Etwaige Gründe der Flüchtlingsströme nach Europa

Leserzuschrift @, Mittwoch, 16.09.2015, 13:29 vor 3784 Tagen 2870 Views

Liebe DGF Leser und Schreiber.

Ich lese so wie Ihr seid Wochen nicht nur hier die Gedanken, Sorgen und mögliche Hintergründe der größten Flüchtlingswelle seit dem 2. WK.

Gestern Nacht habe ich meiner Frau gesagt, dass die Flüchtlingsströme über Griechenland dazu dienen könnten, ein Verbleib Griechenlands in der EU zu erzwingen.
Bei einem Austritt Griechenlands aus der EU bekämen sie keine Gelder (Kredite) mehr und sie wären verpflichtet, ihre Grenzen zur EU dicht zu machen.
Dies mit allen Konsequenzen.

Zu weit hergeholt?

Eben las ich in einem Blog, dass die Türkei kein sicheres Drittland mehr ist.
Dies bedeutet mehr Flüchtlinge für Griechenland, aber auch für Bulgarien.
So wie Ungarn hat auch Bulgarien vor Wochen durchblicken lassen, dass wenn nicht bald Beweise für ein aktives Eingreifen Russlands im Ukrainekonflikt (Waffenlieferungen) und über den Abschuss der MH 17 vorgelegt werden, dass man sich an weitere Sanktionen gegen Russland nicht beteiligen werde.
Auch in anderen EU-Staaten wird über weitere Sanktionen gegen Russland diskutiert.

Liege ich hier mit meiner Einschätzung total daneben oder nicht?

Kruchow

Zur Gedächtnisauffrischung: Griechenland: Geld her oder wir schicken euch Millionen

Ankawor, Mittwoch, 16.09.2015, 14:10 vor 3784 Tagen @ Leserzuschrift 2296 Views

Ich dachte, dass sei mindestens hier im Forum alles bekannt. Griechenland hat doch vor einem halben Jahr ganz offen gesagt, dass sie Hunderttausende von Flüchtlingen zu uns schicken werden (und darunter sicher auch IS-Angehörige). Habt ihr das alles schon vergessen?

Die Griechen haben jedenfalls Wort gehalten, auf die kann man sich verlassen.

Aber nochmal zur Auffrischung:

Griechischer Verteidigungsminister Panos Kammenos im März:

"Wenn Sie Griechenland einen Schlag versetzen, dann sollen sie wissen, dass (...) die Migranten (Reise-) Papiere bekommen und nach Berlin gehen. ... Wenn unter den Flüchtlingen auch Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sein sollten, sei Europa durch seine Haltung gegenüber Griechenland in der Schuldenfrage selbst dafür verantwortlich.


Der griechische Außenminister Nikos Kotzias ebenfalls im März:

.. hatte am Freitag am Rande des EU-Außenministertreffens in der lettischen Hauptstadt Riga gewarnt, Griechenland könne zum Einfallstor für Millionen Immigranten und Tausende Dschihadisten werden

Quelle: http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/griechenland-krise-griechen-minister-kotzias-klagt-ueber-kulturellen-rassismus_id_4527577.html

Giannis Panousis im Februar:

Wenn die Europäer nicht verstehen, was wir ihnen sagen, werden wir Reisedokumente an 300.000 Migranten verteilen, die dann Europa überfluten

http://www.handelsblatt.com/politik/international/migranten-als-druckmittel-griechenland-droht-eu-partnern-mit-hunderttausenden-fluechtlingen/11438790.html


Bei allem Respekt kann ich nicht ganz verstehen, warum hier so viel über die Hintergründe gerätselt wird. Deutlicher konnte man es nicht ankündigen.

Ebenso wie Friedman nicht deutlicher werden kann.

Das Zeitalter der Heimlichkeiten ist vorbei. Heute sagt jeder ganz offen, welche Schlechtigkeiten er plant.

Liebe DGF Leser und Schreiber.

Ich lese so wie Ihr seid Wochen nicht nur hier die Gedanken, Sorgen und
mögliche Hintergründe der größten Flüchtlingswelle seit dem 2. WK.

Gestern Nacht habe ich meiner Frau gesagt, dass die Flüchtlingsströme
über Griechenland dazu dienen könnten, ein Verbleib Griechenlands in der
EU zu erzwingen.
Bei einem Austritt Griechenlands aus der EU bekämen sie keine Gelder
(Kredite) mehr und sie wären verpflichtet, ihre Grenzen zur EU dicht zu
machen.
Dies mit allen Konsequenzen.

Zu weit hergeholt?

Eben las ich in einem Blog, dass die Türkei kein sicheres Drittland mehr
ist.
Dies bedeutet mehr Flüchtlinge für Griechenland, aber auch für
Bulgarien.
So wie Ungarn hat auch Bulgarien vor Wochen durchblicken lassen, dass wenn
nicht bald Beweise für ein aktives Eingreifen Russlands im Ukrainekonflikt
(Waffenlieferungen) und über den Abschuss der MH 17 vorgelegt werden, dass
man sich an weitere Sanktionen gegen Russland nicht beteiligen werde.
Auch in anderen EU-Staaten wird über weitere Sanktionen gegen Russland
diskutiert.

Liege ich hier mit meiner Einschätzung total daneben oder nicht?

Kruchow

Türkei für NATO nur noch Konkursmasse?

Reffke @, Mittwoch, 16.09.2015, 17:20 vor 3784 Tagen @ Leserzuschrift 1578 Views

Die NATO begreift längst, daß Erdogan eine doppelte Agenda hat und das auf Dauer!
Er ist ja nicht der Einzige, sondern nur Kopf einer Renationalisierung der Turkvölker unter dem Kriegsbanner des expansiven Islamismus.
Allerdings soll die NATO nicht mehr Westeuropa schützen, sondern die Interessen der USA, was denn sonst!? [[euklid]]
Im Grunde genommen eine Korrektur der Geschichte, denn die mohammedanischen Osmanen waren über Jahrhunderte der erbitterte Feind des Abendlands und Koexistenz nur möglich, wenn man sich tributpflichtig unterwarf oder sie in ihre Grenzen wies.
Es ist ein skrupelloser und raffinierter Schachzug, der Türkei den Status eines sicheren Landes abzusprechen.
Die 2 Millionen Flüchtlinge werden darum logischerweise in Deutschland lukrativ entsorgt und sind der ideale Hebel für die USA, die Deutsche Hilflosigkeit eiskalt auszunutzen.
Assad muß weg, auf biegen und brechen.
Dafür werden die Türken sorgen und die Flüchtlinge stehen nur im Weg.

--
Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
------------------------------
==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.