Hintermänner
So so, mit Europol will der SPD-Experte den Hintermännern auf die Spur kommen.
Ich bin davon überzeugt, der weiß längst, wer die Hintermänner und Drahtzieher sind, schließlich ist er Innenexperte und als solcher auch mit Hintergrundwissen ausgestattet. Der tut so, als gäbe es keine deutschen Geheimdienste, die gerade im arabischen Raum und auf dem Balkan traditionell recht gut arbeiten. Der Vorschlag, Europol als Lösung des Problems zu stärken, ist also vermutlich eine reine Nebelkerze. Gerade wegen der Drahtzieher und Hintermänner darf vermutlich nichts Durchgreifendes geschehen - der NSA-Skandal läßt schön grüßen.
Willy Wimmer hat im Interview mit Ken Jebsen mal darauf hingewiesen, daß auch die Lösegeldforderungen der "somalischen" Piraten in London abgewickelt worden seien, dort seien die Gelkdkoffer von einem Anwaltsbüro über die Straße in ein anderes getragen worden. Dies sei unter Eingeweihten bekannt. Dreimal dürft Ihr raten, wer die Millarden aus der Schleuserkriminalität wohl final verwaltet und anlegt - kleiner Tip: bestimmt keine Organisation vom Balkan oder aus Nahost.
Hier wird auch überdeutlich, wie hohl Merkel's Aussage, spionieren unter "Freunden" ginge garnicht, tatsächlich ist. Natürlich müssen die deutschen Dienste und damit die Staatsführung wissen, wer sich wo und wie diese Milliarden "reinschiebt", auch und gerade, wenn das bei sogenannten Freunden passiert mit katastrophalen Auswirkungen auf unsere deutsche Gesellschaft. Ich vermute, die Freunde erzählen uns das bestimmt nicht freiwillig - oder?
Grüße
mira