Hunderttausende vertriebene schutzsuchende Afghanen freudig erwartet
Der Migrationsdruck steigt weiter: Bis zu 100.000 Afghanen verlassen monatlich ihr Land. Nach einer spontanen Massen-Ausreise werden in Kabul die Reisepässe knapp, und die Bundesregierung befürchtet einen gefährlichen Kontrollverlust.
Welch ein Glück, dass der Kontrollverlust nicht längst Realität ist. So ein schwerreiches Land kann locker noch ein paar Mio Vertriebene verkraften.
"Flüchtlingskrise könnte unbeherrschbar werden
Nach Recherchen der "Welt" ist die Nachfrage nach den neuen Reisedokumenten in Afghanistan inzwischen so hoch, dass die Ämter in Kabul die Ausweise gar nicht mehr so schnell drucken können, wie sie beantragt werden. "Wir haben nicht genug Beamte und technische Möglichkeiten, um rechtzeitig zu liefern", räumt der Leiter der afghanischen Passbehörde, Sayed Omar Saboor, ein. 2015 sind bisher rund 70.000 Afghanen in Europa angekommen, wesentlich mehr seien "auf dem Weg dorthin", erklärt Richard Danziger, Chef der Afghanistan-Mission der Internationalen Organisation für Migration."
Auch in Pakistan hat sich herumgesprochen, dass Mutti Terroresia die Türen sperrangelweit aufgemacht hat, um weitere Vertriebene aus aller Welt willkommen zu heissen. Selbst zuvor schonmal Abgeschobene wissen, dass wegen des plötzlichen dramatischen Fachkräftemangels niemand mehr abgewiesen wird. So hängen Mittelständler Job, Haus und Hof an den Nagel und reisen bequem mit gefälschten Visa ins gelobte Land ein. Nach ein paar Tagen im Aufnahmelager erhalten Familien angemessene Häuser plus Stütze. Kostet allerdings die Pässe, die benötigen die Schleuser, um weiteren Vertriebenen selbstlos helfen zu können. Die britischen Kommentatoren sind sprachlos ob der grossherzigen Hilfsbereitschaft, lest selbst.
Die Masseninvasion könnte die Behörden vielleicht zeitweise etwas überlasten, aber letztlich schaffen wir das!