Nein, sie sind abhängig und haben auch profitiert
Hallo Diter,
ich will Dir nicht grundsätzlich widersprechen, und weiß auch nicht, ob das nur hier so ist. Auch die Kommenden scheinen Ansprüche geltend machen zu wollen (abgeleitet aus falschen Versprechen - und auch rechtliche Forderungen basieren zum gut Teil aus vertraglichen Ansprüchen, wo sich zumeist 2 Seiten gegenseitig etwas verbindlich versprechen).
Nur: D ist im Vergleich absolut streikarm und die Zersplitterung der Arbeitswelt mindert die Arbeitskampfmaßnahmen auch*.
Das hier glaube ich nicht so schnell:
Der Mittelstand, also Beamte, Angestellte, Arbeiter z.T., Unternehmer,
Selbständige werden statt auf den Putz zu hauen vermutlich eher ihre
Leistungsbereitschaft für gesellschaftliche Aufgaben deutlich
zurückfahren und sich ins Private zurückziehen.
Die meisten sind doch abhängig vom Gelde, wie der Suffkopp von der Pulle. Lebenstandard halten, Kredite abzahlen usw. Die müssen Geld machen.
Und viele Unternehmer haben von der t. w. sauschlechten Bezahlung der Arbeitnehmer (die Arbeit geben) profitiert. Oft in Bereichen, wo es um 50 Cent mehr oder weniger geht, also z. B. lächerliche 20 Euro in der Woche.
Also daran glaube ich nicht so recht. Auch, weil sich doch viele den Stress machen, weil sie es müssen. Wenn sie die Wahl hätten, würden auch viele von denen den Müßiggang fröhnen. Geht aber in 99 % der Fälle nicht.
Das solll auch mit dem Debitismus zu tun haben
.
Hab einen schönen Abend!
Viele freundliche Grüße
azur
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(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)
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