Asyl ad absurdum: "Insgesamt wird dieses System kollabieren. Erste Kommunen werden es irgendwann nicht mehr schaffen. ...."

Reffke @, Samstag, 22.08.2015, 03:54 vor 3807 Tagen 11143 Views

Jeden Tag kommen neue Flüchtlinge in die deutschen Städte. Doch die Unterkünfte sind voll, neue Container schwer zu beschaffen. Die Kommunen stoßen immer öfter an ihre Grenzen. Im Gespräch mit tagesschau.de sagt Bergisch Gladbachs Bürgermeister Lutz Urbach: "Das System wird kollabieren."
"Wir Kommunen kommen an unsere Grenze. Irgendwann müssen wir sagen, wir können nicht mehr."
http://www.tagesschau.de/inland/interview-fluechtlinge-101.html
Auch die Kommentare sind erstaunlich kritisch, jedenfalls, die "die durch gekommen sind":
http://meta.tagesschau.de/id/102048/interview-das-system-wird-kollabieren

Kommt bald das ganz große "Andersrum"? [[zwinker]]

--
Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
------------------------------
==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Nix andersrum. Eher Zwangseinquartierungen. Eigentumssozialpflichtigkeit u. Volkszählungs-/Wohnungsdaten verfügbar (oT)

Wayne Schlegel @, Samstag, 22.08.2015, 08:52 vor 3807 Tagen @ Reffke 8041 Views

- kein Text -

Wovor "wir" multikulturellen Familien Angst haben!

Olivia @, Samstag, 22.08.2015, 11:21 vor 3807 Tagen @ Reffke 9719 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 11:28

"Wir Kommunen kommen an unsere Grenze. Irgendwann müssen wir sagen, wir
können nicht mehr."
http://www.tagesschau.de/inland/interview-fluechtlinge-101.html
Auch die Kommentare sind erstaunlich kritisch, jedenfalls, die "die durch
gekommen sind":
http://meta.tagesschau.de/id/102048/interview-das-system-wird-kollabieren

......................

Wovor WIR multikulturellen Familien ANGST haben!

Meine Tochter kam mit 10 Jahren zu mir. Sie stammt aus Asien und ist adoptiert. Ich habe eine weiße Haut und blonde Haare, sie hat eine goldfarbene Haut und schwarze Haare. Es ging ihr nicht gut, als ich sie zu mir holte. Ich habe den Mut des kleinen Mädchens bewundert, als es unterschrieb, dass es mit der Adoption einverstanden war. Sie ging in eine vollkommen unbekannte Welt, mit einem Menschen, den sie nicht kannte.

Ich habe mich bemüht, sie nach bestem Wissen und Gewissen und nach dem deutschen Wertesystem zu erziehen. Das bedeutete für mich: Fairness, Tüchtigkeit und die Bereitschaft, anderen zu helfen! Wenn man etwas bekommt, dann heißt das, dass man sich auch bemüht, etwas zurückzugeben. Meine Tochter ist DEUTSCH. Vielleicht mehr als viele andere sogenannte ethnische Deutsche, die hier leben. Sie war sehr fleißig und hat auch ordentlich über die Stränge geschlagen. SIE hat deutschen Kindern beim Aufsatzschreiben und bei der Rechtschreibung geholfen. SIE sagt zu mir: Mama, ich lasse mich nicht „von irgendwem“ einladen, ich kann das selbst bezahlen. Freunde dürfen mich einladen.“.

WOVOR ich Angst habe ist, dass WIR, meine Tochter und ich, eines Tages nicht mehr gemeinsam auf die Straße gehen können, weil uns entweder die WEISSEN rechten und linken Faschisten erschlagen oder aber die FARBIGEN linken und rechten Faschisten.

FASCHISMUS hat KEINE Farbe! Und FASCHISMUS hat auch keine NATIONALITÄT! FASCHISMUS ist INTERNATIONAL!!!! Wenn das doch endlich unsere Politiker begreifen würden. Einer meiner Neffen hat eine Chinesin geheiratet, ein anderer eine Russin. Bei der Russin hört man noch an der Sprache, dass sie nicht in Deutschland geboren wurde, bei meiner Tochter und der Chinesin NICHT!!!! Sie haben eine andere Hautfarbe als wir, das ist alles! Mit meiner Tochter bin ich inzwischen MEHR verwandt, als mit meinen Schwestern! Es ist so, als ob ich sie geboren hätte, als ob sie ein Teil von mir sei! Ihr habe ich kürzlich gesagt: DU wirst noch die Letzte sein, die sich für DEUTSCHE WERTE einsetzt und hilft, dass diese WERTE überleben!!!!

Meine Tochter verteidigt Deutschland, wenn jemand etwas gegen Deutschland sagt. Fast ein Wunder, weil ich so viel kritisiere. Die Mutter ihrer Freundin ist Russin. Die Tochter mag sie, aber als sie eines Tages wieder jammerte, wieviel besser alles in Russland sei, da antwortete meine Tochter: WENN es ihr nicht gefällt, dann soll sie nach Russland zurück gehen. Eine ähnliche Aussage machte meine Schwester, als ihre Schwiegertochter sich wieder beklagte. Danach war Ruhe und vermutlich die Überlegung, dass die Realitäten nicht so rosig ausschauen, wie die Erinnerung es ihnen oft vorgauckelte. Meine Tochter habe ich noch NIE auf diese Art und Weise jammern hören, obwohl sie es lange nicht so bequem hatte, wie ihre angeheiratete Cousine.

Ich habe heftige Probleme mit der ordinären Sprache von Akif Pirinci. ER ist aber der einzige in Deutschland lebende Türke, der sich mit Vehemenz für sein neues VATERLAND einsetzt! Dafür achte ich ihn! - WO bleiben die ganzen anderen türkischen Bewohner Deutschlands, wenn es gilt, DIESES LAND und seine WERTE zu verteidigen?????? WARUM sind sie so sprachlos????

Unsere Post wird fast nur noch von Ausländern gebracht. Alles sehr nette, fleißige, tüchtige und freundliche Menschen, über die ich mich freue, wenn ich sie sehe und grüße.

Ja, ich verachte Menschen, die nicht bereit sind, ggf. hart zu arbeiten für ihr Brot! DAS betrifft auch viele Deutsche. Die Hautfarbe und die Nationalität, die sind mir völlig egal!

Ich verachte Ausbeuter und Nutznießer, die auf Kosten von anderen leben und die SCHLAU immer versuchen, das Beste für sich und das Schlechteste für die Anderen herauszuholen. - Ich verachte die reichen Griechen, die ihr Volk hungern lassen und ich verachte die reichen spanischen Firmen, die Riesengewinne machen und nichts davon an ihre z.T. hungernde Bevölkerung weitergeben.

WIR wollen MITEINANDER leben können, ohne Angst vor gesellschaftlichen Gruppen haben zu müssen – gleichgültig, ob weiß oder farbig!
Und wir wollen keinen einströmenden Glücksrittern zum Fraße vorgeworfen werden!

Wir wollen Flüchtlingen helfen – und wir wollen, dass all diejenigen, die keinen ECHTEN Flüchtlingsstatus besitzen, in ihre Länder zurückgeschickt werden und DORT helfen, die Gesellschaften AUFZUBAUEN! Sie sind jung und stark und sie werden DORT benötigt! Es nützt nichts, sie in den Sozialsystemen der Industrienationen „durchzuziehen“.

Diese Sozialsysteme sind für Alte, Kranke, Schwache und wirkliche Flüchtlinge gedacht! Wenn Massen von anderen Menschen dort „hineinwandern“, dann werden sie zerstört!

Diese vielen jungen Männer müssen ihre eigenen Länder aufbauen und ihre eigene Gesellschaft mit den ihnen wichtigen WERTESYSTEMEN aufbauen! WER sollte es denn sonst tun?

--
For entertainment purposes only.

Danke für Deine ehrlichen Worte! (oT)

Slinky @, Samstag, 22.08.2015, 11:31 vor 3807 Tagen @ Olivia 7105 Views

- kein Text -

Auch von mir danke für die deutlichen Worte. (oT)

Griba @, Dunkeldeutschland, Samstag, 22.08.2015, 12:25 vor 3807 Tagen @ Olivia 7076 Views

- kein Text -

--
Beste Grüße

GRIBA

Sie haben so recht!

Volker @, Samstag, 22.08.2015, 13:11 vor 3806 Tagen @ Olivia 7241 Views

Auch von mir danke für diesen Artikel. Mit Akif P. geht es mir genauso, warum er als Schriftsteller diesen schlechten Stil kultiviert, werde ich nie begreifen, man kann einfach siene Texte nicht weiterschicken. Seine Botschaft geht vollkommen hinter dieser Sprache unter.
Etwas, das mich hier im Forum auch immer mehr stört. Diese Wortwahl wie Demokratten, Besatzer, Amis etc. geht mir schwer auf die Nerven und gehört nicht hierher, da gibt es andere berüchtigte Foren. Hier müsste die Moderation restriktiver sein.
Grüße ins Forum.

Ein Text für die Sammlung (o.T)

Shindo @, Samstag, 22.08.2015, 13:26 vor 3806 Tagen @ Olivia 6861 Views

"Wir Kommunen kommen an unsere Grenze. Irgendwann müssen wir sagen, wir
können nicht mehr."
http://www.tagesschau.de/inland/interview-fluechtlinge-101.html
Auch die Kommentare sind erstaunlich kritisch, jedenfalls, die "die

durch

gekommen sind":

http://meta.tagesschau.de/id/102048/interview-das-system-wird-kollabieren

......................

Wovor WIR multikulturellen Familien ANGST haben!

Meine Tochter kam mit 10 Jahren zu mir. Sie stammt aus Asien und ist
adoptiert. Ich habe eine weiße Haut und blonde Haare, sie hat eine
goldfarbene Haut und schwarze Haare. Es ging ihr nicht gut, als ich sie zu
mir holte. Ich habe den Mut des kleinen Mädchens bewundert, als es
unterschrieb, dass es mit der Adoption einverstanden war. Sie ging in eine
vollkommen unbekannte Welt, mit einem Menschen, den sie nicht kannte.

Ich habe mich bemüht, sie nach bestem Wissen und Gewissen und nach dem
deutschen Wertesystem zu erziehen. Das bedeutete für mich: Fairness,
Tüchtigkeit und die Bereitschaft, anderen zu helfen! Wenn man etwas
bekommt, dann heißt das, dass man sich auch bemüht, etwas zurückzugeben.
Meine Tochter ist DEUTSCH. Vielleicht mehr als viele andere sogenannte
ethnische Deutsche, die hier leben. Sie war sehr fleißig und hat auch
ordentlich über die Stränge geschlagen. SIE hat deutschen Kindern beim
Aufsatzschreiben und bei der Rechtschreibung geholfen. SIE sagt zu mir:
Mama, ich lasse mich nicht „von irgendwem“ einladen, ich kann das
selbst bezahlen. Freunde dürfen mich einladen.“.

WOVOR ich Angst habe ist, dass WIR, meine Tochter und ich, eines Tages
nicht mehr gemeinsam auf die Straße gehen können, weil uns entweder die
WEISSEN rechten und linken Faschisten erschlagen oder aber die FARBIGEN
linken und rechten Faschisten.

FASCHISMUS hat KEINE Farbe! Und FASCHISMUS hat auch keine NATIONALITÄT!
FASCHISMUS ist INTERNATIONAL!!!! Wenn das doch endlich unsere Politiker
begreifen würden. Einer meiner Neffen hat eine Chinesin geheiratet, ein
anderer eine Russin. Bei der Russin hört man noch an der Sprache, dass sie
nicht in Deutschland geboren wurde, bei meiner Tochter und der Chinesin
NICHT!!!! Sie haben eine andere Hautfarbe als wir, das ist alles! Mit
meiner Tochter bin ich inzwischen MEHR verwandt, als mit meinen Schwestern!
Es ist so, als ob ich sie geboren hätte, als ob sie ein Teil von mir sei!
Ihr habe ich kürzlich gesagt: DU wirst noch die Letzte sein, die sich für
DEUTSCHE WERTE einsetzt und hilft, dass diese WERTE überleben!!!!

Meine Tochter verteidigt Deutschland, wenn jemand etwas gegen Deutschland
sagt. Fast ein Wunder, weil ich so viel kritisiere. Die Mutter ihrer
Freundin ist Russin. Die Tochter mag sie, aber als sie eines Tages wieder
jammerte, wieviel besser alles in Russland sei, da antwortete meine
Tochter: WENN es ihr nicht gefällt, dann soll sie nach Russland zurück
gehen. Eine ähnliche Aussage machte meine Schwester, als ihre
Schwiegertochter sich wieder beklagte. Danach war Ruhe und vermutlich die
Überlegung, dass die Realitäten nicht so rosig ausschauen, wie die
Erinnerung es ihnen oft vorgauckelte. Meine Tochter habe ich noch NIE auf
diese Art und Weise jammern hören, obwohl sie es lange nicht so bequem
hatte, wie ihre angeheiratete Cousine.

Ich habe heftige Probleme mit der ordinären Sprache von Akif Pirinci. ER
ist aber der einzige in Deutschland lebende Türke, der sich mit Vehemenz
für sein neues VATERLAND einsetzt! Dafür achte ich ihn! - WO bleiben die
ganzen anderen türkischen Bewohner Deutschlands, wenn es gilt, DIESES LAND
und seine WERTE zu verteidigen?????? WARUM sind sie so sprachlos????

Unsere Post wird fast nur noch von Ausländern gebracht. Alles sehr nette,
fleißige, tüchtige und freundliche Menschen, über die ich mich freue,
wenn ich sie sehe und grüße.

Ja, ich verachte Menschen, die nicht bereit sind, ggf. hart zu arbeiten
für ihr Brot! DAS betrifft auch viele Deutsche. Die Hautfarbe und die
Nationalität, die sind mir völlig egal!

