Trojaner?

Shindo @, Sonntag, 20.09.2015, 17:58 vor 3779 Tagen @ Domac 4155 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 20.09.2015, 18:14

Nachdem ein wenig Ruhe herrschte, nach grüner Punkt, Telekom und Daimler
scheint nun VW gemolken zu werden.
Winterkorn, der sich ja gegen die VW-Porsche-Blutlinie durchsetzte scheint
ein Trojaner zu sein.
Was meint Ihr?

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/vw-konzern-gibt-abgasmanipulation-in-den-usa-zu-a-10...

GrüßeD

Hallo Dormac,

Trojaner find ich nicht passend. Nein, die Herren aus der Fraktion CEO sind einfach nur ignorant und schwelgen sich halt gern in Superlativen. Sie machen ihre Hausaufgaben nicht. Hör ihnen zu auf der IAA... 400 PS, 510 PS, 600 PS. Hauptsache ein Mikro um die Backe und den Showmaster spielen. Da übernimmt der "BMW Umfaller" des Tages auch ganz schnell ein anderes Omen. So schnell kann´s gehen. Mr. Debitismus zerlegt gerade sukzessive, langsam und stetig diese Autoindustrie. Tarnen, täuschen, tricksen. Auch im Spritverbrauch.

Jedem Kind mittlerweile bekannt, Man kann sich erweitert nicht im Ansatz vorstellen, wie in dieser Industrie getrickst wird. Die Kostenrechner haben hier das ultimative Sagen, Folgend dann sofort vom Marketing. Hier könnte ich wahrlich abstruse Geschichten aus dem Alltag präsentieren. Dann, wenn sie vor Dir sitzen, mit ihren gestickten Firmennamen auf den weißen Hemden. Gespart wird an jeder Ecke. Hauptsache Design. 3, 4 Jahre muss die Karre halten, dann ab in den Zweitmarkt. Bei 17 Millionen Jahresgehalt ist das alles schon eine tapfere Leistung. Aber Winterkorn ist hier nur einer von Vielen. Jetzt trifft halt mal VW. Ich frage mich, warum VW und all die Konzerne diese permanenten Lügen wirklich brauchen. Würde niemand im Spritverbrauch lügen, wären alle gleich weit. Nun lügen halt alle. Und dies gerade im gefährdeten US Landfeindgebiet, das kann eben dann zu Durchfall führen. Ein Land, wo ein jeder jeden verklagen kann, bis in die höchsten Sphären. Abseits jeglicher Realität. Willkommen TTIP und CETA. Man hofft ja noch - noch ist ja nichts entschieden. So gesehen, vielleicht wacht Zetsche und Co. und all die Befürworter nun endlich auf. Gruß S.

--
Thrive - https://www.youtube.com/watch?v=-pRfGVHU_Qg

Wieso macht man überhaupt noch Geschäfte mit den USA?

aliter @, Sonntag, 20.09.2015, 18:07 vor 3779 Tagen @ Shindo 3873 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 20.09.2015, 18:12

Das ist natürlich etwas überspitzt formuliert, aber die exorbitanten Klagesummen sollten doch abschrecken.
Ich erinnere mich an Bayer mit Lipobay, das Medikament wurde falsch eingesetzt und überdosiert, dann gab es die Zwischenfälle.
Schliesslich musste Bayer zahlen und Lipobay war vom Markt.
Gibt es eigentlich Untersuchungen, in welcher Höhe US- oder ausländische Firmen in den USA verklagt werden?

Sammelklagen sind in den USA an der Tagesordnung - schneller Reichtum fuer Anwaltbueros

CalBaer @, Sonntag, 20.09.2015, 19:02 vor 3779 Tagen @ aliter 3208 Views

Gibt es eigentlich Untersuchungen, in welcher Höhe US- oder ausländische
Firmen in den USA verklagt werden?

Ich bekomme hier auch ab und zu Post von irgendwelchen Anwaltsbueros, die eine Sammelklage gestartet haben. Es gab vor einigen Jahren auch mal eine Klage gegen VW, wo ich haette mitmachen koennen, nur springen in solchen Faellen dann vielleicht $37,95 raus. Im Gegenzug haette ich Nachweise und eidesstattliche Erklaerungen liefern muessen. Der Aufwand lohnt also kaum, daher wandern diese Briefe sofort in die Recycling-Tonne.

