Warum ich Deutschland verlassen habe (mTuL)

Shindo @, Sonntag, 30.08.2015, 11:00 vor 3799 Tagen 6762 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 30.08.2015, 11:20

Die Thematik Migration bewegt - auch hier im Forum klar erkennbar. Sollte es auch, denn was hier auf uns alle, die Menschen hier im Land und in Europa, aber auch auf die Flüchtlinge selbst noch zukommt, kann man nur mit einem Wort umschreiben: Sprengstoff. Die gefühlte Masse (auch ich) sind mit dieser Welle vollkommen überrannt worden und frei nach Jasinna (nochmals expliziten Dank für das Video zum Thema), beginnt man sich die Fragen zu stellen über das `warum`? `Warum jetzt`und mit dieser Macht? Wer profitiert? Gibt es überhaupt Profiteure? Vielleicht auch Initiatoren?

Man beginnt zu recherchieren, stellt Fragen und erhält Antworten. Antworten, welche einem gar nicht gefallen, so abartig sind sie. Aber es sind Antworten, welche sich schwerlich entkräften lassen. Wir haben hier im Forum schon viele Fragen gestellt und noch mehr Antworten gefunden. Unser Verstand, unserer Freiheit (wie immer man sie definieren mag) soll abgeschnürt werden. Zug um Zug, dabei ist Snowden heute in unserem Bewusstsein nur noch der nette Eisverkäufer von nebenan. Es fehlen die Konsequenzen, so abgestumpft ist diese Gesellschaft mittlerweile. Der hier schon benannte US Militärstratege Thomas Barnett forderte ein herbeiführen eines durchschnittlichen IQ mit 90 in Europa, durch Zuwanderung - ich frage mich, hat man dieses Ziel denn nicht schon erreicht?


Diese Flüchtlingswelle ist somit nur ein Bereich, ein Teil des Puzzles hin zu einem großen Bild. Ein Bild, welches mir überhaupt nicht gefällt. Ergänzt man dieses Bild mit den noch fehlenden Teilen, wird einem langsam eindeutig klar gemacht, wohin die eigentliche Reise final gehen wird. Man fragt sich, ob sich die Verantwortlichen hier im Land, über die resultierenden Folgen bzw. Konsequenzen wirklich Gedanken machen?! Auch über die Konsequenzen der restlichen Themen, welch wir schon halbwegs verbreitet haben - wieder ohne Konsequenzen. Stichwort Überwachung etc. Auch sie haben Mütter, Väter, Kinder und Freunde. Ist Ihnen klar, was sie hier für den Erhalt ihre Egos, ihre Positionen, ihre Macht und ihr Einkommen wirklich aufs Spiel setzten? Heute stelle ich fest, nein es ist ihnen nicht klar. Nicht im Ansatz. Denn ansonsten würden sie heute anders handeln. An ihren Taten sollst Du sie erkennen. Sie tun es nicht! Sie werden es auch nicht tun, so gefangen und fehlkonditioniert ist dieser Sumpf nun schon. Hier gibt es kein zurück und jegliche Hoffnung sollte man mit den aktuellen Ereignissen und statements dieser verantwortlichen Auguren nun beerdigen. Restlos.

