Das ist schon wahr, dass es keine Raketenwissenschaften sind, was Apple macht, auch wenn sie es immer mehr so aussehen lassen wollen. Apple geht halt in jedes fucking Detail und feilt an jedem Nanometer. Das zeigen sie dann auch in ihren Promovideo, in denen ein Einschaltknopf kameraumfahren wird wie ein Gebäude, in Zeitlupe und 1000x Vergrößerung.
Aber man merkt es eben beim Arbeiten: es funktioniert einfach. Keine unsinnigen Features und 100% Fokus auf Kundenwünsche. Auch strategisch eine Roadmap, als wäre sie schon lange von Moses ersonnen: alles greift sinnvoll ineinander. Da passt alles, hat seinen stolzen Preis und ist dennoch a la Longue billiger, als permanent den Crap der Konkurrenz zu kaufen.
Mein MacBook Pro ist von 2011 und läuft wie ne Eins, bekommt jedes Jahr gratis ein OS-Update, was sind da 30% Apple-Prämie? Auch iOS: einfach super benutzbar und interoperabel. Wenn ich lese, wie diese Androiden ausgehackt und ausgespäht werden ...und am anderen Ende sitzt Datensammler Google mit Geschäftszweck "User Profiling", ... Ich finde Leute mit Android-Phones ziemlich schräg, NIE im Leben würde ich meine Lenensdaten in diesen Glaskasten tun!
Apple werden sie eines Tages mal zerschlagen müssen, denn längst bündeln die zuviel Business auf einmal. Bald nicht nur Hardware, Software, Contentbroker, Store Merchant, sondern auch Mobileprovider, Content-Producer, Auto-Hersteller, Versicherer, Bank, bisschen viel. Das "Ecosystem" wird umfassender, und dennoch wird es fad werden, weil die Welt nun davon abhängig sein wird, was in der neuen Apple Keynote verkündet wird. Hat schon was von Religion und das ist nicht gut. Mit dem 1984 Ridley Scott "Bigbrother" Ad hat Apple sinister vorgezeichnet, als was es paradoxerweise enden wird: Begonnen als Hammerschwinger wird es zu BigBrother werden. Einer Art Wohlfühl- Interpretation davon.