Erhöhung der Arbeitgeberanteile an der Finanzierung der GKV

Centao @, Dienstag, 01.09.2015, 15:42 vor 3797 Tagen 3517 Views

ist laut Handelsblatt eine aktuelle Forderung (auch & gerade durch Siechmar G.). Aufgrund der Neubürger in der westlichen BRD<img src=" />, bei denen es nur ein bissel Zeit braucht, damit diese Facharbeiter bei VW, Zeiss & Co werden können, ist eine saftige Erhöhung der GKV-Beiträge ja quasi alternativlos.

Auf den Durchgriff zur gesetzlichen Rentenversicherung kann man auch schon warten, denn dieses System ist nun erst recht unter Druck.
Mit Gehältern wie in Bangladesh.. wird nicht viel für die deutsche Sozialsystemcharge übrig bleiben..?!

Gruß,
CenTao


PS: Endlich mal eine Herausforderung..<img src=" />

Es gibt keine Arbeitgeberbeiträge, nur Lohnkosten die kalkuliert werden. (oT)

Fidel @, Dienstag, 01.09.2015, 15:59 vor 3797 Tagen @ Centao 2317 Views

- kein Text -

"Arbeitgeberbeiträge" sind vorenthaltener (und zweckentfremdeter) Lohn.

Griba @, Dunkeldeutschland, Dienstag, 01.09.2015, 16:03 vor 3797 Tagen @ Fidel 2635 Views

Aber wo soll der Siggi das her wissen?

--
Beste Grüße

GRIBA

Passiver Widerstand, Teil 2

Sylvia @, Dienstag, 01.09.2015, 16:29 vor 3797 Tagen @ Centao 3671 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 01.09.2015, 16:34

Warum sollte jemand, der jahrzehntelang in die Krankenkasse einbezahlt hat, nicht mal was davon haben? So für den Anfang mal 14 Tage Krankschreibung wegen Burn-Out. Und dann gleich nochmal 6 Wochen hinterher.

Klar könnte man jetzt sagen: Das ist unfair den anderen Beitragszahlern gegenüber. Aber mindestens genau so unfair ist es, wenn pro Jahr eine Million Menschen (nächstes Jahr eher mehr), die nie auch nur einen Cent in die Krankenversicherung einbezahlt haben, kostenlos mitversichert werden.

Das mit dem Burn-Out ist übrigens einfacher als man denkt. Da hat sich mittlerweile eine richtige Industrie gebildet (nicht ganz unähnlich der Zuwanderungsindustrie [[zwinker]]). Ein Arbeitskollege (und guter Freund) hat mir erzählt, welche Erfahrungen er da gemacht hat. Da stellen sich einem die Fußnägel auf. Er hatte einfach keinen Bock mehr und wollte den Sommer über eine schöne Zeit. Also zu einer dieser auf Burn-Out spezialisierten Artzpraxen gefahren und sich untersuchen lassen. Vorher hat er im Internet recherchiert, was es bei Burn-Out alles für Symptome gibt (Schlafstörungen, Panikattacken, Durchfall, usw.). Das dann der Ärztin so erzählt. Das Ergebnis war: Erst mal 14 Tage Krankschreibung (Sie wörtlich: "Was halten sie davon, wenn ich sie erst mal 14 Tage krank schreibe?". Er: (innerlich grinsend) "Ja wenn es sein muss"). Überweisung zum Psychologen mit Empfehlung zu welchen genau (die hatten ihre Praxen zufällig im selben Haus wie die Burn-Out Praxis). Plus Überweisung für 8 Stunden Physiotherapie (Sport ist gut bei Depression [[freude]] ) zu einer an die Burn-Out Praxis angeschlossenen Physiotherapie-Praxis (gleich über die Straße). Als mein Freund (der sehr sportlich ist) meinte, er würde eh viel Sport machen, sagte die Ärztin: "Ach, die Krankenkassen zahlen das. Das sollten wir schon in Anspruch nehmen".

"Eine richtige Mafia ist das" meinte mein Freund.

Argumente für den Widerstand

Monterone @, Dienstag, 01.09.2015, 16:34 vor 3797 Tagen @ Sylvia 8958 Views

Fundsache aus dem Plasberg-Gästebuch:

Ich möchte nur kurz meine Lage und meine Erfahrung mit Flüchtlingen berichten. Anschließend kann sich jeder seine Meinung bilden. Ich habe im Juni 2015 mein Jurastudium abgeschlossen, ab Oktober fange ich das Referendariat an. Zudem habe ich eine 5-jährige Tochter. Meine kleine Familie muss sich hart durchkämpfen. Das Einkommen meines Mannes reicht gerade mal zum Überleben (damit meine ich Mietkosten und Essen).

