Mit Götz von Berlichingen zur Befreiung
(Ja, und ich bin mir bewusst, das klingt jetzt nach "Deutschland den
Deutschen" und
Nazi-Jargon.
Es geht mich nichts an, welchen Sprachgebrauch jemand pflegt, ich lasse mir ja auch nicht dreinreden und werde stocksauer, sobald das jemand versucht.
Nur möchte ich darauf aufmerksam machen, mit einer derartigen Zimperlichkeit scheitert jede Befreiung schon im Vorfeld.
Man sollte sich bitte darüber im Klaren sein, daß Etikettierungen wie *Rechts*, *Nazi* oder *Nazi-Jargon* von unseren Todfeinden und Henkern vorgenommen werden, die garantiert nichts Gutes im Schilde führen.
Außerdem hätte die Forderung *Deutschland den Deutschen* überhaupt nichts möt den donkelstön Stonndän onsäräer Gäschöchte zu tun. Dieser Satz kam damals, so viel ich weiß, nirgendwo vor.
Meiner unmaßgeblichen Meinung nach beginnt die Befreiung bei einem selbst, wenn man darangeht, sich von allem zu emanzipieren, was mit diesem System in Beziehung steht.
Inzwischen finde ich, man sollte wo immer möglich Nazi-Ausdrücke verwenden, nicht etwa, um eine braune Gesinnung zu demonstrieren, sondern um diesem System den Stinkefinger zu zeigen und die Herrschaften auf einem etwas anderen Weg nach der Art und Weise Götz von Berlichingens zu grüßen. Das alles natürlich immer im Rahmen des geltenden Paragraphenwerks!
Monterone
PS
Keine Sau auf dieser Welt stört es, wenn es heißt *Israel den Juden* oder *Israel muß jüdisch bleiben*. Warum, verdammt nochmal, soll es dann Nazi-Speech sein, wenn Deutsche für sich das Gleiche fordern? Von mir aus kann man das für rechtsextrem und nazistisch halten, aber was hieße das dann für Israel, vor dem sämtliche deutschen Politiker auf dem Bauch liegen?