Faszinierend. Japan muss sich wohl auch selbst abschaffen. (oT)

Revoluzzer @, Dienstag, 22.09.2015, 09:43 vor 3778 Tagen @ Dragonfly 2228 Views

- kein Text -

Aha, die haben`s geschnallt...

sensortimecom ⌂ @, Dienstag, 22.09.2015, 10:44 vor 3778 Tagen @ Dragonfly 2736 Views

Fast 95% aller Probleme in Europa haben wir durch das außer Rand und Band geratene "Denken" in diesen Fächern bekommen, das sich auf die Politiker übertragen hat...

Klar Rechtswissenschaften braucht niemand

Michael Krause @, Dienstag, 22.09.2015, 11:02 vor 3778 Tagen @ Dragonfly 2495 Views

Man kann ja weiter deutsches Zivilrecht oder amerikanisches Recht abschreiben und notfalls kann man ja Friedensrichter aus dem Libanon einfliegen.

Nicht in Japan

LLF @, Dienstag, 22.09.2015, 11:09 vor 3778 Tagen @ Michael Krause 2344 Views

In Japan gilt ein Gerichtsprozess als unfein und eine außergerichtliche Einigung als ehrenhaft. Aus diesem Grund zahlen Unternehmen gerne etwas mehr Entschädigung, um einen rufschädigenden Gerichtsprozess zu vermeiden.

Deswegen ja die libanesischen Friedensrichter

Michael Krause @, Dienstag, 22.09.2015, 11:12 vor 3778 Tagen @ LLF 2192 Views

bestimmte Kreise in Deutschland meiden auch hier Gerichte, das gilt als imageschädigend und unrein.

Von Deutschland lernen, heißt siegen lernen!

Jermak @, Dienstag, 22.09.2015, 12:48 vor 3778 Tagen @ Michael Krause 2034 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 22.09.2015, 12:51

In Deutschland gehts ja offensichtlich auch ohne Recht
wie die derzeitigen Verhältnisse beweisen. Konsequenterweise könnte man auch hier Rechtswissenschaften an den Nagel hängen.


Und wenn es Leute gibt , die auf ein Studium Wert legen, so wird es sicherlich Privatunis geben, die das gegen gutes Geld anbieten.


grüße

jermak

Hadmut Danisch schreibt dazu:

Sylvia @, Dienstag, 22.09.2015, 11:26 vor 3778 Tagen @ Dragonfly 2618 Views

Hadmut Danisch hatte das Thema auch schon mal angesprochen: Japan schafft Sozial- und Geisteswissenschaften ab:
"Die Times Higher Education berichtet, dass der japanische Bildungsminister die Universitäten angewiesen hat, die Sozial- und Geisteswissenschaften dicht zu machen oder in etwas umzuwandeln, was einen gesellschaftlichen Nutzen hätte. Strike!"

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"Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral." (John Osborne)
"Der Gutmensch ist die logische Rückentwicklung des Menschen: Moral ohne Intelligenz." (unbekannt)

Diese Studien und ihre Derivate sind weltweit überlaufen und ziehen viele "schlechte" Studenten an.

Olivia @, Mittwoch, 23.09.2015, 10:13 vor 3777 Tagen @ Sylvia 1660 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 23.09.2015, 10:20

die sozialwissenschaftlichen Faktultäten sind ein Eldorado für schlechte Schüler. Die Fächer haben (im Vergleich zu "harten" Studienfächern) leichte Anforderungen. Viele der deraus resultierenden Studenten sind überflüssig. Sie sind schwer auf dem Arbeitsmarkt unterzubringen, finden in D in der Regel in der Sozial-Industrie Arbeitgeber. Harte Fakten für Erfolge werden in der Regel kaum erhoben. Die Sozialindustrie: ein Moloch, der sich selbst füttert und "schlechte" Resultate umgedeutet in die Forderung, dass weitere Mittel und Mitarbeiter benötigt werden. Wenn die Maschinenbau-Industrie so arbeiten würde, dann wären die pleite!

In diesen Fächern wären wirklich gute Leute erforderlich. Davon gibt es leider nicht viele.
Dazu kommt, das diese Fächer ein Kanal sind, um Paradigmen an den Mann/die Frau zu bringen. Je schlechter die Studenten, um so leichter sind sie auf erwünschte Paradigmen einschwörbar, da sie wenig hinterfragen.

Die Sozialwissenschaften nehmen inzwischen eine Stellvertreterfunktion für die in der westlichen Welt abgeschafften Religionen ein.

Die Japaner haben schon recht! Sie sollen etwas gesellschaftlich Relevantes lernen. Danach können sie sich mit Sozialwissenschaften beschäftigen. Die Resultate werden dann erheblich anders sein!

Vielleicht wollen sie zu ihren "Wurzeln" zurückkehren!

Die USA haben selbst ihr halb-akademisches Proletariat in den ganzen "fancy studies", das sich als Kellner seinen Lebensunterhalt verdienen muß und die Studienkredite nicht zurückzahlen kann. Eine riesige Sozialindustrie finanzieren die zusätzlich.

Da kann man zumindest die Jesuiten loben, die neben ihrem kirchlichen Studium zumindest noch ein weiteres, fachfremdes Studium absolvieren müssen. Dazu wären die meisten Studenten der Sozialwissenschaften aber wohl eh nicht in der Lage. Schade eigentlich!

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