Meine Vorstellung
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 06.09.2015, 16:29
Liebe Leute,
Ich glaube, es ist üblich, als neues Mitglied eine kurze Vorstellung zu posten ; ein paar Worte also zu meiner Person.
Ich bin Franzose. Zehn Jahre habe ich in Berlin gelebt, bevor ich aus professionnellen Gründen ausgezogen bin. Deutsch hatte ich vorher in der Schule studiert; ein paar Jahre waren mir aber nötig, um mich fließend auszudrücken. Ich bin aber weit entfernt, fehlerfrei schreiben zu können, also entschuldige ich mich im Voraus...
Diese Jahren in Deutschland haben starke Spuren in mir gelassen. Es wurde mir klar, dass ich dem Deutschen Wesen in vielen Aspekten nahestehe. Was viele Franzosen als übermäßige Strenge und Kaltschnäuzigkeit empfanden, war mir viel genehmer, als die nervende Oberflächlichkeit, die hierzulande üblich ist.
Zu meiner Lebenseinstellung: ich bin ein pessimistischer Reaktionär. Zu gerne wäre ich anders. Wenn ich nur wüsste, wie meine netten Mitbürger Demokratie und Gutmenschentum enthusiastisch fressen können, Tag auf Tag auf Tag. Leider kann ich diese Kost nicht ertragen. Ebenso unklar für mich, warum so viele Deutsche tatenlos zusehen, während das deutsche Volk unter der Asylantenflut langsam untergeht. Na gut, in Frankreich läuft es nicht viel besser ab. Aber es ist eine Frage von Erwartungen. Frankreich habe ich mehr oder weniger abgehakt, es ist nur eine Frage der Zeit, bevor die echte, «heiße» Balkanisierung beginnt.
Warum zum Gelben? Einfach: ich halte es nicht mehr aus. Das ganze Asyltheater hat mich einfach plattgemacht. Ich kann es einfach nicht fassen. Wie ist es möglich, dass ein Volk sich sozusagen «live» abschafft? Unter einem solchen johlenden Beifall? Okay ich weiß, Menschen können blauäugig sein. Habe gerade einen Bericht über Rentner gesehen, die ihre ganzen Ersparnisse über Nacht verloren hatten, als sie sich plötzlich fit fürs Trading hielten.
Aber trotzdem. Eine Million junger Muslime pro Jahr rückt ins Deutschland, und da regt sich nur eine kleine Minderheit auf. Ich habe einen deutschen Kollegen, der kann einfach nicht sehen, woran das Problem liegt. Oder doch; an den bösen sächsischen Rechten natürlich. Und der kommt aus Leipzig!
Sorry für diese lange Einführung. Ich glaube, ich stecke im gleichen Dilemma wie viele anderen Leute aus der Mittelbourgeoisie; es geht uns zu gut, und wir sind zu feige. Vielleicht wird sich dies eines Tages ändern; in der Zwischenzeit werde ich schreiben…
Gruß an alle
schon seit Langem mit und habe mich schließlich registriert, um beim Asylthema gelegentlich mitzureden. Das bleibt sicher eines der ganz großen Themen in der kommenden Zeit.
und leider vielerorts war!![[[top]]](images/smilies/top.gif)