Die Lüge mit Griechenland

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 22.08.2015, 17:14 vor 3806 Tagen 4737 Views

Ich hab noch nicht rausgekriegt, was da wirklich gespielt wird, - von der griechischen Seite aus. Vielleicht bekomme ich noch einige klarere Infos vor Ort.

Was von deutscher Seite aus gespielt wird, das ist bereits jetzt durchschaubar. Gefällt mir, wie die Fritzen bei der Pressekonferenz vorgeführt wurden. Schon interessant, dass man, wenn man da oben auf dem Podium sitzt und Fragen beantworten muß, das so perfekt hinkriegt, ohne dabei rot zu werden.

http://www.spiegel.de/spam/spam-jung-naiv-geld-fuer-griechenland-a-1049184.html

Du wirst es nicht erfahren, auch wenn du es dir noch so sehr wünscht!

Olivia @, Samstag, 22.08.2015, 18:37 vor 3806 Tagen @ helmut-1 3337 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 19:01

Ich hab noch nicht rausgekriegt, was da wirklich gespielt wird, - von der
griechischen Seite aus. Vielleicht bekomme ich noch einige klarere Infos
vor Ort.

....................

Ich möchte Dir eine Begebenheit erzählen:

Als wir vor nunmehr 30 Jahren eine Immo in Spanien kauften, schaltete mein Mann einen jungen Anwalt aus dem Norden Spaniens ein. Er war wohl eine Zeit lang ein Hippie und machte immer noch gerne Gitarren-Musik. Sehr sympathisch, mit sehr viel Empathie. Mein Mann spielte auch Gitarre, kam jedoch aus einem ganz anderen Umfeld. Trotzdem war Sympathie zwischen Ihnen. Bei einem Gespräch erfuhr ich, dass dessen "Familie" im Norden in hohen Bankerpositionen saß. Ich hatte wenig Kontakt zu ihm. Wollte auch nicht. Irgend etwas störte mich. Da ich ein Lesemonster bin, fuhr ich regelmäßig nach Gibraltar um mir einige Meter "Stoff" zu besorgen. Die Buchhandlungen waren sehr interessant, denn man bekam dort etliche Bücher, die niemals ins Deutsche übersetzt wurden. U.a. auch sehr interessante Analysen über die mafiösen Strukturen, die sich im Lande etabliert hatten und auf welche Art und Weise sie arbeiteten. So konnte ich dieser Lektüre auch entnehmen, dass die "Bank", in der die Familie des "befreundeten" Anwalts tätig war, auf der Liste derjenigen Banken stand, von denen "vermutet" wurde, dass sie für diese "Gesellschaften" aktiv waren. Die Bautätigkeit dort unten war bereits damals absurd, vor allen Dingen, weil unendlich viele dieser Riesen-"Investitionen" jahre- und später jahrzehnte lang leer standen. Der betriebswirtschaftliche Wahnsinn, den keine "normale" Firma hätte durchhalten können, ließ für mich nur einen Schluß zu, es handelte sich um "Waschmaschinen". Und zwar um internationale Waschmaschinen. Ich sprach meinen Mann darauf an, worauf er ziemlich empört war. Er fragte natürlich seinen Anwalt und dieser meinte: "Nein, das sind alles ganz normale Firmen". Mein Mann gab diese Information weiter, worauf ich nur antwortete: "Was meinst du denn, was DER dir antworte?"

Wir sprachen nicht mehr darüber. Als wir die erste Immo verkauften, und eine andere bauten, gab es wieder Kontakt. Diesmal mit dem jüngeren Bruder des Anwalts, der ebenfalls Anwalt war und für "den Don" arbeitete. Der ehemalige Hippie war inzwischen ein Patron mit EXTREM viel Geld und allem was so dazu gehört. Durch eine "unsaubere" Geschäftstätigkeit des Anwalts (hätte in D zum Entzug der Zulassung als Anwalt geführt), konnte dieser die Immo neben uns kaufen. Er zog dort mit seiner Familie ein. Ein sehr netter, freundlicher jüngerer Mann, sehr sympathisch; eine Frau, kleine Kinder. Wieder versuchte mein Mann, einen Kontakt herzustellen. An mir sträubten sich alle vorhandenen Haare und ich weigerte mich.

