Nicht auffallen
Letztendlich ist es jedem selbst überlassen wie viel er von sich
preisgibt und wem er eben diese Daten anvertraut.
Ich halte nicht so viel von dunklem Unken, wenn es keine konkreten Kritikpunkte gibt. Apple verspricht, sensible Daten wie Fingerprints, Kalender, Fotos, Mails nicht auszuwerten. Bei biometrischen Daten sogar, sie gar nicht übers Netz zu übertragen. Da das Geschäftsmodell nicht auf das User Profiling sondern auf Geräteverkauf abzielt, ist das glaubhaft.
Solange nichts gegenteiliges beweisbar ist, darf man sich gern naiv nennen lassen, aber irgendwo muss man ja mal seine Kante machen. Ich kenne auch Einsiedler, die schon vor ner EC-Karte Angst haben und ihre Rechner noch nicht mal ans Internet anschließen vor lauter Angst, aber hey, man kann auch paranoid sein. Bei Google weiß ich ganz klar, dass die jedes Byte von mir dreimal umdrehen und ich dafür 100€ weniger fürs Gerät zahle. Muss jeder selbst entscheiden.
Um noch auf deine Aussage mit dem Eco-System einzugehen. Was denkst du,
wie viele setzten Apple-Produkte wegen des Eco-Systems ein und wie viele
wegen dem Status
Hängt davon ab, in welchen Kreisen man sich so bewegt. In meinem Umfeld ist es kein Statussymbol. Ein gebrauchtes iPhone gibts für 200€, in der U-Bahn hat jeder dritte eins. Wenn so ein "Statussymbol" aussieht, dann ist es ein verdammt erschwingliches. Ein Statussymbol war es vielleicht in den ersten 2 Jahren. Wenn ich in der U-Bahn auf meinem iPad lese, interessiert das keinen Menschen und das ist auch ganz gut so. Die Masse ist heute doch eher beflissen, nicht zu sehr aufzufallen.