Warum eine Demo am Montag?
Weil ALLE Demonstrationen, die dem GLEICHEN Ziel dienen sollen, IMMER bundesweit AM GLEICHEN Wochentag ZUR GLEICHEN Uhrzeit stattfinden muessen!!!
Sonst ist das voellig witz- und wirkungslos!
Siehe u.a.: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=335907
Ich weiss aber nicht mehr, wie oft ich's schon geschrieben habe.
Übersehe ich einen psychologischen Faktor,
Nein es ist ein machtpolitischer Faktor. Mit Psychologie ist gegen rohe Gewalt nichts auszurichten. Auch Gandhi wusste das und darum hat er gesiegt.
ist es die Tradition von damals oder weil die Woche gerade startet oder wieso?
Nun, Pegida hat halt damit angefangen. Wenn jetzt andere dienstags, mittwochs, donnerstags "weitermachen" ist das grad' so gut, wie Wasser in loechrige Eimer fuellen!
Das EINZIGE, was NOCH BESSER waere: JEDEN Tag in der Woche Demonstrationen anmelden. So wuerde ICH das machen. Aber ich wollte nicht gleich alle ueberfordern.
Dann waeren nach EINER, nicht erst nach DREI Wochen Schluss. (Aber nur, wenn dann auch Leute kaemen ...)
Wie sagt Amazon: "Wollen Sie Sofortlieferung?"
Aber Ueberforderung heisst: die Teilnehmerzahlen nehmen ab, statt zu!
Ich würde den frühen Freitagabend bevorzugen ...
Gerne, wenn Du nichts erreichen willst
...
nach einer harten Arbeitswoche
Alle Wochen in Deinem spaeteren Leben wirst Du einstmals bereuen, nicht (mit anderen, bundesweit) beim Montag geblieben zu sein.
Nochmal: ERSTMAL muss EIN Wochentag bundesweit geplant und durchgezogen werden.
Und das scheint halt nun mal der Montag zu sein.
DANACH duerfen ZUSAETZLICH gerne noch beliebige weitere Aktionen hinzukommen.
Auch koennte man z.B. jeden Mittwoch bei allen Jobcentern anrufen, ob denn die Sozialleistungs-Bezugserleichterungen auch fuer asylsuchende Deutsche gelten (gerne mit Begruendung, warum nicht - da kann man gleich fuer den Schweigemarsch Werbung machen; die Bediensteten dort sind auch nicht angetan von der Mutter der Glaeubiger). Donnerstags kann man die Bundesbahn fragen, wo es denn die kostenlosen Freifahrscheine gibt. Dienstags alle deutschen Konsulate (im Ausland), wo man denn einen syrischen Pass bekommt.
Aber bitte, bitte: ZUERST das NAHELIEGENDSTE!!!
Ich haette da noch 'ne Liste, aber wir wollen Deutschland ja nicht hinterher muehsam wieder aufbauen muessen.
noch rund ne Stunde auf einen Schweigemarsch für Frieden zu gehen, hört sich in meinen Ohren nach "Happening" und "dem Richtigen" an.
Ja, mag sein. Das ist ja das Problem mit der Generation, die die 68er Aufmaersche nicht mehr miterlebt hat: die glauben, sorry, wenn ich das mal so sage, es sei mit voellig unkoordinierten Happenings allein getan. Nein, OHNE Happening, aber mit KOORDINATION, das ist das entscheidende Element!
Entspannt, friedlich, das Richtige tuend dem Wochenende entgegen, entweder von 18 bis 19 Uhr oder 19 bis 20 Uhr. Ist eine Stunde zu kurz?
Also, es geht darum, dass es "nicht geht". Ich hoffe, das ist klar genug geworden, ohne dass ich es in Worte fassen muss.
D.h. JE EINHEITLICHER, JE OEFTER am selben WOCHENTAG, JE LAENGER, desto wirksamer.
Wer also am Montag einen SCHWEIGEmarsch von 20:00 Uhr bis, sagen wir, 21:00 Uhr veranstaltet, JEDEN MONTAG, BIS DIE SACHE DURCH IST (!!!), der darf gerne ZUSAETZLICH freitags am Abend, 19:00 Uhr beginnend, in den Samstag hinein durchfeiernd, ein Fluechtlings-Solidaritaetsfest feiern. Laenger als ZEHN Stunden waere gut, wegen bestimmter Ueberstunden- und Hoechstarbeitszeitregelungen bestimmter beteiligter Drittparteien ...
ABER DER MONTAG MUSS STEHEN!!!
Offen gestanden wüsste ich nicht, wie mehr als ne Stunde nur mit schweigendem Laufen gefüllt werden sollte.
Du solltest mal ein Trappistenkloster besuchen.
Ich GARANTIERE: Ihr werdet ERSTAUNT und ERSCHUETTERT sein ...
Ist es sinnvoll nur einen Schweigemarsch anzumelden oder sollte eine Mahnwache mit angemeldet werden?
