Alternative? Deutschland braucht eine Zwei-Staaten-Lösung

nereus @, Dienstag, 15.09.2015, 09:50 vor 3786 Tagen 3235 Views

Es gibt wieder einen sehr gelungenen Artikel bei "eigentümlich-frei".

Deutschland braucht eine Zwei-Staaten-Lösung

Der Rest mag sehen, wo er bleibt

Wenn in dieses Land eine Million Fremde einwandern können, ohne dass Truppen an der Grenze aufmarschieren; wenn der Vizekanzler verkünden kann, es dürften künftighin jedes Jahr noch eine halbe Million mehr sein, ohne dass ihm fürsorgliche Hände das Mikrophon entwenden und ihn hinwegführen; wenn Abertausende dieser Fremden, die beanspruchen, sich für unbestimmte Zeit auf deutschem Staatsgebiet aufzuhalten, nicht einmal registriert werden; wenn aus hiesigen Großstädten verdruckst gemeldet wird, dass Banden von Zugewanderten die Macht über ganze Stadtteile ausüben und die Polizei ihrer nicht mehr Herr werde ... –

... dann ist die Erosion von Staatlichkeit offenbar so weit fortgeschritten, dass Bayern, Baden-Württemberg (wenn sie wieder zur Vernunft gekommen sind und die Grünen in die Wüste geschickt haben) und vielleicht Sachsen anfangen könnten, über eine Sezession von der BRD nachzudenken.

Wer sollte sie schließlich am Vollzug hindern?
Merkel? Die Bundeswehr? EU-Truppen? Die Antifa-SA?
Die Katalanen werden es vormachen.

Ich wiederhole mich ungern, doch unverdrossen:
Wie Israel und Palästina braucht auch die Bundesrepublik eine Zwei-Staaten-Lösung.

Der eine Staat soll von denen besiedelt werden, die an Freiheit und an die „konventionelle“ Familie glauben, die nicht an Sozialismus oder „sozialer Gerechtigkeit“, sondern an Eigenverantwortung interessiert sind, die sich nicht den absonderlichen Diktaten eines Zentralkomitees mit Sitz in einer belgischen Kleinstadt unterwerfen, denen der Rechtsstaat so heilig ist, dass sie ihn mit Gewalt gegen jedermann durchsetzen, der ihn angreift, die einen weltoffenen Patriotismus pflegen und religiös tolerant sind, ohne sich ihre Traditionen wegdiskutieren zu lassen, die Sozialleistungen nur für wahrhaft Bedürftige zahlen und Zuwanderer, die ihre Rechnungen selbst bezahlen wollen (und dazu in der Lage sind), willkommen heißen, die anderen aber stracks vor die Tür setzen.

In den zweiten, den fortschrittlichen, emanzipierten, sozialistischen, „antirassistischen“ Staat mag dann der Rest ziehen und, Gott befohlen, sehen, wo er bleibt.

Quelle: http://ef-magazin.de/2015/09/15/7468-einwanderung-deutschland-braucht-eine-zwei-staaten...

mfG
nereus

Liberale Minderheit

LLF @, Dienstag, 15.09.2015, 10:52 vor 3786 Tagen @ nereus 2235 Views

Der eine Staat soll von denen besiedelt werden, die an Freiheit und an die „konventionelle“ Familie glauben, die nicht an Sozialismus oder „sozialer Gerechtigkeit“, sondern an Eigenverantwortung interessiert sind, ...

Selbst unter den PEGIDA-Demonstranten dürften die Liberalen / Libertären eine Minderheit sein.

Vorsicht, vergifteter Köder!

Monterone @, Dienstag, 15.09.2015, 12:07 vor 3786 Tagen @ LLF 2270 Views

Das Aufbrechen der Nationen in Teilstaaten gehört zum Programm der Neuen Weltordnung, (Pierre Hillard).

Federführend ist dabei das usraelische Propagandainstrument Bertelsmann-Stiftung.

Von daher: bitte Vorsicht, bevor man solche Köder schluckt!

Monterone

Historisch gestützt: Ein geeintes Deutschland macht keinen Sinn

Taktiker @, Dienstag, 15.09.2015, 11:37 vor 3786 Tagen @ nereus 3036 Views

Deutschland war schon immer entzwei. Der Westen Deutschlands war schon vor 2000 Jahren römisches Land, besetzt, unterworfen, erniedrigt. Östlich der Elbe konnten die Römer nie Fuß fassen und das wirkt bis in die heutige Zeit nach.

Es gibt das eigenständige Deutschland, aber dieses liegt östlich der Elbe. Der Westen hat eine lange Tradition der Ergebenheit, Unterworfenheit, Provinzialität. Noch heute ist man im Südwesten geradezu stolz auf die römische Kultur, der man sich unterordnete. Deutschland kann nicht souverän sein, wenn es diese Gebiete umschließt, die nichts anderes kennen als ein Besatzerregime.

Ost- und Norddeutschland sollten sich wieder unabhängig von diesem Gebilde machen und einen neues Limes bauen.

[image]

Solange der Süden alle Rechnungen zahlt, kann man gut motzen (oT)

Orlando ⌂ @, Dienstag, 15.09.2015, 12:05 vor 3786 Tagen @ Taktiker 1744 Views

- kein Text -

Bayern zahlt erst sei den 90ern

Dragonfly @, Dienstag, 15.09.2015, 14:44 vor 3786 Tagen @ Orlando 1612 Views

Sachsen hatte schon Industrie, da haben die Bayern noch von den Baeumen geschissen!