Ich verachte Ausbeuter und Nutznießer, die auf Kosten von anderen leben
und die SCHLAU immer versuchen, das Beste für sich und das Schlechteste
für die Anderen herauszuholen. - Ich verachte die reichen Griechen, die
ihr Volk hungern lassen und ich verachte die reichen spanischen Firmen, die
Riesengewinne machen und nichts davon an ihre z.T. hungernde Bevölkerung
weitergeben.

WIR wollen MITEINANDER leben können, ohne Angst vor gesellschaftlichen
Gruppen haben zu müssen – gleichgültig, ob weiß oder farbig!
Und wir wollen keinen einströmenden Glücksrittern zum Fraße vorgeworfen
werden!

Wir wollen Flüchtlingen helfen – und wir wollen, dass all diejenigen,
die keinen ECHTEN Flüchtlingsstatus besitzen, in ihre Länder
zurückgeschickt werden und DORT helfen, die Gesellschaften AUFZUBAUEN! Sie
sind jung und stark und sie werden DORT benötigt! Es nützt nichts, sie in
den Sozialsystemen der Industrienationen „durchzuziehen“.

Diese Sozialsysteme sind für Alte, Kranke, Schwache und wirkliche
Flüchtlinge gedacht! Wenn Massen von anderen Menschen dort
„hineinwandern“, dann werden sie zerstört!

Diese vielen jungen Männer müssen ihre eigenen Länder aufbauen und ihre
eigene Gesellschaft mit den ihnen wichtigen WERTESYSTEMEN aufbauen! WER
sollte es denn sonst tun?

--
Thrive - https://www.youtube.com/watch?v=-pRfGVHU_Qg

Zuerst kollabiert der mediale Firewall, noch bevor das System zu kollabieren eine Chance hat ...

CrisisMaven ⌂ @, Samstag, 22.08.2015, 13:32 vor 3806 Tagen @ Reffke 8637 Views

Jeden Tag kommen neue Flüchtlinge in die deutschen Städte. Doch die Unterkünfte sind voll,

... denn heute in der Welt.de:

"... es sich nach Angaben der französischen Polizeigewerkschaft Alliance um einen 26-jährigen Marokkaner handelte ... Bei dem Angreifer soll es sich um einen 26-Jährigen marokkanischer Abstammung handeln, über den eine Geheimdienstakte vorlag und der zeitweise in Spanien lebte.

Laut der spanischen Zeitung "El País" war er vom spanischen Geheimdienst als radikal eingestuft und den französischen Behörden gemeldet worden. Er soll in jüngster Zeit nach Syrien gereist sein. ..."

Und wer den ruehrseligen Artikel weiterliest, dem bleibt auch nicht verborgen, dass die heldenhaften, bereits ruck-zuck mit Tapferkeitsmedaillen ausgezeichneten Helden gleichzeitig fuer transtalantische Rassenintegration stehen.

Wie schon geschrieben, dreht die Stimmung gerade. Heute drei Damen im Alter siebzig bis achtzig Jahre auf dem Marktplatz: "In Dresden haben sie doch auch demonstriert ... wie meldet man eigentlich solch eine Demonstration an, wer organisiert denn sowas? Wenn wir nicht demonstrieren, aendert sich auch nichts." (Die Damen gingen aber davon aus, dieses Jahr kaemen 80.000 - ich weiss nicht, was gewesen waere, wenn man ihne die fehlende Zehnerpotenz erlaeutert haette. Das werden sie aber heute abend beim Googeln nach Versammlungsgesetz en passant auch noch erfahren ("mein Enkel hilft mir da").

Der sicherlich umstrittene Horst Mahler hat mal ein Pamphlet geschrieben, "Der Aufmarschplan" (darf jeder selber suchen), und wurde dann daraufhin interviewt, ob er glaube, dass eine solche Sache in Deutschland je eine Chance habe. Mahler sinngemaess: "Wenn es kippt, kippt es ganz schnell. Taeuschen sie sich mal nicht.".

Dieser Meinung neige ich auch zu, es ist kybernetisch genau so, dass, anders als der Frosch im heissen Wasser, Menschen nicht endlos sitzen bleiben und nichts tun. Sie stehen ja auch aus der Sauna auf, wenn's zu heiss wird, sonst haetten wir jaehrlich tausende Saunatote.

Die Beschlagnahmen muessen nur kommen. Oder sie kommen eben nicht, dann wird man die Grenzen dichtmachen muessen. Oder man macht das erstere und das zweite nicht, dann machen es die Einwohner. Die frz. Bauern sperren ja auch alle naslang ihre Grenzen und die sind z.T. wesentlich duenner besiedelt, haben also noch weniger Personal.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Post-Mitarbeiter / edit: Korrektur

Leserzuschrift @, Samstag, 22.08.2015, 13:43 vor 3806 Tagen @ Olivia 8903 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 16:06

Hi Olivia,

deine Angst kann ich verstehen, denn ich habe Freunde mit nichtdeutschen Genen. Sie gehen hier ihrer Arbeit nach und schimpfen selber auf das, was in diesem Land abgeht.

Ich antworte jedoch aus einem anderen Grund: Du schriebst: “Unsere Post wird fast nur noch von Ausländern gebracht. Alles sehr nette, fleißige, tüchtige und freundliche Menschen, über die ich mich freue, wenn ich sie sehe und grüße.”

Dazu folgendes: Schon jetzt bekommen die neuen Post-Mitarbeiter nur noch ca. 2/3 des Lohnes, den die alten deutschen Mitarbeiter bekommen, die schon viele Jahre dabei sind. Die angeblich nur 20 Prozent weniger Lohn, die durch die Medien geistern, sind Schönfärberei. Die Post wurde in 49 Einzelfirmen unterteilt, was die Arbeit der Postgewerkschaft enorm erschwert. Die Aktionäre wollen schließlich Gewinne sehen. Und wird ein Ziel erreicht, werden die Schrauben gleich weiter angezogen.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Deutsche-Post-hofft-auf-Durchbruch-bei-Tarifve...

Dazu kommt das Problem, dass viele der netten Ausländer zwar gerade so deutsch verstehen, aber mit den strengen Abläufen Vorsortierung und Zustellung selten sehr gut zurecht kommen, so dass die ganze Arbeit dann an den alten Hasen hängen bleibt. Überstunden inklusive. Einige der Überstunden werden von den Mitarbeitern unbezahlt geleistet, weil sonst der Berg der zu bewältigenden Arbeit immer größer wird und sie sich ins eigene Knie schießen, wenn sie sich auf die Regeln verlassen würden. Die betrifft insbesondere die Tätigkeiten der Vorsortierung von Zeitschriften, Werbung etc. Das Aufkommen an Briefen und Paketen ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Dank Internet-Handel herrscht Weihnachten sozusagen das ganze Jahr. Der Laie denkt, die stecken bloß Briefe ein und hätten einen leichten Job. Leute, die bei der Post neu eingestellt werden, werfen diesen Job nicht selten schon nach 14 Tagen wieder hin. Dank HartzIV gibt es ja auch deutsche Bewerber für Hungerlöhne.

Und wenn ich dann hier im Forum von einem, der es angeblich ganz genau weiß und der scheinbar immer Glück im Leben hatte, lesen muss, dass jeder, der sich ausnutzen lässt, selber Schuld an seiner Situation ist, dann kommt mir das Kotzen.

Ich kenne jemanden, der war 5 Jahre in Folge bei der Post beschäftigt. Während dieser Zeit erhielt er 18 befristete (korrigiert) Arbeitsverträge. Seine Kollegin klagte daraufhin erfolgreich auf eine Festanstellung. Er hat inzwischen einen anderen Job gefunden, zu dem er über seinen Nebenjob als 450,00-Euro-Stelle gekommen ist. Bei den Delivery-Firmen werden wohl wieder unbefristete Arbeitsverträge ausgestellt, aber zu den o. g. wesentlich geringeren Löhnen ohne Aussicht auf Lohnerhöhung.

Der vergangene Streik der Postler hatte zum Ziel, dem Lohndumping ein Ende zu setzen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Der Streik wurde mit einem faulen Kompromiss beendet, sehr zur Unzufriedenheit der Streikenden. An dieser Stelle: “Danke ver.di.” (Ironie aus.).

Grüße aus dem deutschen Leben
Leser

Völkerwanderung - sie endete mit der Ausrottung der vorher dort lebenden Bewohner

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 22.08.2015, 14:07 vor 3806 Tagen @ Olivia 7920 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 14:38

Wovor WIR multikulturellen Familien ANGST haben!

Meine Tochter kam mit 10 Jahren zu mir. Sie stammt aus Asien und ist
adoptiert. Ich habe eine weiße Haut und blonde Haare, sie hat eine
goldfarbene Haut und schwarze Haare.

Das hat auch Ashitaka nicht verstanden, ist aber so. Ein Asiate kann sich - und konnte sich - hierzulande immer ungefährdet fühlen.

WOVOR ich Angst habe ist, dass WIR, meine Tochter und ich, eines Tages
nicht mehr gemeinsam auf die Straße gehen können, weil uns entweder die
WEISSEN rechten und linken Faschisten erschlagen oder aber die FARBIGEN
linken und rechten Faschisten.

Was ist Faschismus?
Du meinst wohl Rassismus.
Die Zuwanderer sind großteils Rassisten weil sie speziell nach Eurpoa einwandern, um die Weißen zu plündern.

DU wirst noch die Letzte sein, die sich für

DEUTSCHE WERTE einsetzt und hilft, dass diese WERTE überleben!!!!

Und was sind das für Werte?
Das ist das größte Dilemma Deutschlands, dass sich die Deutschen gar nicht mal bewusst sind, was das eigentlich ausmacht, die deutschen (abendländischen) Werte. Und das hat nichts mit ARBEIT zu tun!

Im Gegenteil!
Die deutsche Kultur besteht seit 500 Jahren darin, menschliche Arbeit - soweit möglich - abzuschaffen!
Und zwar durch den Gebrauch des Verstandes ohne Anleitung eines anderen.

Im örtlichen Käseblatt haben sie versucht, Sympathie für die Schwarzen zu schaffen, indem sie einen Schwarzen mit Gartenwerkzeug zeigten, der sich angeblich Pflanzen anbaut.
Sehr schön! Ein Traktor schaft mehr als 500 Schwarze!
Im örtlichen Wertstoffhof haben sie einen Schwarzen damit beschäftigt, der lustlos Dreck von der Straße wegkehrte. Eine Kehrmaschine schafft mehr als 500 Schwarze!
Einen anderen haben sie bei der Müllabfuh beschäftigt. Ein Müllwagen bringt mehr Müll weg als 500 Schwarze!

Das alles ist das Ergebnis geistiger Anstrengung, von der die Schwarzen profitieren möchten genau so wie die Türken seit 50 Jahren.
Sollen sie. Aber nicht hier!

Das ist das Nächste, was die Deutschen nicht verstehen und was die eigentliche Gefahr dieser Völkerwanderung ist: Es ist die Auflösung sämtlicher sozialen Zusammenhalte. Und die sozialen Zusammenhänge sind nichts anderes als Kultur.
Wir leben aber von der Kultur, und nicht von der Natur, was wohl alle begriffen haben - außer Zara.
Und die Völkerwanderung endete damit- was der Autor des Heise-Artikels allerdings geflissentlich verschweigt - mit der praktischen Ausrottung aller vorher lebenden Bewohner.
Diese Stadt, aus der ich stamme, in der Römerzeit Hauptstadt einer blühenden römischen Provinz, stand 1-2 Jahrhunderte leer! Bis sie wiederbesiedelt wurde von den Alemannen, man spricht von der alemannischen Landnahme. Das ist nicht ganz richtig. Die Alemannen haben niemandem etwas weggenommen, sondern das Land war leer! Unbesiedelt!

Aber der Ausdruck Völkerwanderung - man muss Heise dafür dankbar sein, das, was gerade abläuft, auf den Begriff gebracht zu haben - zeigt, worum es geht:
Keinesegs um wieder einmal eine Immigrationswelle, sondern es geht schlicht und einfach ums Überleben.

Und je früher sich die Deutschen dessen bewusst werden, um so eher haben sie eine Chance.

Wir wollen Flüchtlingen helfen – und wir wollen, dass all diejenigen,
die keinen ECHTEN Flüchtlingsstatus besitzen,

Ach gottachgott, an deutschem Wesen soll die Welt genesen, ja?
Was gehen uns diese Flüchtlinge an, die überhaupt keinen Bezug zu Deutschland und zur deutschen Politik haben?

in ihre Länder

zurückgeschickt werden und DORT helfen, die Gesellschaften AUFZUBAUEN! Sie
sind jung und stark und sie werden DORT benötigt! Es nützt nichts, sie in
den Sozialsystemen der Industrienationen „durchzuziehen“.

Du kannst Flüchtlinge nicht von denen unterscheiden, die hierhergekomme4n sind, um dich und deine Tochter zu versklaven und die Männer auszurotten. Es sind nämlich dieselben Menschen.
Bitte informiere dich über historische Abläufe, z.B. über die lieben Indianer, welche die weißen Religionsflüchtlinge freundlich bei sich aufgenommen haben und ihnen geholfen haben, weil diese sonst in dem Lande, das sich heute keineswegs "Indianerland" nennt, sondern???...niemals überlebt hätten, was aus ihnen geworden ist.

Diese Sozialsysteme sind für Alte, Kranke, Schwache und wirkliche
Flüchtlinge gedacht!

Nein. Das Sozialsystem ist lediglich ein Derivat des sozialen Zusammenhangs.
Die Sozialsysteme werden nicht durch die sichtbaren Kosten zerstört, sondern durch die unsichtbare Auflösung aller sozialen Zusammenhänge.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Differenzierung

Dieter, Samstag, 22.08.2015, 14:15 vor 3806 Tagen @ Olivia 7164 Views

bearbeitet von Dieter, Samstag, 22.08.2015, 14:28

Hallo Olivia,

Deinen Worten kann ich grundsätzlich beipflichten und es ist gut sie in dieser Form hier im Forum zu lesen.

