Es scheint keinen hier zu interessieren, aber Shanghai ist grade bei -8%. BLUT! (mL)
bearbeitet von unbekannt, Montag, 24.08.2015, 09:32
DT , Montag, 24.08.2015, 09:28 vor 3805 Tagen 5139 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 24.08.2015, 09:32
Kaladhor , Münsterland, Montag, 24.08.2015, 09:35 vor 3805 Tagen @ DT 3902 Views
Der DAX ist auch direkt mal mit -3% gestartet und hat die 10.000er Marke unterschritten, liegt aktuell bei -2,7%. Bluten dürfen alle exportorientierten Unternehmen.
Bin mal gespannt, was der Tag noch so bringt, und vor allem, wie New York reagieren wird.
Gruß
Kaladhor
--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!
Centao , Montag, 24.08.2015, 09:39 vor 3805 Tagen @ DT 3801 Views
und dies nicht zu knapp.
Shanghai – China gestattet Pensionsfonds erstmals Investitionen am Aktienmarkt. Damit könnten zusätzlich Hunderte Milliarden Yuan in die zuletzt gebeutelten Börsen fliessen.
Quelle: blick.ch
Na wenn dieses Beispiel erstmal Mode macht.., dann geht es auch wieder aufwärts
" />.
Grüße & viel Glück für die Zocker heute,
CenTao
Kaladhor , Münsterland, Montag, 24.08.2015, 09:50 vor 3805 Tagen @ Centao 3769 Views
Hallo,
in meinen Augen ist das doch nur noch eine reine Verzweiflungstat. Warum sollte das "Verzocken" der Altersversorgung an der Börse mehr bringen als die ganzen Interventionen der Zentralbank, die im Grunde genommen einfach nur verpufft sind. Oder wären die Märkte sonst bereits im freien Fall?
Wie dem auch sei, ich vermute mal, viele Möglichkeiten haben die dort nicht mehr.
Gruß
Kaladhor
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Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!
eddie09 , Montag, 24.08.2015, 09:58 vor 3805 Tagen @ Centao 3546 Views
Hi,
was nutzt das viele Geld, wenn es nicht in diesen Markt fließt, weil es noch tiefer geht? Nur ein Politdummbeutel würde jetzt in den Markt gehen, mit Steuergeldern versteht sich.
Gruß
--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.
mh-ing , Montag, 24.08.2015, 09:58 vor 3805 Tagen @ Centao 3486 Views
Die Pensionsfonds sollten noch ein paar Tage warten und dann günstig einsteigen. Gerade nach einem Absturz sind die Konditionen gut, danach wieder satte Gewinne einzufahren.
Längerfristig ist China ein guter Markt und daran ändert auch die jetzige Situation nichts.
Was aber passiert, wenn sich das zu einem weltweiten Crash entwickelt, kann aber keiner sagen. Dann würde ich aber auch lieber chinenische Aktien besitzen wollen, als die von Japan oder gar der USA.
mh-ing , Montag, 24.08.2015, 09:47 vor 3805 Tagen @ DT 4045 Views
Haindling hat es in seinem Lied sehr kurz umschrieben.
All das, was da jetzt an Panik geschoben wird ist doch nur heiße Luft. Wir haben jetzt den Stand, der bei Jahresanfang war und dazwischen einen unnatürlichen, überhitzten Markt, der sich bereinigen musste. Dumm dran sind alle, die da mitgemacht haben. Letztlich ist das aber nur ein Auflösen von Positionen, d.h. der vorherige Gewinn ist wieder weg.
Ich sehe das ganze nicht so wild was China betrifft. Problem ist aber, dass die Börsen auf der gesamten Welt nun entsprechend korrigieren. Das ist insofern kritisch, als dass dort auch mit viel Kreditgeld aus den Zentralbanken gezockt wurde. Das dürfte daher viel mehr Schwierigkeiten bringen als das, was in China läuft.