Wir bezahlen für den Kindergarten meiner Tochter 250 Euro. Wir haben auch kein Auto, weil wir es uns einfach nicht leisten können. In unserer Nachbarschaft lebt eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien (Eltern und vier Kinder). Als der Familienvater erfahren hat, dass ich Jurastudentin bin, wollte er einige Ratschläge von mir haben und zeigte mir seine Bescheide vom Arbeitsamt. Ich habe mir die Unterlagen angeschaut und war geschockt. Die Familie bekommt 3.500 Euro netto vom Arbeitsamt, ist von den Kindergatengebühren befreit und bekommt sogar Weihnachtsgeld ausgezahlt.

Fazit: Die deutschen Familien verrecken lassen, den Flüchtlingen 3500 Eur/Monat reinschieben.

http://www.politikforen.net/showthread.php?162041-Sammelstrang-Asylbewerber&p=80963...

Müßte man ausdrucken und als Flugblatt verteilen!

Monterone

Ich mache das.

eddie09 @, Dienstag, 01.09.2015, 16:54 vor 3797 Tagen @ Monterone 3332 Views

Müßte man ausdrucken und als Flugblatt verteilen!

Monterone

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

Nicht den Kopf hängen lassen - Anwälte braucht es jetzt!

Piter @, Dienstag, 01.09.2015, 18:17 vor 3797 Tagen @ Monterone 2885 Views

Hallo Monterone,

Ich möchte nur kurz meine Lage und meine Erfahrung mit Flüchtlingen
berichten. Anschließend kann sich jeder seine Meinung bilden. Ich habe im
Juni 2015 mein Jurastudium abgeschlossen, ab Oktober fange ich das
Referendariat an. Zudem habe ich eine 5-jährige Tochter. Meine kleine
Familie muss sich hart durchkämpfen. Das Einkommen meines Mannes reicht
gerade mal zum Überleben (damit meine ich Mietkosten und Essen).

Nur nicht den Kopf hängen lassen. Hoffentlich hat sie sich auch unter anderem auf Ausländerrecht spezialisiert, so schwer ist das im Vergleich zum wesentlich komplizierteren Wirtschaftsrecht auch nicht.

Dann winken bald Mandate ohne Ende, wie man ja schon an der "Nachbarschaft" sieht.

Selbst wenn sie als frischer Anwalt nur 20 € Stundenlohn berechnet, sind das 160 € am Tag.

Also ich sehe hier vorerst eine hervorragende Zukunft.

Die 3.500 € Monatseinkommen erreicht die junge Familie, mit harter Arbeit, dann durchaus einmal.

Fazit: Die deutschen Familien verrecken lassen, den Flüchtlingen 3500
Eur/Monat reinschieben.

Nur?

Da geht noch mehr meine ich:

6 Kinder Kindergeld 1.800 € (Pauschal 300 € angenommen stimmt das etwa?) + Wohngeld (8 Köpfe x 30 qm / 7 € p.qm = 1.680 € + ca. 600 € für das Ehepaar = 4.080 € monatlich.

Wie hoch sind eigentlich die Verwaltungskosten für diesen Apparat einzuplanen?

Am Ende kommen dann aber inkl. Anwalt und Verwaltung schnell mal 5.000 € pro Familie und mehr im Monat zusammen, die natürlich alle aus dem Kreditaufnahmetopf Deutschland2040 gebucht werden.

Steuerneutral sozusagen <img src=" /> Bis ans Ende aller Zeiten oder doch zur nächsten Währungsumstellung?

Müßte man ausdrucken und als Flugblatt verteilen!

Man braucht nur die deutschen Sozialstandards, die ja Mindeststandards sind, auf die Zahl der Neuankömmlinge umzuschlagen. Plus Willkommensgeld, plus Möbeleinrichtung, plus Kleideraustattung...

Jeder Mensch braucht, um erst einmal Fuß zu fassen, mindestens 20.000 €.

Die Kosten einer einfachen Ausbildung oder Studium sind da nicht einmal enthalten. Diese betragen mindestens weitere 50.000 Euro.

Aber nur wenn nicht auch noch ein Sprachkurs dazu kommt, der wohl obligatorisch ist.

Auch der ist mit etwa 200 € pro Monat und Person anzusetzen. Darunter geht gar nichts. Schließlich verdient der Sprachlehrer meist auch 2.000 € inkl. Sozialversicherungen sowie der Raummiete und mit mehr als 20 Personen können die Kurse auch nicht belegt werden.