Auch beobachte ich, daß gerade Ausländer, Bürger mit ausl. Wurzeln, die sich auch unter eigener Anstrengung gut integriert haben, die Einwandererströme zur Zeit mit besonderer Besorgnis beobachten, meistens weitaus radikalere oder militantere Worte finden als ich es von Deutschen gewohnt bin zur Lösung der Problematik.

Das Motiv ist eindeutig. Sie haben Angst, daß das Negative der derzeitigen Ströme von Sozialabgreifern und Einwandern in Form von Gleichmacherei auf sie gedanklich übertragen wird und ihre Bemühungen zunichte macht.

Auch kenne ich ähnliche persönliche Gedankenansätze bei mir, wenn es um den Portugalaufenthalt geht. Ich hörte durchaus, daß Ausländer/Deutsche in Teilen Portugals negativ gesehen werden, bzw. als willkommene Melkkuh herhalten müssen, in Regionen, in denen Ausländer in hohem Maße vorkommen und vermutlich auch negative Einflüsse bringen/brachten.

Da ich in einer Gegend bin, in der es mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen keine Ausländer gibt, kann auch niemand anderes "schlechte Saat" gesät haben. Dann kommt es nur noch auf einen persönlich an, wie man sich verhält (Aktion-Reaktion).
Gäbe es jetzt einen Strom von Deutschen, die sich ggf. daneben benehmen, dann hätte auch ich Angst, es würde meine soziale Stellung am Ort negativ beeinflussen.

Gruß Dieter


edit: ich mag übrigens die Sprache von Akif Pirinci. Sprache hat doch den Sinn, anderen etwas mitzuteilen, und exakt das können seine Worte in kürzester Form vermitteln. Was soll man etwas kompliziert mit intellektuellen Worten umschreiben, wenn es auch direkter geht? Wozu Fremdworte benutzen, wenn es auch Wörter gibt, die jeder versteht?

Weiter gedacht

Kaladhor @, Münsterland, Samstag, 22.08.2015, 14:42 vor 3806 Tagen @ Mephistopheles 7202 Views

Hallo Mephistopheles,

diese Völkerwanderung hat aus Sicht des Systems nur einen einzigen Grund: Um Deutschland und die EU so schnell wie möglich in das "Endstadium des Kapitalismus" zu katapultieren. Wie das dann aussieht, kann man schön beobachten, wenn man den großen Teich überquert. Die Verarmten Staaten von Amerika sind ein Land im Endstadium, ein Staat mit einer vollkommen entsolidarisierten Bevölkerung. Ein Staat, in dem die Einführung einer Krankenversicherung für alle - naja... - als der Ausbruch des Kommunismus betrachtet wird. Das ist das Ziel hinter allem.

Und warum das Ganze? Damit das "Schmarotzerpack" (O-Ton Volker Pispers), also die ganzen Investmentbanker, noch mehr abgreifen können. Es sollte eigentlich jedem, der halbwegs bei klarem Verstand ist, klar sein, dass sowas auf Dauer einfach nicht funktionieren kann.

Die weitere Frage, die sich stellen sollte, ist aber auch, was soll schliesslich im entvölkerten Afrika geschehen? Sollen dort dann neue Absatzmärkte geschaffen werden, in dem dort neue, nach außen verschlossene Gesellschaften gebildet werden, nachdem die ganzen Überflüssigen nach Europa verfrachtet wurden?

Das wirklich Traurige ist und bleibt, dass es anscheinend so gut wie niemanden mehr zu geben scheint, der da mal hinterfragt.

Gruß
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Daran habe ich auch schon gedacht

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 22.08.2015, 15:11 vor 3806 Tagen @ CrisisMaven 7470 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 15:38

Wie schon
geschrieben
, dreht die Stimmung gerade. Heute drei Damen im Alter
siebzig bis achtzig Jahre auf dem Marktplatz: "In Dresden haben sie doch
auch demonstriert ... wie meldet man eigentlich solch eine Demonstration
an, wer organisiert denn sowas? Wenn wir nicht demonstrieren, aendert sich
auch nichts."
(Die Damen gingen aber davon aus, dieses Jahr kaemen
80.000 - ich weiss nicht, was gewesen waere, wenn man ihne die fehlende
Zehnerpotenz erlaeutert haette. Das werden sie aber heute abend beim
Googeln nach Versammlungsgesetz en passant auch noch erfahren ("mein
Enkel hilft mir da"
).

Mit Demonstrationen ändert sich auch nie etwas. Das hat zwar Luis XVI. nie begriffen, wohl aber Napoleon.
Als die Pariser wieder einmal demonstrienen wollten, ließ er Artillerie auffahren und volle Kanonade rein in die Masse. Diese Demonstration ist heute den Geschichtsbüchern nicht einmal mehr eine Randnotiz wert. Ganz im Gegensatz zu der Demonstration, die zur Erstürmung der Bastille führte oder dem Zug der Marktweiber nach Versailles.

Der sicherlich umstrittene Horst Mahler hat mal ein Pamphlet geschrieben,

Respekt vor ihm, es gibt wohl keinen, der für seine Überzeugung mehr in Kauf genommen hat.
Aber inhaltlich kann ich ihm nicht folgen. Er hat wohl nicht begriffen, dass der Nationalsozislismus eine Singularität war, die sich - so - niemals wiederholen wird.

"Der Aufmarschplan" (darf jeder selber suchen), und wurde dann daraufhin
interviewt, ob er glaube, dass eine solche Sache in Deutschland je eine
Chance habe. Mahler sinngemaess: "Wenn es kippt, kippt es ganz schnell.
Taeuschen sie sich mal nicht."
.

Dieser Meinung neige ich auch zu, es ist kybernetisch genau so, dass,
anders als der Frosch im heissen Wasser, Menschen nicht endlos sitzen
bleiben und nichts tun. Sie stehen ja auch aus der Sauna auf, wenn's zu
heiss wird, sonst haetten wir jaehrlich tausende Saunatote.

Das macht mir auch Hoffnung. Diesmal wurde die Temperatur einfach zu schnell erhöht, ganz im Gegensatz zur Invasion der Osmanen seit 1961.

Die Beschlagnahmen muessen nur kommen. Oder sie kommen eben nicht, dann
wird man die Grenzen dichtmachen muessen. Oder man macht das erstere und
das zweite nicht, dann machen es die Einwohner. Die frz. Bauern sperren ja
auch alle naslang ihre Grenzen und die sind z.T. wesentlich duenner
besiedelt, haben also noch weniger Personal.

Man muss vor allem unterscheiden zwischen den Flüchtlingen und den Verbrechern.
Die Flüchtlinge (egal, ob "echte" oder "unechte" - es gibt sowieso keinen Unterschied) - sind Beutegreifer. Das ist Menschenrecht. Es ist aber genausogut das natürliche Recht der Beute, sich zur Wehr zu setzen.

Ein Verbrechen begeht aber der, welcher die Beute daran hindert, und auch der, welcher die Beutegreifer unterstützt.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Es ist ganz einfach: das Volk braucht Waffen

Taktiker @, Samstag, 22.08.2015, 15:27 vor 3806 Tagen @ Reffke 7437 Views

Putin muss die deutsche Bevölkerung umfassend bewaffnen. Ich wüsste dann sofort, was ich zu tun habe.

Die Repression ist längst auch in diesem Forum angekommen, in welchem ein Zensor fleißig löscht, was gegen die herrschende grünfaschistische Staatsräson verstößt.

Das ist alles nur noch Reglementierung und Mundtotmachen. Die Zensoren glauben sich im Besitz einer höheren Ethik und - das ist das fatale - wiegen sich in ihrem Tun noch gehörig in Sicherheit. Diese gilt es zuerst zu nehmen, dann folgt der Rest. Putin, schick uns Uzzis!

Jeden Tag kommen neue Flüchtlinge in die deutschen Städte. Doch die
Unterkünfte sind voll, neue Container schwer zu beschaffen. Die Kommunen
stoßen immer öfter an ihre Grenzen. Im Gespräch mit tagesschau.de sagt
Bergisch Gladbachs Bürgermeister Lutz Urbach: "Das System wird
kollabieren."

"Wir Kommunen kommen an unsere Grenze. Irgendwann müssen wir sagen, wir
können nicht mehr."
http://www.tagesschau.de/inland/interview-fluechtlinge-101.html
Auch die Kommentare sind erstaunlich kritisch, jedenfalls, die "die durch
gekommen sind":
http://meta.tagesschau.de/id/102048/interview-das-system-wird-kollabieren

Kommt bald das ganz große "Andersrum"? [[zwinker]]

Waffen sind nicht die Lösung

Kaladhor @, Münsterland, Samstag, 22.08.2015, 15:45 vor 3806 Tagen @ Taktiker 6978 Views

Hallo Taktiker,

wir brauchen keine Waffen! Wir brauchen eine neue Aufklärung, wo alle Machenschaften der wirklich Mächtigen endlich auf den Tisch kommen. Und es muss alle erreichen. Dann ist diese handvoll Mächtiger endlich machtlos, denn es wird sich keiner mehr finden, der für diese Gestalten auch nur einen einzigen Finger krumm machen wird. Dann findet die große Jagd statt.

Mit Waffen eskalieren höchstens die kleinen Konflikte innerhalb der Völker, ohne dass die wahren Verantwortlichen Angst haben müssen, sondern im Gegenteil selbstzufrieden zusehen können, wie sich die Armen gegenseitig umbringen.

Gruß
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Hinterfragen ist kontraproduktiv. Hinterfragen tun nur die, die möchten, dass alles bleibt, wie es ist

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 22.08.2015, 15:51 vor 3806 Tagen @ Kaladhor 6896 Views

Das wirklich Traurige ist und bleibt, dass es anscheinend so gut wie
niemanden mehr zu geben scheint, der da mal hinterfragt.

Die Forderungen des Lebens sind konkret und nur konkret, niemals hinter.
Hinterfragen tun nur die, welche eine feige Ausrede suchen, um konkret nichts zu ändern.

Gruß
Kaladhor

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Hinterfragen als Ausrede???

Kaladhor @, Münsterland, Samstag, 22.08.2015, 16:15 vor 3806 Tagen @ Mephistopheles 6688 Views

Die Forderungen des Lebens sind konkret und nur konkret, niemals hinter.
Hinterfragen tun nur die, welche eine feige Ausrede suchen, um konkret
nichts zu ändern.

Eine seltsame, mir sich nicht erschließende Logik.
Wer nicht hinterfragt, für den ist alles alternativlos.
Wer nicht hinterfragt, hat entweder diese Fähigkeit verloren, nie besessen oder geht mit dem "Weiter so" 100% konform.

Nur wer hinterfragt, kann zu anderen Lösungsansätzen kommen.

Gruß Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Dann gibt es nur eins

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 22.08.2015, 16:26 vor 3806 Tagen @ Wayne Schlegel 7582 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 16:37

Hallo!

Aus "Der Waldgang" von Ernst Jünger, geschrieben 1951 anlässlich der Gründung der Bundesrepublik.

„Wir wollen annehmen, daß in einer Stadt, in einem Staate noch eine gewisse, wenn auch geringe Anzahl von wirklich freien Männern lebt. In diesem Falle würde der Verfassungsbruch [Anm.: Gemeint ist der Bruch durch den Staat selbst.] von einem starken Risiko begleitet sein. Insofern ließe sich die Theorie der Kollektivschuld stützen: die Möglichkeit der Rechtsverletzung steht im genauen Verhältnis zur Freiheit, auf die sie stößt. Ein Angriff gegen die Unverletzbarkeit, ja Heiligkeit der Wohnung zum Beispiel wäre im alten Island unmöglich gewesen in jenen Formen, wie er im Berlin von 1933 inmitten einer Millionenbevölkerung als reine Verwaltungsmaßnahme möglich war. Als rühmliche Ausnahme verdient ein junger Sozialdemokrat Erwähnung, der im Hausflur seiner Mietwohnung ein halbes Dutzend sogenannter Hilfspolizisten erschoß. Der war noch der substantiellen, der altgermanischen Freiheit teilhaftig, die seine Gegner theoretisch feierten. Das hatte er natürlich auch nicht aus seinem Parteiprogramm gelernt. Jedenfalls gehörte er nicht zu jenen, von denen Léon Bloy sagt, daß sie zum Rechtsanwalt laufen, während ihre Mutter vergewaltigt wird.
Wenn wir nun ferner annehmen wollen, daß in jeder Berliner Straße auch nur mit einem solchen Falle zu rechnen gewesen wäre, dann hätten die Dinge anders ausgesehen. Lange Zeiten der Ruhe begünstigen gewisse optische Täuschungen. Zu ihnen gehört die Annahme, daß sich die Unverletzbarkeit der Wohnung auf die Verfassung gründe, durch sie gesichert sei. In Wirklichkeit gründet sie sich auf den Familienvater, der, von seinen Söhnen begleitet, mit der Axt in der Tür erscheint.“

Das ließe sich ohne weiteres auf die heutige Zeit ausdehnen und vom Individualfall auf das ganze Land.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


Weltenwende

Gefragt sind Lösungen, keine Lösungsansätze. Wie lautet denn deine Lösung?

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 22.08.2015, 16:30 vor 3806 Tagen @ Kaladhor 6697 Views

Nur wer hinterfragt, kann zu anderen Lösungsansätzen kommen.

Quatsch.
Mit Lösungsansätzen hätte ich niemals ein Unternehmen führen können.
Da ging es nur darum, was heute, im Moment, hier und jetzt zu tun ist.

Dabei gebe ich dir sogar recht in deinem Dissens mit @taktiker. Auf Putin warten dürfte zu langwierig sein.

MeinePrognose:
Dieses Jahr 1 Mio Flüchtlinge,
nächstes Jahr 3 Mio
und 2017 8-10 Mio.

Wie lautet deine Lösung konkret?