Frage: Konnte man anhand dieser Charttechnik nicht diese Entwicklung erkennen?
software-engineer , Montag, 24.08.2015, 09:49 vor 3805 Tagen @ mh-ing 3624 Views
Jetzt ist offenbar China-Bashing angesagt ...
--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.
Kaladhor , Münsterland, Montag, 24.08.2015, 09:52 vor 3805 Tagen @ software-engineer 3517 Views
Jetzt ist offenbar China-Bashing angesagt ...
Na also bitte, die Suche nach einem Sündenbock ist doch immer die erste Pflicht. Ist doch schön, wenn man mit dem Finger auf einen anderen zeigen und sagen kann "Der war's.".
Gruß
Kaladhor
--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!
software-engineer , Montag, 24.08.2015, 10:04 vor 3805 Tagen @ Kaladhor 3440 Views
Jetzt ist offenbar China-Bashing angesagt ...
Na also bitte, die Suche nach einem Sündenbock ist doch immer die erste
Pflicht. Ist doch schön, wenn man mit dem Finger auf einen anderen zeigen
und sagen kann "Der war's.".
Möglicherweise gibt es einige Leute, die sich von solchen Panik-Schlagzeilen beeinflussen lassen. Man kommt sich bei SPON vor wie im Schimpansen-Gehege eines Zoos: Kreischt ein Affe auf, so kreischen gleich alle anderen mit - zumindest scheint dies die publizistische Strategie bei SPON zu sein ...
--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.
Sylvia , Montag, 24.08.2015, 10:21 vor 3805 Tagen @ mh-ing 3255 Views
Wobei ... ich warte lieber noch auf DAX 8500.
Piter , Montag, 24.08.2015, 10:03 vor 3805 Tagen @ DT 3915 Views
Hallo DT,
ich meine, dass das wir jetzt erst der Beginn eines längeren Bärenmarktes stehen. Die Wallstreet ist extremst angeschlagen. Der DAX nimmt das vorweg. Aber wenn der S&P auf 1.500 kracht, kann der DAX leicht auch bei 7.000 notieren.
Der Glaube an steigende Kurse, ist am Ende der Hausse sogar stärker ausgeprägt als die Fundamentaldaten. Darum ging es noch wochenlang seitwärts, obwohl der Markt längst nach unten hätte laufen sollen. Das erinnert mich an 2000 und den damaligen Realitätsverlust.
Siehe mein Posting vom 16. August, wonach die Kredite Chinas, im Juli, um 60% eingebrochen waren:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=365223
Darauf reagiert der Markt jetzt mit Panik. Meinem damaligen Aufruf, dass die Bullen und Bankexperten, von denen es zuletzt im Forum ja noch einige gab, mir die Lage bitte erklären könnten, ist keiner gefolgt.
Das heißt, die "Profis" sind schlechter informiert, als ein russischer Hobbytrader aus Sankt Petersburg... Das gibt mir ehrlich gesagt sehr zu denken, denn ich halte mich bei weitem nicht für den intelligentesten Menschen und schon gar nicht für einen Finanzexperten.
Für mich ist es nur sehr erstaunlich, dass ich, sehr verspätet, auf einen Financial Times Artikel reagiert habe und trotzdem noch so viel Zeit hatte...
Wenn die Profis derart daneben lagen, muss die Panik jetzt umso größer sein. Denn sie wissen jetzt nicht mehr, was sie tun sollen.
Zum Verkaufen dürfte es den meisten Anlegern zu spät sein. Viele Aktien haben in den letzten 3-4 Tagen mehr als 20% verloren. Kaufen traut sich aber auch niemand.
Die Erfahrung sagt, dass es darum erst einmal weiter runter gehen muss, bevor die aktuell Verkaufsunwilligen dann doch verkaufen.
Das kann also leicht noch weitere 20% runter gehen.
Möglicherweise wird bei den Edelmetallen dann auch noch einmal Verkaufswelle ausgelöst.
