Glencore, die nächste Lehmann - Kapitalerhöhung und Anleihenemission werden schwierig
Ich gebe sein Schreckensszenario unkommentiert weiter:
http://www.armstrongeconomics.com/archives/date/2015/09
Gruß
stokk
Moin moin stokk,
die Aktien- und Anleihekurse bei Glencore sind auf dem Weg nach Süden. Das Unternehmen ist in Anbetracht der Langfristigkeit von Rohstoffminen relativ kurzfristig finanziert. Die Rendite sicher nicht mehr "so gut" wie 2014:
Rentabilität 2014
Cashflow-Marge +3,68%
EBIT-Marge +1,92%
EBITDA-Marge +4,38%
Eigenkapitalrendite +4,48%
Gesamtkapitalrendite +1,51%
Cashflow Return on Investment +5,34%
Steuerquote 0,00%
Quelle Onvista
Die aktuellen Anleihenrenditen liegt schon über der Cashflow-Marge von 2014. Einsparungen dürften durch den Preisverfall überkompensiert werden. 37 von 38 Anleihen haben eine Laufzeit bis 2026. Schon 2016 besteht erheblicher (Re-) Finanzierungsbedarf. Die Schulden dürften die aktuelle Marktkapitalisierung deutlich übertreffen. Auch der Verkauf von Assets wird im aktuellen Umfeld nicht einfach.
Während bei VW die Anleihekurse ebenfalls fallen, sind sie bei den großen Ölkonzernen relativ stabil, ebenso bei RWE, EON, Gazprom, Lukoil, Rio Tinto und BHP.
Niedrige Verkaufspreise der Assets von Glencore könnten in Zukunft einen weiteren Abwärtsturn der Rohstoffpreise befeuern. - Dominoyears?
Lebens- und Rentenversicherer werden bei Abstufungen zum Anleihenverkauf gezwungen. Da könnte bei Glencore noch sehr viel Platz nach unten sein.
VG Vatapitta
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Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/