Islam und Demokratie

Falkenauge, Sonntag, 13.09.2015, 19:33 (vor 3785 Tagen) @ Faunus1912 Views

In dem ersten Welt-Artikel heißt es:
"Trotzdem ist FIS-Mitglied Ghandour motiviert, er möchte sich argumentativ und theologisch fundiert mit salafistischen Botschaften auseinandersetzen. Er wird auf Argumente wie dieses treffen: Wie im Islamischen Staat gäbe die Religion die Organisation eines Staates vor, Demokratie und Islam würden sich also ausschließen. Wie könne man da als gläubiger Muslim überhaupt in Deutschland wählen gehen? "Fehlgeleitet" sei die Frage, sagt Ghandour, eine Religion liefere keine Staatskonstruktion, natürlich seien der Islam und die Demokratie kompatibel. Radikale zu überzeugen wird ein mühsamer Weg, er führt über die Analyse von Quellen und Koranstellen, doch Ghandour will ihn gehen.

Demokratie und Islam würden sich nicht ausschließen, sondern seien kompatibel, ist einfach eine Lüge. Man will mit Wunschdenken den Leuten Sand in die Augen streuen. Wenn sich die Salafisten auf den Koran berufen, haben sie einfach recht.

Der Islam beansprucht nach dem Koran, bis in die gesellschaftlichen Verhältnisse, Strukturen und Gesetze hineinzuwirken, damit das gesellschaftliche Leben Ausdruck des religiösen Lebens sei. Das heißt, dass auch die Gesellschaft nach dem aus dem Willen Allahs fließenden Recht Theokratie-ähnlich zu gestalten ist. Demokratie ist danach menschengemacht und entfremdet den Menschen dem Willen Allahs. Und der Mensch hat das islamische Recht mit seinen Bestimmungen und Widersprüchen kritiklos zu akzeptieren. Das Forschen nach der Bedeutung und inneren Logik der göttlichen Gesetze ist nur zulässig, soweit Gott selbst den Weg dazu weist. Somit ist die religiöse Wertung aller Lebensverhältnisse die Grundtendenz der Scharia.

Das bedeutet einen prinzipiellen Konflikt mit den europäischen Lebensverhältnissen und Gesetzen, die auf der „freien Entfaltung der Persönlichkeit“ beruhen, die ein Natur- und Grundrecht des deutschen Grundgesetzes ist, das dem Staat vorhergeht und von ihm nicht verändert werden kann.

Daher ist eine Integration von Menschen, die streng am Islam und der Bestimmung durch die Blutsgemeinschaft festhalten, in die europäischen Gesellschaften, die in der Tradition der Entwicklung zur freien Individualität stehen, prinzipiell nicht möglich. Integration erforderte eine innere Emanzipation aus den islamischen und blutsmäßigen Banden. Dies geschieht nur bei relativ wenigen. Die meisten bilden Parallelgesellschaften, die wachsendes Konfliktpotential in sich tragen. Der Islam ist daher eine zur europäischen Geistesströmung der freien Individualität völlig gegensätzliche und in der Konsequenz seiner Intentionen feindliche Geistesströmung.

Der Islam ist prinzipiell freiheits- und demokratiefeindlich, wie hier nachgewiesen wird


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