Aktuell flüchten, die Anleger mit Geld, in Edelmetalle. Aber wäre es nicht möglich, dass in 1-2 Monaten niemand mehr Geld hat und die Liquidität komplett austrocknet?
Darauf sollte man auch als Gold- Silberbulle jetzt achten und nicht leichtfertig mit Calls spekulieren 
Gruß
Piter , Montag, 24.08.2015, 10:09 vor 3805 Tagen @ Piter 3680 Views
Kurzer Nachtrag:
Kann mir das auch nicht erklären, aber kurz vor dem jetzigen Einbruch wurden von Seiten der Sentimentbehörden immer wieder Statistiken gezeigt, die ein hohes Maß an Pessimismus aufwiesen.
Gleichzeitig waren aber die Aktienspekulationen auf Kredit (Margin Debts) auf Rekordhoch.
Auch die Handvoll NASDAQ Werte, die den Markt oben hielten (Apple, Google, Facebook, Amazon, Netflix) sind doch kaum in der Lage den Markt dauerhaft zu ziehen.
Das passt doch alles gar nicht zusammen?
Meine Vermutung daher ist, dass das Propagandaministerium, die pessimistische Marktstimmung manipuliert hat. Damit die Investoren sich in Sicherheit wägen.
Im Forum gab es ja auch mehr Spekulanten, die versucht haben den DAX Rutsch von 11.000 unter 10.000 mehrfach durch Käufe abzufangen.
Darum bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob das Sentiment wirklich so schlecht aussieht.
Gruß
eddie09 , Montag, 24.08.2015, 10:17 vor 3805 Tagen @ Piter 3463 Views
Das heißt, die "Profis" sind schlechter informiert, als ein russischer
Hobbytrader aus Sankt Petersburg...
Nein, die Profis sind nicht mit eigenem Geld im Markt. In der Sorge Rendite zu verpassen, zögern sie beim Verkauf. Da geht es dann oft nach hinten los.
Bei privatem Geld zählt cash und es wird früh realisiert.
--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.
Sylvia , Montag, 24.08.2015, 10:26 vor 3805 Tagen @ Piter 3422 Views
Aktuell flüchten, die Anleger mit Geld, in Edelmetalle. Aber wäre es
nicht möglich, dass in 1-2 Monaten niemand mehr Geld hat und die
Liquidität komplett austrocknet?
Das Geld für einen Bugatti Veyron hat auch (fast) niemand. Trotzdem kostet er 2.000.000 Euro.
Jermak , Montag, 24.08.2015, 11:19 vor 3805 Tagen @ Piter 3098 Views
Wenn die "Profis" im Dienst wären, dann wär der Spuk schon wieder vorbei oder erst gar nicht passiert.
Aber die hocken derzeit alle auf ihren Yachten in der Karibik oder im Mittelmeer....
Ashitaka , Montag, 24.08.2015, 12:29 vor 3805 Tagen @ Piter 3000 Views
Aktuell flüchten, die Anleger mit Geld, in Edelmetalle. Aber wäre es
nicht möglich, dass in 1-2 Monaten niemand mehr Geld hat und die
Liquidität komplett austrocknet?Darauf sollte man auch als Gold- Silberbulle jetzt achten und nicht
leichtfertig mit Calls spekulieren
So sieht es aus. Die Bullen glauben derweil, dass die Liquidität sich einfach den Weg in einen sicheren Hafen sucht, dass sie nicht unterwegs aufgrund der zu leistenden Kapitaldienste (Tilgung der Kredite) verschwindet. Man muss die Krise als Verschuldungskrise bzw. Noch-mehr-Verschuldung-geht-nicht-Krise verstehen. Dann tauchen auf einmal Strudel in der Liquidität (Tilgungsdienste, Fälligkeiten) auf und man merkt, dass die Lenkungsmöver doch sehr wenig Einfluss auf die Vermögenssteigerungen zeigen. So wie jedes Lenkungsmanöver ohne den Gedanken an zunehmende Verschuldung sinnlos ist.