Bei dem Talent der neuen Arbeitslosen, Entschuldigung Raumpfleger, Entschuldigung Fachkräfte, bin ich aber sicher, dass sie in 3 Jahren die deutsche Sprache beherrschen? In Wort, nicht in Schrift :-)

In der Theorie kann man die deutsche Sprache in 6 Monaten erlernen (C2).
Aber damit lässt sich keine hochqualifizierte Arbeitsstelle erreichen.

Bei mir, ich bin vielleicht ein schlechtes Beispiel, hat es doch einige Jahre gedauert, um mich fließend mündlich und schriftlich in gutem Deutsch auszudrücken.

Also noch mal locker 7.000 € obendrauf.

Also ich komme hier schon locker auf 27.000 € pro Kopf und ohne Ausbildung. Bei der 1 Million Zuwanderern in 2015 dann 27 Milliarden Eiuro allein im 1. Jahr plus die rund 1.000 € Monatskosten (ohne Verwaltung) von denen immer die Rede ist. Also 39 Milliarden Euro in DIESEM JAHR!

Angeblich gab es jetzt Zeitungsmeldungen, die von 40 Milliarden Euro an Kosten ausgehen.

Das kommt nach meiner Überschlagsrechnung wohl hin.

Da ich nicht erwarte, dass alle arbeitswollenden auch wirklich bei einem Privatunternehmen unterkommen, muss der Staat auch diese (50.000 €) Mehrkosten bezahlen. Denn sonst muss der Flüchtling, was die meisten wohl tun werden, für ewig aus der Kasse finanziert werden.

Das macht dann rund 100.000 € Gesamtkosten für den "Arbeitenden" Flüchtling. Bis dieser überhaupt mal integriert werden kann.

Aber wie viele werden das wohl sein?

Ich befürchte 60-70% der Neuzugereisten werden in drei Jahren immer noch keine Arbeit haben.

Monterone

Piter

Dazu ein kleiner Scherz

der_Chris @, Nördl. Ruhrgebiet, Dienstag, 01.09.2015, 16:58 vor 3797 Tagen @ Sylvia 2958 Views

Komme mit meinem Doc (Hausarzt und Internist) gut aus, seit Jahren per Du. Bei einem Besuch, bevor ich aus dem Arbeitsleben wegen Fachkräftemangel ausgeschieden wurde, erzählte ich ihm von einem doch erheblichen Erschöpfungszustand aufgrund schon länger andauernder 70h Wochen.
Ich: Mensch Doc, bin schwer k.o., aber wenn ich liege, geht's
Er: Soll ich dir ne' Couch verschreiben?
Ich: Ja und nen Fernseher
Er: Dann geb ich dir mal 14 Tage Freizeit, dann kannste dir das Mobiliar in Ruhe aussuchen.

Gelben Urlaub gibt es innert 2 min., wenn man sich nicht ganz blöde anstellt.

--
Gruß
Der_Chris

Verhaltensregeln gegenüber deutschen Politkern:
*Verachten* Auslachen* Verhöhnen* Ignorieren*
Und niemals Aufmerksamkeit schenken!

Krankschreiben lassen funktioniert aber nur beim richtigen Arbeitgeber

Piter @, Dienstag, 01.09.2015, 17:45 vor 3797 Tagen @ Sylvia 2873 Views

Hallo Sylvia,

Warum sollte jemand, der jahrzehntelang in die Krankenkasse einbezahlt hat,
nicht mal was davon haben? So für den Anfang mal 14 Tage Krankschreibung
wegen Burn-Out. Und dann gleich nochmal 6 Wochen hinterher.

Krankschreiben lassen ist sehr leicht. Aber das geht nur mit dem richtigen Arbeitgeber. In der heutigen Leistungsgesellschaft kommst der Arbeitnehmer nach der Pause wieder in die Firma und darf erst mal alles nacharbeiten. In höheren Positionen wurde derweil kräftig intrigiert und wenn das auch noch öfter vorkommt, ist er schnell seinen Arbeitsplatz los.

Also ich würde das nur im Öffentlichen Dienst machen, wo man dann gleich eine monatelange Pause machen kann.

Es sei denn man zieht die Psychose bis zum Ende durch, dann winkt eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit und ein Versicherungsfall für die Berufsunfähigkeitsversicherung, bis zur Rente...

Um das durchzuziehen braucht es aber starke Nerven. Nicht alle Menschen sind geborene "Trickser". Im Management sitzen aber genug davon.


