Wenn man es richtig macht, keine schlechte Idee - nicht alles in einen Topf werfen
Laut der Presseveröffentlichung müssen die Sprachkurs-Teilnehmer nach einem Jahr die DSH-Prüfung bestehen, wie auch die Ausländer, die sich regulär für ein Studium in Deutschland beworben haben.
Dagegen ist eigentlich nichts einzuwenden, wenn man die Standards der DSH-Prüfung nicht heruntersetzt. Die ist nämlich nicht einfach.
Bei den Eignungstests müsste man sehr strikt sein. Wer neben der Muttersprache keine einzige andere Sprache gut beherrscht (insbesondere Englisch, da germanische Sprache), bei dem ist nicht davon auszugehen, dass er nach einem Jahr Deutschkurs die DSH-Prüfung bestehen wird. Dann kann man sich den Kurs sparen. Solide Kenntnisse in Mathematik und Naturwissenschaften sind natürlich auch unabdingbar.
Problematisch ist, wenn unter den Prüfern zu viele Gutmenschen sind, die alle durchwinken mit zweifelhaften Ergebnissen.
Wenn einzelne Flüchtlinge, die tatsächlich eine gute Vorbildung haben, hier studieren können, habe ich nichts dagegen.