Eindrücke aus dem Urlaub in MeckPomm
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 06.09.2015, 14:22
Wir haben dieses Jahr zum dritten Mal in Folge Urlaub an der Mecklenburger Kleinseenplatte südwestlich von Neustrelitz gemacht. Ein absolutes Paradies für Wasserwanderer, Fahrradtouristen oder Leute, die einfach Ruhe weitab der Ballungsräume suchen. Selbst während der Hochsaison verteilen sich die Touristen weitflächig über das Land. Mittlerweile haben auch viele Gäste aus Skandinavien, Holland und Großbritannien diese Gegend entdeckt.
Was mich im Urlaub immer in den Osten Deutschlands treibt, ist die Suche nach der „Guten alten Zeit“. Ich habe in meiner Kindheit in den 70ern die Familienurlaube mit meinen Eltern immer in Mecklenburg verbracht und beim Anblick der Alleen, der Seen, der Ostseeküste und dem Duft der Kiefernwälder steigt immer Wehmut in mir auf. Irgendwie brauche ich auch einmal im Jahr das Gefühl von Heimat. Denn seitdem ich seit den 90er Jahren in Nordrhein-Westfalen bin, fühle ich mich als Fremder im eigenen Land. Egal wo ich mich im öffentlichen Raum bewege, höre ich mehrheitlich fremde Sprachen, überwiegend russisch, türkisch und arabisch.
Deshalb bin ich zutiefst beunruhigt, in welch rasantem Tempo die ethnische Homogenität im Osten Deutschlands aufgebrochen wird. Der letzte Rückzugsraum, wo Deutsche ihre Kultur ausleben können, wird nun auch noch zerstört. Im Jahr 2013 habe ich an der Kleinseenplatte keinen einzigen Südländer oder Afrikaner gesehen. In 2014 konnte man schon die ersten Pakistaner bzw. Tamilen in den Neustrelitzer Supermärkten wahrnehmen. Dieses Jahr sind Afrikaner, Araber und Pakistaner schon stadtbildprägend in Neustrelitz. Und die Flüchtlingsunterkünfte haben sich wie Metastasen in den ländlichen Raum hineingefressen. Selbst im Städtchen Wesenberg wird die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen bejubelt. Am nahe gelegenen Woblitz- und Weißen See findet man nun auch Gruppen von Afrikanern und Südländern an den Badestellen.
http://www.nordkurier.de/neustrelitz/die-neuen-einwohner-kommen-aus-syrien-2316359907.html
Während in Nordrhein-Westfalen die Aufnahmekapazität für Flüchtlinge schon längst erschöpft ist, ist in MeckPomm und Brandenburg noch genügend leer stehender Wohnraum vorhanden. Fährt man durch das Land, findet man in praktisch jedem Dorf mindestens einen Wohnblock aus früheren Beständen der LPG, des NVA Forst oder AWG’s mit freien Wohnungen. Da können noch viele tausend neue Siedler untergebracht werden. Allerdings gibt es hier keine Infrastruktur (Supermarkt, Bus, Ärzte), weshalb die Landkreise mit der Anmietung dieser Objekte jetzt noch zögern.
Angesichts fehlenden Wohnraums im bevölkerungsreichen Westen wird wohl demnächst der Königsteiner Schlüssel aufgeweicht werden, um die Neubürger auch in leere Wohnungen des letzten Kuhkaffs im Osten zu verfrachten. Bekanntlich frisst der Teufel in der Not auch Fliegen.
Auf einer Radtour zur Peenequelle wurde der Irrsinn, der sich derzeit abspielt, besonders deutlich. Aus Richtung Gnoien kommend kündigte sich das nahe gelegene Jördenstorf an, als uns 2 Afrikaner mit ihren Fahrrädern entgegen kamen. Im 550 Seelen-Dörfchen Jördenstorf begegneten uns an einem lauen Sommerabend mehrere Gruppen von Afrikanern, ein Liebespaar - dem Anschein nach aus Eritrea oder Somalia – ging eng umschlungen in den Dorfpark, am Spielplatz saßen Afrikaner, die rauchten und die Abendsonne genossen. Ich sah keinen einzigen Ureinwohner, noch nicht mal einen, der in seinem Vorgarten oder an seinem Haus werkelte.
Irgendwie war mir unheimlich. Wissen die Ureinwohner überhaupt, mit wem sie da zusammen leben? Immerhin wohnen jetzt im ehemaligen Lehrlingswohnheim 170 neue Siedler aus einem absolut fremden Kulturraum. Was passiert, wenn den Neubürgern die Langeweile zu Kopf steigt oder der Druck in der Hose zu groß wird oder die Versorgung nicht mehr sichergestellt wird oder die versprochene Wohnung in einer Großstadt zu lange auf sich warten lässt?