Gruss
Piter

Es muss nicht der Öffentlichen Dienst sein

Sylvia @, Dienstag, 01.09.2015, 18:13 vor 3797 Tagen @ Piter 2588 Views

Also ich würde das nur im Öffentlichen Dienst machen, wo man dann gleich
eine monatelange Pause machen kann.

Da wäre es natürlich perfekt. Wobei es auch in ausreichend großen Firmen funktioniert, so ab ca. 300 Mitarbeitern würde ich sagen. Da ist die Anonymität schon ausreichend groß.

Und ob Du, nach einer Krankheit, dann alles nacharbeiten musst, das hängt vom Job ab. Ich denke so pauschal läßt sich das nicht sagen. Die Welt dreht sich weiter, das Leben geht weiter - auch während einer zwei-, drei- oder sechswöchigen, krankheitsbedingten Auszeit.

Noch so eine Idee - Nur die Akte bearbeiten, die vom Stapel herunterfällt

Piter @, Dienstag, 01.09.2015, 18:25 vor 3797 Tagen @ Sylvia 2648 Views

Und ob Du, nach einer Krankheit, dann alles nacharbeiten musst, das hängt
vom Job ab. Ich denke so pauschal läßt sich das nicht sagen.

Dazu fällt mir auch ein Tip ein, den ich oft mit Erfolg angewendet habe. Ignoriere jede Anfrage und alle Arbeiten, bis auf die, die für den Geschäftsfortgang absolut dringend und nötig zu erledigen sind.

Bei Behörden kann das schön lange gezogen werden :-)

In der Buchhaltung ist das schon schwieriger, weil die jeden Monat schauen müssen ob ihr Unternehmen nicht Pleite ist... (Welch sinnlose Beschäftigung).

Diese wiederum sollte man, wenn möglich, an einen Praktikanten dirigieren und nur den Rest selbst bearbeiten, aber auch erst nach der Mittagspause.

Damit lässt sich meiner Erfahrung nach mindestens 50% des täglichen Arbeitspensums ausradieren.

Problematisch wird es nur, wenn ein nervöser Kollege dauernd drängt und nachfragt...

Aber auch dafür gibt es eine Lösung.

Nachdem der Kollege sich beim Chef beschwert, legt man diesem das Einsparpotenzial vor, dass sich ergibt, wenn man diesen Arbeitsgang in Zukunft entweder weglässt, automatisiert oder auslagert.

Wenn man Glück hat gibt es darauf die nächste Prämie und Beförderung.

Meine Meinung ist die, dass in Zukunft etwa 50% aller Verwaltungs- und Bürotätigkeiten wegfallen werden.

Was dann noch bleibt ist die Entwicklungsabteilung, das Mitagessen der Vertriebsleute mit ihren Kunden.

Zum Glück haben wir dann noch die Dienstleister wie Anwälte, Schuheputzer, Pizzaservice und Raumpfleger.

Gruss
Piter

Ganz sicher nicht

Sylvia @, Dienstag, 01.09.2015, 18:30 vor 3797 Tagen @ Piter 2534 Views

Was dann noch bleibt ist die Entwicklungsabteilung, das Mitagessen der
Vertriebsleute mit ihren Kunden.

Das ist ein schöner Traum [[zwinker]] . Aber der ist in etwa genau so realistisch wie das hier:

[image]

Meine Meinung ist die, dass in Zukunft etwa 50% aller Verwaltungs- und
Bürotätigkeiten wegfallen werden.

Der Verwaltungsapparat sorgt schon dafür, dass ihm die "Aufgaben" nicht ausgehen. Sie werden sogar eher mehr. Siehe EU.

Dann gehen diese Unternehmen unter

Piter @, Dienstag, 01.09.2015, 18:42 vor 3797 Tagen @ Sylvia 2403 Views

Hallo,

Das ist ein schöner Traum [[zwinker]] . Aber der ist in etwa genau so
realistisch wie das hier:

[image]

Dann werden die privaten Unternehmen, die Gewinnmaximierung betreiben, untergehen.

Denn nur wer das vorhandene Einsparpotenzial nutzt. Zuerst auf individueller Ebene (persönliche Freiheiten des Arbeitnehmers für eine sehr kurze Zeit), später auf Firmenebene, wird im Wettbewerb überleben.

Ausgenommen sind temporäre Monopole (Markennamen). Diese halten sich, trotz der aufgeblasenen Verwaltung, länger.

Der Verwaltungsapparat sorgt schon dafür, dass ihm die "Aufgaben" nicht
ausgehen. Sie werden sogar eher mehr. Siehe EU.