Jedoch, dies alles ihr `lieben´ Politiker hat eben auch Konsequenzen. Konsequenzen welche euch vielleicht mal bewusst werden, wenn selbst eure Einkommensquellen versagen werden. Eure bezahlte `Lobbyhörigkeit`eben keine Früchte mehr trägt, weil Leistungsträger sich schlicht und einfach aus eurem gewünschten System verabschieden. Die meisten still, andere aber auch lauter. Was, wenn dies Schule macht? Noch sind es nur sehr vereinzelte Stimmen - aber was, wenn aus diesen Tropfen ein Rinnsal wird, ein Fluss, ein Strom? Gelernt von Bürgern, welche die Geschichte studiert und hinterfragt haben: Sich all diese Fragen gestellt haben. Mehr noch, die unbequemen, teils unfassbaren Antworten für sich gefunden haben. Diese Menschen mal konsequenter sind als in der Vergangenheit Selbst habe ich vor ca. 4 Jahren ein Grundstück angeschaut in Kanada, Nova Scotia, für eine eventuelle Auswanderung. Es dann aber verworfen, da mich mein Unternehmen hier im Land, die resultierenden Verantwortung, aber insbesondere die Bequemlichkeit, mich wieder davon abgehalten hat. Aber ein Denkprozess ist nun durch die jüngsten Ereignisse wieder in Kraft getreten. Das lässt sich deutlich in mir spüren. Diese steigende Ohnmächtigkeit gegenüber dem Staat, der verlogenen Politik und deren medialen Systemvasallen, dem Lobbyismus allerorts ist mehr und mehr schwerlich länger zu ertragen. Und wir stehen immer noch erst am Anfang. Da kommt noch viel mehr.... einer der `Höhepunkte` für mich im gesamten Kontext ist der Verein Zentrum für politische Schönheit...[[kotz]] aber lassen wir das an dieser Stelle.

Sehr viele Unternehmen habe heute schon keine Nachfolger. Dieser Trend wird sich ebenso weiter beschleunigen. Deutschland quo vadis?

Hier zum Link - die Einleitung darunter:

Link


Warum ich Deutschland verlassen habe - Offener Brief an die Regierung.

"Vor einigen Monaten bin ich aus Deutschland ausgewandert. Es waren keine finanziellen Vorteile, die mich diesen Entschluss haben treffen lassen, sondern primär meine Unzufriedenheit mit den aktuellen politischen und daraus resultierende gesellschaftlichen Zuständen in meiner Heimat. Mit anderen Worten: Ich denke, dass ich und vor allem meine Nachkommen anderswo ein besseres Leben führen können. „Besser“ heißt für mich in diesem Zusammenhang vor allem ein Leben in Freiheit, Selbstbestimmung und angemessener Entlohnung respektive Besteuerung.

Ich möchte allerdings nicht leise die Tür hinter mir schließen und einfach gehen. Ich würde Ihnen gerne hiermit noch in konstruktiver Weise erläutern, warum ich mich gegen Deutschland entschieden habe, so wie wenn man dem Personalrat nach der Kündigung noch einmal freundlich aber offen sagt, warum einem die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen nicht mehr zusagt.

Bitte lesen Sie meine Begründung nicht wie eine wissenschaftliche Abhandlung. Es sind nämlich nicht zuletzt auch Emotionen, die mich meinen Entschluss haben fällen lassen. Doch leider waren Sie und die Medien nicht in der Lage, mich durch die Ihre (beispielsweise in Talkshows auftretenden) „Experten“ emotional abzuholen und umzustimmen. Eher im Gegenteil: Nicht selten fühlte ich mich beim Schauen dieser Talkshows, als wolle mir jemand einen industriell-gefertigten Plastikschuh als handgenähten Lederschuh verkaufen."

==> weiter im Link oben. Mir würden noch etliche Punkte mehr einfallen.


Stiller, vor allem nachdenklicher Gruß S.

--
Thrive - https://www.youtube.com/watch?v=-pRfGVHU_Qg

Wohin?

mh-ing @, Sonntag, 30.08.2015, 11:10 vor 3799 Tagen @ Shindo 4403 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 30.08.2015, 12:25

So schön der Gedanke ist, den Problemen durch Auswanderung usw. zu entgehen, stellt sich die ernsthafte Frage, wohin man denn gehen will. Es ist ja auffällig, dass fast aus allen Teilen der Welt die Leute zu uns kommen, um hier dauerhaft besser zu leben, als sie es in ihren Heimatländern können. Ist es da nicht etwas vermessen zu erwarten, dass dann ein Auswandern in diese Länder eine wirkliche Verbesserung ist?