Es ist nur ein Riesengeschaeft fuer die Anwaelte, die bis zu 40% der Schadensersatzsumme einstreichen. Fuer die Partner eines mittleren Anwaltsbuero bedeutet ein Gewinn so eines Verfahrens ultimativer Reichtum. Die Motivation ist daher besonders gross reiche Unternehmen wegen Kleinigkeiten zu verklagen.

Erfolgreiche Schadensersatzklagen gibt es jede Menge. Dabei trifft es nicht nur auslaendische Unternehmen, sondern auch die US-Hersteller hart. Erst kuerzlich wurde General Motors verurteilt ueber eine halbe Milliarde fuer defekte Zuendschloesser zu zahlen. Dabei gab es auch Tote, der Image-Schaden ist da sicher groesser als bei frisierten Emissionswerten.

Autokonzerne sind heute global aufgestellte Konzerne mit Fabriken in und Investoren aus der ganzen Welt. Bei einem Image-Verlust mit Folgen leiden garantiert nicht nur die Deutschen. Ich wuerde das also nicht so gross an die politische Glocken haengen.

Ein Liste findet man z.B. hier:
http://www.lawyersandsettlements.com/settlements/automotive-settlements/
oder einfach mal Googeln: "list class action lawsuits", die Anwaelte werben ueberall, sogar im Fernsehen, fuer ihre Sammelklagen.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

USA gegen VW und Sammelklage(n) zusätzlich?

Mercury @, Sonntag, 20.09.2015, 20:08 vor 3779 Tagen @ CalBaer 3105 Views

Hallo CalBaer,

derzeit geht es bei VW um ein Strafverfahren wegen Betrugssoftware.

Das könnte noch ziemlich umfangreich werden. Je nachdem, ob der Staat USA wegen der Gesetzesmißachtung klagt und / oder wegen möglicher Gesundheitsschäden. Dann wäre dennoch offen, ob mit einer Strafzahlung an den Staat auch ein Schutz vor individuellen Schadensersatzforderungen gegeben wäre.

Sonst könnte jeder an einer Straße wohnende Lungenkrebskranker möglicherweise gegen VW klagen wegen der Erkrankung.

Ebenso wird es sicher eine Sammelklage geben wegen der Falschangaben gegenüber den Käufern, da offensichtlich keine Möglichkeit zur Reparatur besteht. Spiegel Um die Grenzwerte bei den betroffenen Autos zu erreichen, müsse Volkswagen möglicherweise die Motorleistung drosseln und den Kraftstoffverbrauch erhöhen.

Zu schlechter letzt steht noch offen, was VW in anderen Ländern so betrieben hat. Die Aktie wird sicher zweistellig in die Knie gehen.

Grüße

Mercury

--
„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich

Jede Menge Klagen sicher

CalBaer @, Sonntag, 20.09.2015, 21:38 vor 3779 Tagen @ Mercury 2734 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 20.09.2015, 21:41

Dann wäre dennoch offen, ob mit einer Strafzahlung an
den Staat auch ein Schutz vor individuellen Schadensersatzforderungen
gegeben wäre.

Eindeutig nein. Diese Verfahren laufen parallel. Klagen kann jeder, mindestens wird man wegen Verletzung von Wettbewerbs- und Konsumentenschutzgesetzen klagen. Die Bundesstaaten haben eigene Gesetze, gut moeglich dass VW in den Bundesstaaten einzeln verklagt wird. Ausserdem kann VW vor Bundesgerichten verklagt werden. Evntl. Verurteilungen VWs erhoehten nur die Chancen der Klaeger von Schadensersatzforderungen. Natuerlich duerfen Klaeger nicht mehrfach entschaedigt werden.

Sonst könnte jeder an einer Straße wohnende Lungenkrebskranker
möglicherweise gegen VW klagen wegen der Erkrankung.