Gruß Kaladhor


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Interessante Denkansätze

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 22.08.2015, 16:37 vor 3806 Tagen @ Olivia 6779 Views

Sind interessante Aspekte dabei, über die man nachdenken muß.
Fazit:
- man muß also nicht ein "geborener" Angehöriger der deutschen Kultur sein, um festzustellen, dass in Deutschland vieles falsch läuft. Es genügt, zwei Augen im Kopf zu haben, diesen auch zu gebrauchen, und in Deutschland zu leben.

- Interessant ist auch die Beobachtung, dass sich viele der Zugezogenen mit den aktuellen Geschehnissen auseinandersetzen, - und das öfters sogar mit Nachhaltigkeit, wenn man z.B. Akif Pirinci liest. Dass man sich dann auch für die Bewahrung der Werte einsetzt, war mir in dieser Form nicht geläufig.

Schließlich muß man ja auch die Herkunft unterscheiden. Ich sehe es ja an mir, obwohl ich zum deutschen Kulturkreis gehöre. Mehrere Jahrzehnte habe ich in Deutschland gelebt, - hatte dort mein Zuhause. Aber ich war niemals dort "daheim". Nur derjenige, der seine angestammte Heimat verlassen hat, um woanders hinzugehen, kennt den Unterschied.

Als ich beinahe selbst mal Asylant gewesen waere ...

CrisisMaven ⌂ @, Samstag, 22.08.2015, 16:41 vor 3806 Tagen @ Mephistopheles 7542 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 16:50

Mit Demonstrationen ändert sich auch nie etwas.

Nein, der Ausbau der deutschen Kernkraft auf bis zum Jahre 2000 geplante 150 1.300MWel-Meiler wurde auf dem Rechtsweg verhindert, nicht durch den Volkszorn auf Bauplaetzen und durch Ostermaersche um Atomananlagen.

Selbst das Kernkraftwerk Wyhl wurde trotz Bauplatzbesetzung nicht der aufgebrachten Kaiserstuehler Bauern wegen verhindert, sondern weil man ueberraschender Weise fuer das KKW Philippsburg II nach Aenderung der Planung weg vom Siedewasserreaktor hin zum Druckwasserreaktor einen Druckbehaelter brauchte und die ueblichen zehn Jahre Vorlaufzeit nicht hatte.

Das Abschalten nach Fukushima war wiederum nur Merkels obszoener populistischer Machtgeilheit zu verdanken. Und die urspr. nur darum (!) gewaehlten Gruenen haben stattdessen die Atomindustrie ausbauen und am Leben erhalten geholfen.

Demonstrationen und Wahlen haben bisher in diesem unserem Lande nicht wirkliche Wirkungen entfaltet, die man rueckblickend in der Geschichtsschreibung jemals als solche apostrophieren wuerde.

Das macht mir auch Hoffnung. Diesmal wurde die Temperatur einfach zu schnell erhöht, ...

Das ist das erstaunliche - offenbar koennen besoffene Innenminister, die sich von CNN-Dominas oeffentlich vorfuehren lassen, nicht rechnen, denn 800.000 Zuzuegler sind (bei gleichzeitig an sich schrumpfender Bevoelkerung) mehr als 1% pro Jahr, 10% in 10 Jahren, mit Nachzug eher 30% in zehn Jahren. Auch eine Putzfrau kann das rechnen, waehrend eine beamtete promovierte Physikerin das offenbar nicht vermag.

Man muss vor allem unterscheiden zwischen den Flüchtlingen und den Verbrechern.

Dazu muss ich nun doch mal eine biographische Anekdote loswerden: als ich einem griechischen Fluechtling (damals Militaer-Junta) hier in Deutschland bei seiner Asylierung half (er war Wehrdienstverweigerer aus Glaubensgruenden) stellte ich erstaunt fest, dass ich in dessen Heimatland aus denselben Gruenden haette erfolgreich Asyl beantragen koennen! Wir waeren also in des jeweils anderen Heimatland als politisch Verfolgte anerkannt worden wegen des exakt selben Deliktes!!!

Was ich aber im Ausland zu spueren bekam, und was mich dann dazu brachte, in Deutschland stattdessen erbitterten Widerstand zu leisten, war, dass man mir als politisch Verfolgtem im europaeischen Ausland selbst unter Freunden immer wieder, z.T. offen, jedenfalls aber immer unterschwellig, zu verstehen gab, dass ich doch, wenn ich mit der Politik meines Heimatlandes unzufrieden sei, bitteschoen dort etwas aendern solle und nicht im Ausland um Hilfe betteln.

Damit meine ich nicht, dass das jeder der heutigen Asylanten auch beherzigen solle, schliesslich sind darunter jede Menge Verfolgte, die an ihrem Leben bedroht sind, was ich nicht war, aber ich habe bis heute nicht vergessen, dass man im (befreundeten! zur selben 'Wertegemeinschaft' gehoerenden!) Ausland gegenueber der Inanspruchnahme von Asyl weitaus kritischer eingestellt ist.

Was auch erklaeren koennte, dass unsere Anrainerstaaten, die als "sichere Drittlaender" die bei ihnen einwandernden Antragsteller ja bei sich behalten muessten, diese ohne grosse Gewissensbisse an uns weiterreichen - auf unseren Schuldkomplex vertrauend.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Lösungen für Unternehmen funktionieren nicht für Staaten

Kaladhor @, Münsterland, Samstag, 22.08.2015, 16:56 vor 3806 Tagen @ Mephistopheles 6689 Views

Nur wer hinterfragt, kann zu anderen Lösungsansätzen kommen.


Quatsch.
Mit Lösungsansätzen hätte ich niemals ein Unternehmen führen können.
Da ging es nur darum, was heute, im Moment, hier und jetzt zu tun ist.

Das ist bereits eins der Probleme. Seit Jahren wird auf Staatsebene gehandelt wie in Unternehmen. Betriebswirtschaftliche Lösungen können aber nicht auf Staaten abgebildet werden. Wie oft wird beklagt, die Politik würde nur in Legislaturlängen denken und handeln?

Ein Großteil der Flüchtlinge aus Zentralafrika kommt nach Europa, weil wir in der EU mit unserer Politik - speziell der Agrarsubventionspolitik - einfach zu kurzfristig denken. Wir produzieren mehr als wir verbrauchen können und fluten mit den billigen Erzeugnissen die Märkte in Afrika. Dank der ganzen Subventionen können so z.B. holländische Zwiebeln auf den dortigen Märkten günstiger angeboten werden als eigene im Land produzierte Zwiebeln. Durch unsere verfehlte Politik zerstören wir so nachhaltig die Lebensgrundlage der dortigen Bauern.

Oder Entwicklungshilfe. Wann beginnen wir eigentlich mal, die Politik in diesem Bereich so zu gestalten, wie es den Entwicklungsländern am meisten nutzt und nicht uns? Warum wird nicht geholfen, stabile Staaten aufzubauen? Statt dessen werden ständig die aktuell an der Macht befindlichen Diktatoren gebauchpinselt, auf das wir auch weiterhin deren Rohstoffe abgreifen können.

Eine Änderung in unserem Verhalten? Fehlanzeige.

Dabei gebe ich dir sogar recht in deinem Dissens mit @taktiker. Auf Putin
warten dürfte zu langwierig sein.

MeinePrognose:
Dieses Jahr 1 Mio Flüchtlinge,
nächstes Jahr 3 Mio
und 2017 8-10 Mio.

Ich befürchte, dass wir es nicht mal mehr bis Ende 2016 schaffen werden. Die ersten Kommunen beginnen aktuell bereits, SOS zu funken, da sie sich einfach außerstande sehen, diesen Flüchtlingsmengen Herr zu werden. Es fehlt jetzt schon an allen Ecken bei den Notunterkunftsmöglichkeiten, wie soll das eigentlich im Winter werden? Wollen wir ernsthaft zigtausende Menschen in irgendwelchen Zeltstädten unterbringen? Auch Häuser können nicht mal eben so aus dem Boden gestampft werden. Spätestens dann wird der Punkt erreicht sein, wo dann im großen Stil Privateigentum zur Unterbringung verwendet wird. Spätestens dann ist aber auch die Geduld der heimischen Bevölkerung erreicht. Was dann?

Wie lautet deine Lösung konkret?

Schnellverfahren durchführen.
Bei Ablehnung, Sammeltransport zum Herkunftsort.
Bei Annahme entsprechend Ethnie und Konfession in Auffanglager transportieren.
Und das Ganze direkt an den Grenzen. Es ist mir unbegreiflich, warum die Menschen erst irgendwo nach Deutschland rein transportiert werden müssen. Da ist im Ablehnungsfall die Verdunkelung und Untertauchgefahr viel zu hoch.

Gruß Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Hinterfragen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 22.08.2015, 16:57 vor 3806 Tagen @ Mephistopheles 6711 Views

Ich weiß nicht, wie Du das Wort "Hinterfragen" interpretierst. Für mich bedeutet dieses Wort mehreres:

- Analysieren
- Gründe für die aktuelle Situation aufdecken
- vor allem die Hintergründe untersuchen, die nicht in den Mainstreams behandelt werden
- nach Lösungen suchen
- dabei die einzelnen Lösungsansätze gegeneinander abwägen

Wenn das alles durch ist, dann muß es zu einer Entscheidung kommen. Macht man die eben angeführten Punkte nur halbherzig oder oberflächlich, läuft man Gefahr, zu einer falschen Einschätzung zu kommen, die zu einer Fehlentscheidung führen kann.

Natürlich gibt es Problembereiche, die derart komplex sind, dass man nur schwer zu einer praktikablen Lösung kommt. Dabei muß man nach dem Ausschlußverfahren vorgehen, um letztlich zur Lösung mit dem geringsten Übel zu kommen. Manchmal hat man nur die Wahl zwischen dem Teufel und seiner Großmutter.

Wenn Du mich nach einer Lösung für das Asylantenproblem fragst, da muß ich passen. Warum? Weil sich zwei Punkte gegenseitig in den Hintern beißen, und zwar:

1) Es wäre notwendig, so schnell wie möglich die derzeitigen Politiker in Deutschland auszutauschen, - egal auf welchem Weg

2) Von den Gesichtern, die ich auf der politischen Bühne als Alternative kenne, ist mir keiner geläufig, dem ich die Durchsetzung einer praktikablen und für das Volk akzeptablen Lösung zutrauen könnte.

Fazit: Es bleibt derzeit beim Hinterfragen, - auch, wenn das die Problematik nicht beseitigen wird. Aber es ist zumindest gewährleistet, dass man sich mit der Aktualität auseinandersetzt und nicht - wie so viele in meinem Bekanntenkreis - den Kopf in den Sand stecken, der Meinung sind, das Gemerkel wirds schon richten, und ohnehin können wir nichts ändern, weshalb sich denn den Kopf zerbrechen.

Auch wenn diese Leute fühlen, dass falsch entschieden wird, und meinen, die Politiker damit abzustrafen, wenn sie erst gar nicht zur Wahl gehen, - dann kapieren sie trotzdem nicht, dass sie nur das einfache Bauernvolk auf dem politischen Schachbrett sind, die die Dame braucht, um zum Ziel zu kommen. Bauernfiguren, die man als willenlose Elemente nach vorne schiebt und dann, - je nach Bedarf - opfert.

Erst recht kapieren sie nicht, dass man genau solche Leute braucht, die den Kopf in den Sand stecken, oder die meckern (aber nur zuhause oder in der Eckkneipe) und sich dann bei der politischen Entscheidung (sprich "Wahl")ausklammern. Denn dieses Klientel manifestiert ja die bestehende Regierung sowie das bestehende System, ohne es zu wissen.

Ergänzung

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 22.08.2015, 17:09 vor 3806 Tagen @ Kaladhor 6664 Views

Ich glaube, ich hab das Thema bereits schon mal erwähnt, - in irgendeiner Antwort.

Der Satz erinnert mich an was:

"...Wann beginnen wir eigentlich mal, die Politik in diesem Bereich so zu gestalten, wie es den Entwicklungsländern am meisten nutzt..."

In manchen Bereichen betrachte ich auch Rumänien als Entwicklungsland. Beispiel Südrumänien (nördlich der Donau), genauer Oltenien. Km²weise große Agrarflächen, wo unter Ceaucescu funktionierende Bewässerungssysteme bestanden haben, um die sich nach dem Umsturz kein Mensch mehr gekümmert hat. Sind fast alle verfallen.

Durch die Klimaveränderung gibts dort mittlerweile jedes Jahr Trockenheit. Der Staat gibt wg. der Trockenheit Entschädigungszahlungen an die Bauern. Niemand kommt auf die Idee, wie kontraproduktiv das ist. Unterstützt nur die Faulheit.

Wenn der Staat anstelle dessen Subventionen für das Wieder-Instandsetzen der Bewässerungsanlagen geben würde, dann würde das Sinn machen, die Gelder würden sinnvoll eingesetzt und würden den Bauern auch mehr Gewinn verschaffen. Denn dadurch würden sie den Mais auch auf 2m und mehr hinbekommen, mit vollen Kolben und sattgrünen Blättern, so wie es in Siebenbürgen der Fall ist. So aber ist er nicht einmal die Hälfte, die Kolben sind mehr als mager und die Blätter sind braun.

(Wieder mal gelöscht wegen unzähliger Rechtschreibe- und Tippfehler) (oT)

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 22.08.2015, 17:28 vor 3806 Tagen @ CrisisMaven 6440 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 18:02

- kein Text -

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Nein, es lag (damals) nicht an den betriebswirtschaftlichen Rechnungen ...

CrisisMaven ⌂ @, Samstag, 22.08.2015, 17:53 vor 3806 Tagen @ Mephistopheles 6774 Views

mir fehlt der Glaube. Du willst mich doch nicht etwa hinter die Fichte führen? [[freude]] Es lag also nicht etwa an - nach der Atomeuforie der 60er - in den 70er Jahren neu angestellten betriebswirtschaftlichen Berechnungen, dass sich das nie und nimmer rechnen würde?

Nein, im Gegenteil kann das aus ZWEI Gruenden so nicht sein:

A) wollte die Elektrizitaetsindustrie anfaenglich keine Atomkraftwerke, weil sie sich nicht rechne(te)n. Die Bundesregierung wollte sie aber - aus militaerischen Erwaegungen. (Wegen der Rohstoff-Diversifierung wollte man sie nicht, denn die Abhaengigkeit von auslaendischem angereichertem Uran eintauschen gegen ueppig vorhandene einheimische Kohle waere ja wohl ein Witz gewesen.)

B) Der zitierte Standort-Vorsorgeplan stammte ausgerechnet aus 1975. Und Minister Matthoefer hatte fuer 1976 und 1977 den "Buergerdialog Kernenergie" geplant, der auf ca. 25 Veranstaltungen angelegt war.

Er geriet dann bei bereits der zweiten und dritten Veranstaltung mit mir aneinander, erlitt bei der zweiten einen Herzanfall, bei der dritten sah er mich wieder, erlitt beinahe noch einen Herzanfall und begrub dann sein Ansinnen, um mir nicht ein viertes (oder gar 22-) M/-mal begegnen zu muessen.

Jedoch wurde munter weiter die Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf gebaut, was mich als Reservisten erneut in den aktiven Dienst zwang, ich der Hydra dann Mitte 1986 den Kopf wohl endgueltig abschlug und Bennigsen-Foerder dann einen Ausweg suchen liess. Das Atomprogramm als ganzes wude erst ca. 1993/94 gaenzlich ad acta gelegt, als RWE den Genehmigungsantrag fuer das 1977 eroerterte KKW Biblis C zurueckzog!

Alles andere ist im Nachhinein anders empfundene, 'gefuehlte' Geschichte!

Und die Atomkrafrtbetreiber haben nicht etwa ganz still und leise in ihrem finstersten Kämmerlein Gott dafür gedankt, das er ihnen die Anti-Atom-Demonstranten geschickt hat, so dass sie, ohne ihr Gesicht zu verlieren, von ihren Plänen, die sich als abstruß herausgestellt hatten, Abstand nehmen konnten?

Nein, nachdem ihnen das Betreiberrisiko genommen worden war und sie wesentliche Vorleistungen erbracht hatten, war das genau umgekehrt!

Ich erinnere mich noch, in den 60ern propagierten sie eine Verdoppelung des Strombedarfs alle 7 (oder 10) Jahre, so dass wir heute etwa 30-50mal so viel Strom verbrauchen würden, als wir tatsächlich verbrauchen.

Ja, genau das lag bis Ende der SIEBZIGER Jahre den Planungen (immer noch) zugrunde. Auch als wir vorrechneten, dass man dann in ein paar Jahrzehnten schon fuer jeden Haushalt ein 1300MW-Kernkraftwerk im Vorgarten (!) brauche, focht das die "Planer" nicht an.

Und dass in der Dädärä zum Sturz des Systems kam ohne Blutvergießen, das lag also an den Demonstranten und keineswegs daran, das die DÄdäräpleite war, und sich die Kader dem Herrn tiefstinniglich dankten, das er ihnen die Montagsdemonstranten geschickt hatte, die es ihnen ermöglichte, sich statt mit entwertenten Aluchips sich künftig in knallharten DM bezahlen zu lassen?

Was genau der Grund fuer den DDR-Zusammenbruch war, weiss ich nicht und ich bin geneigt zu glauben, es weiss auch sonst nicht wirklich jemand. Aber in Dresden standen die Panzer, Behelfsgefaengnisse und Betriebskampfgruppen bereit! Wer bestellt die denn ein, wenn er stattdessen die Demonstranten als Alibi missbrauchen moechte?

Asyl ist Privatangelegenheit oder eine religiöse Aufgabe.

Das muesste man dann aber zuerst von der Sozialhilfe verlangen. Der Zug ist ideologisch schon laengst abgefahren.

Vom Staat gewährtes Asyl kann nur den Sinn haben - und hatte es in der Vergangenheit auch ausnahmslos -, die Herrschaftsstruktur des Herkunftslandes zu unterminieren und reif zu machen für einen Machtwechsel.

Kann schon sein. Aber alle Parteien werden ja demokratisch gewaehlt. Wenn also die deutschen Buerger sich zu sagen scheinen, ein Jahrtausend Roemisches Reich Deutscher Nation seien nun halt genug, dann kammannixmachn.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

"Hinterfragen" wird imho vor allem von Leuten gebraucht, welche nicht die Machtposition haben, die Dinge zu gestalten

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 22.08.2015, 18:03 vor 3806 Tagen @ helmut-1 6465 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 18:10

und ist somit entweder ein Vorwand für Nichtstun oder sinnlosen Aktionismus.

Ich weiß nicht, wie Du das Wort "Hinterfragen" interpretierst. Für mich
bedeutet dieses Wort mehreres:

- Analysieren
- Gründe für die aktuelle Situation aufdecken
- vor allem die Hintergründe untersuchen, die nicht in den
Mainstreams behandelt werden
- nach Lösungen suchen
- dabei die einzelnen Lösungsansätze gegeneinander abwägen

meine erste Frage ist:

1. Habe ich die Machtposition, die Dinge nach meinem Willen zu gestalten und
2. Was sind meine Interessen

Zu 1. ist zu sagen, jeder Mensch hat eine gewisse Macht, er muss sich nur im Rahmen seiner Möglichkeiten verhalten.

Zu 2. sollte eigentlich selbstverständlich sein, ist es aber nicht mehr. Das ist ein Kennzeichen von Dekadenz.
Deswegen finde ich, sollte man gründlich darüber nachdenken, was die eigenen Interessen sind.

Ich habe früher oft Leute getroffen, die zu mir gesagt haben: "Finde ich ganz toll, dass Sie mit dem Trinken aufgehört haben..." (Heute nicht mehr, weil alle haben sich daran gewöhnt)
Ich immer (kopfschüttelnd): Ne, ne, ich habe es nicht wegen Ihnen aufgehört, sondern auschließlich wegen mir. (Finger auf die Brust).

Haben alle immer ein langes Gesicht gemacht. So ist es aber. Reines Eigeninteresse.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Moment! Du solltest mir schon Zeit lassen zu editieren! Kann auch nicht hexen ;) (oT)

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 22.08.2015, 18:13 vor 3806 Tagen @ Mephistopheles 6392 Views

- kein Text -

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

34 Minuten genügen nicht? Wie wäre es…

Moderator @, Samstag, 22.08.2015, 18:39 vor 3806 Tagen @ Mephistopheles 6534 Views

… wenn du es vor dem Absenden überprüfst?

Mach ich doch! Aber es ist wie verhext! Die meisten Fehler fallen mir erst dann auf

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 22.08.2015, 18:52 vor 3806 Tagen @ Moderator 6438 Views

… wenn du es vor dem Absenden überprüfst?

wenn einer antwortet.
Und dann springen sie direkt ins Auge.
Das ist eben Voodoo. [[motz]]


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Ok. Da erkenne ich natürlich deine höhere Kompetenz an

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 22.08.2015, 18:54 vor 3806 Tagen @ CrisisMaven 6622 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 19:14

mir fehlt der Glaube. Du willst mich doch nicht etwa hinter die Fichte

führen? [[freude]] Es lag also nicht etwa an - nach der Atomeuforie der
60er - in den 70er Jahren neu angestellten betriebswirtschaftlichen
Berechnungen, dass sich das nie und nimmer rechnen würde?

Nein, im Gegenteil kann das aus ZWEI Gruenden so nicht sein:

A) wollte die
Elektrizitaetsindustrie anfaenglich keine Atomkraftwerke
,
weil sie sich nicht rechne(te)n. Die
Bundesregierung
wollte sie aber - aus militaerischen Erwaegungen
. (Wegen der
Rohstoff-Diversifierung wollte man sie nicht, denn die Abhaengigkeit
von auslaendischem angereichertem Uran eintauschen gegen ueppig vorhandene
einheimische Kohle waere ja wohl ein Witz gewesen.)

B) Der zitierte
Standort-Vorsorgeplan
stammte ausgerechnet aus 1975. Und Minister
Matthoefer
hatte fuer
1976 und 1977
den "Buergerdialog Kernenergie" geplant, der auf ca.
25 Veranstaltungen angelegt war.

Er geriet dann bei bereits der zweiten und dritten Veranstaltung mit mir
aneinander, erlitt bei der zweiten einen Herzanfall, bei der dritten sah er
mich wieder, erlitt beinahe noch einen Herzanfall und begrub dann sein
Ansinnen, um mir nicht ein viertes (oder gar 22-) M/-mal begegnen zu
muessen.

Jedoch wurde munter weiter die Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf
gebaut, was mich als Reservisten erneut in den aktiven Dienst zwang, ich
der Hydra dann Mitte 1986 den Kopf wohl endgueltig abschlug und
Bennigsen-Foerder
dann einen Ausweg
suchen liess.
Das
Atomprogramm als ganzes wude erst ca. 1993/94 gaenzlich ad acta
gelegt
, als RWE den Genehmigungsantrag fuer das 1977 eroerterte
KKW Biblis C zurueckzog!

Alles andere ist im Nachhinein anders empfundene, 'gefuehlte' Geschichte!

Und die Atomkrafrtbetreiber haben nicht etwa ganz still und leise in

ihrem finstersten Kämmerlein Gott dafür gedankt, das er ihnen die
Anti-Atom-Demonstranten geschickt hat, so dass sie, ohne ihr Gesicht zu
verlieren, von ihren Plänen, die sich als abstruß herausgestellt hatten,
Abstand nehmen konnten?

Nein, nachdem
ihnen das
Betreiberrisiko genommen worden war
und sie
wesentliche
Vorleistungen erbracht
hatten, war das genau umgekehrt!

Bei mir war es so, dass ich mich damals in der Anti-AKW-Bewegung engagiert habe. Vor allem als das AKW Rehling geplant wurde gleich neben Datschiburg, wo ich damals wohnte.

Aber dann tauchten dort Spalter auf und verwickelten uns in endlose Diskussionen darüber, dass man das erst einmal hinterfragen müsse, und dass nicht alle Kernkraftwerke schlecht seinen, sondern nur die kapitalistischen, weil profitorientiert, und die sozialistischen eben nicht, weil dem Volkswohl dienend.
Da ging mir die Hutschnur hoch, auf jeden Fall muss ich mich ziemlich aufgeführt haben (ich weiß es nicht mehr genau), ich wurde jedenfalls mal gesperrt. Aber nicht für endgültig, wie betont wurde, wenn ich das ausdiskutieren würde, gäbe es schon noch Möglichkeiten...
Aber ich habe nichts ausdiskutiert, weil ich das auch damals schon weniger unter klassenspezifischen Gesichtspunkten sah, sondern vielmehr unter physikalischen Gesetzmäßigkeiten.

Und dann wurden die Pläne für das AKW Rehling (Pfaffenhofen) fallengelassen, weil nicht rentabel (Vll. hab ich deswegen da was durcheinandergebracht) und meine Aktivitäten schliefen ein.
Daher weiß ich natürlich im Gegensatz zu dir nur am Rande Bescheid.

Ich erinnere mich noch, in den 60ern propagierten sie eine Verdoppelung

des Strombedarfs alle 7 (oder 10) Jahre, so dass wir heute etwa 30-50mal so
viel Strom verbrauchen würden, als wir tatsächlich verbrauchen.

Ja, genau das lag bis Ende der SIEBZIGER Jahre den Planungen (immer noch)
zugrunde. Auch als wir vorrechneten, dass man dann in ein paar Jahrzehnten
schon fuer jeden Haushalt ein 1300MW-Kernkraftwerk im Vorgarten (!)
brauche, focht das die "Planer" nicht an.

Und dass in der Dädärä zum Sturz des Systems kam ohne Blutvergießen,

das lag also an den Demonstranten und keineswegs daran, das die
DÄdäräpleite war, und sich die Kader dem Herrn tiefstinniglich dankten,
das er ihnen die Montagsdemonstranten geschickt hatte, die es ihnen
ermöglichte, sich statt mit entwertenten Aluchips sich künftig in
knallharten DM bezahlen zu lassen?

Was genau der Grund fuer den DDR-Zusammenbruch war, weiss ich nicht und
ich bin geneigt zu glauben, es weiss auch sonst nicht wirklich jemand. Aber
in Dresden standen die Panzer, Behelfsgefaengnisse und Betriebskampfgruppen
bereit! Wer bestellt die denn ein, wenn er stattdessen die Demonstranten
als Alibi missbrauchen moechte?

Vielleicht gab es damals - ähnlich wie bei vielen Plänen der USA - in der DDR 2 oder mehrere Fraktionen, in der sich die Antigewaltfraktion durchgesetzt hat?
Gorbatschow soll die angefragte Unterstützung durch die Udssr für den Fall einer Niederschlagung der Demonstrationen verweigert haben.

Asyl ist Privatangelegenheit oder eine religiöse Aufgabe.


Das muesste man dann aber zuerst von der Sozialhilfe verlangen. Der Zug
ist ideologisch schon laengst abgefahren.

Vom Staat gewährtes Asyl kann nur den Sinn haben - und hatte es in der

Vergangenheit auch ausnahmslos -, die Herrschaftsstruktur des
Herkunftslandes zu unterminieren und reif zu machen für einen
Machtwechsel.

Kann schon sein. Aber alle Parteien werden ja demokratisch gewaehlt. Wenn
also die deutschen Buerger sich zu sagen scheinen, ein Jahrtausend
Roemisches Reich Deutscher Nation seien nun halt genug, dann
kammannixmachn.

Wer hätte das - noch vor einem Jahr! - gedacht?
Dass weder die Ukraine noch die unsägliche Eurokrise der Trigger ist, der das System an den Rand des Zusammenbruchs bringt?
(Merkel: Die Flüchtlingsfrage wird uns mehr beschäftigen als die Griechenlandkrise)


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Hinterfragen ;)

Kaladhor @, Münsterland, Samstag, 22.08.2015, 19:03 vor 3806 Tagen @ Mephistopheles 6336 Views

Hallo Mephistopheles,

Aber dann tauchten dort Spalter auf und verwickelten uns in endlose
Diskussionen darüber dass man das erst einmal hinterfragen müsse,
und dass nicht alle Kernkraftwerke schlecht seinen, sondern nur die
kapitalistischen, weil profitorientiert, und die sozialistischen eben
nicht, weil dem Volkswohl dienend.

'lach' jetzt weiß ich auch, warum du so ein Problem mit dem Hinterfragen hast. ;)
Ich sehe es da eher so wie H. Strohm, der mal sagte, der Einstieg in die zivile Nutzung dieser Energieform ist so, als wenn man in ein Flugzeug einsteigt und abfliegt, obwohl es noch nirgends eine Landebahn gibt (in Bezug auf den atomaren Müll).

Da ging mir die Hutschnur hoch, auf jeden Fall muss ich mich ziemlich
aufgeführt haben (ich weiß es nicht mehr genau), ich wurde jedenfalls mal
gesperrt. Aber nicht für entgültig, wie betont wurde, wenn ich das
ausdiskutieren würde, gäbe es schon noch Möglichkeiten...
Aber ich hab nichts ausdiskutiert, weil ich das auch damals schon weniger
unter klassenspezifischen Gesichtspunkten sah, sondern vielmehr nach
physikalischen Gesetzmäßigkeiten.

Ja, ja, die Physik.... steht so oft so vielen Wunschträumen im Weg.

Wer hätte das - noch vor einem Jahr! - gedacht?
Dass weder die Ukraine noch die unsägliche Eurokrise der Trigger ist, der
das System an den Rand des Zusammenbruchs bringt?
(Merkel: Die Flüchtlingsfrage wird uns mehr beschäftigen als die
Griechenlandkrise)

Gruß Mephistopheles

Man muss nur genug Baustellen aufmachen, irgendwann ist jeder überfordert, denn die Ressourcen, die man zur Bearbeitung heranziehen kann, sind begrenzt.

Gruß
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Abstecher in die Philologie

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 22.08.2015, 19:04 vor 3806 Tagen @ Mephistopheles 6366 Views

Schon irgendwie kurios, mit welchem Thema wir uns hier befassen, - zumal ich vermute, dass wir uns gedanklich auf einer ähnlichen Schiene bewegen. Denke, dass der Unterschied irgendwie in der unterschiedlichen Auslegung der Begriffe zu suchen ist.
Wobei ich jetzt nicht darauf herumhacke, um unbedingt recht zu haben, sondern einfach nur, um klarzustellen.

"...und ist somit entweder ein Vorwand für Nichtstun oder sinnlosen Aktionismus."

Was ist aber, wenn man einfach drauf losmacht, ohne vorher zu hinterfragen (nach meiner Auslegung dieses Wortes)? Ist das dann kein sinnloser Aktionismus?


meine erste Frage ist:

1. Habe ich die Machtposition, die Dinge nach meinem Willen zu gestalten
und
2. Was sind meine Interessen

Zu 1. ist zu sagen, jeder Mensch hat eine gewisse Macht, er muss sich nur
im Rahmen seiner Möglichkeiten verhalten.

Mit dieser Antwort entfernen wir uns von der Philologie und bewegen uns in Richtung Philosophie. Stellt sich nämlich die Frage, was ist "Macht" und wie interpretiere ich das im jeweiligen Kontext?

Provokatives Beispiel:
Der seinerzeitige Anschlag auf Schäuble, der ihn in den Rollstuhl gebracht hat. Die Frau (die Attentäterin) hatte also - nach Deiner Interpretation - die Macht, und hat sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten verhalten. Hab ichs nun richtig verstanden?

Zu 2. sollte eigentlich selbstverständlich sein, ist es aber nicht mehr.
Das ist ein Kennzeichen von Dekadenz.
Deswegen finde ich, sollte man gründlich darüber nachdenken, was die
eigenen Interessen sind.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann meinst Du, dass viele die Wahrnehmung ihrer eigenen Interessen aus dem Blickwinkel verloren haben.
Hat natürlich was für sich. Es gibt aber auch den sog. Interessenskonflikt, - den hast Du nicht angesprochen.

Beispiel: Einer der deutschstämmigen Bauern in unserer Umgebung war der Anführer der Anti-Fracking-Aktionen in Pungesti (Rumänien). Weisungsgemäß haben die Gendarmen drauf los geprügelt, - er kam auch mit gebrochenen Arm etc. ins Krankenhaus.

Bewundernswert, - auf den ersten Blick. Ich kenne seinen Bauernhof, auch die damit verbundenen Arbeitsdimensionen, kenne seine Frau, seine Kinder.
Was glaubst Du, wer die fehlende Arbeitskraft zuhause ausgleichen mußte? Den Schaden mußte die Familie gemeinsam tragen.

Daher können die eigenen Interessen nicht unbedingt von der Seite des Wünschenswerten bestimmt werden, sondern eventuell auch von einem anderen Kriterium, das bei mir überm Esstisch in Form eines Gebetes hängt:

Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu verändern, die ich verändern kann.
Herr, gib mir die Geduld, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht verändern kann.
Herr, gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.

Wenn ich mir nicht die Mühe mache, die Dinge zu hinterfragen (im Sinne des Analysierens), laufe ich Gefahr, mich in blindem Aktionismus zu verlieren und meine Energie irgendwo zu vergeuden, wo sie keinen Sinn macht. Genau das kommt mir manchmal in den Sinn, wenn ich mir so manche Aktionen der extremen Rechten oder Linken ansehe.

Gruß zurück - Helmut

• Wovor WIR multikulturellen Familien ANGST haben!

Leserzuschrift @, Samstag, 22.08.2015, 19:24 vor 3806 Tagen @ Olivia 6892 Views

• Wovor WIR multikulturellen Familien ANGST haben!

Die Angst ist durchaus berechtigt, aber die Begründung und Argumentation ist nicht ganz richtig (um es mal so auszudrücken). Die Nazis und Faschisten rennen nämlich nicht auf der Straße herum und greifen Leute an. Die hocken nämlich händereibend in der warmen Stube, geben die Befehle und gießen fleißig Öl ins Feuer. Wer die genau sind, lässt sich ganz leicht feststellen. Einfach mal gedanklich auf dem Artikel 43 der Haager Landkriegsordnung herumkauen. Besonders auf den letzten vier Worten. Und dann schnappt man sich mal die Definition des Faschismus nach Mussolini und erinnert sich beispielsweise an die "alternativlose Bankenrettung".

Das was auf den Straßen herum rennt, ist sicherlich nicht ganz ungefährlich. Aber das sind weder Rechte, Nazis, noch Linke. Das sind einfach nur völlig verblödete Deppen, die so bezeichnet werden, und bisweilen auch glauben, sie wären es. Wobei momentan die angeblichen Linken gefährlicher sind als die angeblichen Rechten, und diverse zugewanderte Gruppen sind noch gefährlicher als die angeblichen Linken.

So richtig gefährlich wird es allerdings, wenn die echten Faschisten nicht nur Öl ins Feuer gießen, sondern anfangen, auch noch Napalm reinzuschütten. Dann sollte man sich als normal denkender Mensch nicht mehr auf der Straße befinden. Da geht es dann nämlich richtig rund, weil sich dort dann nämlich sämtliche Vollpfosten und Hirngewaschenen befinden um so richtig die Sau raus zu lassen. Jeder gegen Jeden und gegen alles.

• Es ist ganz einfach: das Volk braucht Waffen

Falsch!
Das wäre mit das Dümmste, was passieren könnte und es würde bei weitem mehr schaden als nutzen.

Das Volk hat zwei überaus wirksame Waffen, es ist nur zu blöd und zu hirngewaschen, um diese zu erkennen und (richtig) zu benutzen. Die beiden Waffen sind ziviler Ungehorsam und das Subsidiaritätsprinzip.

Ziviler Ungehorsam:
Würden nur die Hälfte aller "Hungerlöhner" und "Aufstocker" statt nach einem Zweit- oder gar Drittjob zu suchen (von denen sie eh nicht leben können) diesen Mist komplett sein lassen, würde innerhalb kürzester Zeit dem System die Luft ausgehen. Je mehr sich daran beteiligen, um so schneller und gründlicher. Dazu muss man nicht mal kündigen, es genügt völlig, sich dauerhaft krank zu melden. Konsumverzicht ist für das System auch überaus lästig. Das muss kein völliger sein (was auch schwerlich möglich ist). Es genügt völlig, wenn die Leute damit aufhören, sinnlosen Scheiß zu kaufen. Es muss kein Zweit- oder gar Drittwagen sein und man braucht auch nicht das neueste Handy, die neueste Flachglotze ... Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen. Und solche Aktionen sind zudem noch ungefährlich. Der "Staat" kann einen schwerlich zur Arbeit zwingen und schon gar nicht, überflüssigen Mist zu kaufen. Demonstrationen oder andere öffentliche Versammlungen sollte man allerdings meiden. Da kann er sehr wohl tätig werden und das sogar auf überaus unangenehme Weise.

Das Subsidiaritätsprinzip:
In den Ortschaften die vorhandenen Bürgermeister abwählen (in der Regel stramme Parteisoldaten, denen nur die Partei und die eigene Brieftasche am Herzen liegt) und neue, parteilose Bürgermeister wählen, die genügend Eier in der Hose haben. Dann gemeinsam (Bürgermeister, Gemeinderat, Bevölkerung) die Ortschaft in eine "Dorfrepublik" umwandeln. Punkt, Ende, die BRD hat dort nichts mehr zu melden. Was dann in der Ortschaft Sache ist, bestimmt der Bürgermeister, der Gemeinderat und die Mehrheit der Bevölkerung. Völlig wurscht, ob es sich dabei um die Legalisierung von Drogen, geänderte Waffengesetze, Steuern oder sonst was handelt. Hat aber auch nicht nur Vorteile. Man zahlt beispielsweise keine Steuern mehr an die BRD, bekommt von dort im Gegenzug aber auch keine Zuschüsse mehr. Mehr Freiheiten haben bedeutet auch, mehr Arbeit und Verantwortung zu haben.

Je kleiner die Ortschaft, um so eher ist es umsetzbar und um so leichter ist es zu Händeln.

Bis denne

P. v. W.

Edit: Physikalische Gesetzmäßigkeiten ist natürlich falsch. Richtig muss es heißen kulturelle Gegebenheiten

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 22.08.2015, 19:43 vor 3806 Tagen @ Mephistopheles 6261 Views

Aber dann tauchten dort Spalter auf und verwickelten uns in endlose
Aber ich habe nichts ausdiskutiert, weil ich das auch damals schon weniger
unter klassenspezifischen Gesichtspunkten sah, sondern vielmehr unter
physikalischen Gesetzmäßigkeiten.

Edit:
Physikalische Gesetze ist natürlich falsch. Aber das wusste ich damals nicht, weil ich kannte Oswald Spengler noch nicht.

In Wirklichkeit ist es so, dass eine Kultur so lange - und genau so lange, nicht weiter - mit den von ihr erzeugten Risiken umgehen kann, so lange sie Bestand hat.
Hätte die antike Kultur bereits über Kernkraftwerke verfügt, so hätte sie den Müll - einigermaßen - sicher bewahren können bis zur Völkerwanderungszeit. Aber nicht länger.
Und genau so sieht es auch aus mit der faustischen Zivilisation.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Bauernproteste

Heinz @, Samstag, 22.08.2015, 19:50 vor 3806 Tagen @ helmut-1 6414 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 20:48

Also bei uns in der Gegend stehen bei Bauernproteste 300 Traktoren von mindesten der Größe eines Deer 6M herum. Die meisten sind sogar noch größer. Mit den Polizisten unterhält sich der Bauersmann freundlich. Die Schlagstöcke lassen diese aus verständlichen Gründen lieber zu Hause, man will ja die Situation nicht eskalieren. Man macht ein wenig Smalltalk. Redet übers Wetter, die Ernte und die Jagderfolge, was man wo und mit was geschossen hat. Und nach dem Ende der Aktion gehen alle friedlich wieder nach Hause.

--
Tyger Tyger, burning bright,
In the forests of the night;
What immortal hand or eye,
Dare frame thy fearful symmetry?

Kleine Ergänzung

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 22.08.2015, 20:02 vor 3806 Tagen @ Leserzuschrift 6547 Views

Der "Staat" kann einen schwerlich zur Arbeit zwingen und schon gar nicht, überflüssigen Mist zu kaufen.

Nun ja, - der Staat nicht, - aber der Arbeitgeber in der freien Wirtschaft wird schnell einen Ersatz finden und den Krankmacher an die frische Luft befördern. Sehr wahrscheinlich auch deshalb, weil ihm aus Wirtschaftlichkeitsgründen nichts anderes übrigbleibt, wenn es sich um einen Klein- oder Mittelbetrieb handelt.

Aber das mit dem überflüssigen Mist, - das ist wirklich eine Krankheit. Die wird uns aber systematisch eingetrichtert.

Was meinst Du, wie ich manchmal angesehen werde, weil ich aus Überzeugung keinem in der Familie zu Weihnachten was kaufe? Nicht von meiner Familie, - die denken genauso, aber von anderen.
Dann hört man immer wieder die Statistiken, dass man als guter deutscher Normalbürger 219 € für Weihnachtsgeschenke auszugeben hat (2014).

Ich schenke meiner Familie zu Weihnachten das, was man nicht kaufen kann, und wovon sie als Unternehmerfamilie immer zu wenig bekommt, - nämlich Zeit.

Jetzt gehts aber weiter. Man muß ja auch was zum Osterhasen kaufen, - sonst ist man ja auch nicht mehr "in". Die spinnen ja, die Römer, würde Asterix sagen.

Aber wer hat das Rückgrat, sich da gegen den Wind zu stellen? Ich weiß genau, dass ich da eine Ausnahme bin.

Beim Handy allerdings gibts mehrere, die ähnlich wie ich denken. Die alte Gurke, die ich habe, ist nur zum Telefonieren geeignet, und zu sonst nichts. Uraltes Nokia -Fabrikat. Kürzlich hat mir erst wieder jemand mitleidig zugelächelt, während er über sein I-phon (oder wie die Dinger heißen) mit dem Finger drübergewischt hat. Drauf sagte ich: Machs mal nach, - und warf mein Telefon ein paar Meter weiter auf den Boden. Dann hob ichs auf und sagte, - siehst Du, meins funktioniert auch dann noch...

Drauf war der Betreffende ganz still...

Kann mir jemand erklären, warum ich jederzeit unterwegs meine Mails lesen muß, die eingehen? Das mache ich im Büro, wo ich mir gleich die betreffenden Dinger ausdrucken kann, die ich benötige, und dazu die dazugehörigen Unterlagen habe.

Die Jugend sieht das anders. Hatte erst kürzlich meine Lokal-Tour. Da wollte ich wissen, was es in unserer Stadt so an Lokalen gibt, - und was da los ist. Klar gehe ich da auch in die Lokale, wo das Jungvolk hineingeht. Da war so ein Schuppen, wo man das eigene Wort nicht verstand, so ein Krach war da. Manche bezeichnen das als Musik, kommt aber direkt aus dem "Kompositions"-PC. Die Mädels der Bedienung reagieren hauptsächlich auf Handzeichen bei der Bestellung, kennen auch die Gebärdensprache und können die Worte vom Mund ablesen.

Die Sitzgelegenheiten waren wohnzimmermäßig angeordnet, - so weiche Dinger rund um einen Couchtisch herum. Sitzen da so sechs Jugendliche nebeneinander und gegenüber. Was tun die? Die reden nicht miteinander. Könnten sie auch nicht, - sie müßten ja laut schreien. Sitzt einer neben dem anderen und wischt auf seinem Phone herum.

Was passiert, wenn einer von denen sagt, - was soll denn der Sch.?
Der ist ja automatisch "out". Wer lehrt denn noch den Kindern, dass nur der tote Fisch mit dem Strom schwimmt?

Das alles hängt damit zusammen, dass der Konsum systematisch eingetrichtert wird, wie ich schon vorhin sagte. Und nicht nur das, - auch alles andere, was die Wirtschaft am Rotieren hält, vor allem der Wirtschaftskomplex Medizin und Pharmazeutik. Jahrzehntelang gesund leben, ohne Arzt, - wenn das mehrere machen würden, - wohin würden wir dann kommen? Wieviele Millionen Arbeitslose gäbe es dann zusätzlich?

Typisches Beispiel, auch in Siebenbürgen. Man kann (noch) frische Milch aus dem Automaten (frisch abgefüllt im eigenen Gefäß) im Lebensmittelgeschäft kaufen, - wenn man das weiße Wasser, das man fälschlicherweise im Supermarkt als "Milch" bezeichnet, ablehnt. Auf dem Milchautomaten steht, - "frische Milch soll man abkochen". Und die einfältigen Leute glauben das. Wir kochen sie natürlich nicht ab, - dafür haben wir auch keinerlei Allergien und sind gesund.

Auch das ist Volks-Umerziehung. Es sind die kleinen Dinge, die in der Summe das Große ergeben, das man dann "Bruttosozialprodukt" nennt. Wichtig ist nur, dass die tägliche Verdummung auf direktem und auch indirektem Weg funktioniert, - durch berieselnde Information.

Kann man nicht vergleichen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 22.08.2015, 20:11 vor 3806 Tagen @ Heinz 6230 Views

Hier gehen die Uhren anders. Der Rumäne ist generell viel zu einfältig - oder auch passiv, um sein Heft in die Hand zu nehmen. Ganz langsam entwickeln sich Protestbewegungen, die aufzeigen, wo es lang geht. Deren Mitglieder aber sind übers ganze Land verstreut.

Wenns eine Aktion gibt, dann wird das übers Net organisiert, - und die Leute treffen einander dann vor Ort. Viele kommen ein paar hundert km weit angereist. Bei einer Fracking-Demo sind die wenigsten Teilnehmer von der direkt betroffenen Gegend, - man befürchtet Repressalien von der örtlichen Exekutivbehörde. das sind die Nachwehen aus der Zeit des Kommunismus, die noch in den Knochen der älteren Bevölkerung steckt, und die fallweise an die jüngere Bevölkerung weitergegeben wird.

Deutsche Post AG und Co.

Leserzuschrift @, Samstag, 22.08.2015, 20:14 vor 3806 Tagen @ Leserzuschrift 6568 Views

Daaaanke für den Kommentar - knapp 5 Monate in der Personalverwaltung der "deutschen" Post haben mich sogar noch viel tiefer reinschauen lassen in den Abgrund. Seit Mitte Januar hab ich nach einem bisher sehr arbeitsintensiven Leben kein Problem mehr, mich mal nicht mehr typisch deutsch zu verhalten, sondern die Füße hochzulegen und die Show auf Kosten anderer zu "genießen". Vermeiden lässt es sich eh nicht, was nun so allgemein passiert, egal wie sehr sich Olivia aufregt. Habe fertig.

https://www.youtube.com/watch?v=_SoU4qzZlcw

Die Titanic soll schneller sinken

Leserzuschrift @, Samstag, 22.08.2015, 20:16 vor 3806 Tagen @ Leserzuschrift 6781 Views

Ziviler Ungehorsam:
"Würden nur die Hälfte aller "Hungerlöhner" und "Aufstocker" statt nach einem Zweit- oder gar Drittjob zu suchen (von denen sie eh nicht leben können) diesen Mist komplett sein lassen, würde innerhalb kürzester Zeit dem System die Luft ausgehen. Je mehr sich daran beteiligen, um so schneller und gründlicher. Dazu muss man nicht mal kündigen, es genügt völlig, sich dauerhaft krank zu melden. Konsumverzicht ist für das System auch überaus lästig. Das muss kein völliger sein (was auch schwerlich möglich ist). Es genügt völlig, wenn die Leute damit aufhören, sinnlosen Scheiß zu kaufen. Es muss kein Zweit- oder gar Drittwagen sein und man braucht auch nicht das neueste Handy, die neueste Flachglotze ... Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen. Und solche Aktionen sind zudem noch ungefährlich. Der "Staat" kann einen schwerlich zur Arbeit zwingen und schon gar nicht, überflüssigen Mist zu kaufen."

Ich war nie "Hungerloehner" oder "Aufstocker", sondern "Besserverdiener" - aber das spielt doch keine Rolle, oder? ich sage da mal ganz solidarisch AAAAAAAAMEN!!! Bevor ich weiter bei dem Mist mitmache, bohre ich lieber noch ein paar Löcher in die Titanic - das verkürzt den Prozess. Lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende.

Schön wär`s. Das haben schon viele versucht

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 22.08.2015, 20:56 vor 3806 Tagen @ Leserzuschrift 6623 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 21:06

Ziviler Ungehorsam:
Würden nur die Hälfte aller "Hungerlöhner" und "Aufstocker" statt nach
einem Zweit- oder gar Drittjob zu suchen (von denen sie eh nicht leben
können) diesen Mist komplett sein lassen, würde innerhalb kürzester Zeit
dem System die Luft ausgehen.

Schön wär`s. Das haben schon viele versucht. Und was macht das System in einem solchen Fall?
Es importiert einfach Billigarbeiter au masse, und die arbeiten gerne für die Hungerlöhne.

Je mehr sich daran beteiligen, um so

schneller und gründlicher. Dazu muss man nicht mal kündigen, es genügt
völlig, sich dauerhaft krank zu melden.

Diese Kosten werden bei den anderen Arbeitern eingespart. Den UInternehmer interessiert niemals, was du kostest, den Unternehmer interessiert einzig die Lohnsumme.

Konsumverzicht ist für das System

auch überaus lästig. Das muss kein völliger sein (was auch schwerlich
möglich ist). Es genügt völlig, wenn die Leute damit aufhören,
sinnlosen Scheiß zu kaufen.

Schön wär`s. Das haben schon viele versucht. Und was macht das System in einem solchen Fall?
Es exportiert einfach den sinnlosen Scheiß in die Länder, wo die Billigarbeiter herkommen.

Es muss kein Zweit- oder gar Drittwagen sein

und man braucht auch nicht das neueste Handy, die neueste Flachglotze ...
Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen. Und solche Aktionen sind zudem
noch ungefährlich.

Klar. Du bist weder als Konsument noch als Produzent notwendig, das System findet für alles einen Ersatz, auch für dich.

Der "Staat" kann einen schwerlich zur Arbeit zwingen

und schon gar nicht, überflüssigen Mist zu kaufen.

Wozu auch? Der Staat braucht dich nicht, sondern der Staat braucht Steuerzahler. Und die Steuern zahlen zum größten Teil die Unternehmen und nur zum geringsten Teil die Individuen.

Demonstrationen oder

andere öffentliche Versammlungen sollte man allerdings meiden. Da kann er
sehr wohl tätig werden und das sogar auf

Das Subsidiaritätsprinzip:
In den Ortschaften die vorhandenen Bürgermeister abwählen (in der Regel
stramme Parteisoldaten, denen nur die Partei und die eigene Brieftasche am
Herzen liegt) und neue, parteilose Bürgermeister wählen, die genügend
Eier in der Hose haben. Dann gemeinsam (Bürgermeister, Gemeinderat,
Bevölkerung) die Ortschaft in eine "Dorfrepublik" umwandeln. Punkt, Ende,
die BRD hat dort nichts mehr zu melden. Was dann in der Ortschaft Sache
ist, bestimmt der Bürgermeister, der Gemeinderat und die Mehrheit der
Bevölkerung. Völlig wurscht, ob es sich dabei um die Legalisierung von
Drogen, geänderte Waffengesetze, Steuern oder sonst was handelt. Hat aber
auch nicht nur Vorteile. Man zahlt beispielsweise keine Steuern mehr an die
BRD, bekommt von dort im Gegenzug aber auch keine Zuschüsse mehr. Mehr
Freiheiten haben bedeutet auch, mehr Arbeit und Verantwortung zu haben.

Wo denn, wie denn, was denn?

Je kleiner die Ortschaft, um so eher ist es umsetzbar und um so leichter
ist es zu Händeln.

Das Land hat hier in Bayern die kleinen Ortschaften bereits vor Jahrzehnten zusammengelegt, so dass man sich untereinander nicht mehr kennt.

Bis denne

P. v. W.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Wovor die Parteien Angst haben

Köpi @, Berlin, Samstag, 22.08.2015, 21:15 vor 3806 Tagen @ Leserzuschrift 6394 Views

Hallo

• Wovor WIR multikulturellen Familien ANGST haben!

Das Volk hat zwei überaus wirksame Waffen, es ist nur zu blöd und zu
hirngewaschen, um diese zu erkennen und (richtig) zu benutzen. Die beiden
Waffen sind ziviler Ungehorsam und das Subsidiaritätsprinzip.

Ziviler Ungehorsam:

...................................


Das Subsidiaritätsprinzip:

...................................

Bis denne

P. v. W.


Die Wahlberechtigten könne den zivilen Ungehorsam auch schon ganz lässig an der
Wahlurne beginnen.

Ich habe mir geschworen nie wieder eine der Systempartein
SPD/CDU/LINKE/GRÜNE/FDP/... zu wählen.

Nicht wählen reicht nicht als Protest, die Stimme ist verloren.
Nein, ich wähle eine von den kleinen Parteien.
Die letzten Male war es die BüSo

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerrechtsbewegung_Solidarit%C3%A4t
(Das liest sich doch nicht mal so schlecht[[zwinker]] )
und die Hauptsache ist doch das keine Blockpartei mein Mandat bekommt.

Ansonsten lebe ich schon den von Ihnen beschriebenen zivilen Ungehorsam

Bis denne dann
[[top]]

Abgeschoben wird gerade mal ein(!) Prozent. Aktuelle Zahlen:

Sylvia @, Samstag, 22.08.2015, 21:23 vor 3806 Tagen @ Reffke 6859 Views

Bis Juli 2015 wurden in Deutschland 218.221 Asylanträge gestellt[1]. Laut Verteilungsquote[2] kamen davon 5997 Personen nach Thüringen.
Bis Ende Juni wurden in Thüringen ganze 59 Personen abgeschoben[3] - also ziemlich genau 1 Prozent.

Im Klartext: Wer es einmal nach Deutschland geschafft hat, der bleibt auch. Auch wenn sein Asylantrag unbererchtigt ist.

"Von Januar bis März 2015 hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 58.046 Entscheidungen (Vorjahr: 33.585) getroffen. ... Darunter waren 650 Personen 1,1 Prozent), die als Asylberechtigte nach Art. 16a des Grundgesetzes anerkannt wurden ..."[4]

Im Klartext: Nur 1,1 Prozent sind Asylberechtigte.

Das kann so nicht weiter gehen!

Fragt doch mal den für Euren Wahlkreis zuständigen Bundestagsabgeordneten. Den findet man am einfachsten hier: http://www.abgeordnetenwatch.de/

- Warum wird so wenig abgeschoben?
- Warum wird keine Unterscheidung mehr getroffen zwischen Arbeitsmigranten, Flüchtlingen und politisch Verfolgten?
- Wie viele Menschen werden in den nächsten Jahren zu uns kommen?
- Wichtiger: Wie viele davon werden bleiben?
- Wie und wo werden diese, besonders in der kalten Jahreszeit, untergebracht?
- Wie sieht es mit dem Familiennachzug aus?
- Sind diese Menschen wirklich alle integrationswillig und -fähig?
- Welche Folgen wird diese unkontrollierte Zuwanderung, insbesondere aus islamischen Ländern, für die innere Sicherheit haben?

[1] http://de.statista.com/statistik/daten/studie/76095/umfrage/asylantraege-insgesamt-in-d...
[2] http://www.bamf.de/DE/Migration/AsylFluechtlinge/Asylverfahren/Verteilung/verteilung-no...
[3] http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/abschiebungen-seit-jahren-auf-niedrigem-nivea...
[4] http://www.bamf.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2015/20150312-0005-pressemitteilung...

