Tagesthemenmoderatorin herrscht Außenminister in Österreich an - der spricht von der Kathastrophe - Panik vor dem. Wahlen
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 26.08.2015, 23:51
Hallo allen,
selten unprofessionell geht die Moderatorin den österreichischen Außenminister an. Von welcher Warte eigentlich, fragt man sich. Auch die weitere Nachfragen erfolgen merkwürdig garstig. Natürlich wünscht man sich, dass solche Journalisten bei etlichen Oberen ernsthaft nachboren, was man zumindest bei den eigenen Regierenden wohl nicht schafft. Zudem geht es hier wohl auch um eine heilige Mssion (wie bei den Rittern der Kokusnuss), es geht ja auch noch um pc und den Kampf für das scheinbar Gute. Da vergisst man wohl schnell, welche Ansprache sich in solchen Gesprächen gehört, zumal die ja der Verständigung dienen soll. So, dass die, für die Journalisten angeblich da sein wollen, ihre Fragen beantwortet bekommen. Aber das hier ist inquisitorisch:
Interview 5 min 24 - Österreichs Außenminister zur Flüchtlingspolitik
"Dublin funktioniert nicht mehr"
Smart bleibt der junge Mann, und berichtet manches Erschreckliche, das wir hier alle ahnen, aber in Deutschland wohl keiner ansprechen will (nur wie lange noch?*).
Dannach fragt man sich übrigens zum erwähnten Griechenland auch: Wenn die so viel Geld bekommen, so wohl nicht für die Errichtung Erstaufnahmestellen und Flüchtlingsunterkünfte, sondern sie winken, bei aller Hilfe aus "Europa" alles Flüchtlinge fix durch.Das Ende des Interviews macht deutlich, was die Uhr geschlagen hat.
So wie es scheint, hatte übrigens auch Frau Moderatorin ein ernsthaftes Problem, dass Österreich Flüchtlinge direkt nach Deutschland karrt. Merkwürdig, wo die doch aller hier so willkommen sind!
Was ist denn das für eine Willkommenskultur, Frau Moderatorin?
Und dann ist da noch die spürbare Abneigung gegen die Demokratie, Frau Moderatorin, die von den Socken zu sein scheint, denn Wahlen könnten von dem Thema, was für ein Wunder aber auch, huch und padauz, wirklich tatsächlich beieinflusst werden.
Auch dazu gibt es eine spannende "MAZ":
"Österreichs Umgang mit Flüchtlingen
Wahlkampftaktik statt Menschenrechte
Bevor sie in Deutschland ankommen, landen viele Flüchtlinge in Österreich. Dort gibt es derzeit nur zwei Erstaufnahmelager. Das berüchtigste ist das in Traiskirchen. Die Zustände dort sind katastrophal."
Haha, als ob es das hier nicht gäbe!
"Einigen Parteien kommt die derzeitige Flüchtlingsproblematik allerdings durchaus gelegen."
Video 1 min 44 - die man sehen sollte, denn es geht auch stark darum:
Ja was erwarten denn die Herren und Damen Journalisten?
Dass alle Ruhe geben und es keine Probleme gibt? Und keine Wahlen?
Viele freundliche Grüße
azur
* Es gibt ja diesen weisen Rat, der hin und wieder Erfolg zeigt: "Setze dich an den Fluss und warte bis die Leiche deines Feindes vorbei treibt"... geht hier aber kaum. Denn das Jetzige wird ernsthafte Folgen haben, die auch keiner ansprechen will.
Menschenrechte ist auch immer mehr zu so einer Kampf-Parole verkommen, deren (vorgebliche) Wahrung sich immer nur selbst zugeschrieben wird, unabhängig von den ständigen Menschenrechtsverletzungen in der eigenen Verantwortung. Darüber sieht man stetig hinweg, denn Hauptsache es gibt Wahlen, so lange diese nicht anders ausfallen, als es dem Klüngel passt.
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