Sicher, klagen kann jeder. Nur ob diese Klage Aussicht auf Erfolg haette, bezweifle ich.

Ebenso wird es sicher eine Sammelklage geben wegen der Falschangaben
gegenüber den Käufern, da offensichtlich keine Möglichkeit zur Reparatur
besteht.

Da wird es etliche Sammelklagen geben. Bei den Anwaelten stroemt sicher schon der Champagner.

Um die Grenzwerte bei den betroffenen Autos zu erreichen, müsse Volkswagen
möglicherweise die Motorleistung drosseln und den Kraftstoffverbrauch
erhöhen.[/link]

Das war wohl die Motivation des Lieferanten dieser Software.

Zu schlechter letzt steht noch offen, was VW in anderen Ländern so
betrieben hat. Die Aktie wird sicher zweistellig in die Knie gehen.

Das gehoert zum Unternehmensrisiko jedes Unternehmens, nich nur fuer VW in den USA. Die Gesetze in den USA sind ja vorher bekannt, insbesondere sollte man als Unternehmen sich vor strafbaren Handlungen hueten.

Auch gegen General Motors in den USA sind mehrere Klagen wegen der defekten Zuendschloesser anhaengig, darunter auch wegen Verletzung von Gesetzen:
https://en.wikipedia.org/wiki/2014_General_Motors_recall#Testimony_and_lawsuits

Gegen Toyota wurde in 2014 eine Milliardenstrafe wegen defekter Motorelektronik, welche zum ungewollten Beschleunigen gefuehrt haette, verhaengt.
http://nypost.com/2014/03/19/toyota-to-pay-1-2b-settlement-in-vehicle-acceleration-laws...

Also nichts neues.

--
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In den USA kann alles geschehen

Balu @, Sonntag, 20.09.2015, 22:48 vor 3779 Tagen @ CalBaer 2398 Views

und du mußt als Anwalt nur einen Richter finden, der der Klage stattgibt. Dann beginnt der Trial und da die BRD Vasall ist, muß jeder hier, der mit den USA Geschäfte macht, gegenüber einen US-Anwalt die Hosen runter lassen. Und der findet den Krümel, an dem er das deutsche Unternehmen vorführt wie einen Hampelmann; it´s Showtime.

Das bindet irre Kapazitäten in den Unternehmen, kostet viele, viel Geld und wird selbst bei einem Sieg nicht erstattet.

Wer sich auf US-Geschäfte einläßt sollte das wissen, aber für GF und Vorstände gibt´s ja von den Versicherungen sog. D&O-Versicherungen. Geilheit schränkt halt die Sinne ein, so oder so.

Gruß
Balu

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

Nun uebertreibt's mal nicht mit der Paranoia

CalBaer @, Sonntag, 20.09.2015, 23:41 vor 3779 Tagen @ Balu 2316 Views

und du mußt als Anwalt nur einen Richter finden, der der Klage stattgibt.

Von der Klage bis zur letzten Instanz ist es ein langer Weg.

Dann beginnt der Trial und da die BRD Vasall ist, muß jeder hier, der mit
den USA Geschäfte macht, gegenüber einen US-Anwalt die Hosen runter
lassen.

Das muessen US-Unternehmen in vergleichbare Faellen auch, zumal die meisten deutschen Unternehmen in den USA Toechter haben. Es gelten die gleichen Rechtsnormen fuer alle Unternehmen. Es wird sicher manchem Richtern zu viel Patriotismus unterstellt, aber dass es keinerlei Rechtsstaat gibt, waere eine masslose Uebertreibung.

Und der findet den Krümel, an dem er das deutsche Unternehmen
vorführt wie einen Hampelmann; it´s Showtime.

Nun uebertreibt's mal nicht mit der Paranoia.

Wer sich auf US-Geschäfte einläßt sollte das wissen,

Das war doch VW ganz sicher vorher bewusst. Andere Laender, andere Normen. Aber in den USA geht es da bestimmt mit noch am fairsten zu. Ich moechte nicht wissen, wie deutsche Firmen im Fall der Faelle vor russischen Gerichten behandelt wuerden.