Wenige Jahre später bekam ich einen Anruf. Der "liebenswerte" Nachbar saß im Gefängnis wegen seiner Tätigkeit für....... na ja....genau die Gesellschaft, über die ich mit meinem Mann Jahre vorher gesprochen hatte.

Vermutlich wäre er nicht dort gelandet, wenn es nicht einen heftigen Bruderkrieg gegeben hätte. Ob der "Andere" auch im Knast gelandet war, das weiß ich nicht. Vermutlich nicht. Sind ja alles "gute" Familien. Die "achten" aufeinander und alle sind sehr nett und sehr sozial. :-)))

Die effizienten Geschäftsmodelle: EU-Suventionen, Bau-Waschmaschinen y las drogas. Und ganz viele Menschen, die ganz schnell reich werden wollten.

JETZT hungern dort viele Menschen.

Na ja, vielleicht sind ja jetzt die Asylanten das neue, lukrative Geschäftsmodell. Aber sicher gibt es noch eine ganze Reihe anderer, lukrativer Modelle. Man muß nur gut ZUHÖREN und zwischen den Zeilen lesen, denn in solchen Gegenden ist das, was NICHT gesagt wird, wichtiger als das, was gesagt wird.

Man kann vermutlich davon ausgehen, dass es wenige Anwälte gegeben hat, die NICHT mit diesen Gesellschaften "gearbeitet" haben. Das Ausmaß wird den Unterschied machen. Denn wer konnte sich schon der Stasi "verweigern"? Genauso ist das dort auch.

--
For entertainment purposes only.

Kleiner Unterschied

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 22.08.2015, 19:22 vor 3806 Tagen @ Olivia 3037 Views

Gutes Beispiel, Olivia, - aber mann kann es doch nicht so ganz vergleichen.

Bei den Anwälten und dem Immo-Projekt handelt es sich um Dinge, die meist unbemerkt ablaufen, und von denen es x-Beispiele täglich gibt.
Bei Griechenland ist es in diesem Falle etwas anders, - zumal Tsipras zuerst einen völlig unkonventionellen Weg eingeschlagen hat. Er hätte ja das, was er jetzt macht, gleich beginnen können, ohne Umweg.
Dazu kommt, dass Leute wie Tsipras und derlei Aktionen im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen, - während die von Dir genannten Immoprojekte überwiegend im Stillen abgewickelt werden.

Klar ist es schwer, hinter die Kulissen zu sehen. Will Dir einen Auszug aus dem Mail geben, das ich meiner Mailfreundin in GR geschickt habe:

Ich hab echt keine Vorstellung darüber, was den Tsipras zum Umschwenken gebracht hat. Gibt mehrere Möglichkeiten:

- Erpressung
- persönliche Bedrohung (auch der Familienmitglieder, z.B. der Kinder)
- Belohnung (vielleicht durch einen späteren guten EU-Posten)
- Wendehals, der einfach immer den leichteren Weg geht, - aber dann hätte er das von Anfang an machen können
- Verräter, der nur durch die Linken an die Macht kommen wollte, um dann im Sinne von Brüssel zu handeln
- Einfluß der Amis (z.B. Geheimverträge für die Ausbeutung der Bodenschätze in der Ägäis, womit man dann die Schulden leichter zurückzahlen kann)
- Einfluß der Russen (man hat ihm klargemacht, dass durch sein "Nein" zu Brüssel die Gefahr besteht, dass sich die Eurozone in Wohlgefallen auflöst, was den später wieder zurückkehrenden Handel mit Rußland erschweren würde und nur dem Ami nützt)
- die eigenen Oligarchen haben ihm (bildlich oder tatsächlich) das Messer an die Kehle gesetzt


Ich hab keine Ahnung, weiß wirklich nicht, wie ich das einschätzen soll. Auch über Varoufakis bin ich mir nicht im Klaren, - er hatte doch einen so guten Rückhalt in der Bevölkerung.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass sich nach oder während des Plebiszites der gr. Bevölkerung zum Sparpaket irgendwas ereignet haben muss, was der Auslöser für die 180°-Drehung von Tsipras war. Hab aber keinen blassen Schimmer , was das gewesen sein könnte.

Aber mit Deiner Meinung, dass ich das niemals rauskriege, könntest Du genauso recht haben.