Das sind politische Entscheidungen. Ein immer größeres Bürokratiemonster. Das wird es aber dann nur kurt geben und in einem totalitären Regime enden.

Gruß
Piter

Nee, nee, das klappt schon mit dem gelben Schein..

Balu @, Dienstag, 01.09.2015, 19:13 vor 3797 Tagen @ Piter 2359 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 01.09.2015, 19:24

Hallo Piter,

das klappt schon mit dem gelben Schein. Du hast als Angestellter in einem größeren Unternehmen keine Beanstandungen zu befürchten. Sollte das Kapital dir die Abteilung HR = Human Resources auf den Hals hetzen, muss da schon was aufgefallen sein. Eine Beschwerde beim Betriebsrat lässt die ganz schnell wieder kusch werden.

Bist du leidender Leitender, geht´s sogar noch besser. Dann mußt du nur die richtige Strategie verfolgen.
Mal angenommen, du bis Mitte 50 und längere Zeit, Wochen - Monate krank, dann wird dein Aufgabengebiet von jemand anderem kommissarisch weiter geführt. Derjenige will das natürlich als Karrieresprungbrett nutzen und dein Vorgesetzter bangt, dass du bloß nicht wieder kommen willst.

Jetzt hast du dich genug erholt und sprichst mal wieder vor. Da wird dir als 1. nahegelegt, dass du deinen Entschluss, wiederzukommen, um deine alte Funktion zu bekleiden, doch bitte noch einmal überschlafen solltest, schließlich machte dich das ja krank.

Wenn du darauf beharrst, deinen alten Job wieder aufnehmen zu dürfen, bringst du die Vertreter des Kapitals ganz schön in die Bredoullie. Die haben jetzt nämlich ein Riesenproblem an der Backe, sie müssen nämlich die kommissarischen Leitung wieder entfernen. Das gibt Ärger und Führungskräfte sind feige und wollen keinen Ärger.

Um das zu umgehen, wird man dir vermutlich ein schönes Abfindungsangebot machen, so 3-5 Jahresgehälter inkl. Boni, Dienstwagen, etc. Je beharrlicher du deinen Job wieder willst, umso besser. Nicht zu vergessen, ein Outplacement und falls alles schief geht, muss die Abfindung natürlich reichen bis zur Rente....

It´s a game like Poker und man muss das auch ein wenig planen, strategisch angehen. Es macht Sinn, sich vorher schon mal mit einem guten Anwalt für Arbeitsrecht und Kündigungsrecht für Leitende ins Benehmen zu setzen. Dann kann eigentlich nix mehr passieren, außer das Unternehmen bietet dir alternativ einen Frühstücksdirektorenposten ohne Verantwortung und mit noch mehr Gehalt, eine sog. Stillhalteprämie, an. Ok, dann musst du dir wirklich eine sinnvolle Beschäftigung suchen, ein echtes Dilemma!

Gruß
Balu

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

Staatliche Zwangsversicherung

Falkenauge @, Dienstag, 01.09.2015, 17:28 vor 3797 Tagen @ Centao 2995 Views

Arbeitgeberbeiträge sind in der Tat vorenthaltener Lohn, der einkalkuliert wird.
Damit sind wir beim sozialen Hauptproblem: der Ausbeutung durch zu niedrige Löhne und Gehälter. Wenn jeder ein angemessenes und menschnwürdiges Einkommen hätte, bräuchte man den Taschenspielertrick mit dem Arbeitgeberanteil nicht. Jeder hätte so viel, dass er sich davon auch für die Krankheit selber privat absichern könnte.

Denn - und das ist das nächste soziale Problem - die staatliche Sozialversicherung ist ein Relikt des "fürsorgenden" Obrigkeitsstaates und hat mit der Selbstbestimmung des Menschen in einer Demokratie nichts zu tun.

Die staatliche Krankenversicherung wurde vor einhundertzwanzig Jahren im obrigkeitsstaatlichen Kaiserreich eingeführt, betraf aber anfänglich mit dem vielfach in Not und Abhängigkeit befindlichen Industrieproletariat nur knapp 10 % der Bevölkerung, für die sie damals sicher ein großer sozialer Fortschritt war. Sie hat den Übergang in die Demokratie überdauert und ist inzwischen zum bürokratischen Zwangssystem für über 90 % der Bevölkerung geworden, die als mündige Bürger imstande wären, ihre Krankheitsvorsorge selbst in die Hand zu nehmen.

Eine grundsätzliche Betrachtung hier.

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