--
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Danke

joep @, Montag, 21.09.2015, 07:59 vor 3778 Tagen @ CalBaer 1919 Views

Für deine ausgewogenen Erklärungen.

Ich weiss auch nicht, was die Aufregung hier soll: VW hat betrogen, streitet das auch nicht ab, und wird jetzt bestraft.

Richtig so! Wäre auch in Deutschland besser,wenn man hart gegen Korruption vorgehen würde.

danke für die schnelle Antwort,

aliter @, Sonntag, 20.09.2015, 21:49 vor 3779 Tagen @ CalBaer 2318 Views

ich fürchten nur meine VW Vorzüge rauschen jetzt noch schneller in den Keller.

Geschäfte mit den Amis dienen zum Geld verdienen

Balu @, Sonntag, 20.09.2015, 22:21 vor 3779 Tagen @ aliter 2560 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 20.09.2015, 22:24

und da in Amiland so gut wie nix mehr selber produziert wird, kannst du selbst mit dem Export von Haftetiketten, schön verpackter und wohl duftender Scheiße, richtig dicke, fette Gewinne einfahren. Die Margen sind gigantisch.

Ich kenne eine Menge kleiner Klitschen die für einige 1000,--$ (€) im Jahr in die USA exportieren. Die wissen überhaupt nicht, auf was sie sich da einlassen, die Inhaber oder GF sind echt nur geldgeil und brunsdumm.

Die denken immer noch, die Filme über und mit Gerichtsverfahren in den USA seien Fiktion. Die Inhaber solcher Klitschen sind vollkommen beratungsresistent und so lange es Versicherer gibt, die ihnen ihr US-Risiko versichern, wird sich daran auch nix ändern.

Gruß

Balu

ps. macht eine solche Klitsche hingegen eine Dependance in Amiland auf, reduziert sich das Risiko enorm. Das nahezu weltweit vollstreckbar US-Recht dient letztlich nur dem Protektionismus. Und von den Chinesen gibt´s halt nix, selbst bei Lizenzbetrug wird dort weiter fleißig gekauft, weil der Ami sonst weder einen Fön, noch Toaster, noch sonst was hätte. Da würde ihm sein Pack ganz schön auf´s Dach steigen.

--
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Der Trojaner sitzt in den USA

Martin @, Sonntag, 20.09.2015, 18:11 vor 3779 Tagen @ Domac 4120 Views

Nachdem ein wenig Ruhe herrschte, nach grüner Punkt, Telekom und Daimler
scheint nun VW gemolken zu werden.
Winterkorn, der sich ja gegen die VW-Porsche-Blutlinie durchsetzte scheint
ein Trojaner zu sein.
Was meint Ihr?

..wenn man dem Spiegel oder VW glauben darf. Zumindest liest es sich so, als dürfe VW USA Software nach eigenen Gutdünken anpassen. Dazu müsste es dann Verantwortliche vor Ort geben.

Dass Wolfsburg aber die Zügel so weit aus der Hand gibt kann ich noch nicht glauben. Delegieren von Design-Verantwortung wo 'Hersteller VW Wolfsburg' drauf steht würde mich sehr wundern. Vor allem, da Wolfsburg sicher über Diskrepanzen zu US-Anforderungen Bescheid gewusst haben müsste.

Also warten wir auf weitere Neuigkeiten.

Je länger man sich mit solchen Themen beschäftigt, desto mehr wird man zum Zyniker und Opportunisten

Philip Marlowe @, Location: Europe's Paymaster, Sonntag, 20.09.2015, 19:58 vor 3779 Tagen @ Domac 3393 Views

Machen kann man gegen solche Vermögenstransfers Richtung USA sowieso nichts, da spielen Kräfte, auf die wir hier sowieso keinen Einfluss haben (wie schon erwähnt: siehe Telekom, Bayer, DaimlerChrysler usw.). Man kann nur versuchen, davon zu profitieren (Opportunismus halt). Zur Erinnerung: Im Zuge des Lipobay-Skandals hatte sich die Bayer-Aktie von Ende 2002 bis 2003 ca. halbiert, trotz des vorherigen Kursverfalls:

[image]

Würde mich nicht wundern, wenn wir bei VW ein ähnliches Setup bekommen.

