Von 200.000 Asylanten konnten 46 in Arbeit vermittelt werden

Piter @, Sonntag, 06.09.2015, 08:27 vor 3792 Tagen 3938 Views

Hallo,

solche Meldungen werden leider tief in den Zeitungen vergraben.

seit Januar 2014 gibt es in einigen Städten ein Modellprojekt, das Asylanten in Arbeit vermitteln soll. Genau das, was Politiker dauernd vorbeten.

Das Ergebnis: Es kamen 2014 ja rund 200.000 Flüchtlinge an, zusätzulich zu denen die bereits im Land waren.

Insgesamt konnten 46 (sechsundvierzig) in Arbeit vermittelt werden.
Dabei hatten 42%, der im Projekt teilgenommenen 800 Asylanten einen Studienabschluss.

Man sieht, dass für dieses Projekt nur Musterasylanten ausgewählt wurden. Nicht einmal 6% konnten in eineinhalb Jahren vermittelt werden.

Von der Presseagentur wird das dann als "Erfolg" bezeichnet!

Siehe:
https://www.jungewelt.de/2015/08-07/017.php

"Berlin. Ein Modellprojekt der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur frühzeitigen Integration von Asylbewerbern auf dem Arbeitsmarkt zeigt offenbar erste Erfolge. »Wir haben nicht nur in Helferjobs vermittelt, sondern auch in Stellen mit höherem Qualifikationsniveau«, sagte BA-Projektleiter Christian Sprenger dem Tagesspiegel vom Donnerstag. Demnach seien 46 Asylbewerber in Arbeit vermittelt worden und 13 weitere in eine Ausbildung. Laut Bericht nehmen zur Zeit rund 800 Asylbewerber an dem Modellprojekt teil. Gut ein Drittel von ihnen stamme aus Syrien, elf Prozent kämen aus Eritrea, zehn aus Afghanistan, neun aus dem Iran, sieben aus Pakistan und fünf aus Ägypten. 42 Prozent von ihnen haben ein abgeschlossenes Studium. (AFP/jW)"

Das heißt, dass von den 800.000 in diesem Jahr werden dann höchstens rund 200 eine Arbeit finden. [[euklid]]

Hoffe das Sonntagsbrötchen bleibt nicht im Hals stecken...
Gruss
Piter

Na und, das reicht doch?!

CrisisMaven ⌂ @, Sonntag, 06.09.2015, 14:11 vor 3792 Tagen @ Piter 2096 Views

Das heißt, dass von den 800.000 in diesem Jahr werden dann höchstens rund 200 eine Arbeit finden. [[euklid]]

Das ist ja ungefaehr das Verhaeltnis zwischen Rentnern und Beitragszahlern in ein paar Jahren.

Und die Rente, da verlasse ich mich jetzt mal auf den spaeter studierten Bluem, ist "sischer".

Und dann werden ja durch kulturelle Bereicherung noch ein paar Rentner und Arbeitsplatzinhaber fahler Hautfarbe gemeuchelt sein, so dass die Vermittlungschancen ebenso wie die Rentenhoehe weiter steigen.

Also ernsthafte Probleme sehe ich da nicht.

Der Rest ist in unserer Vorstellung, und die ist bekanntlich unzureichend ...

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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Korrekte Überschrift: 46 von 800 Asylanten konnten vermittelt werden

Rybezahl, Sonntag, 06.09.2015, 15:02 vor 3792 Tagen @ Piter 2074 Views

Hallo!

Insgesamt konnten 46 (sechsundvierzig) in Arbeit vermittelt werden.

Dabei hatten 42%, der im Projekt teilgenommenen 800 Asylanten einen
Studienabschluss.

Man sieht, dass für dieses Projekt nur Musterasylanten ausgewählt
wurden. Nicht einmal 6% konnten in eineinhalb Jahren vermittelt werden.

Deine gewählte Überschrift ist irreführend. Bitte bei den Tatsachen bleiben.

Das macht es jetzt zwar nicht wirklich besser. Andererseits sehe ich bei Projekten der Arbeitsagentur grundätzlich wenige Chancen auf eine erfolgreiche Vermittlung.