Ich rate eine Mahnwache ZUERST, ab z.B. 19:30 bis 20:00 weil, die ... obengenannte ... juengere Generation es nicht so hat mit der Puenktlichkeit. Dann eine VORHER nach Minuten abgeschrittene Strecke abzulaufen, etwa eine halbe bis eine Stunde (am besten auch mal, das kann von Woche zu Woche wechseln, durch viele Nebenstrassen. Es gibt Leute, die NUR SO ueberhaupt von Euch JEMALS ERFAHREN!!!).
Der Ankunfts- und Verabschiedungsplatz sollten aber moeglichst IMMER derselbe und ueber 50 Wochen IMMER DER GLEICHE sein. Es kommen naemlich Leute, die sich dran gewoehnen. Die laufen dann naechste Woche auf den falschen Platz.
Wechseln muss man nur, meines Erachtens, wenn der Platz langsam zu klein wird. Oder man merkt, es ist woanders WIRKSAMER.
Wie würde es denn nur mit einem Schweigemarsch ablaufen? Dürfen die Teilnehmer sich auch schon ein paar Minuten (oder ne Viertelstunde) früher dort einfinden?
Jeder darf alles.
Muss genau um "Punkt" losgelaufen werden oder darf man zu Beginn eines Schweigemarsches erstmal kurz an Ort und Stelle stehen bleiben?
Warum das nicht so auch PLANEN? Man sollte eben eine gewisse vorhersehbare Taktung haben, um eben Zuspaetkommenden IN JEDER PHASE zu ermoeglichen, dazuzustossen. Und: die Polizei, ebenso wie die autofahrende Bevoelkerung, muessen Strecken VORAUS PLANEN!!!
Wir wollen ja nicht das Volk lahmlegen (oder veraergern), sondern dem Staat auf die Hufe helfen! Das ist eine aufbauende Veranstaltung!
Es sind weder Lautsprecher/Megaphone, Fahrzeuge noch irgendwelche Aufbauten geplant, Parolengröler würden von mir sofort der Polizei gemeldet, kommt "man" auf so eine Demonstration oder würde die "Unterhaltung" fehlen?
Wenn Du mal tausende Menschen hast um eines gemeinsamen Zieles beisammenstehen und schweigen sehen, dann wirst Du merken, dass das viel GEWALTIGER ist, als Parolen skandieren!
Die Ziele der Demo würden selbstverständlich vorher im Internet kundgetan werden.
KEINE Ziele. Hatte ich doch erklaert!!!
Wer jetzt noch Ziele braucht, hat den Schuss nicht gehoert.
Jeder, den "es" betrifft, kommt WEGEN SEINES/IHRES ZIELES. Das sind stets MEHR, als wenn dem einen ein Ziel NICHT passt!!!
Gibt es bezüglich der Aufzugsstrecke besondere Grenzen außer dem befriedeten Bereich (in den übrigens versucht wird hineinzukommen)?
Es gibt um den Bundestag eine [link=Bannmeile]Bannmeile[/link]. Alles andere ist grds. Verhandlungssache. Natuerlich kann die Polizei gewisse Auflagen machen, etwa, eine Strasse absolut verweigern, weil sie die Zufahrt zu einem Unfall-Krankenhaus mit Notfaellen darstellt.
Vernuenftige Auflagen sollte man akzeptieren, gegen unvernuenftige MIT ALLEN MITTELN juristisch vorgehen und ggf. auch IGNORIEREN: das Verfassungsrecht steht NICHT ZUR DISPOSITION EINES BEAMTETEN Sesselfurzers, Verzeihung, Polizeipraesidenten oder Buergermeisters, der es nicht schafft, Kriminelle an der Grenze aufzuhalten oder der rechtsfreie Ortsteile toleriert!!!!!!!!!
Äh, trage ich dort zum Beispiel "Schweigemarsch" ein?
Nein, muss man nicht. Es gibt KEINE EINSCHRAENKUNGEN (ausser Waffen tragen verboten etc.). Wenn, soll die Behoerde das BEGRUENDEN, SCHRIFTLICH! Und zwar, warum das in Art. 8 GG nicht so drinsteht!
"Versammlung" ist ein Wort, das jeder kennt ...
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Ich bin bisher noch nicht auf die nächste Seite des Anmeldeprotokolls vorgedrungen.
Falls dir noch etwas einfällt, schieß los. Der geplante Name lautet übrigens: "Schluss mit dem Wahnsinn - Wir wollen Frieden!"
Falsch: der Slogan lautet (wenn man meinen nicht unmassgeblichen Rat befolgte) "Ohne Worte". Das genuegt. Alles andere ist SCHWAECHER!!!
Auch hier sind Verbesserungsvorschläge jederzeit erwünscht.
Es gibt Dinge, die kann man nicht verbessern. Hat Walt Disney schon mit Sonnenuntergaengen versucht und ist gescheitert ...
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English