Es bleibt spannend, woher die Kreditprogramme kommen sollen. Eine weiter spontane Happy-Hour der Zentralbanken wäre auch denkbar.
--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.
Silke, Montag, 24.08.2015, 16:52 vor 3805 Tagen @ Ashitaka 2468 Views
bearbeitet von Silke, Montag, 24.08.2015, 17:47
Lieber Ashitaka u.A.,
(da Du gerade einmal wieder die Liquidität als beste Freundin des "Termin's")erwähnst...
wenn er 50ig-jährig und dreiköpfige Familie:
- sich Börsenzocken nicht zutraut, Ag misstraut, da Sparkasse hohe Abschläge macht, Wertpapierzeugs ablehnt (außer im DGF empfohlene Aktien vielleicht), keine Erbschaft in Aussicht, keine Schulden, keine großen Wünsche und Pläne, BTC als zu unsicher/umständlich erlebt, Crowdfounding-portale fragwürdig findet,
- sein monatliches Einkommen durch monatliche Arbeit sicher bestreitet, in sicherer Mietwohnung lebt und die Familie mit monatlich + 200 € durchkommt,
- nicht so wie Du nach J.oder sonstwohin auswandern will,
- in MePo lebt und keine Idee für ein tolles Investment wie Mais/oder Solar hat,
- irgendwie an das Überleben von BRD trotz EU, Staatsschuld und der 1 Bio. weltweit auf der Lauer liegenden "Faulpelze und Habenichtse die einfluten werden" glaubt und...
...meinem Rat ein paar kompetente andere Meinungen entgegengestellt wissen will.
Danke für Antworten von sich kompetent fühlenden Foristen und
sorry für die nervige Frage ( da schon wiederholt von anderen gestellt).
Ich brauch es halt schriftlich ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Liebe Grüße
Silke
PS. Ich hab ihm schon gesagt, er soll mal mit Dirk-MV sprechen...da beide unkompliziert und nett scheinen
aliter , Montag, 24.08.2015, 13:06 vor 3805 Tagen @ Piter 2776 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 24.08.2015, 13:54
dieses oder jenes passiert ist. Besonders anschaulich immer in den Wirtschaftsnachrichten Mittags im DLF.
Aussagenlogisch ist das Erklären im Nachhinein das Eingeständnis, dass man keine valide Theorie hat, denn eine solche beweist sich eben in Vorhersagen!!!, als bestes Beispiel gilt die klassische Physik aber auch mit anderen Mechanismen die Physik der Quanten oder der Stochastik.
Kurz die sog. Experten im Radio haben m.E. keine Ahnung, ebenso wie die, die einem tolle Empfehlungen in Anzeigen verkaufen wollen. M. Winkler fasste das in seiner prägnanten Art zusammen: wenn die es wüssten, würden sie milliardenschwer in der karibischen Sonne liegen und nicht Seminare halten.
Welcher Artikel und wann war denn das:
Für mich ist es nur sehr erstaunlich, dass ich, sehr verspätet, auf
einen Financial Times Artikel reagiert habe und trotzdem noch so viel Zeit
hatte...
Was die Vorhersagen betrifft, so hatte ich auch in diesem Forum schon vor langer Zeit gepostet: was sollte man machen, wenn der DAX bei 8000 ist, verkaufen? Auch darauf kam keine Reaktion.
Ich selber bin, wie man sagt, long und beabsichtige eigentlich nicht zu verkaufen. Wenn ich das Gefühl habe, dass es nicht weiter nach unten geht, wenn richtige Panik ausbricht, dann kaufe ich nach. Ob das richtig ist, wer weiß?
Piter , Montag, 24.08.2015, 14:21 vor 3805 Tagen @ aliter 2836 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 24.08.2015, 14:31
Hallo aliter,
M. Winkler
fasste das in seiner prägnanten Art zusammen: wenn die es wüssten,
würden sie milliardenschwer in der karibischen Sonne liegen und nicht
Seminare halten.
Richtig. Darum habe ich ja meine eigene Meinung.