Ich trage mich auch mit diesem Gedanken bezüglich dem, was ich mit meiner Zeit nach 50+ dann tue. Jedoch meine ich nicht, dass in der Auswanderung das Paradies zu finden ist, sondern nur eine Verbesserung in einigen Punkten verbunden mit auch deutlich spürbaren Verschlechterungen und Abstrichen woanders.

auch psychologische Aspekte

Dieter, Sonntag, 30.08.2015, 11:30 vor 3799 Tagen @ mh-ing 4023 Views

Hallo,

meines Erachtens ist Zufriedenheit nicht einfach durch äußere Umstände zu definieren bzw. herzustellen, sondern immer wie man mit seinem Umfeld gedanklich und emotional umgeht.

Bei allem logischen Für und Wider eines Landes stellt sich folgende Situation dar:
Sehe ich Probleme in Deutschland und bleibe, muß ich mich vor meinem Gewissen immer wieder und immer wieder rechtfertigen, wieso ich trotzdem geblieben bin.

Sehe ich Probleme in Deutschland und gehe, werde ich zur inneren Rechtfertigung zwangsläufig die Unzulänglichkeiten des neuen Landes viel eher akzeptieren bzw. übersehen als die Unzulänglichkeiten des verlassenen Landes.

Im Wandel oder im Mut Neues zu probieren liegt ein psychologischer Vorteil in Bezug auf Lebenszufriedenheit. Nur bequeme Idioten sitzen ihre innere Unzufriedenheit und Zerrissenheit aus - bis zum Verrecken, zumindest innerlich.

edit: Wer natürlich überhaupt keine Probleme sieht, oder so hervorragend konditioniert ist, diese nicht sehen zu müssen, der benötigt weder Entscheidungen noch eine Veränderung.

Gruß Dieter

Alternativen und wohin..

Shindo @, Sonntag, 30.08.2015, 11:39 vor 3799 Tagen @ mh-ing 4795 Views

Servus mh-ing,

`ing` für Ingenieur?

es gibt viele Alternativen. Jedoch mit zunehmenden Alter eben illusorisch. Selbst bin ich 48 Jahre alt und somit schon im absoluten Grenzbereich. Selbstverständlich ist es auch eine Frage der Finanzen, der Fähigkeiten. Ja klar. Und nirgends fühlt man sich wohler wie in der Heimat. Dieses Land hat unbestreitbare Vorteil. Auch ein klarer Fakt. Noch. Zumindest ist dies alles meine Erfahrung und ich bin sehr viel gereist. Gar nichts ist einfach. Aber man sollte auch an seine Kinder denken - das tue ich gerade, denn die Betonung liegt auf `noch´.

Hier muss jede seine Antwort selbst finden, sie ist schwer genug. Ich war in Nova Scotia, Kanada, Jens von Iknews ist aktuell die letzten Wochen dahin ausgewandert. Ein gutes Land, dünn genug besiedelt um Platz zu haben. Trotzdem eine sehr gute Infrastruktur. Weiter weg von den `hotspots`wie hier und in Europa. Alternativ finde ich Kasachstan sehr reizvoll. Auch Norwegen. Alles Länder weit ab der Zentren. Auch in einer regionalen Betrachtung vor Ort. Mit schöner lebendiger Natur. Aber aller Orts herrscht Staat, herrschen Clans und Co. selbst Überwachung. Ja. Vor dem kann man schwerlich fliehen. Eben dies macht es ja so schwierig in der Bewertung. Es geht eben meiner Ansicht nach nur, darum einen Ort zu wählen, dem man noch am meisten vertraut. Jedes Land hat seine eigenen Problemen. Es gibt kein Paradies. Man kann auch nicht vor sich selbst davonlaufen.[[top]]


Krieg in Europa - heute quasi unvorstellbar. Aber morgen? Yellowstones ist hier werter mh-ing. Dafür wird einiges getan seitens der Doktoren aka Thomas Barnett. Das sollte einem zu denken geben. Gruß S.

