Merkel: "Ich rate dazu, erst einmal zu schauen, wie viele Arbeitsplätze wir eigentlich noch besetzen müssen."
bearbeitet von unbekannt, Montag, 31.08.2015, 20:55
Hallo allen,
Frau Merkel hat sich heute zur Flüchtlings- bzw. Einwanderungsthematik gemeldet:
"Mit Blick auf die Diskussion um ein Einwanderungsgesetz wollte Merkel keine klare Position einnehmen. "Ich rate dazu, angesichts der jetzt stattfindenden Entwicklung erst einmal zu schauen, wie viele Arbeitsplätze wir eigentlich noch besetzen müssen, wenn wir übersehen, wie sich die weiteren Flüchtlings- und Asylbewegungen entwickeln", sagte sie. Daher sei ein gezieltes Einwanderungsgesetz im Augenblick "nicht das vordringlichste" Thema. Im Übrigen sei Deutschland bereits ein Einwanderungsland."
Werden also wieder, wie bei den Anwerbegesetzen, Interessen der Industrie bedient?
https://de.wikipedia.org/wiki/Anwerbeabkommen_zwischen_der_Bundesrepublik_Deutschland_u...
Bisher hieß es doch, dass wären alle nur Flüchtlinge. Nun geht es um Arbeitskräfte?
In diesem Zusammenhang lässt auch Folgendes aufmerken, denn es werden nur Bauvorschriften genannt. Am Ende meint sie auch die Aushöhlung des Mindestlohnes, damit Flüchtlinge "ihre Zeit nicht totschlagen müssen", wie immer wieder beklagt wird (und durch Eigenverdienst den Staat entlasten?):
"ie Bewältigung des Flüchtlingsproblems sei eine "nationale Aufgabe, die jeden angeht" und eine längere Zeit dauern wird. Deutsche Gründlichkeit sei zwar "super", doch jetzt sei "deutsche Flexibilität" nötig. "Wir müssen die Dinge jetzt beschleunigen." Deutschland müsse dafür Mut zeigen und auch bestimmte Vorgaben vorübergehend außer Kraft setzen. Der Staat müsse unter anderem bei bestimmten Vorschriften - etwa beim Brandschutz oder Emissionsschutz - vom Standard abweichen können, um die Einrichtung von Flüchtlingsunterkünften zu vereinfachen."
Das würde Großversand wie amazone sicher freuen, und wo noch massenhaft einfache Arbeit für Ungelernte anfällt.
Auf jeden Falls warnt sie:
"warnte sie die Bürger davor, bei rassistischen oder rechtsextremen Demonstrationen mitzulaufen: "Folgen sie denen nicht, die zu solchen Demonstrationen aufrufen. Halten sie Abstand." Rassisten und Rechtsextremisten müssten bei Angriffen auf Flüchtlinge mit der ganzen Härte des Rechtsstaates rechnen."
Wer definiert, was rassistisch pder rechtsextrem ist, und was unter einem Angriff zu verstehen sein soll?
Klar ist der Generalverdacht: "Merkel machte klar: "Es gibt keine Toleranz gegenüber denen, die die Würde anderer Menschen infrage stellen."
Das alles muss verärgern, und es fragt sich, wann der Bogen überspannt sein wird.
Sind die von Tichy genannten 15 Autoren nun auch verdächtig: http://www.rolandtichy.de/meinungen/migration-15-beitraege-zur-fluechtlingsdebatte/ ? (Danke @Reffke für das Einstellen)
Vermutlich sind alle verdächtig.
"Dunkeldeuschland" bekommt da eine ganz andere Verwendung.
Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/merkel-pk-101.html
Die Leserzuschriften sind deutlich.*
Viele freundliche Grüße
azur
*) Spindoktoren am Werke?
"Am 31. August 2015 um 14:27 von noch ein Bundes...
Flüchtlingssoli
Die bittere Wahrheit ist nun mal dass sich an der Situation in den Heimatländern der Flüchtlinge nichts ändert wenn wir uns nur allein darauf beschränken diese in Deutschland aufzunehmen. Ganz im Gegenteil, sollte der Zustrom der Flüchtlinge mit 800.000 Menschen pro Jahr die nächsten 5 Jahre anhalten, dass beträgt deren Anteil an der Gesamtbevölkerung bereits 5% mit einer unbekannten Aufenthaltsdauer. Die gesamtwirtschaftlichen Kosten werden durch den Steuerzahler dauerhaft finanziert werden müssen. Dann ist auch der Schritt nicht mehr weit über einen Flüchtlingssoli zur sprechen um die Kosten decken zu können.
Man wird dann auf den Boden der Realität zurückfinden, wenn die Flüchtlinge gesellschaftlich nicht mehr zu übersehen sind, bzw. beginnen uns über Sonderabgaben spürbar finanziell zu belasten."
Mal sehen, ob sich wer von den "Seriösen" traut, das aufzugreifen.
Immerhin kommt sogleich auch klar von einem Leser:
"Frau Merkel bitte nicht so pauschal.
Frau Merkel nicht jeder der die Zuwanderung nicht gut findet, ist fremdenfeindlich oder ein Rassist.
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Ich sage doch auch nicht, jeder aus dem Osten war ein IM."
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ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)
Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.
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