Welcher Artikel und wann war denn das:
Den Link habe ich am 16. August eingestellt, auf eine Anregung von Odin hin. Er ist 2 Wochen alt und zeigte schön auf, welche Panik in China herrschen muss.
http://www.ft.com/intl/fastft/373951/chinas-shadow-banking-sector-collapsed-july?siteed...
Was die Vorhersagen betrifft, so hatte ich auch in diesem Forum schon vor
langer Zeit gepostet: was sollte man machen, wenn der DAX bei 8000 ist,
verkaufen? Auch darauf kam keine Reaktion.
Nein, bei 8.000 kann man eher anfangen zu kaufen. Es hat mich nur schon seit Monaten überrascht, wie optimistisch die Mehrheit war, bei über 11.000 Punkten.
Meiner Meinung nach, kann man jetzt nicht mehr viel tun. Wenn man in die Spitze hinein verkauft hat, dann herzlichen Glückwunsch. Verlustbegrenzung kann man jetzt noch im Einzelfall tun. Unter 10.000 im DAX, sofern diese Marke nicht zurückerobert wird und man mit Glück bis in 2-3 Wochen wieder bei 10.500 verkaufen kann, sollte man durchaus auf 8.000 oder sogar 6.000 bis 7.000 Punkte gefasst sein.
Wer das Aussitzen will. Kein Problem!
Werden nur die wenigsten machen
" />
Diejenigen, welche bei 8.000 verkaufen würden, haben sowieso die Börse nicht verstanden meine ich.
Ich selber bin, wie man sagt, long und beabsichtige eigentlich nicht zu
verkaufen. Wenn ich das Gefühl habe, dass es nicht weiter nach unten geht,
wenn richtige Panik ausbricht, dann kaufe ich nach. Ob das richtig ist, wer
weiß?
Das ist insofern richtig, wenn Du Kapital laufend investierst, 10 Jahre im voraus denkst und tiefe Kaufkurse, wie Herbst 2008 oder Sommer 2011 nutzt.
Solltest Du das Geld in 1-5 Jahren brauchen und erst nach 2012 gekauft haben, dann wäre es die falsche Strategie.
Eine gute Einschätzung der Lage hat meines Wissens auch Jeremy Grantham.
Dort findet man sehr interessante Zusammenhänge. Er verfolgt die Strategie zu kaufen, was die wenigsten haben wollen. Er kauft also immer die schlechten Aktien eines Zyklus und verkauft wiederum die guten.
Die guten Aktien des letzten Zyklus, das wären jetzt Konsumwerte, Automobilaktien, usw. Die müsste man demnach jetzt verkaufen. Stattdessen wieder ein wenig mehr Rohstoffe kaufen oder Emerging Markets.
Generell erwartet er aber nach der auslaufenden Hausse, keine Fortsetzung mehr. Die 10-Jahresrenditen müssten sich eher wieder ermäßigen.
Das Problem ist, dass kein US-Großunternehmen noch Umsatzwachstum schafft. Darum müsste das KGV in den Himmel steigen (30-40) um überdurchschnittliche Aktienmarktrenditen von 10% zu erzielen.
Vielleicht passiert das sogar, aber ich finde es keine gute Strategie.
Darum verhalte ich mich lieber antizyklisch und verkaufe mehrjährige Stärke und kaufe erst nach ausgeprägter Schwäche. Zum Beispiel habe ich im Juli und August nur ein wenig Minenaktien und Platin gekauft sowie ganz wenig Silber.
Wobei ich die nächsten 3-6 Monate wohl GAR NICHTS tun werde.
Die Zeit für Aktien kommt schon wieder, aber nicht vor 2018 meine ich!
Um es kurz zu machen:
A) Steigt der DAX wieder auf 10.500 Punkte, dann einen Teil verkaufen.
B) Steigt er in den kommenden Wochen nicht, dann KANN man verkaufen, wenn man Angst hat.
C) Fällt der DAX auf 8.000 oder darunter, dann macht ein Verkauf keinen Sinn mehr.
