Mehr Geld für Archäologen (und Hobbyarchäologen)
Lieber ein paar hundert Millionen für die Geschichtswissenschaft und ernsthafte Förderung von Sondengängern, als für irgendwelche hirnverbrannten Kriegstreibereien auf der ganzen Welt.
Ich glaube nicht, dass Archäologen Kriege angezettelt haben. Andere staatlich subventionierte Gruppierungen schon.
Also von mir aus: Mehr Geld für Museen, Archäologen, Finderlöhne für Hobbysucher (Modell England), ersatzlose Streichung des Schatzregals.
(Träumen wird ja wohl noch erlaubt sein
)
Interessant ist die Entdeckungsmethode der Steine. Spart viele hundert Stunden Grabungsarbeit. Somit dürfte diese Methode auf Dauer sehr viel Geld und Zeit einsparen. Ein Grund zur Freude für alle Steuerzahler. Genauso wie die Luftbildarchäologie und die neue Drohnentechnik sehr, sehr viel Geld spart (früher Flüge mit Flugzeugen und Hubschraubern, das war richtig teuer). Heute werden dank Bing und Google sogar vom heimischen PC aus öfters römische Strassenzüge und Siedlungsplätze von Hobbyarchäologen entdeckt (und vielmals von den Profis nicht richtig gewürdigt, wie ich finde. So wie ich selbst mal auf D-Sat bei der Luftbild-Auswertung eine bislang unlokalisierte, abgegangene Siedlung entdeckte. Und das ganze dann von Prof. XXX als eigene Entdeckung publiziert wurde ("Sensationsfund in Landkreis Y!"). Seitdem mag ich die Profis nicht mehr so. War aber damals noch die Nachkriegsgeneration in den Amtsstuben. Vielleicht sind die heutigen Archis aufgeschlossener. Der damalige Kreisarchäologe wusste nicht einmal, was "D-Sat" überhaupt war.)
Grüße,
Prophet