael Krause @, Donnerstag, 01.10.2015, 15:43 vor 3770 Tagen @ gapawatch 4386 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 01.10.2015, 16:00

Ein Bekannter von mir, ein in Ehren emeritierter Hochschulprofessor meinte kürzlich, in den öffentlich rechtlichen Medien könne man nur noch Fußball und Pornos schauen (welche Pornos er meinte, ist mir allerdings unklar).

Nachtrag: in dem Prozess des Springer Verlags gegen den Werbeblocker adblock trug der Verlag vor "Das Kerngeschäft der Klägerin ist die Vermarktung von Werbung. Journalistische Inhalte sind das Vehikel, um die Aufmerksamkeit des Publikums für die werblichen Inhalte zu erreichen."

Selbst das scheitert.

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Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.

Wissens-Hierarchie

Falkenauge @, Donnerstag, 01.10.2015, 16:55 vor 3770 Tagen @ gapawatch 3733 Views

Mir scheint, dass in den Medien eine gewisse Wissens-Hierarchie über den Grad der Verschwörung besteht, in der die Medien und die Politik-Darsteller transatlantisch zur Ausführung der Interessen des US-Imperialismus verpflichtet sind. Eingeweiht sind die Herausgeber und führenden Journalisten, nach unten bestehen gewisse allgemein formulierte Richtlinien oder schlichtweg unausgesprochene Erwartungs-Haltungen, die eine bestimmte intellektuelle Argumentationsrichtung abgeben.

Das lässt einen gewissen Spielraum für eigene Recherchen und Auffassungen zu, den selbständige Köpfe früher genutzt haben, der aber wohl zunehmend enger geworden ist.

Der Leipziger Medienwissenschaftler Uwe Krüger hat ja in seiner Untersuchung "Meinungsmacht" auch nur 4 Alphajournalisten von 4 führtenden Zeitungen im Hinblick auf ihre gleichlautende Propaganda untersucht. An solchen Leuten orientieren sich natürlich die anderen, wenn sie Karriere machen wollen. Das ist der Mechanismus. Wesentliche Punkte daraus hier.

"Der Stürmer" - was ich mich frage

Jermak @, Donnerstag, 01.10.2015, 19:57 vor 3770 Tagen @ gapawatch 3520 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 01.10.2015, 20:27

Manchmal hab ich den Eindruck, nichts ist so intensiv erforscht wie die Nazizeit, zumindest an der Zahl der Buchprodukte, die dazu weltweit auf den Markt kamen und kommen.
Folglich müßten doch auch die Medien der damaligen Zeit sehr intensiv durchleuchtet worden sein. Es sollte also eine nennenswerte Zahl an Forschungsarbeiten zu "Der Stürmer" oder zu "Der Völkische Beobachter" etc erschienen sein.
Warum ist bisher noch keiner auf die Idee gekommen, deren Propagandamethoden systematisch mit denen unserer MSM zu vergleichen bzw. als Messlatte anzulegen?

Meiner Ansicht nach müßte es doch eine solide wissenschaftliche Basis dafür geben, daß man den braunen Dreck (also Nazi-, Rassimus-Vorwürfe usw), mit denen sie ständig um sich werfen, umgehend auf sie zurück lenken kann. Warum geht da keiner hin und wendet die Keulen, die sie ständig schwingen Jiu-Jitsu-artig gegen sie selbst?
Und selbst, wenn ihre Manipulations- und Propgandamethoden nicht Nazi-spezifisch sind, ließe sich dennoch der Beweis führen, daß sie genau dasselbe tun wie die Braunen.

Ein grober Keil für einen groben Klotz!

Grüße

jermak

Welcome back / Celente

Dragonfly @, Donnerstag, 01.10.2015, 20:59 vor 3769 Tagen @ gapawatch 3175 Views

"Der Zukunftsforscher Gerald Celente spricht gar von »presstitutes«, also Pressenutten."

Dummschwaetzer Celente als Zukunftsforscher zu bezeichnen muss aber jetzt nicht sein, oder?

Was ist denn der Titel Deines Buches?

BerndBorchert @, Donnerstag, 01.10.2015, 21:09 vor 3769 Tagen @ gapawatch 2842 Views

Man wird Dich ignorieren. Wenn das nicht klappt, d.h. wenn das Buch viel verkauft wird, wird man Dich in die rechte Ecke stellen.

Ist die fast 100% gleichgeschaltete Pro-Asylanten Kampagne in den Mainstream Medien aus den letzten 2 Monaten im Buch schon mit drin? Wenn ja, wie erklärst Du sie? War sie orchestriert? Wenn ja, von wem, und wie machen die das?

Bernd Borchert

Zetsche hat doch recht mit seinem Wirtschaftswunder,

Meierding @, Donnerstag, 01.10.2015, 22:19 vor 3769 Tagen @ gapawatch 2901 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 01.10.2015, 22:25

nur dieses mal geht es halt abwärts [[sauer]] .

Lustig ein anderes Medium: Selbst die "schlechten" Flüchtlinge seien besser qualifiziert als die Türken damals aus Anatolien.
Ok, die damals konnten kein Handy bedienen - kann meine Oma bis heute nicht.

Die bösen sind auf jeden Fall jetzt: Die KAPITALISTEN, die von Merkels Verbrechen profitieren. Unternehmer, Vermieter, ...

Es ist schlimmer als Lügenpresse-sie betreibt aktiv und komplizenhaft den Untergang Deutschlands mit.

Albert @, Donnerstag, 01.10.2015, 23:32 vor 3769 Tagen @ gapawatch 2892 Views

Und nimmt das Risiko des Bürgerkrieges billigend in Kauf.