D) Um oder unter 8.000 sind antizyklische Käufe sinnvoll. Das kann aber auch noch bis Frühjahr 2016 dauern.
Eine schnelle Erholung erwarte ich persönlich jedoch NICHT. Sondern eher eine lange Seitwärtsphase und potenzielle Abtaucher unter 9.000 Punkte, gefolgt von starken Erholungen.
Das endgültige Tief, beim DAX, vermute ich aber eher bei 4.000-5.000 Punkten. Das wird dann aber nur ganz kurzfristig sein und wahrscheinlich nicht vor Herbst 2017. Darauf kann man jetzt nicht handeln.
Nur dieses Risiko ist mir persönlich zu hoch, um bei 10.000 Punkten in aller Ruhe weiter zu halten.
Das oben gesagte spielt aber KEINE Rolle, wenn man diversifiziert, global und über Sektoren hinweg, investiert und jeden Monat einen fixen Betrag anspart. Dann braucht man sich über Timing GAR KEINE Gedanken zu machen. Wohl aber um die Allokation des Kapitals. Denn die Gewinner der Hausse von 2009-2015 (Biotech, NASDAQ, MIDCAPs, Automobilsektor) könnten in den nächsten 5 Jahren, die Verlierer sein. Das bitte bedenken!
Gruß
Piter
aliter , Montag, 24.08.2015, 18:16 vor 3805 Tagen @ Piter 2179 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 24.08.2015, 18:23
möchte ich meinen.
Was die Vorhersagen betrifft, so hatte ich auch in diesem Forum schon
vor
langer Zeit gepostet: was sollte man machen, wenn der DAX bei 8000 ist,
verkaufen? Auch darauf kam keine Reaktion.
Die Sache mit den 8000 hast Du missverstanden. Ich hatte, als der Dax vom letzten Crash rapide anstieg und ca. bei 6000 war, die Fragen nach dem Ausstieg, z.B. bei 8000, gestellt und gehörte zu den wenigen, die sich bei steigenden Kursen Gedanken über ein Ausstiegsszenario machten.
Allerdings habe ich mich nicht an einen Ausstieg gewagt und bin wie gesagt long, das macht aber nichts, da ich überwiegend bei akzeptablen Kursen eingestiegen bin. Ich bin kein Freund von Verlustszenarien und habe noch nie stop loss order gegeben.
Ich halte es daher eher mit Kostolanie, dem ich noch persönlich in Freiburg lauschen konnte.
Mal abwarten. Bisher ist die Börse noch nach jedem Crash wieder angestiegen. Crashs sind quasi systemimmanent.
mfg
mabraton , Montag, 24.08.2015, 13:24 vor 3805 Tagen @ Piter 2758 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 28.11.2015, 19:37
Hallo piter!
Also die Profis sehen, jenseits dieser kleinen Korrektur, noch immer keine Gefahr. Schau mer mal!
MARCO BARGEL, POSTBANK-CHEFVOLKSWIRT:
"Die DAX-Reaktion halte ich für etwas übertrieben. China ist wichtig für die deutsche Wirtschaft, gar keine Frage. Besonders für die Auto- und Maschinenbauer ist es ein wichtiger Absatzmarkt. Aber die chinesische Wirtschaft stürzt nicht ins Bodenlose. Die vielen Maßnahmen, die Regierung und Zentralbank gegen die Konjunkturabkühlung eingeleitet haben, werden mit zeitlicher Verzögerung wirken. China hat zudem noch viel Pulver übrig. Das kann etwa dazu genutzt werden, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Auch ist China nur gering verschuldet, weshalb von staatlicher Seite viel Geld in die Hand genommen werden kann, um das Wachstum zu stützen.
Die Auftragseingänge der deutschen Industrie zeigen zudem: Das schwächere China-Geschäft wird kompensiert durch die gute Nachfrage aus den USA, Großbritannien und europäischen Nachbarstaaten."