Ein Teil der Lüge ist die des Sinn und Zwecks der Privatisierung

Bernadette_Lauert, Samstag, 22.08.2015, 20:19 vor 3806 Tagen @ helmut-1 3267 Views

Einen Teil der Lüge möchte ich andeuten:

"Bei dieser Privatisierung soll der griechische Staat 14 gewinnbringende Flughäfen verkaufen, und die anderen 30 Flughäfen, die keinen Gewinn machen und subventioniert werden müssen, bleiben beim griechischen Staat," sagte der zuständige griechische Infrastrukturminister Christos Spirtzis (Quelle)

Als nächstes werden Wasser, Energie und Straßen in die menschenliebenden und effizienten, unsichtbaren Hände des Marktes überlassen, die zwar kein Gesicht aber dafür Renditeerwartungen haben. (Quelle)

Ich wünsche den Marktideologen eine gute Besserung und erkenntnisreiche empirische Beobachtungen die nächsten Monate.

[image]

Gruß, Bernadette

Das habe ich auch schon mitbekommen. (oT)

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 22.08.2015, 20:24 vor 3806 Tagen @ Bernadette_Lauert 2265 Views

- kein Text -

Naja ich weiß nicht ...

Sylvia @, Samstag, 22.08.2015, 21:39 vor 3806 Tagen @ Bernadette_Lauert 2615 Views

So ernst scheinen es die Griechen mit den Privatisierungen nicht zu nehmen. Gaby hatte hier vor Jahren mal Eldorado Gold empfohlen und seitdem verfolge ich den Wert.

Eldorado bekommt seit Monaten (eher Jahren) regelmäßig Knüppel (z.B. vom griechischen Energieministerium) zwischen die Beine geworfen. Eldorado wird von vielen als Test angesehen, wie es in Griechenland um die Investorensicherheit bestellt ist. So wie es aussieht: Ziemlich mau.

Frage

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 22.08.2015, 22:07 vor 3806 Tagen @ Sylvia 2397 Views

Kann das sein, dass das Taktik ist?

Wer ist Eldorado Gold? Oder besser:

Bernadette_Lauert, Samstag, 22.08.2015, 23:20 vor 3806 Tagen @ Sylvia 3070 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Samstag, 22.08.2015, 23:24

So ernst scheinen es die Griechen mit den Privatisierungen nicht zu nehmen.
Gaby hatte hier vor Jahren mal Eldorado Gold empfohlen und seitdem verfolge
ich den Wert.

Eldorado bekommt seit Monaten (eher Jahren) regelmäßig Knüppel (z.B.
vom griechischen Energieministerium) zwischen die Beine geworfen. Eldorado
wird von vielen als Test angesehen, wie es in Griechenland um die
Investorensicherheit bestellt ist. So wie es aussieht: Ziemlich mau.

Warum kommst Du mir mit Eldorado Gold daher?

Ist das der Typ hier?

[image]

Und falls ja oder nein (das ist irrelevant), was hat das mit der Privatsierung der 14 rentablen bei Nicht-Privatisierung der 30 unrentablen Flughäfen zu tun, bei anstehender Privatisierung von Wasser, Energie und Straßen... zu tun...
Also ich kenne mich mit Rhetorik einigermaßen aus und werde vor diesem Hintergrundwissen immer skeptisch, wenn der Mit-Diskutant auf einmal von etwas ganz anderem, als dem Thema redet. Willst Du wissen, warum?

Gruß, Bernadette

Meine Vermutung mit Eldorado Gold

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 23.08.2015, 07:32 vor 3805 Tagen @ Bernadette_Lauert 2379 Views

Damit diese Diskussion nicht in die falsche Richtung geht. Ich weiß zwar nichts Genaues über die Vorgänge in Chalkidiki, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es sich ähnlich wie in RO abspielt.

In RO ist jede Investition sicher, - lediglich diese Art von Investitionen, die auf Plünderung der Bodenschätze hinausläuft, und/oder mit Umweltschäden verbunden ist, - da gibts seit einigen Jahren Protest dagegen. Obwohl - im Ölgeschäft ist die ÖMV drinnen (obwohl im Produktionsland RO bei einem monatl. Einkommen von 300 € der Liter Diesel ca. 1,20 € kostet und in Österreich nur 1 €), und im Gasgeschäft die EON, die sich genauso unverschämt mit ihren Preisen verhält und ständig erhöht. Aber da gibts eigentlich keine Proteste.

Wo es heiß hergeht, das ist zum einen die Ausbeutung der Goldvorkommen in Rosia Montana, und gegen die Anfänge der Probebohrungen für Fracking.

