Die Gesundheitskarte entlastet die Länder und Gemeinden - die Behandlung zahlen letztlich die Ärzte. Glaubst Du nicht?
Moin,
schlauer Trick. Mit der Aufnahme der Asylforderer (TM Udo) in die gesetzliche Krankenversicherung entlasten sich Länder und Gemeinden kräftig. Im Artikel steht ja klar: Bislang müssen die Asylforderer einen Behandlungsschein beantragen. Der regelt die Bezahlung der medizinischen Leistungen durch Land oder Gemeinde.
Geht der Asylforderer aber mit Chipkarte zum Arzt, so gehen die medizinischen Leistungen in den Budgettopf der Ärzte ein: Wir erinnern uns: Die gesetzlichen Kassen und die Kassenärztlichen Vereinigungen verhandeln eine Pauschalsumme, die jährlich an die Kassenärzte ausgezahlt wird, damit sie die Versorgung der gesetzlichen Patienten übernehmen. Egal, wie krank, egal wie viele - die Gesamtsumme bleibt immer gleich.
Geschickt, geschickt: Zahlen werden es letztlich die Ärzte (die mal wieder zu blöd sind, Ross und Reiter zu nennen), und das Ganze lässt sich auch noch als Gutmenschentat verkaufen.
Was aber sehr wohl zu bemerken sein wird, sind die - noch mal - längeren Wartezeiten beim Arzt für alle gesetzlich Versicherten. Also auch für Oma Meier und Opa Müller. Denn da sind ja noch die Neuversicherten.
Viele Grüße
Gaby
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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci