Ich hab noch nicht rausgekriegt, was da wirklich gespielt wird, - von der
griechischen Seite aus. Vielleicht bekomme ich noch einige klarere Infos
vor Ort.
....................
Ich möchte Dir eine Begebenheit erzählen:
Als wir vor nunmehr 30 Jahren eine Immo in Spanien kauften, schaltete mein Mann einen jungen Anwalt aus dem Norden Spaniens ein. Er war wohl eine Zeit lang ein Hippie und machte immer noch gerne Gitarren-Musik. Sehr sympathisch, mit sehr viel Empathie. Mein Mann spielte auch Gitarre, kam jedoch aus einem ganz anderen Umfeld. Trotzdem war Sympathie zwischen Ihnen. Bei einem Gespräch erfuhr ich, dass dessen "Familie" im Norden in hohen Bankerpositionen saß. Ich hatte wenig Kontakt zu ihm. Wollte auch nicht. Irgend etwas störte mich. Da ich ein Lesemonster bin, fuhr ich regelmäßig nach Gibraltar um mir einige Meter "Stoff" zu besorgen. Die Buchhandlungen waren sehr interessant, denn man bekam dort etliche Bücher, die niemals ins Deutsche übersetzt wurden. U.a. auch sehr interessante Analysen über die mafiösen Strukturen, die sich im Lande etabliert hatten und auf welche Art und Weise sie arbeiteten. So konnte ich dieser Lektüre auch entnehmen, dass die "Bank", in der die Familie des "befreundeten" Anwalts tätig war, auf der Liste derjenigen Banken stand, von denen "vermutet" wurde, dass sie für diese "Gesellschaften" aktiv waren. Die Bautätigkeit dort unten war bereits damals absurd, vor allen Dingen, weil unendlich viele dieser Riesen-"Investitionen" jahre- und später jahrzehnte lang leer standen. Der betriebswirtschaftliche Wahnsinn, den keine "normale" Firma hätte durchhalten können, ließ für mich nur einen Schluß zu, es handelte sich um "Waschmaschinen". Und zwar um internationale Waschmaschinen. Ich sprach meinen Mann darauf an, worauf er ziemlich empört war. Er fragte natürlich seinen Anwalt und dieser meinte: "Nein, das sind alles ganz normale Firmen". Mein Mann gab diese Information weiter, worauf ich nur antwortete: "Was meinst du denn, was DER dir antworte?"
Wir sprachen nicht mehr darüber. Als wir die erste Immo verkauften, und eine andere bauten, gab es wieder Kontakt. Diesmal mit dem jüngeren Bruder des Anwalts, der ebenfalls Anwalt war und für "den Don" arbeitete. Der ehemalige Hippie war inzwischen ein Patron mit EXTREM viel Geld und allem was so dazu gehört. Durch eine "unsaubere" Geschäftstätigkeit des Anwalts (hätte in D zum Entzug der Zulassung als Anwalt geführt), konnte dieser die Immo neben uns kaufen. Er zog dort mit seiner Familie ein. Ein sehr netter, freundlicher jüngerer Mann, sehr sympathisch; eine Frau, kleine Kinder. Wieder versuchte mein Mann, einen Kontakt herzustellen. An mir sträubten sich alle vorhandenen Haare und ich weigerte mich.
Wenige Jahre später bekam ich einen Anruf. Der "liebenswerte" Nachbar saß im Gefängnis wegen seiner Tätigkeit für....... na ja....genau die Gesellschaft, über die ich mit meinem Mann Jahre vorher gesprochen hatte.
Vermutlich wäre er nicht dort gelandet, wenn es nicht einen heftigen Bruderkrieg gegeben hätte. Ob der "Andere" auch im Knast gelandet war, das weiß ich nicht. Vermutlich nicht. Sind ja alles "gute" Familien. Die "achten" aufeinander und alle sind sehr nett und sehr sozial.
))
Die effizienten Geschäftsmodelle: EU-Suventionen, Bau-Waschmaschinen y las drogas. Und ganz viele Menschen, die ganz schnell reich werden wollten.
JETZT hungern dort viele Menschen.
Na ja, vielleicht sind ja jetzt die Asylanten das neue, lukrative Geschäftsmodell. Aber sicher gibt es noch eine ganze Reihe anderer, lukrativer Modelle. Man muß nur gut ZUHÖREN und zwischen den Zeilen lesen, denn in solchen Gegenden ist das, was NICHT gesagt wird, wichtiger als das, was gesagt wird.
Man kann vermutlich davon ausgehen, dass es wenige Anwälte gegeben hat, die NICHT mit diesen Gesellschaften "gearbeitet" haben. Das Ausmaß wird den Unterschied machen. Denn wer konnte sich schon der Stasi "verweigern"? Genauso ist das dort auch.
--
For entertainment purposes only.