--
Thrive - https://www.youtube.com/watch?v=-pRfGVHU_Qg

zutreffend

mh-ing @, Sonntag, 30.08.2015, 13:00 vor 3799 Tagen @ Shindo 3669 Views

Hallo Shindo,

`ing` für Ingenieur?

ja, selbstständig.
Es wird in Europa Krieg geben bzw. in den Randzonen zu den anderen Blöcken, die sich da bilden. Schlimmer sehe ich aber die Entwicklung hin zu einer Bürokratur und Elitendiktatur, die jetzt schon weitgehend steht. Jedoch wird das durch die Transformation in die EUDSSR noch ein ganzes Stück schlimmer werden.
Daher ist mein Ziel weiter weg. Ich bin aber noch in der Planung und im Prüfen. Mein Vorteil ist jedoch, dass ich finanziell das als Ruhestandsort angehen kann, anderseits ist das Problem Familie (Kinder, Enkel usw.) nicht ohne.
Kanada ist mir zu nah an den USA dran und auch vielfach einfach zu kalt. Wenn, dann sollte es mehr sonnig und warm sein.

Gruß
M.

Paradies...

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Sonntag, 30.08.2015, 12:05 vor 3799 Tagen @ mh-ing 4316 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 30.08.2015, 12:26

So schön der Gedanke ist, den Problemem durch Auswanderung usw. zu
entgehen, stellt sich die ernsthafte Frage, wohin man denn gehen will. Es
ist ja auffällig, dass fast aus allen Teilen der Welt die Leute zu uns
kommen, um hier dauerhaft besser zu leben, als sie es in ihren
Heimatländern können. Ist es da nicht etwas vermessen zu erwarten, dass
dann ein Auswandern in diese Länder eine wirkliche Verbesserung ist?

Ich trage mich auch mit diesem Gedanken bezüglich dem, was ich mit meiner
Zeit nach 50+ dann tue. Jedoch meine ich nicht, dass in der Auswanderung
das Paradies zu finden ist, sondern nur eine Verbesserung in einigen
Punkten verbunden mit auch deutlich spürbaren Verschlechterungen und
Abstrichen woanders.


Hallo in die gelbe Runde!

Für mich gibt es in Bezug auf das 'Wohin' nur eine Richtung: Weg vom Debitismus.

Da bin ich viel am Suchen aber auch schon am Finden (ich bin halt nicht ich...).
Deshalb auch die Bitte um eine Definition des Debitismus.
Dann weiß ich wenigstens, was ich hinter mir lassen will.[[zwinker]]

OK, ich habe schon verstanden, dass viele hier den Debitismus (zumindest den Teil mit der Urschuld) als unvermeidbare Grundsituation des Lebens in unserem Universum sehen.
Sozusagen als Ursache des Urknalls.
Davon bin ich allerdings noch nicht überzeugt, oder besser: nicht mehr überzeugt.

Wer mit Wehmut an 'Deutschland' als Heimat denkt, hat das nationalistische Denken internalisiert.
Wer an Eigentum glaubt, hat das juristische, staatliche Denken verinnerlicht.
Wer an Sicherheit glaubt, ebenfalls.
Wer unbedingt am Leben - zumindest in seiner persönlichen lebendigen Form als Mensch - festhalten möchte, hat die Urschuld zu bedienen.
Das alles sind Beispiele des 'debitistischen Systems'.
Dieses System findet im eigenen Denken und Bewusstsein statt.

Für mich gibt es in Bezug auf das 'Wohin' also nur eine Richtung: Weg vom debitistischen Denken - hin zum Herz!
Dort scheint mir das Paradies zu sein.


'Herz'liche Grüße

Hinterbänkler [übrigens 50++ oder besser: 60-mit-Mini-Minus]

------------------ Bonusmaterial ----------------

C2C - Happy Ft. D.Martin

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Die Welt verändert sich

mh-ing @, Sonntag, 30.08.2015, 13:04 vor 3799 Tagen @ Hinterbänkler 3564 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 30.08.2015, 13:22

Innerlich sich zu verändern, ist wohl grundsätzlich. Das ist ohne Auswandern zu machen. Jedoch wird das gesamte Umfeld verändert und infolge des engen Netzes ist es kaum bald möglich, hier noch anders als die Masse und entsprechend den Vorgaben zu leben. Die Nischen werden dann sehr eng.
Vielleicht täusche ich mich, aber 1933 zu 1939 waren auch nur 6 Jahre. Vorher konnte man noch gut gehen, danach waren die Grenzen dicht. Es kann also sehr schnell gehen mit der Veränderung dieser Welt.