Hier kommt der immense Profit der kanadischen Goldfirma ins Spiel, wobei ganze Dörfer umgesiedelt werden sollen und die Ausbeutung des Goldes mit giftigen Chemikalien wie Cyanid betrieben werden soll. Dagegen gabs gewaltige Proteste, - und Johannis, - der anfangs viel versprach, - kommt wg. seiner Passivität zunehmend in die Schußlinie.

https://en.wikipedia.org/wiki/Ro%C8%99ia_Montan%C4%83_Project
(gibts leider nur in englisch, - ist aber gut beschrieben)

Dazu kritische Seiten, z.B.:

http://www.neuerweg.ro/praesidialberater-fuer-klaus-johannis-fragwuerdiger-kandidat-nr-3/

Das im link zu sehende Plakat resp. der Text im Zusammenhang mit der fragwürdigen Person des Herrn Ungureanu, lautet übersetzt:

"Der Landesverrat wird in Gold aufgewogen"
"Ungureanu ist mit dem Kanadier verbrüdert"
"Laßt Rosia Montana nicht sterben"
"Die Menschen sind wichtiger als das Gold"

Sollte - was ich nicht weiß - das Problem in GR genauso (oder ähnlich) gelagert sein wie in RO, - was aber zu vermuten ist, - dann ist mir die "Unsicherheit" dieser Kapitalanlage schon klar.

Ein etwas älterer Bericht darüber:

http://www.profil.at/ausland/griechenland-linksregierung-goldmine-5491258

Deswegen ergibt sich auch die divergierende Richtung zwischen Sylvia und Bernadette. Sylvia fragt nach der Sicherheit der Investitionen in GR, - die ich mir schon als abgesichert vorstelle, - da letztlich europäisches Recht dort greift. Wenn es sich aber um umstrittene Projekte handelt, die von der Bevölkerung nicht akzeptiert werden, dann kann das - ähnlich wie in RO - anders aussehen. Das wird aber nichts mit Flughäfen oder anderen Verkäufen zu tun haben, - da gehen die Uhren anders.

Insofern hat Bernadette teilweise recht, mit der Frage, was Chalkidiki mit den Flughäfen und den anderen Verkäufen zu tun hat. Es ist zwar genauso eine ausländische Investition resp. ein Verkauf griechischen Eigentums an Ausländer, - aber es ist aufgrund der Problematik in der Bevölkerung anders gelagert, insbesonders wg. der dabei zu erwartenden Umweltschäden.

Warum gerade Eldorado (EGO) wenn es viel Besseres gibt?

Apostroph @, Down Town (Switzerland), Sonntag, 23.08.2015, 11:15 vor 3805 Tagen @ helmut-1 1910 Views

Vielen Dank für den ausführlichen Bericht zu EGO.


Sich mit den Umwelt-Problemen herumschlagen zu müssen ist das Eine, die Gefahr von Schadenersatz-Forderungen das Andere!

Momentan gibt es weiland genügend attraktive Alternativen um im Goldminen-Sektor zu diversifizieren. Die ganz Grossen (NEM, GG, Gold, AUY, u.A. ) notieren nahe Mehrjahres-Tief und bereiten weniger schlaflose Nächte.

Gruss.


Apo'

--
"Wir können nicht alle Helden sein, weil ja irgendeiner am Bordstein stehen und klatschen muss, wenn sie vorüber schreiten."

W. Adair

Beurteilung

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 23.08.2015, 11:52 vor 3805 Tagen @ Apostroph 1899 Views

Jetzt bin ich da alles andere als ein Spezialist.
Kann mir aber gut vorstellen, dass der Goldpreis, der irgendwo ein Parameter darstellt, zwar bei den Anlegern einiges bewirkt, was sich auch auf die Aktien der Goldförderer auswirkt, - aber das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.

Gold war immer mit schwankenden Kursen belegt, - langfristig hat aber niemand bei der Goldanlage verloren. Meine ich zumindest.

Wenn nun der Goldpreis wieder ein Tief hat, dann hat das doch nichts mit einer lukrativen Förderung zu tun. Wichtig ist doch, dass man als Goldförderer billig an das gelbe Metall drankommt, - ob man dann mit 1000% Gewinn kalkuliert, oder nur mit 850%, das ist doch nicht so ausschlaggebend.