Der Schrei nach Souveränität ist mindestens so uralt wie Asbach ohne Cola

Leserzuschrift @, Dienstag, 15.09.2015, 15:03 vor 3786 Tagen @ Taktiker 1637 Views

Hallo,

es scheint wohl eine "teutsche Tugend" zu sein, immer wieder veralteten Denkmustern anheim zu fallen. Anders kann ich mir jedenfalls die reihenweise sich berauschenden Forenschreiber dieser Tage nicht erklären. Gerade vom Gelben hätte ich da schon mehr erwartet, nämlich eine nüchterne Sichtweise auf die sich abspielenden Konzentrationsprozesse. Warum habt Ihr all die Jahre diskutiert, wenn am Ende die gleiche Quintessenz destilliert wird, wie sie im teutschen Reich schon immer irgendwo destilliert wurde?

Souveränität, Heureka!

Ja klar, Souveränität… als wäre nie etwas vorgefallen, als wäre die Zeit stehen geblieben spätestens Anfang bis kurz vor Mitte des letzten Jahrtausends!

Mit der heiß begehrten Souveränität verhält es sich auch und gerade in Deutschland nun einmal so, dass man sie entweder hat (und sie zu verteidigen in der Lage ist!) oder eben nicht. Danach schreien kann man bis zum Stimmversagen und kommt ihr mit diesem heiseren Unterfangen doch keinen Schritt näher. Vom deutsch-österreichischen größten Schreimeister aller Zeiten konnte man diese Lektion doch lernen.

Überhaupt stellt sich – ganz debitistisch und so – die Frage, ob es echte Souveränität eigentlich gibt auf der Erde? Wenn, dann jedenfalls nur in Teilbereichen, denn von irgendetwas oder irgendjemandem ist irgendwie jedes Leben abhängig.

Was Staaten betrifft, scheint hier noch nicht wirklich durchgesickert zu sein, dass auch die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges nach dessen Ende einen ganz überwiegenden Teil ihrer Souveränität mit Erfindung der Atombombe eingebüßt haben. Ich denke ja, dass es nur deshalb so viele Atombombenversuche gab, weil man die Zeitenwende in den Führungsstäben einfach nicht wahrhaben wollte. Die interne Kommunikation stelle ich mir in den USA und der Sowjetunion jedenfalls ganz ähnlich vor:


Präsident: "Und, war die Explosion wieder so stark?"

Atombombentester : "Nein, sie war diesmal noch viel, viel stärker!"

Präsident: "Verdammt, das gibt's doch nicht, was ist das nur für Teufelszeug! Zünden Sie bitte noch eine."

Atombombentester : "3... 2... 1... Deins!"

<<<KABOOOOOM!!!>>>

Präsident: "Oh man, die anderen haben sie auch! Was machen wir jetzt bloß mit den ganzen Kriegsschiffen, Panzern und Soldaten?"


Womit ich zu meinem persönlichen Fazit komme. Nachdem Staaten im 21. Jahrhundert nur noch in vergleichsweise sehr engen Grenzen miteinander ringen können, ansonsten nämlich der ganze Erdball pulverisiert würde, müssen die Verwerfungen und Schieflagen dieser Staaten (bzw. die Schieflage der Institution Staat) anderweitig kompensiert werden.

Und wer sitzt schon wieder auf dem Präsentierteller, immer bereit, sich instrumentalisieren zu lassen, immer bereit, die Zeche zu zahlen, immer bereit, die kleine, persönliche Souveränität für ein "höheres Ziel" kurzerhand über Bord zu werfen? Der gemeine Bürger, leider auch in diesem Forum scharenweise antreffbar, und nicht zu verwechseln mit dem Individuum.

Aber das Internet ist halt entstanden in der Demokratie, der perfidesten Form der Machtverschleierung. Da konnte wohl auch nichts anderes bei rumkommen, als eine gleichschaltende Durchleuchtungs- und Manipulationsmaschine aller erster Güte. Die Amis haben es halt drauf, mischen kurzerhand Asbach mit Cola und strecken die Angelegenheit. Ein geordnet ablaufender Bürgerkrieg, mehr könnte man sich als Staatsführer im Jetzt nicht wünschen.

Wer das nicht möchte, mag vielleicht in erster Linie an und für sich selbst arbeiten. Dem Staat begegnet man heute doch am besten als Individuum, als der abgeschlossene Zellhaufen, der man ist. Mir fällt die Entscheidung ziemlich leicht.

Gruß

Ja, es gibt nichts lächerlicheres, als wenn Nationalisten und Grosskollektivisten

Zarathustra, Dienstag, 15.09.2015, 20:34 vor 3786 Tagen @ Leserzuschrift 1456 Views

... aller Art nach Souveränität rufen. Diese Leute tun allen Ernstes so, als wären sie als Individuum innerhalb ihres Nationalkollektivs der Millionen souverän. Dass dieser kollektivistische Wahn nun auch noch das Hauptthema ausgerechnet in diesem Forum wird, ist schon grauslig.

Achso: Alle Kollektive sind gleich, nur manche sind eben gleicher!

Reffke @, Mittwoch, 16.09.2015, 00:08 vor 3786 Tagen @ Zarathustra 1262 Views

Hallo Zarathustra,
Wer den Schaden hat, braucht bekanntlich für den Spott nicht zu sorgen!
Oder hat sich das nicht im ehemaligen Armenhaus Europas herumgesprochen/
Panta Rhei - Alles fliesst (1973) [[top]]

Gr. Reffke

--
Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
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==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Und noch was

Orlando ⌂ @, Dienstag, 15.09.2015, 16:17 vor 3786 Tagen @ Taktiker 1586 Views

Die Germanen mögen mit den Römern kollaboriert haben, dafür gibt es sie heute noch, die Römer sind nicht mehr existent.

Deutschland war immer ein Vielvölkerland, jetzt kommt halt die syrische Landsmannschaft hinzu. Ein Volk, ein Reich, usw... war bloß ein Spruch der Nazijunkies.

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