Flüchtlinge in Ungarn machen sich zu Fuß auf den Weg, aber auch in Deutschland erleben sie immer wieder Probleme, müssen von einem Heim zum nächsten.
Das erinnert mich etwas an die Situation der Obdachlosen (frueher, als ich mich regelmaessig mit solchen unterhielt, waren das fast alles gestrauchelte Ur-Deutsche).
Und fuehrt mich dazu, es hier mal zu kommunizieren, weil, wie ich aus unzaehligen Gespraechen weiss, es die meisten "normal bestallten" Deutschen gar nicht wissen:
Man erhaelt (erhielt?) als Obdachloser nur ein paar Tage in einer Gemeinde Sozialgeld, danach musste man weiterziehen, in eine andere Gemeinde/Landkreis, um dann wieder ein paar Tage Sozialgeld zu kriegen.
Wenn man an der Ecke einen deutschen Bettler sah, dann nicht, wie ich immer wieder aeussern hoerte, weil der "doch in unserm Land eigentlich gut versorgt ist, was muss der zusaetzlich betteln?", nein, sondern weil der vielleicht an Ort und Stelle bleiben wollte, was eben hiess, nach dem dritten Tage durch Betteln oder Tageloehnerarbeiten sein Dasein zu fristen.
Dasselbe bei den Obdachlosenheimen - nach ein paar Tagen schmeissen die Dich i.d.R. "raus".
Wie schon 2012 geschrieben, muss nicht jeder arme Inlaender die Willkommenskultur toll finden (oder doch - in einem andern Wortsinne), aber man darf vielleicht auch die Frage stellen, warum ein deutscher Obdachloser gehindert wird, Wurzeln zu schlagen, wo "Wildfremde", die von vornherein hier gar nie Wurzeln schlagen duerfen (es sei denn, man braeche das Recht, aber das ist in der EU ja zum Glueck undenkbar, denn der Maastricht-Vertrag hat ja eine "Zone des Rechts" geschaffen ...), feste Heime erhalten "mit allem Drum und Dran"?
(Ja, und ich bin mir bewusst, das klingt jetzt nach "Deutschland den Deutschen" und Nazi-Jargon. Aber nein, es geht um den feinen Unterschied: "Deutschland auch den Deutschen" - und im Uebrigen habe ich bewusst "Inlaender" geschrieben.)
--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English