Ausgesprochen wichtig ist ,- so denke ich, - dass man die Hand auf alle möglichen Rohförderungen bei diesen (und auch anderen) Metallen legt, damit man immer den Preis diktieren kann.

neoliberale Logik

Kaladhor @, Münsterland, Samstag, 22.08.2015, 22:22 vor 3806 Tagen @ Bernadette_Lauert 2542 Views

Hallo Bernadette,

eigentlich ist diese ganze Privatisierung in Griechenland doch schon eine Posse sondergleichen. Griechenland fehlt Geld, also sollten an der Einnahmeseite Änderungen erfolgen u.a. auch Steuererhebung.
Warum sollen dann bitte rentable Gewerke für eine einmalige Einnahme verhökert werden, während die unrentablen Gewerke im Staatsbesitz verbleiben sollen? Das ist doch widersinnig. Es hätte hier doch gerade andersrum ablaufen müssen. Die Gewerke, die den Staat Geld kosten abstoßen und die Gewinnbringenden behalten.

Ich sehs schon kommen, nächstes Jahr fehlen wieder zig Milliarden im Haushalt, aber dann gibt es nichts mehr zum Veräußern.

Gruß
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Meine Meinung dazu

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 23.08.2015, 08:59 vor 3805 Tagen @ Kaladhor 2147 Views

Der link rechts oben "GR: Reines Theater" ist gut, - resp. der Inhalt der Reportage von MM News. Sagt es richtig aus.

So ist auch mein Kommentar zu verstehen, der aber auch hier gültig ist:

Erinnere mich an die Situation, als jemand als Dialysepatient eine Gallenoperation hatte. Einerseits mußte er Medikamente bekommen, damit das Blut koaguliert und sich die Wunde schließt, andererseits mußte er Medikamente bekommen, damit das Blut eben nicht koaguliert und die Dialyse laufend durchgeführt werden kann. Aus diesem Teufelskreis kam er nicht mehr heraus und verstarb.

Auch hier hat man die Wahl zwischen dem Teufel und seiner Großmutter. Auf der einen Seite das GR-Spektakel, das eigentlich nichts andres ist als eine riesige Bankenfinanzierung - mitmachen, um den Dominoeffekt des Auseinanderbrechens der EU zu verhindern. Andererseits endlich das in vielen Bereichen fehlerhafte Gebilde der EU einschl. des Euro zum Einsturz zu bringen und damit den Amis das Geschenk zu überreichen, auf das sie schon lange spekulieren. Einer der Gründe, warum die CIA über Strohleute die Überfahrten der sog. Flüchtlinge über Schuldverschreibungen finanziert, weil 98% der Schwarzafrikaner die 4 - 10 T €, die das kostet, ja nicht haben.

Alles kleine Schritte des großen Bruders, genauso wie die Politik in der Ukraine, um endlich das Kartenhaus der EU zum Einsturz zu bringen. Also, auf was einigen wir uns, was wählen wir: Den Teufel oder seine Großmutter.

Ich fürchte, wir kommen - so wie der Dialysepatient - aus diesem Teufelkreis nicht heraus und wir "krepieren" auch daran. Nur, dass das "Krepieren" in Europa etwas anders aussieht, - es wird zu einem neuen Krieg kommen und die Amis verdienen wieder satt daran. So wie auch beim 1. und beim 2. WK.

Ordinäre Prostitution!

Langmut @, Samstag, 22.08.2015, 23:04 vor 3806 Tagen @ Bernadette_Lauert 2584 Views

Hallo in die Runde,

ein Nachbar in unserer Hausgemeinschaft - alles Eigentümer in den eigenen Eigentumswohnungen - hat leider schon seit längerer Zeit Schwierigkeiten, seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Bank und gegenüber den anderen Eigentümern bzgl. der Rücklagen für Instandhaltungen nachzukommen.

Nachdem wir - die ehrlichen und solventen Eigentümer - ihn immer wieder mit diversen Geldspritzen und Nachlässen aus der Patsche geholfen haben, sind wir nun zu einer direkteren Methode der Schuldentilgung übergegangen.

Nun, er hat zwei hübsche Töchter, fast schon im heiratsfähigen Alter ...

Gerne helfen wir - die ehrlichen und solventen Eigentümer - ihm in dieser schwierigen Übergangszeit mit weiteren Krediten aus.

Wir sind doch keine Unmenschen.

Gruß
Langmut

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