Hallo, (paranoia will ich Dich jetzt nicht nennen),
in einem Punkt muß ich Dir recht geben. Man soll mit Behauptungen vorsichtig sein, wenn man sie nicht stichhaltig belegen kann.
Nun bin ich nicht unbedingt ein Anti-US-Fanatiker, - es kommt immer aufs Thema an. Wenn ich mich z.B. an den Marsch auf Washington der Trucker und der Biker erinnere, da muß ich den Hut ziehen. Das Manifest von Barnes war in einer Art, wo man zwar klar erkennen konnte, dass die Probleme in Europa absolut ähnlich, wenn nicht sogar identisch waren, aber der Tenor war ein ganz anderer, - nicht von der - uns geläufigen - unterwürfigen Art.
Fest steht, - ich habe für meine Denkweise über die Finanzierung der Mittelmeerimigranten bestimmte Überlegungen angestellt, die ich mir aus verschiedenen Informationsquellen zusammenreime, - von Leuten, die die Schwarzen dort kennen, dort gearbeitet haben, aber auch aus meinen persönlichen Beobachtungen, aus meinen Gesprächen mit Schwarzafrikanern (o.k. das waren nicht besonders viele, aber trotzdem), und aus logischen Erwägungen.Daneben gibt es genügend Indizien im Net, die darauf hindeuten.
Lassen wir mal die Summen auf der Seite, die so eine Überfahrt kostet. Seien es 1.000 oder 10.000E, - fest steht, der Organisator will hier einen kräftigen Profit machen, genauso das Boot bezahlt haben, dass ja entweder unterwegs bei den Fischen landet oder in Lampedusa kassiert wird. Das Risiko, das Geschmiere bei den Soldaten oder Polizeikräften, die die Küsten bewachen, - alles kostet Geld.
Wenn mir jemand erzählt, das ist finanziell auf dem selben Niveau wie eine Rundfahrt auf dem Rhein, dann brauchen wir nicht mehr weiterdiskutieren.
Jetzt gehts darum, wie derjenige, der rüberschippern will, den Schlepper bezahlt. Hab auch eine Mail direkt bekommen, woraus hervorgeht, dass die Kerle sehr wohl Geld haben. Erscheint mir wenig glaubwürdig. Kenne Schwarzafrikaner, die hier bei verschiedenen Firmen arbeiten und durch ihren Aufenthaltsstatus auch Leute aus ihrer Heimat einladen könnten. Tun sie aber nicht, weil sie eine Verpflichtungserklärung für den Betreffenden mit ihrer Einladung abgeben müßten. Manche haben mir das - vorsichtig - so erklärt, - sie würden ja ihre Landsleute kennen....
Fest steht, - wenn einer von denen, die da rübermachen, 1.000 € und mehr in der Hand hat, dann fängt er mit dem Geld was an, was in seiner Heimat gewinnbringend ist, - sind aber die wenigsten. Die meisten hauen es auf den Kopf, bis nichts mehr da ist. Die Version, dass da die ganze Familie mithilft, - und dadurch enorme Summen aufbringt, - ist für mich wenig glaubwürdig, - ich wüßte nicht woher.
Aber:Die ganze Familie bürgt gewissermaßen für die Summe, die an den Schlepper bezahlt wird, - und wenn der "glückliche" dann in Deutschland im sicheren Boot sitzt, dann wird Geld in die Heimat geschickt, - weil derjenige genau weiß, was seiner Familie blüht, wenn die nicht zurückzahlt.
Wie dieses Finanzierungssystem genau läuft, - das kann ich (noch) nicht genau belegen, - mit Sicherheit nicht über die Volksbank in Nairobi.
Sagen wir mal so: Ich kann meine Version nicht beweisen, genauso kannst Du mir nicht schlüssig darlegen, dass die Kerle im Heimatland staatliche Fördergelder zum Rüberschippern bekommen oder einen Kredit von der Raiffeisenbank. Solltest Du aber der Meinung sein, dass die dort unten sowieso vor Geld stinken, dann nenn mir das Land,oder die Stadt. - Die Roma hierzulande würden mir die Hände küssen für diese Info, - sie würden alle dorthin auswandern.