Gruß

M.

Heimat und Identität

nemo, Sonntag, 30.08.2015, 13:36 vor 3799 Tagen @ Hinterbänkler 3459 Views

bearbeitet von nemo, Sonntag, 30.08.2015, 13:39

Wer mit Wehmut an 'Deutschland' als Heimat denkt, hat das nationalistische
Denken internalisiert.


Mir würde ohne Deutschland etwas fehlen. Die Kultur, die Menschen, die Wälder,
der Schnee im Winter, der Kranich, die Seen, die kleinen Städte und Dörfer,
die Gespräche, weite Landschaften und und und... /Edit: die Frauen, der Herbst...

Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein. Ich gehöre hierhin. Wenn da bloß nicht
die Politik und ihre Ideologien aus dem Supermarkt-Regal wären.

Bin ich jetzt ein Nazi?

Gruß
nemo

eben... [qed]

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Sonntag, 30.08.2015, 13:58 vor 3799 Tagen @ nemo 3323 Views

Mir würde ohne Deutschland etwas fehlen. Die Kultur, die Menschen, die
Wälder,
der Schnee im Winter, der Kranich, die Seen, die kleinen Städte und
Dörfer,
die Gespräche, weite Landschaften und und und... /Edit: die Frauen, der
Herbst...

Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein. Ich gehöre hierhin. Wenn da
bloß nicht
die Politik und ihre Ideologien aus dem Supermarkt-Regal wären.

Bin ich jetzt ein Nazi?

Hallo nemo,

genau was ich sagte:

Identität = internalisiert, verinnerlicht

Du bist kein Nazi sondern ein stinknormal im debitistischen System sozialisierter und verhausschweinter (© @Zarathustra?) Zivilist. Genau wie ein Nazi eben... [[zwinker]]

Wobei zwischen Nationalität und Region sinnvollerweise auch unterschieden werden sollte. Deutschland ist mehrheitlich die Bezeichnung für ein nationalistisches Gebilde, 'Heimat' bezieht sich dagegen meist eher auf eine eher kleinere geografische Region (außer z. B. bei Nazis). Oder bist Du etwa Schwaben oder Ostfriesland heimatlich verbunden?

So, bist Du jetzt ein Nazi?

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Heimat

nemo, Sonntag, 30.08.2015, 14:11 vor 3799 Tagen @ Hinterbänkler 3202 Views

bearbeitet von nemo, Sonntag, 30.08.2015, 14:23

Hallo Hinterbänkler,

Verinnerlichung ist nichts schlechtes. Nicht nur ich habe die Kultur und meine
Umgebung verinnerlicht, sondern auch meine Vorfahren. Da gibt es wahrscheinlich
ein genetisches Material in mir, das sich in der Mentalität und im Empfinden
ausdrückt.

Auch mein Beruf beruht auf der Identität meiner Kultur. Und auch meine
sexuelle Vorliebe für Frauen aus meinem Kulturkreis.

Von diesem Standpunkt aus, lassen sich auch politische Fragen relativ
einfach beantworten:

Alles ist gut, solange es dem eigenen Land und der eigenen Kultur keinen
irreversiblen Schaden zufügt, so dass hier jeder in Frieden leben kann.

Dieses Gefühl beruht jedoch nicht auf der Identifikation mit dem Nationalstaat
und hat keinen politischen Hintergrund, sondern einfach auf der Bedeutung
des Begriffes Heimat.

Gruß
nemo


P.S. Demnach bin ich kein Nazi, sondern ein normaler, heimatverbundener
Deutscher.

