Hallo nereus,
zur Doppelmoral des Westens:
Obwohl er immer korrekt gezahlt hat, wird Dieudonné aus seinem Theater geschmissen, der bestehende Mietvertrag nicht verlängert, so daß er demnächst mehr oder weniger auf der Straße steht, weil er keine Möglichkeiten mehr hat, aufzutreten.
Die Begründung der Klage war an Fadenscheinigkeit nicht zu überbieten, trotzdem hat das Gericht den jüdischen Klägern und ihrer Anwältin Dominique Cohen-Trumer stattgegeben.
E&R schreibt, *die französische Justiz stehe unter zionistischem Diktat*.
Wer nicht begreifen kann, welche Dimensionen des *intellektuellen Terrors* (D. Viguier) inzwischen üblich sind, soll sich bitte vorstellen, Samy Drechsel und Dieter Hildebrandt hätte man aus der Lach- und Schießgesellschaft geschmissen und jeden Versuch, ein Ausweichlokal zu finden torpediert.
Nachdem er feststellte, daß der Mietvertrag von Dieudonnés Ehefrau, Noémie Montagne unterschrieben wurde, löste der Besitzer die Vereinbarung wieder auf, mit der Begründung, so seine Anwältin Odile Cohen, *der Vermieter habe nicht gewußt, daß Dieudonné dort Vorstellungen geben wird*.
Vertragspartner Dieudos waren die *Ateliers Christofle*, eine Filiale der Unternehmensgruppe des Immobilienmagnaten Alain Madar.
Drei mal darfst Du raten, zu welcher Glaubensgemeinschaft Alain Madar gehört?
Solche Sachen sind in Europa mittlerweile üblich. Aber Bachar-al-Assad ist natürlich ein böser Ticktatorr, den man unbedingt wegbomben muß, um Syrien zu befreien.
Monterone
PS
Louis-Ferdinand Célines *Reise an's Ende der Nacht* enthält eine Schilderung des afrikanischen Stammeslebens, bei der man wie so oft nicht weiß, sind's Trüffel oder Granaten.
Vergiß alles, was Dir die Apologeten der ach so friedlichen Stammesgesellschaft verzapfen!
Die Kongo-Afrikaner (Neger darf man schon nicht mehr sagen), waren so voller Liebe und Frieden, man glaubt es kaum. Sie hatten sich zum Fressen gern ...
Afrika und die Gewohnheiten seiner ursprünglichen Stämme kannte Céline aus eigener Erfahrung:
*Weitere Aufträge der Seuchenforschungsstelle des Völkerbundes führten ihn nach Afrika, Kanada und Kuba. Seine Aufgabe bestand in der Erstellung von Gutachten zu lokalen Seuchenrisiken. Die letzte dieser Missionen für den Völkerbund war eine Reise ins Rheinland im Frühjahr 1936, wo er die gesundheitlichen Auswirkungen der Massenarbeitslosigkeit auf die subproletarische Bevölkerung untersuchte. https://de.wikipedia.org/wiki/Louis-Ferdinand_C%C3%A9line