Mit welchen Argumenten da bei den Bilderbergern und bei den diversen Councils wohl die Marschrichtung ausgegeben wurde?

Ach nicht so wichtig. Einfach käufliche Brut oder internationalistische Verblendung. Als ob diese nützlichen Idioten am Ende nicht ebenso von den Auftraggebern vernichtet werden wenn sie unnütz geworden sind.

Schmieren Sender NDR am Donnerstag

Meierding @, Freitag, 02.10.2015, 09:24 vor 3769 Tagen @ gapawatch 2412 Views

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndr_aktuell/Gewaltausbrueche-in-Fluechtlingsunter...

Donnerstag 20 Uhr 15 : eine 15 Min Sondersendung, entschwand später wieder aus den Nachrichten.

So ab 3:00
"Sperren Sie mal 500 Deutsche in eine Halle"
- Ja, in Fukushima funktionierte das. Meine Mama lebte nach 1945 mit 6 Angehörigen in 1-2 Zimmern - Noteinquartierung bei einer älteren Dame. Funktionierte.

ca. 5:30
Vor der Schlägerei in Hamburg Bergedorf haben die Schläger Frauen und Kinder raus geschickt. Sicher ganz spontan.

8:20
Eine GutmenschIn: Der Staat bringt es nicht, alles zu organisieren.
Mädel, angeblich waren AKW Störfälle "handelbar".

9:00
Viele kräftige Zuwanderer und deutsche Polizisten schleppen Kartons.

Thema Preise von Container-Wohnungen
Statt 130-160.000 € mal ebend auf 500-890.000 €
Das freut die Journalie: Kapitalisten als neues Feindbild :-)
Nazis konnten man wohl nirgends als schuldige ausmachen.

Kleiner Hinweis: In GR steht aktuell bestimmt sehr viel leer und da könnten die Facharbeiter für Abbruch ja mal aufbauen lernen.

Vergleich mit Nazi-Zeit

gapawatch @, Freitag, 02.10.2015, 13:46 vor 3769 Tagen @ Jermak 2164 Views

Das wäre in der Tat ein schönes Thema. Zur Propaganda im Dritten Reich gibt es einiges, ich erinnere mich an ein Buch, das ich während des Studiums in Kommunikationswissenschaften gelesen habe, Titel ist mir leider entfallen. Ich suche mal am Wochenende.

In dem Buch wurde beschrieben, wie die Medien gleichgeschaltet wurden, das war atemberaubend. Ein Vergleich von politischem Hintergrund und Eigentümerstruktur der Medienlandschaft damals und dem, was wir heute haben, wäre schwierig. Aber die Manipulationstechniken der Journalisten, das wäre brisant.

Ich fürchte nur, das wäre enorm aufwändig, und zwei Jahre oder so an einem Buch zu arbeiten, das kann und macht kaum einer in diesem schwierigen Markt. Mein neues Buch ist mein drittes, und jedes Mal hätte ich mehr verdient, wenn ich in der Zeit, in der ich am Buch geschrieben habe, für Zeitungen gearbeitet hätte.

Es gibt Historiker, die die damaligen Geschehnisse gut draufhaben, aber kaum einen, der gleichzeitig guten Einblick in den Medienbetrieb von heute hat, und umgekehrt.

Fazit: Viel Aufwand, niemand, der sich mit damals (Nazi-Propaganda)und heute (aktueller Medienbetrieb aus Insidersicht) gleichgut auskennt und außerdem noch eine - wie ich vermute - relativ begrenzte Leserschaft.

Vielleicht dann doch etwas für eine Doktorarbeit...

Ist die Pro-Asylanten-Kampagne enthalten?

gapawatch @, Freitag, 02.10.2015, 14:10 vor 3769 Tagen @ BerndBorchert 2107 Views

Ja, diese Prognose dürfte zutreffen, erst ignorieren, dann ab in die rechte Ecke. Damit kann ich leben, das wusste ich ja, als ich geschrieben habe. Übrigens ist das links-rechts-Schema gerade auch bei diesem Punkt - Medienkritik - längst aufgehoben. Von links wird teilweise stärker draufgehauen als von rechts, siehe Nachdenkseiten von Albrecht Müller. Dort lese ich aber gerne, weil die sehr gute, fleißige Arbeit machen. Ich habe das auch im Buch gewürdigt.

Zum zweiten Punkt: Die fast 100% gleichgeschaltete Pro-Asylanten Kampagne in den Mainstream Medien aus den letzten 2 Monaten. Nein, die ist im Buch nicht enthalten, weil die Abgabe des Manuskripts genau da war, wo das erst richtig losging. Das ärgert mich, kann man aber nicht ändern.

Und ich rätsle genauso wie die meisten hier, was Angela Merkel umtreibt. Sie ist nicht die hellste Leuchte im Raum, wie man in Nordamerika sagt, aber eine Agenda hat sie ganz bestimmt. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus demonstrierter Gutherzigkeit, Punkte sammeln für den Nobelpreis, Anbiedern (oder Deal mit) an die Grünen und sklavischer Gehorsam gegenüber den USA.

Fazit: Auch ich habe keine überzeugende Erklärung. Das zeigt doch aber gerade, wie fatal es ist, dass diese Frau sich nicht dem Volk erklärt hat, sie kommuniziert ihre Politik nicht nur nicht, sie drischt auch auf die eigenen Wähler ein und fährt das Land im schlimmsten Fall komplett gegen die Wand.

Viele Grüße
Markus

Titel des Buches

gapawatch @, Freitag, 02.10.2015, 14:13 vor 3769 Tagen @ BerndBorchert 2045 Views

Entschuldigung, eine Antwort bin ich noch schuldig. Das Buch heißt LÜGENPRESSE

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