Hallo Piter!
Zunächst einmal sind derartige Horror-Meldungen bei Kriegen völlig normal.
Ich könnte Dir da eine phantastische Geschichte erzählen, die würdest Du nicht glauben, aber sie ist grausame Realität.
Und das Schärfste daran ist, wenn Du darüber aufklären willst, dann knurren Dich die Leute an. Also bitte nicht wundern.
So, nun mal zum Sachverhalt selbst.
Im Januar meldete der Premier der Donezk-Republik dies:
Alexander Zakharchenko, Premierminister der selbsternannten Donezker-Volksrepublik, hat in einer Presseerklärung bekannt gegeben, dass die ukrainischen Truppen zwei mobile Krematorien deutscher Produktion mit sich führen, mit dem Ziel ihre Gefallenen zu verbrennen, um sie so als vermisst und nicht als gefallen zu vermelden. Damit werden Witwen- und Rentenansprüche eingespart.
Quelle: http://www.rtdeutsch.com/10173/international/premier-der-donezker-volksrepublik-ukraini...
Sollte das stimmen – was zu beweisen wäre – dann kämen die „Kisten“ aus Deutschland – woher auch sonst – und die Ukraine hätte sie bestellt.
Ria Novosti hatte das auch gemeldet, aber Vorsicht sollte dennoch geboten sein.
Würde es stimmen, wäre das sicher viel größer vom Kreml aufgezogen worden.
Ich nehme an, daß weder die Donbass-Story stimmt und auch die Poroschenko Geschichte ein Märchen ist.
Der Ursprung dürfte viel mehr hier zu finden sein.
Kiew: Ein halbes Jahr vor der Fußball-EM herrscht im Gastgeberland Ukraine Hundekrieg. Tausende Tierfreunde, unterstützt von Prominenten aus Europa, protestieren gegen einen Feldzug der Behörden zur Vernichtung streunender Hunde. "Die Hunde wurden schon früher gejagt", klagt Tamara Tarnawskaja, Vorsitzende der "Tierschutzgesellschaft SOS". "Jetzt aber hat man in den EM-Städten begonnen, sie zu töten."
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Ukrainische Videos, die qualvoll verendende Vierbeiner zeigen, Gruben voller Kadaver und mobile Hundekrematorien, kreisen durch die Fernsehstudios Europas. Westliche Blogger rufen wegen des massenhaften Hundemordens in der Ukraine zum EM-Boykott auf.
Quelle: http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/ueberregional/blick-in-die-welt_artikel,-Mobile...
Auch hier gibt’s was zum Thema. http://tierisch.annabelle.ch/2011/11/29/keine-entwarnung-das-hundemassaker-fur-die-em-2...
Mobile Krematorien existieren also, aber nachweislich für Tiere und nicht für Menschen.
Jedenfalls bis jetzt.
Außerdem, die Story geistert schon länger durch das Netz, z.B. hier von September 2014:
im mai/juni lief die ukr.fernsehpropaganda so ab: 1000 ostukrainer getötet, 500 ostukr. getötet, usw. die eig. verluste 5-10 soldaten. dass die junta von ukr. toten soldaten redete, wurde nicht bekannt. die gefallenen wurden bei slawiansk in seen versenkt und die angehörigen erhielten die mitteilung: desertiert. so musste man nicht zahlen.in slawiansk war dies bekannt und deshalb schoss die junta, nachdem slawianskâ€erobertâ€wurde, auf alles, was sich bewegte. im juli wurden diese soldaten durch taucher geborgen und bei kramatorsk wurden die leichen in mobilen krematorien verbrannt. in der ostukraine heisst die stadt schon krematorsk.
Quelle: http://vineyardsaker.de/ukraine/waffenstillstand-oder-es-gibt-keinen-ausweg/
Auch hier wäre es zunächst eine Angelegenheit der Kiewer Junta.
Später wurde der Spieß halt umgedreht. Das wäre ja nicht das erste Mal.
Auch selbst abgeschossene Passagier-Jets machen sich politisch bezahlter, wenn man sie dem Gegner anlastet.
mfG
nereus