VW Vz. short, würde ich dann mal sagen... (zu Risiken und Nebenwirkungen schaue der geneigte Investor in den Spiegel: KEINE ANLAGEEMPFEHLUNG!)

Gruß,
Phil.M.

Ja, nutze das System, auch wenn es dir nicht

Balu @, Sonntag, 20.09.2015, 22:34 vor 3779 Tagen @ Philip Marlowe 2558 Views

gefällt. Weil, wenn du es nicht tust, tun es andere und du hast dann definitiv NULL davon. Nutze dein GKV/PKV, so lange du sie noch bezahlen kannst und sie für dich noch was zahlen. Wenn alle Flüchtlinge demnächst die AOK-Card bekommen, gibt´s für dich nix mehr bzw. nur noch einen höheren Beitrag.

Bist du kurz vor der Rente, nutze noch die 18 Monate um wenigstens einen Teil deiner Zwangsabgabe für die Arbeitslosenversicherung zurück zu bekommen.

Solltest du kein Eigentum haben, mach H4, stell dich nicht so ehrlich an, nutze das System, es bietet (noch) jede Menge Möglichkeiten sich an ihm schadlos zu halten, man muß es nur wollen und machen.

Machst du es nicht, machen es andere, die weniger Skrupel haben und genauso wenig hilfebedüftig sind wie du.

Mach die arm, löse deine Vermögenswerte auf in buchhalterisch nicht erfaßbare Werte, Bargeld, Devisen, AU, AG, PT u. a. Werte, kl. Brillanten. Dafür bekommst du immer was und du bist trotzdem arm wie eine Kirchenmaus.

Je mehr Menschen die Möglichkeiten des sozialistischen Systems nutzen und auf jedwede Form von Eigeninitiative verzichten, umso besser; sei ein fauler Hund und stelle dich krank und blöd.

Gruß

Balu

--
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Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

beitrag gelöscht (oT)

Herzog Waydelich @, Sonntag, 20.09.2015, 20:15 vor 3779 Tagen @ Domac 2426 Views

- kein Text -

--
----------------------------------------------------------------------------
Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Bulle noch Bär auf

Und wieviel Mrd. fordert der grösste Absatzmarkt China als Strafe? Verkaufsverbote? (oT)

Herzog Waydelich @, Sonntag, 20.09.2015, 21:16 vor 3779 Tagen @ Domac 2469 Views

- kein Text -

--
----------------------------------------------------------------------------
Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Bulle noch Bär auf

nicht nur VW: Auf Testbedingungen hin optimiert

Domac @, Dienstag, 22.09.2015, 20:34 vor 3777 Tagen @ Domac 2013 Views

http://www.heise.de/tp/artikel/32/32296/1.html

LG stattete Kühlschränke mit einem Mechanismus aus, der einen Energiesparmodus nur dann aktiviert, wenn das Gerät eine Laborumgebung erkennt
Der südkoreanische Elektrokonzern LG hat zugestimmt, australischen Käufern seiner beiden Kühlschrankmodelle L197NFS und P197WFS jeweils etwa 235 Euro zu zahlen, mit denen ein höherer Energieverbrauch der Geräte kompensiert werden soll. Hintergrund ist die Entdeckung, dass LG in die Kühlschränke einen Mechanismus integrierte, der eine Energiesparfunktion nur dann aktivierte, wenn die Geräte Raumbedingungen registrieren, wie sie gemeinhin nur in Testlabors herrschen.


Kommentar dazu:
http://www.heise.de/tp/foren/S-Re-Und-wo-sind-die-News/forum-176559/msg-18280721/read/

Das machen Drucker, das machen Autohersteller, und nach üblicherweise
vertrauenswürdigen Quellen auch Oberklasseautos.

Und noch viele mehr. Die Masse der Konsumenten würde wohl richtig
stinkig werden, wenn sie wüßte, wo sie überall über den Tisch gezogen
wird und wie weit das inzwischen geht.