TOBIAS BASSE, NORDLB:
"Wir gehen weiterhin davon aus, dass es in China nicht zu einer 'harten Landung' kommen wird. Ein regelrechter Einbruch der Konjunktur im Reich der Mitte droht somit wohl nicht. Insofern mag die aktuelle Bewegung am globalen Aktienmarkt eine Überreaktion darstellen. Der Kursverfall bei den Dividendenpapieren sorgt nämlich in der Tat dafür, dass viele Aktienmärkte fundamental nun nicht mehr teuer sind. Wenn die negative Stimmung - zum Beispiel aufgrund der Handlungen der Geldpolitiker - dreht, dürften also Schnäppchenjäger die Oberhand gewinnen. Insofern sind wir mit Blick auf die kommenden drei bis sechs Monate schon optimistisch."
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Gefahr-fuer-Deutschland-Experten-zu-den-Boerse...
Beste Grüße
mabraton
Sylvia , Montag, 24.08.2015, 10:11 vor 3805 Tagen @ DT 4135 Views
Es scheint keinen hier zu interessieren, aber Shanghai ist grade bei -8%.
Ach, das würde ich so nicht sagen.
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=360429
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=366174
Centao , Montag, 24.08.2015, 12:26 vor 3805 Tagen @ DT 3263 Views
welche KGVs sind denn noch glaubwürdig?
Gruß,
CenTao
WhiteEagle , Montag, 24.08.2015, 13:07 vor 3805 Tagen @ DT 3005 Views
WKN CR4Z3B
40 % gemacht, bislang. Werde ihn wieder einige Monate halten. Ich gehe auch von einem Bärenmarkt für die nächsten Monate aus. Und zwar kräftig.
Mein erster Trade seit 2009. Haben 2009 Haus gekauft, saniert und daran erst mal geknabbert.
Zuletzt war ich mir eines Crashs so sicher am 31.12.2008 und habe mir 2 Put-Optionen auf den NASDAQ und Hang Seng geholt. Morgens um 7:34 am 2.1.2009 gekauft.
Habe Sie dann im September 2009 mit mehreren hundert Prozent Gewinn wieder losgeschlagen.
Den einzigen Strich durch die Rechnung macht mir derzeit der Euro. Hätte nicht erwartet, daß Er gegenüber dem Dollar steigt, sondern eher weiter leicht fällt.
Gruß
WE
Broesler, Montag, 24.08.2015, 14:22 vor 3805 Tagen @ DT 2886 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 24.08.2015, 14:33
Tritt in den nächsten Minuten ein Abwärtsimpuls auf, gehe ich short: http://www.ariva.de/LS0V1D
Stop wäre dann das letzte Hoch.
Ahoi
Broesler
(edit) Bin rein, der Stop ist diesmal aber von Beginn an sehr eng gesetzt, da die "Gefahr" besteht, dass wir es hier mit einem sich entfalltenden Aufwärtsimpuls zu tun haben oder das Korrekturmuster einfach stärker ausfällt.
Broesler, Montag, 24.08.2015, 15:03 vor 3805 Tagen @ Broesler 2376 Views
Broesler, Montag, 24.08.2015, 15:16 vor 3805 Tagen @ Broesler 2471 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 24.08.2015, 15:31
Broesler, Montag, 24.08.2015, 16:07 vor 3805 Tagen @ Broesler 2467 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 24.08.2015, 16:17
Fornax , Montag, 24.08.2015, 16:52 vor 3805 Tagen @ Broesler 2340 Views
Das war doch auch wieder ein guter (gewinnbringender!) Trade. Ich weiß, man hat immer noch höhere Ansprüche an sich selbst...
Ich bin mittlerweile auch raus. Dein Papier vom Freitag habe ich heute in zwei Etappen verkauft, im Mittel bei knapp 7E. Auch hier wäre viel mehr möglich gewesen... und evtl. fällt der Dax ja noch weiter.
Bei mir ist es inzwischen so, dass ich mich über alles freue, was kein Verlust ist.