Eine Frage - zwei Antworten
Gibt es überhaupt fehlerfreie Software??
Die lange Antwort: Kommt darauf an, was man unter Fehler versteht. Manche verkaufen ihre Fehler als "Feature". Ist wohl der Natur abgeguckt, wo zufällige Mutationen (= Fehler bei der DNA-Replikation) nach Generationen zu einem Feature werden können, der einen Überlebens-Vorteil besitzt. Häufiger aber "gewöhnt" sich eine Spezies an eine Mutation und schleppt dann über hunderttausend Jahre unnütze Körpermerkmale mit. So auch bei manchen Software-Produkten gesehen.
Die umgangssprachliche Definition eines Software-Fehlers ist die Beschreibung eines Betriebsabbruches (z.B. "BlueScreen") oder die Ausgabe von unmittelbar erkennbar falschen Daten.
Die gefährlicheren Fehler sind aber jene, welche sich nicht unmittelbar oder sofort bemerkbar machen (etwa die fehlerhafte Erstellung eines regelmäßigen Backups).
Die kurze Antwort: Nein.
PS: Ein möglicher Entwicklungszweig ist Software, die aus Fehlern lernt. Also "Künstliche Intelligenz". Ein äußerst faszinierendes Thema, das noch viele Überraschungen bieten wird ...
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Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.