Zukunftsszenarien

Prophet, Freitag, 18.09.2015, 18:13 (vor 3781 Tagen) @ Mephistopheles4572 Views

Hi Meph,

ich ergehe mich ja auch gerne in gedanklichen Schreckensszenarien.

Ich glaube allerdings nicht daran, dass nun plötzlich Horden von marodierenden Banden durch die Lande ziehen und wir unseren Rasen nur noch mit scharfer Waffe im Holster werden mähen können (das war gut, letztens von irgendjemand hier).

Es wird wohl eher wie in Teilen der USA enden: No-Go-Areas, Armenviertel in denen sich kein Christ hereintraut (dort gilt dann auch keine deutsche Justiz mehr), jeder versucht sich mehr schlecht als recht durchzuschlagen, Drogenhandel, Kleinkriminellentum, Waffenhandel, Menschenhandel usw. werden sprunghaft zunehmen. Agressive Bettelei sowieso. Die Polizei ist plötzlich gar nicht mehr überflüssig, sondern wird bald wieder der "Freund und Helfer" sein, gegen die Kriminellen. Diesen Apparat wird man massiv aufstocken, zumindestens in den Städten. Vom Land wird man die Mannen weitestgehend abziehen (Tendenz heute schon klar). Hier muss man selbst zurechtkommen (klappt meistens auch, hab hier schon 10 Jahre kein Polizei mehr gesehen, bis auf einen Unfall. Aber nicht wegen Streitigkeiten oder Einbrüchen).

Man wird sich arrangieren, viele Einheimische werden sich Waffen gegen Geld auf dem Schwarzmarkt beschaffen (solange die Gesetze nicht gelockert werden), und alle werden schauen und hoffen, daß sie von Einbrüchen usw. verschont bleiben. Die Gutsituierten werden Ihre Kinder vermehrt auf Internate schicken und versuchen, aus den sich ergebenden Problemen Profit zu schlagen.

Falls diese Einwanderung von den USA gesteuert ist, werden wir keine Probleme bezüglich privaten Schusswaffenbesitzes haben. Die werden ganz sicher ihren Weg nach Europa finden. Diesen Absatzmarkt mit ein paar hundert Millionen wird man sich nicht entgehen lassen - das ist ein Milliardenmarkt, der bisher unerschlossen ist.

In Großstädten wird man mit dem Auto nur noch mit verschlossener Tür herumfahren, weil sonst die Handtasche auf dem Beifahrersitz schnell weg sein wird. Oder die güldene Halskette (Moped-Gangs halt).

Junge Frauen sollten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unterwegs sein und tagsüber "dunkle Ecken" in "diversen Vierteln" meiden. Gesunder Menschenverstand wird also ganz schnell wieder üblich werden.

Ich sehe auch eher die Tendenz, daß die Einwanderer in die größeren Städte wollen. Ein Kuhkaff mit 500 Einwohnern ist denen zu öde. Die wollen Party, Weiber anmachen, Dealen, Geld (verdienen oder klauen). Hier auf dem Land gibts nur öde Schweineställe, 1 x den Bus am Tag und meistens nur unattraktive Mädels die keinen mehr abbekommen haben. In ländlichen Gebieten wird es bis auf kleinere Diebstähle ruhig bleiben. Wenn diese zunehmen, wird man passive Sicherungsmaßnahmen ergreifen (Mauern, Zäune, Stacheldraht, Überwachung, Alarm, abschließbare Fertiggaragen, Wachhunde. Im Bereich "private Sicherheit" ist generell auch ein Millionenmarkt zu erwarten!).

Eigentlich müssen wir nur in die USA oder Mexiko zu sehen, um zu wissen, wie es weitergeht.

Verelendung der Massen, ein sich in vielen Teilen zurückziehender Staat, völlige Verlotterung der Infrastruktur (wird dann verkauft an private Investoren) usw. usw. sind natürlich auch klar. Gesetze wird es weiterhin geben, aber um die Einhaltung derselben wird sich dann in gewissen Gebieten keiner Scheren - weil es niemanden gibt, der das Gesetz durchsetzen wird. Das gilt für beide Seiten. Einmal für Viertel, in denen die Polizei nicht hineindarf, andereseits wird es eine gewisse Narrenfreiheit in ländlichen Gebieten geben. Dort wo nur 1 Polizeiposten für 50'000 Landeier vorgesehen ist (der auch noch pünktlich um 16:30 schließt), wird sich niemand mehr um "Kleinkram" kümmern können.


Diese Entwicklung kann sich locker über die nächsten 10 bis 20 Jahre hinziehen.

Irgendwann kommt jemand ans Ruder, der auch einen Zaun um Europa oder Deutschland bauen will. Wetten?

Grüße,
Prophet


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