Ich hab da jetzt ein paar mehr Details erwartet:
* woran erkennt der Labore bzw. warum testet man nicht in Laboren mit
normaler Raumtemperatur

Das ist einfach: Man schaut sich einfach die einschlägigen
Prüfvorschriften an. Wenn da irgendsoein TÜV-"Wissenschaftler" (bitte
selbstständig verallgemeinern auf "XYZ"-Gutachterorganisation anderer
Länder) sinnreich formuliert hat, daß die Prüfung über 24h bei
konstant 22 +-0.5 °C zu erfolgen hat, nachdem das Gerät vorher bei
exakt gleichen Bedingungen 12h Zeit zur Einstellung des
Gleichgewichts hatte, dann fällt es echt nicht schwer, die Prüflabore
zu erkennen...

Das Problem ist nicht die absolute Temperatur, sondern deren
Langzeitkonstanz. Die unterscheidet die Labore von den meisten
Wohnungen.

* was kann ein Kühlschrank machen um plöptzlich weniger STrom zu
verbrauchen und warum macht er das nicht gleich so?

Mehr kühlen bis Testbeginn und dann weniger kühlen bis Testende. Er
weiß ja rechtzeitig, wann der Test ungefähr anfängen und zu Ende sein
wird. Er nimmt einfach in der noch unbeobachteten Zeit einen
Energiekredit auf und zehrt dann während der überwachten Zeit davon.
Das funktioniert nur in einem begrenzten Intervall, nicht in der

Infinität.

Sind die in den Laboren so
blauäugig nicht die Kühlleistung zu messen?

Sie messen NUR die Kühlleistung und die Kühldauer. Genau das ist das
Problem. Das vereinfacht zwar enorm die Arbeit der
TÜV-"Wissenschaftler", weil sie sich dann nicht mit komplizierter
Mathematik rumschlagen müssen, sondern die Ermittlung der Ergebnisse
mit dem Werkzeug funktioniert, was sie vielleicht gerade noch
annähernd beherrschen: Excel.
Aber solche Prüfungsbedingungen laden gleichzeitig natürlich auch
förmlich dazu ein, die Ergebnisse mit einer entsprechenden
Gegenstrategie zu manipulieren.

Das Problem ist einfach, daß alle nur Kohle machen wollen, der
Hersteller genauso wie der TÜV. Der TÜV spart enorme Kosten dadurch,
daß er primitive, aber leicht zu unterlaufende Tests verwendet. Der
Hersteller spart enorme Kosten dadurch, daß er diese Tests durch eine
billige Zusatzfunktion in der Firmware austrickst, statt sein Gerät
wirklich besser zu machen. Die Software muß er nämlich nur einmal
schreiben und kann sie dann auf alle Geräte kopieren, echte
Verbesserungen kosten aber tatsächlich bei jedem einzelnen Gerät
mehr.

Das Hauptproblem ist also, daß zwischen Hersteller und TÜV keinerlei
Interessenkonflikt besteht, letzlich haben beide Parteien in dem
Szenario ihre Kohle verdient. Die Zeche zählt nämlich immer der
Verbraucher. Der zahlt nicht nur das Gerät und dessen unerwartet
hohen Folgekosten, sondern auch diese unsäglichen
TÜV-"Wissenschaftler".

Noch schlimmer ist das alles in Bereichen, wo der TÜV sozusagen "in
eigener Sache" testet, d.h. wo ein "Durchfaller" mit einiger
Wahrscheinlichkeit Geld in die TÜV-Kasse spült. Da werden die
"Wissenschaftler" dann plötzlich sehr kreativ beim Erfinden
"manipulationssicherer" Testszenarios. Das geht sogar soweit, daß,
kaum noch beschönigt, die Tatsache des vorherigen Geldablieferns an
den TÜV die Testumgebung massiv positiv zugunsten des Prüflings
beeinflußt. Ich sage nur: "Idiotentest"...

-Anmerkung von mir: damit geht auch der Wettbewerb komplett vor die Hunde. Denn wenn Billigst-Erzeuger jeden Schrott durch die TÜV-Labore schleusen können- wie soll da ein dt. Markenhersteller bestehen?

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Wandere aus, solange es noch geht.