Bayern schickt nur noch weiter - Fernzüge fallen wegen Migrantentransporten aus - Grüne fordern Bürger nicht zu verunsichern

azur, Mittwoch, 30.09.2015, 04:31 (vor 3771 Tagen)4814 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 30.09.2015, 04:39

Hallo allen,

@rodexbringt es auf den Punkt:

Derzeit 10.000 Migranten / Tag

verfasst von rodex, 29.09.2015, 22:39

http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/rekordzahlen-im-september-taeglich...

10.000 Migranten x 365 Tage = 3.650.000 Migranten / Jahr

Wenn es zu 90% Männer sind und jeder im Schnitt eine Frau und ein Kind nachholt, sind wir bei > 10.950.000 Migranten / Jahr.

Und keiner weiss, ob 10.000 Migranten / Tag bereits die Spitze ist. Aus Afghanistan sollen sich derzeit weitere Massen auf den Weg machen:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article146898033/Neue-Fluechtlingswelle-aus-Afgh...

Ich fürchte, die Sache ist gelaufen. Deutschland und wohl auch Europa, wie wir es kannten, sind Geschichte."

In der FAZ: dann am Ende ein Satz, der das öffentliche Leben beeinflusst:

"Zur Verteilung der Menschen auf die Bundesländer sollen verstärkt Sonderzüge statt Busse eingesetzt werden. Die Zahl der Züge solle von bisher täglich acht bis zum Wochenende auf 20 erhöht werden, hieß es. Dies könnte dazu führen, dass reguläre Zugverbindungen gestrichen werden müssen, um das Schienennetz nicht zu überlasten."

Züge streichen. Aufallen lassen wegen der Krise. Zurück bleiben bitte! Sehen sie zu, wie sie zurecht kommen (allerdings fahren ja auch immer mehr mit Mitfahrgelegenheiten und vor allem den Fernbussen). Mal sehen, wie das weitergeht. Kapazitäten werden jedenfalls durch die Zuwanderer gebunden. Und wie den Kita- Erzieherinnen werden noch andere hören: Tut uns leid, aber die Zuwanderung... Da gibt es weniger.

Auf jeden Fall keine Kanzlerin die HIV-Kinder zu Selfis besucht. Denn die haben es ja schon alles gut, in den Augen des Establishments, machen wir uns da nichts vor.

Die Wut gährt gewaltig. Sehr schön zu lesen auch in diesem Thread zum Thema im WWF, in der Baldur zur größten Vorsicht gemahnen muss: http://www.schauungen.de/forum/index.php?mode=thread&id=29457#p29457

Dass hier nun viele Zuwanderer in der Straßenbahn und bei Arzt usw. zu finden sind, tangiert einen wenig, weil sie sich normal verhalten. Leider machen das ja nicht alle so, und es mehren sich Geschichten, wie die aus Freital, wo welche nicht nur stahlen, sondern mit Köpfen drohten, wo nun die Politik Angst hat, dass die Bürgerschaft gegen sie aufmarschiert: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/fluechtlingsdebatte-ich-habe-angst-dass...

Pfeiffen im Walder auch hier: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/radiomoderator-kant-beruft-sich-in-einer-asylpoli... [[freude]] [[freude]] [[freude]]

Viel besser noch dieses, denn es liest sich wie Satire:

"Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Hans-Peter Friedrich (CSU), begrüßte die Äußerungen Gaucks. „Die allermeisten Bürger sehen und wissen, dass die Integrationskraft jeder Gesellschaft, jedes Staates irgendwo an eine Grenze kommt", sagte Friedrich am Montag dem Fernsehsender N24. Daran müsse sich auch die Politik ausrichten, denn Deutschland stehe „noch lange nicht“ am Ende der Entwicklung. „Die Massen bewegen sich auf Europa zu", sagte der frühere Innenminister und verwies auf Flüchtlinge aus Pakistan und Afghanistan. Auch der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, unterstrich Gaucks Äußerungen. Er betonte in einem Interview mit der „tageszeitung“ von diesem Montag, Flüchtlingen müsse natürlich geholfen werden, andererseits habe „die Integrationsfähigkeit von Europa Grenzen“.

Hofreiter: „Leute nicht weiter verunsichern“

Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, kritisierte dagegen die Aussagen Gaucks. „Ich bin mir nicht sicher, ob die Äußerung vom Bundespräsidenten klug ist", sagte Hofreiter dem Fernsehsender N24. „Es wissen alle, dass es schwierig ist. Und da muss man nicht von oberster Stelle des Staates auch noch die Leute weiter verunsichern." Wenn die Einstellung vorherrsche, „wir schaffen es nicht, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man es nicht schafft", fügte der Grünen-Politiker hinzu."

Die Kunst der Selbstimagination? [Kofschüttelsmiley!]

http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/reaktionen-auf-gauck-rede-auch-unb...

Und auch hier zu Recht Skepzis: http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/kommentar-zu-gaucks-rede-weites-he...

"entsprang auch Merkels „Wir schaffen das“ einem politischen Kalkül. Doch im Inneren wie in den Außenbeziehungen führte ihre praktizierte Willkommenskultur zu erheblichen Irritationen, die in der zugespitzten Frage gipfelten, ob Deutschland denn zu einem Hippie-Staat geworden sei, nach dem Motto: Make love, not walls.