Ich empfinde eine starke Wut gegen unsere Politiker, die mit leeren Versprechungen und vollen Honigtöpfen Menschen aus aller Welt zu uns einladen und letztendlich alle Parteien nur in diesem Spiel verlieren. Ich glaube schon, dass die Afrikaner registrieren, dass sie nicht hierher gehören und in der deutschen Provinz keine Perspektive haben. Aber wo sollen sie hin? Die deutschen Großstädte platzen schon jetzt aus allen Nähten.
Auf einer Hochzeit saßen wir in Gesellschaft von eingeborenen Mecklenburgern im Alter von Mitte 40 bis Mitte 60 – normale deutsche Mittelschicht, Handwerker, Beamte und Angestellte. Man kam auch auf das Thema Flüchtlinge zu sprechen, insbesondere wie man Gewinn daraus ziehen kann. Viele Mehrfamilienhäuser und Wohnblocks, die viele Jahre keinen Käufer gefunden haben, wurden in den letzten Monaten verkauft und werden jetzt den Landkreisen als Flüchtlingsunterkunft angeboten. Man beneidete die Personen, die Connections zu den lokalen Politikern haben und diskutierte, wie man sich an diesem Reibach beteiligen kann. Es wurden keine negativen Seiten der Flüchtlingsproblematik benannt, vielmehr nahm man es als gegeben hin und man sucht nach Wegen, um Profit daraus zu schlagen.
Ich fragte einen Jördenstorfer, wie er die Sache mit den Afrikanern sehe. Er entgegnete mir, dass schon mal Afrikaner auftauchen, wenn seine Frau am Wäscheplatz die Wäsche aufhängt und sie dabei aufdringlich beobachten. Manchmal verrichten sie auch ihre Notdurft an den Wohnblocks der Eingeborenen im Gebüsch, auf dem Friedhof und im Dorfpark. Allerdings sei man auch ganz stolz auf die Integrationsbemühungen im Dorf. Drei Flüchtlinge spielen schon im örtlichen Fußballverein mit. Er hat keine weiteren Bedenken, schließlich hat der Bürgermeister auf der Einwohnerversammlung versichert, dass die Flüchtlinge nur temporär im Ort sind und sie alle in die Großstädte wollten. Der Bürgermeister sei ein rechtschaffener Mann und das Problem werde sich alsbald von allein in Luft auflösen.
Jedenfalls habe ich gemerkt, dass das Thema Flüchtlinge und die daraus resultierenden Probleme den Beteiligten unangenehm war und gern kam man auf das Thema Fußball zu sprechen und ob es noch mal mit dem FC Hansa Rostock was werden würde.
Welche Auswirkungen die Anwesenheit von Flüchtlingen auf das Dorfleben hat, wurde in diesem Sommer auf diversen Dorffesten deutlich. Der Druck in der Hose und die Aussicht eine deutsche Frau zu schwängern, um so ein permanentes Bleiberecht zu erzwingen, führt zu einem für unsere Verhältnisse sehr rabiaten Angraben von Frauen auf den lokalen Dorf- und Stadtfesten.
In vielen Fällen prügeln sich die testosteronstrotzenden jungen, farbigen Männer noch untereinander. Im zu Jördenstorf benachbarten Levitzow mussten zum Dorffest vor einigen Wochen schon einige Polizeiwagen anrücken, um sich prügelnde Einheimische und Jördenstorfer Flüchtlinge zu trennen. Es ging dabei natürlich um das Anbaggern der Frauen, dem die eingeborenen Männer entgegen getreten sind. Im Nordkurier wurde dann gleich von einem Angriff von Nazis auf Flüchtlinge berichtet. Daraufhin wurde das Dorffest im nahe gelegenen Matgendorf abgesagt. Offiziell hieß es, wegen der rechten Szene kann man die Sicherheit in Matgendorf nicht gewährleisten.
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/3074963
Diesen Sommer habe ich alle Illusionen bezüglich der Mentalität meiner ostdeutschen Landsleute verloren. Ich habe immer noch Hoffnung gehabt, dass die Menschen im Osten mehrheitlich den Multikuli-Zirkus ablehnen, aber die Gehirnwäsche und das kurzfristige Denken an den schnöden Mammon haben auch die noch in der DDR sozialisierten Menschen verdorben.
Um wieder mit Ellen Kositza zu sprechen:
"Der Clash wird nicht kommen. Irgendwann wird ausgeatmet, und das war´s dann. Sie werden es Deutschland genannt haben."
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Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.
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