Die behalten ihre "Kunden" und schicken sie von Lehrgang zu Lehrgang. Ich fürchte auch, das kapieren die Neuankömmlinge leider viel zu spät. Die freundliche Behandlung, das Umsorgen mit allen Notwendigkeiten wird diese traurige Erkenntnis nicht gerade fördern.

Es grüßt der
Rybezahl.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Stimmt es waren 46 von 630.000 Flüchtlingen...

Piter @, Sonntag, 06.09.2015, 22:26 vor 3792 Tagen @ Rybezahl 1747 Views

Hallo,

darüber habe ich auch erst lange nachgedacht. Aber ich finde die Überschrift war fast richtig.

Eigentlich hätte es sogar heißen sollen: 46 von 630.000 Flüchtlingen. Denn dies war die Zahl der in Deutschland lebenden anerkannten und geduldeten Asylbewerber: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/asylrecht-zahl-der-fluechtlinge-in-deutschlan...

Gut es war ein Modellprojekt mit 800 Arbeitswilligen. Denn ich nehme an, dass man alle die in Frage kamen gefragt hat, ob sie arbeiten wollten und man hat sicher nicht gesagt, wir nehmen nur 800 auf und es waren dann 8.000 Bewerber für das Projekt oder so.

Anders ausgedrückt haben sich unter 630.000 Flüchtlingen nur 800 arbeitsfähige und qualifizierte Asylanten befunden.

Das ist plakativ ausgedrückt. Aber schauen wir mal wie es den 800.000 neuen +630.000 alten +X Anzahl in 2016 ergeht.

Kann das 2. deutsche Sommermärchen so mal schnell 2-3 Millionen neue Arbeitsstellen finden?

In einer Welt die immer komplexer und technisierter wird?

Ich erinnere mich sogar sehr gut an 2003 oder war es 2004? Damals wurden auch kurzerhand alle Langzeitarbeitslosen aus der Arbeitslosenstatistik entfernt und Harz IV zugeführt, was die Arbeitslosigkeit, zusammen mit ein paar neuen Putzjobs und Weiterbildungsprogrammen, schnell mal halbiert hat.

Nehme an, dass es auch an den Sprachfähigkeiten lag. Aber zum Großteil schon nach der Bereitschaft, ob man im Falle der Fälle die Arbeitsstelle auch annehmen würde. Schließlich gibt es für diese Ehrengäste keinen Arbeitszwang.

Trotzdem ist es bemerkenswert, dass trotz aller Anstrengungen nur 46 vermittelt werden konnten.

Zwei Wahrheiten daraus:

1.) Asylanten wollen oder können nicht arbeiten.
2.) Der Fachkräftemangel in Deutschland ist nur eine Lüge.
3.) Die Zahl der offenen Arbeitsstellen ist nur vorgetäuscht.

Das dies zutrifft habe ich auch schon oft erfahren. Auch ich bewerbe mich manchmal noch für gute Stellen und bekomme auch nur Absagen und nicht einmal die Einladung zum Vorstellungsgespräch, trotz exzellenter Deutsch- und Englischkenntnisse.

Also ich sehe nicht nur schwarz, sondern dunkelschwarz.

Zumal die meisten Afrikaner, die ja nicht einmal aus Syrien stammen, das Wort Arbeit noch gar nicht kennen. Jedenfalls nicht so, wie wir das gewohnt sind. In Afrika stehen die jungen Männer meist auch nur herum und tun nur was nötig ist. Während die Frauen die Sachen vom Markt kilometerweit nach Hause tragen, mit Baby umgebunden und dann 90% aller Arbeit verrichten.

Solche kulturelle Feinheiten bedenkt der Deutsche gar nicht <img src=" />

Gruss
Piter

Du rechnest wie die Arbeitsagentur, nur umgedreht. (oT)

Rybezahl, Montag, 07.09.2015, 04:07 vor 3791 Tagen @ Piter 1379 Views

- kein Text -

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Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

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