Innere Selbstbestrafung als Lösungsweg?

nemo, Sonntag, 30.08.2015, 15:52 vor 3799 Tagen @ Hinterbänkler 2997 Views

Du bist kein Nazi sondern ein stinknormal im debitistischen System
sozialisierter und verhausschweinter (© @Zarathustra?) Zivilist. Genau wie
ein Nazi eben... [[zwinker]]


Innere Selbstbestrafung als Lösungsweg?

Ich glaube nicht, dass das irgendwohin führt.

Gruß
nemo

"Genau wie ich."

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Sonntag, 30.08.2015, 17:35 vor 3799 Tagen @ nemo 2889 Views

Du bist kein Nazi sondern ein stinknormal im debitistischen System
sozialisierter und verhausschweinter (© @Zarathustra?) Zivilist. Genau

wie

ein Nazi eben... [[zwinker]]

Innere Selbstbestrafung als Lösungsweg?

Ich glaube nicht, dass das irgendwohin führt.


Hallo Nemo,

was führt schon irgendwohin? [[zwinker]]

Ich hätte genauso wahrheitsgetreu schreiben können: "Genau wie ich." Weil ich eben auch ein stinknormal im debitistischen System sozialisierter und verhausschweinter Zivilist bin. Genau wie ein Nazi eben.[[zwinker]]

Ich wollte halt einfach lustig sein, ohne irgendwohin zu führen.

Für mich war es keine Selbstbestrafung sondern ein Erkenntniszustand.

Wenn Du es nicht lustig findest, ist das halt nicht lustig aber auch OK, ohne irgendwohin zu führen.

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Ich habe mir deinen Brief komplett durchgelesen.....

ottoasta @, Sonntag, 30.08.2015, 15:13 vor 3799 Tagen @ Shindo 3680 Views

...........und genau dies dort geschilderte ist auch meine Ansicht. Nur, dass ich schon zu alt bin um wegzugehen.

Aber:

Diejenigen, die diesen Brief erhalten werden (so er direkt in Papierform an führende Politiker adressiert ist) bzw. die diesen Brief als e-mail erhalten, werden sich damit den Hintern putzen!
Die sagen: Was geht es den Mond an, wenn ihn ein Hund anbellt!

'Die' (du weisst schon wer...) haben ganz andere Interessen, 'die' juckt ein kleiner Mann überhaupt nicht.

Diesen Brief wirst du in keinem grösserem, aktuellen Medium finden, also nicht bei Bild, Welt, Spiegel usw. vom TV ganz zu schweigen.
Aber genau diese Medien konsumieren 80% der Wähler!

Wie sagte mir eine ehemalige Lehrerin? 'Ach die Mutti macht das so schön, die muss man unbedingt wieder wählen!'

Auf meien Frage. Was macht die so schön? Kam nur Gestotter, aber nichts konkretes. Das ist DIE Durchschnittswählerin, daher kommen in Umfragen die 45% Zustimmung zur CDU!
Diese Leute sehen in der Glotze nur das was die Regierung wünscht. Also dummgehalten, unterhalten, ja nicht nachdenken!

Solche Leute könnten mit deinem Brief nichts anfangen, da denen
1. der Hintergrund fehlt
2. würde dein Brief als Spinnerei abgetan!

Nichts desto trotz ist dein Brief wichtig:

In der Zukunft, sollte sich D nochmal aufraffen, werden solche Leute und Briefe als Beweis für die lautere Gesinnung in einer sehr schweren Zeit gesehen werden.

Ich wünsche dir alles Gute in der Zukunft!

Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Offener Brief ist weniger für die Adressaten - eher für Mitleser gedacht - zum Mitdenken :-) (oT)

Silke, Sonntag, 30.08.2015, 18:54 vor 3799 Tagen @ ottoasta 2486 Views

- kein Text -

Ja und?

Domac @, Sonntag, 30.08.2015, 18:12 vor 3799 Tagen @ Shindo 2978 Views

Die pellen sich darauf doch ein Ei.

GrüßeD

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Wandere aus, solange es noch geht.