Noch was zu den Detailfragen:
- Abwackprämie: Wundert mich, dass Du das nicht weißt. Ganze Autos und ein Haufen Ersatzteile wurden von bestimmten Kleinfirmen aus den unterschiedlichsten afrikanischen Ländern aufgekauft und dorthin verschifft (sag mir jetzt nicht, das das nicht sein kann, weil das nicht sein darf...), auch vom Libanon, usw. Daneben wurden und werden Haushaltsgeräte gesammelt und verwertet (keine Mikroherde und Geschirrspüler, aber dafür Kühlschränke, Gefriertruhen, uws.), genauso die alten Zapfsäulen auf Tankstellen die entweder umgerüstet werden oder schließen, usw. usw.
- Bisher gab es leider keinen Link, der meine Frage beantwortet hat.
Ich will Dich nicht zumüllen, - aber einen link schicke ich Dir doch:
http://quer-denken.tv/index.php/1626-wurde-das-ayn-rand-institute-durch-fluchthelfer-in...
- Ich staune, was Du so weisst, oder vielmehr zu wissen glaubst.
Bei Dir wird aus Konjunktiv ganz schnell Indikativ! , - und das im Zusammenhang mit MH 17?
Nun, das Thema ist für mich abgehakt. Ich hab im Bekanntenkreis einen Spezialisten, der zwar kein Problem mit den Amis hat, - dafür aber viele amerikanische Nachrichten liest. Dazu ist er Fachmann, was Militärflugzeuge und deren Bewaffung betrifft, einschl. der Flugabwehr. Er hat mir das schlüssig dargelegt, dass die Merkel-Version nicht stimmen kann. Das waren mehrere Seiten und mehrere Rückfragen meinserseits, - ich will da jetzt nicht drauf eingehen, - es ist auch ein anderes Thema.
- Deine kryptischen Andeutungen verstehe ich nicht. Das sind keine Erkenntnisse aus der Krypta, sondern gängige Wirtschaftspolitik in den Entwicklungsländern. Sowohl die Österreicher als auch die Deutschen sind von ihren jeweiligen Ministerien angehalten, bei sich abzeichnender wirtschaftlicher Tätigkeit bei Selbständigen (auch 1-Mann-Betriebe), die einen Auslandsaufenthalt notwendig machen, fördernd zu wirken. War früher schon so und ist es immer noch. Man darf nicht vergessen, dass jeder Konsul, jeder Botschafter in dem aktuellen Dienstland nicht geboren wurde, sondern alle paar Jahre irgendwo andershin versetzt wird. Also kannst Du Dir an fünf Fingern ausrechnen, von wo ich als jemand in Rumänien Lebender diese Informationen habe. Klar werde ich da keine Namen nennen, aber allein schon durch mein Ausbildungsprogramm kennt man mich und ich - umgekehrt - die Kerle natürlich auch.
- Auf den Fritzen mit den Sägewerkseinrichtungen warte ich wirklich. So wie er mir immer erzählt hat, kommt er nicht nur in die Städte, sondern auch in entlegenere Gebiete, - in die Dörfer. Wundert mich, dass man ihn noch nicht abgemurkst hat, - aber anscheinend braucht man ihn (oder seine Produkte).
Also - zusammenfassend, - ich kanns nicht beweisen, und Du auch nicht, wo die die Kohle her haben, - vielleicht ist es besser, wir schweigen mal beide zu dem Thema. Ich hab meine Meinung, - und Du hast eine andere. Ist ja o.k. Wir müssen ja nicht im Kirchenchor singen.
Ich meine, dass die Kerle arm sind und das Geld für die Überfahrt von finanzkräftigen Organisationen geborgt bekommen, - zumal es sich nicht um drei Leute handelt, sondern um zigtausende. Du meinst, die haben das Geld zuhause in der Portokasse, - vielleicht stmmt es ja auch. Aber sei mir nicht bös, wenn ich gerade das nicht glaube.