... dass die Möglichkeiten zur Aufnahme von Flüchtlingen begrenzt sind. Das ist nicht allein aus materiellen Gründen so. Es kommen nicht nur friedliche, fleißige und integrationswillige Menschen, die sich die Rede Gaucks unter den Gebetsteppich legen werden. Achtzig Prozent der Migranten sind junge Männer, die meisten davon sunnitische Muslime. Wen werden diese Pfadfinder nachholen, und wie werden sie Karriere machen – als Ingenieure oder als Islamisten?

Die beispiellose Öffnung Deutschlands ist ein epochales Experiment mit Chancen, aber auch mit erheblichen Gefahren für den inneren Frieden und den Zusammenhalt der Gesellschaft. Gauck baut wie die gesamte Politik auf eine möglichst schnelle Integration, die die Fehler der Vergangenheit vermeidet. Davon gab es viele: Leugnung, dass Einwanderung stattfindet; Verzicht auf Steuerung der Immigration; Verzicht auf Integrationsanstrengungen auf beiden Seiten.

Die Folgen – Parallelgesellschaften, die nach eigenen Gesetzen leben – sind in jeder größeren deutschen Stadt zu besichtigen. Dort wird man kaum die „Brückenbauer“ finden, auf die Gauck setzt. Und doch soll die Integration von Millionen Neuankömmlingen schneller laufen und besser gelingen als je zuvor? Deutschland muss für seine Politiker wohl wirklich ein „Land der Zuversicht“ sein, wie Gauck sagt. Vielen Bürgern dagegen würde das Herz richtig weit werden, könnte man sagen: Es ist auch wieder ein Land der politischen Vernunft."

Davon sind die Regierenden weit entfernt. Vermutlich sind sie nur noch Getriebene, was aber an ihrer Verantwortung nichts ändert!

Übrigens hat Angst eine nützliche Funktion, da sie warnt und schützt. Man sollte sich nicht von Befürchtungen leiten lassen, aber natürlich den Risiken nüchtern ins Auge sehen und angemessen reagieren.

Bayer reagiert - und im restlichen Bundesgebiet fallen Züge aus. Vermutlich ist das nur der Anfang.

Das wird keinen froh machen, aber so sieht es nun einmal aus (garniert mit niedlichen Fotos):

"Doch trotz des Tatendrangs und der Lernbereitschaft würden siebenmonatige Kurse in der Regel nicht ausreichen, um bei den Kursteilnehmern das Sprachniveau zu erreichen, das Ausbildungsbetriebe gerne hätten. Und das, obwohl an dem Modellprojekt nur Flüchtlinge teilnehmen, die mindestens einen Schulabschluss vorweisen können oder die sogar einen Hochschulabschluss und Berufserfahrung mitbringen. Die nackten Zahlen sind ernüchternd. Von den 240 Flüchtlingen, die seit Anfang 2014 in Köln in das Modellprojekt aufgenommen wurden, haben nur zwei Personen eine Ausbildungsstelle und eine Person einen Praktikumsplatz bekommen. Eine feste Anstellung? Haben gerade einmal sieben Flüchtlinge."

Und selbst ob das stimmt, weiß man nicht - aus: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/integration-von-fluechtlingen-...

Der mdr berichtet, dass Kinder und Journalisten von Pegidisten angegriffen worden seien. Und schon wissen wir wieder, wo der Feind zu finden ist:

http://www.mdr.de/sachsen/angriffe-fotografen-bei-pegida100_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.htm...

Das Establishment hat seine Verteidiger:

"Linke werten Angriffe als Kampfansage

Die Linke im Landtag wertet den Angriff als Kampfansage an die Pressefreiheit. "Erneut wurde in dramatischer Weise unter Beweis gestellt, dass die Parole von der 'Lügenpresse' keine Meinungsäußerung, sondern eine Kampfansage ist", meinte ihr medienpolitischer Sprecher Falk Neubert am Dienstag. Diesem Angriff auf Grundwerte einer demokratischen, offenen Gesellschaft müsse man gemeinsam entgegentreten. "Die Antwort kann nur von uns allen Demokraten gegeben werden, noch entschiedener im praktischen Alltag Gesicht für Grundwerte zu zeigen, wie das trotz Pegida auch in Sachsen sehr viele Menschen tun."

Bahnert spricht von No-Go-Areas in Dresden

Grünen-Landesvorsitzende Christin Bahnert verurteilte die Angriffe ebenfalls. Es sei "unerträglich", wie Hass und Hetze bei Pegida geschürt werden. "Nach der Bedrohung von Kindern und Jugendlichen durch PEGIDA-Teilnehmer letzten Montag, wurde gestern erneut eine rote Linie überschritten."

Seit Jahren wird über den berühmten heißen Herbst räsoniert. Ehrlich gesagt, will ich vor allem meine Ruhe und meinen Frieden in meiner Heimat. Nur der wird einem vermutlich nicht gelassen.

Viele freundliche Grüße

azur

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(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

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