Dieses BRD-System läßt sich mit demokratischen Mitteln nicht mehr
korrigieren.
1. Es ließe sich einzig und allein mit demokratischen Mitteln positiv korrigieren.
2. Zu demokratischem Handeln sind aber diejenigen nicht bereit und fähig, die das System als undemokratisch kritisieren. Und die große Mehrheit der Bürger interessiert es nicht, ob das System nun demokratisch oder undemokratisch ist.
ad 1. Andere Korrekturen als demokratische Korrekturen würden aus meiner persönlichen Perspektive keine geistige Herausforderung darstellen. Denn dann bliebe alles beim Alten - nur die Eliten und die Inhaber der obersten Machtpositionen würden partiell ausgetauscht.
ad 2. In anderen, wenig beachteten und weitergestrickten Threads dieses Forum wurde darauf hingewiesen, dass das starre parteioligarchische System (wie jedes andere Staats-Herrschaftssystem) zu einem wesentlichen Teil darauf basiert, dass die Bürger-Sklaven auf die Ausübung ihrer demokratischen Souveränität freiwillig verzichten bzw. sich nicht der Mühe unterziehen wollen, von sich selbst ausgehend mit anderen zusammen eine demokratische, besser gesagt konsensual begründete soziale Organisation zu entwickeln (die am Ende ein Volk und sein Territorium umfassen könnte).
Um Deine Nein-Sager-Patei aufzubauen, Dieter, brauchst Du 200 Unterstützer pro Wahlkreis, denn dann könnt Ihr zusammen einen unabhängigen Nein-Sager-Direktkanditaten bei der zuständigen Wahlkreiskommission anmelden. Damit dieser Euer Kandidat die Mehrheit bekommt und in Deinen künftigen Nein-Sager-Bundestag einziehen darf, braucht er, je nach Größe des Wahlkreises, etwa 50.000 - 80.000 erste Wahlstimmen - und für die musst Du dann mit Deinen 200 Nein-Sager-Freunden Wahlwerbung machen!
Wenn Ihr bei der Wahl die Zweitstimme ebenfalls erlangen wollt, dann braucht ihr auf Landesebene 2000 Nein-Sager-Unterstützer, um bei der Landeswahlkommission eine landesweit agierende Nein-Sager-Parteiorganisation anmelden zu können. Die kann dann die Nein-Sager-Kandidaten für die Zweitstimme in jedem Wahlkreis festlegen.
Wenn Ihr darüber hinaus Eure künftigen Nein-Sager-Wahlbürger dazu bringen könnt, sowohl ihre erste wie auch ihre zweite Stimme einem Nein-Sager-Kanditaten zu geben, dann habt ihr die absolute Mehrheit im Bundestag - und könnt zu Euch selbst nein sagen ...
Gruß Dieter
Mit freundlich satirischem Gruß,
Weiner