Unternehmen überweisen vielleicht Steuern, zahlen tut immer der Bürger

Köpi @, Berlin, Samstag, 22.08.2015, 21:24 vor 3806 Tagen @ Mephistopheles 6184 Views

Hallo,


Wozu auch? Der Staat braucht dich nicht, sondern der Staat braucht
Steuerzahler. Und die Steuern zahlen zum größten Teil die Unternehmen und
nur zum geringsten Teil die Individuen.

Gruß Mephistopheles


Einspruch!

Egal was auch ein Unternehmen herstellt, vertreibt, oder welche Dienstleistung es erbringt.
Die zu zahlenden Unternehmenssteuern sind immer in die Produkte eingepreist und am letzten Ende der Kette steht immer ein Konsument.

Von daher siehe Überschrift:
Unternehmen überweisen dem Finanzamt vielleicht Steuern, zahlen tun andere dafür.

Gruß

Ja, das sind auch meine Überlegungen

Sylvia @, Samstag, 22.08.2015, 21:32 vor 3806 Tagen @ Leserzuschrift 6274 Views

Ich war nie "Hungerloehner" oder "Aufstocker", sondern "Besserverdiener" ...

Ist bei mir ähnlich. Ich überlege momentan ernsthaft die nächsten 6-12 Wochen auf Burnout zu machen. Ganz einfach deswegen, weil ich den Scheiß nicht mehr mittragen will.

Vielleicht spendiert mir meine Krankenkasse ja einen zweiwöchigen Segeltörn? Sonne, frische Luft und Bewegung sind ja schließlich das Beste bei Depressionen [[zwinker]].

Loyalität im Bürgerkrieg

LLF @, Samstag, 22.08.2015, 21:38 vor 3806 Tagen @ Olivia 6530 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 21:49

WOVOR ich Angst habe ist, dass WIR, meine Tochter und ich, eines Tages
nicht mehr gemeinsam auf die Straße gehen können, weil uns entweder die
WEISSEN rechten und linken Faschisten erschlagen oder aber die FARBIGEN
linken und rechten Faschisten.

"Faschismus" im ursprünglichen Sinne bedeutet Bündelung der (politischen und wirtschaftlichen) Kräfte durch eine zentrale Führung. Derzeit agieren sowohl die Asylbewerber als auch Einwanderungsgegner anscheinend ohne zentrale Führung. Getrieben durch enttäuschte Hoffnungen und im Bewusstsein, bald um Ressourcen kämpfen zu müssen. Als Hartz IV eingeführt wurde, hat man den Arbeitslosen versprochen, dass sie in sechs Monaten einen neuen Job bekommen werden. Jetzt verhöhnen die Arbeitgeber die Arbeitslosen und sagen offen, dass sie lieber einen jungen Einwanderer als einen älteren deutschen Arbeitslosen einstellen. Wenn gesellschaftliche Versprechungen mit solcher Tragweite gebrochen werden, dann hat die Regierung ihren Kredit beim Volk verspielt - wie 1945 in Großbritannien. Während des Krieges wurden den Briten Sozialleistungen versprochen, die dann 1945 nicht vom wortbrüchigen und deshalb abgewählten Churchill, sondern vom neuen Premierminister Attlee umgesetzt wurden.

Deutschland braucht keine zusätzlichen Arbeitskräfte, sondern eine Umverteilung der vorhandenen Arbeit, auch wenn dies für die Unternehmen kurzfristig unprofitabel ist. 1920 hat man den 8-Stunden-Tag eingeführt (auch um die zurückkehrenden Soldaten zu beschäftigen) und heute diskutiert man trotz steigender Arbeitsproduktivität über eine Verlängerung der Arbeitszeit über den 1920 beschlossenen 8-Stunden-Tag hinaus.

Ja, ich verachte Menschen, die nicht bereit sind, ggf. hart zu arbeiten
für ihr Brot! DAS betrifft auch viele Deutsche. Die Hautfarbe und die
Nationalität, die sind mir völlig egal!

Ja, der sozialdarwinistische Kampf gegen die Armen und Arbeitslosen! In einer ethnisch homogenen Gesellschaft sind die Armen und Arbeitslosen das bevorzugte Hassobjekt der Mittel- und Oberschicht. In einer multiethnischen Gesellschaft kann aus dem Klassenkampf schnell ein Rassenkampf werden! Der Bürgerkrieg in Bosnien war ursprünglich ein wirtschaftlicher Konflikt (25% Arbeitslosigkeit), der dann sehr schnell zu einem ethnischen Konflikt eskaliert ist.

WIR wollen MITEINANDER leben können, ohne Angst vor gesellschaftlichen
Gruppen haben zu müssen – gleichgültig, ob weiß oder farbig!

Schön gesagt - könnte von Gauck sein! Gesellschaftsfrieden kostet Geld - Sozialausgaben sollen die schlechter gestellten Bewohner ruhig halten.

Wir wollen Flüchtlingen helfen – und wir wollen, dass all diejenigen,
die keinen ECHTEN Flüchtlingsstatus besitzen, in ihre Länder
zurückgeschickt werden und DORT helfen, die Gesellschaften AUFZUBAUEN! Sie > sind jung und stark und sie werden DORT benötigt! Es nützt nichts, sie in
den Sozialsystemen der Industrienationen „durchzuziehen“.

Je größer die kulturelle Distanz, desto kostspieliger die Integration. Wenn die syrischen Flüchtlinge in der Türkei untergebracht werden, dann könnte man 6 Milliarden Euro pro 1 Million Flüchtlinge an Erdogan überweisen, und es würde ausreichen. Wenn eine Million syrischer Flüchtlinge in Deutschland untergebraucht werden, dann kostet das die Länder 6 Milliarden Euro und die Kommunen noch einmal 6 Milliarden Euro, abgesehen vom politischen Zündstoff in den Kommunen, der anscheinend gewollt ist. Die Unterbringung in Deutschland ist in jedem Fall die teuerste Variante.

Diese vielen jungen Männer müssen ihre eigenen Länder aufbauen und ihre
eigene Gesellschaft mit den ihnen wichtigen WERTESYSTEMEN aufbauen! WER
sollte es denn sonst tun?

Dafür braucht man eine andere Außenpolitik gegenüber den "failed states". Sanktionen gegenüber afrikanischen und asiatischen Staaten, die bestimmte Vorgaben (z.B. Bildung oder innere Sicherheit) nicht erfüllen. Weniger amerikanisches Laissez-faire und mehr chinesische Bürokratie.

Danke für Deine Zahlen und Statistiken.

Bernadette_Lauert, Samstag, 22.08.2015, 21:43 vor 3806 Tagen @ Sylvia 6762 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Samstag, 22.08.2015, 21:53

Hab auch mal ein wenig was gegengecheckt und konnte nix falsifizieren.
Aber was mich interessieren würde:
Wie stehst Du zur Gretchenfrage "Einwanderungsgesetz"?
Ich sprach es hier an:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=365895

Dann kann man sich die gesellschaftstauglichsten Ausländer (engl: Aliens) ins Land holen. So wie es die souveränen Staaten dieser Welt machen.

Ach ja: Mich würde auch mal interessieren, wie das in der juristischen Praxis aussieht, wann das Asylgesetz greift. Ist hier eine Debatte nötig?

Sollten wir es gar lockern, aber weniger Unberechtigte dulden. Wir brauchen realistische Lösungen, die sich an der Praxis orientieren. Was ist mit dem Vorschlag, jene, die sich nicht an unsere Regeln und Gesetze halten, sofort auszuweisen.
Ich denke damit wäre die Pegida-Interessensgruppe schon beschwichtigt. Und ich finde alle bedeutenden Interessensgruppen sollten relevant sein. Das sind Typen, die gehen wenigstens demonstrieren, weil ihnen etwas nicht passt. Da geh ich ganz Voltaire-mäßig damit um. Oder "Evelyn Beatrice Hall"-mäßig, die sagte:

„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“

Extrem Andersartige, die kein deutsch lernen, gewalttätig sind und uns überfordern, in der Integration... Wenn sie kein Asyl bekommen, laut unseren Regeln? Die real existierenden Wi**er-Verbrecher, die den Kindern Drogen verchecken, Schutzgeld erpressen und einfach nur ihrem Verbrechertum nachgehen. Das passt mit "Dulden" nicht zusammen. Da muss es heißen:
Brauchen wir nicht! Sozioökonomisch und völkerrechtlich nicht unsere Verantwirtung. Dafür mehr Hilfe dort, wo sie nach unseren Asyl-Regeln hingehört. Recht umsetzen.

[image]

Die Gangs und Familien-Clans... Das macht ein Land kaputt.
Die Richtung hier lautet "Failed State". Falsche Richtung.
Ich will was anderes, nämlich genügend Platz für echte Hilfsbedürftige nach unseren Kriterien und Regeln...

Gruß, Bernadette

Standards?

Heinz @, Samstag, 22.08.2015, 21:49 vor 3806 Tagen @ LLF 6157 Views

Dafür braucht man eine andere Außenpolitik gegenüber den "failed
states". Sanktionen gegenüber afrikanischen und asiatischen Staaten, die
bestimmte Vorgaben (z.B. Bildung oder innere Sicherheit) nicht erfüllen.
Weniger amerikanisches Laissez-faire und mehr chinesische Bürokratie.

Mit Analphabeten kann man keine Revolution machen. Hat schon Lenin gesagt. Es gibt unter Soziologen eine Faustformel, dass sobald 50% der männlichen Bevölkerung lesen kann, es unweigerlich zu einer Revolution kommt.

--
Tyger Tyger, burning bright,
In the forests of the night;
What immortal hand or eye,
Dare frame thy fearful symmetry?

So ist es. Nur Arbeitssklaven und Konsumenten zahlen Steuern.

Prophet @, Samstag, 22.08.2015, 21:56 vor 3806 Tagen @ Köpi 6232 Views

Von daher siehe Überschrift:
Unternehmen überweisen dem Finanzamt vielleicht Steuern, zahlen tun
andere dafür.

So ist es.

Viele (auch Unternehmer) unterliegen diesem Denkfehler. Sie denken, sie würden Steuern zahlen. Steuern zahlt allerdings nur der Konsument und Arbeitssklave. Der Unternehmer wird vom Staat lediglich dazu gezwungen, den Handlanger für die Steuereintreibung (MwSt. z.B.) zu spielen. Die Zwangsbeitreibung geschieht übrigens auch mit Waffengewalt gegenüber dem renitenten Unternehmer [[zwinker]]

Denn es ist auch für Kleinunternehmer ganz einfach: kauft bei dir keiner ein (oder du machst keinen Gewinn), zahlst du z.B. auch dementsprechend wenig bis keine Einkommenssteuer. Wenn die EKSt. progressiv zum wirtschaftlichen Erfolg steigt, steigen halt auch die Kosten für die Produkte oder Dienstleistungen. Man preist es einfach ein.

Grüße,
Prophet

Warum werden bestehende Gesetzt BEWUSST nicht angewandt?

Sylvia @, Samstag, 22.08.2015, 21:57 vor 3806 Tagen @ Bernadette_Lauert 6452 Views

Aber was mich interessieren würde:
Wie stehst Du zur Gretchenfrage "Einwanderungsgesetz"?

Da bin ich absolut dafür! Ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem oder neuseeländischem Vorbild. Womit ich mich mal wieder als pro-AfD oute [[zwinker]]

Ach ja: Mich würde auch mal interessieren, wie das in der juristischen
Praxis aussieht, wann das Asylgesetz greift. Ist hier eine Debatte nötig?

Debatte nötig? Ja, absolut! Eine offene Debatte, in der alle Fragen erlaubt sind. Ohne Tabus. Und vor allem: In der thematisiert wird, warum bestehende Gesetze nicht angewandt werden.

Auf der Homepage des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist zu lesen: "Asylbewerber, die über einen sicheren Drittstaat einreisen, werden nicht als Asylberechtigte anerkannt. Für sie ordnet das Bundesamt die Abschiebung an: Sie werden in den Staat, über den sie eingereist sind, zurückgeführt."

Wie ich bereits zeigte: Es wird gerade mal 1(ein!) Prozent abgeschoben.

Dieser Punkte sollte nicht nur diskutiert werden - jeder Bürger dieses Landes sollte noch heute Abend seinem, für seinen Wahlkreis zuständigen, Politiker einen Brief oder eMail schreiben und ihm diesen Fakt (verbal) um die Ohren hauen.

Sollten wir es gar lockern, aber weniger Unberechtigte dulden.

Ja, auch darüber könnte man nachdenken.

Analphabetismus

LLF @, Samstag, 22.08.2015, 21:59 vor 3806 Tagen @ Heinz 6450 Views

Es gibt unter Soziologen eine Faustformel, dass sobald 50% der männlichen
Bevölkerung lesen kann, es unweigerlich zu einer Revolution kommt.

Das hängt auch von der jeweiligen Kultur ab.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die Staaten ab 80% Alphabetisierung vernünftig regiert sind.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0b/Analfabetismo2013unesco.png (Karte)

AKW Rehling und alle anderen nach August 1977 zu eroerternden/zu genehmigenden ...

CrisisMaven ⌂ @, Samstag, 22.08.2015, 22:00 vor 3806 Tagen @ Mephistopheles 6396 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 22:25

... Kernkraftwerke, bis eben auf Philippsburg scheiterten an reiner Logik.

Bei mir war es so, dass ich mich damals in der Anti-AKW-Bewegung engagiert habe. Vor allem als das AKW Rehling geplant wurde gleich neben Datschiburg, wo ich damals wohnte.

Lt. der Beschreibung in Wikipedia war das ein sog. "Konvoi-Kernkraftwerk". Diese Vorgehensweise war der Erkenntnis geschuldet, dass mit zunehmender Kompetenz auf Seiten der Kernkraft-Gegner Atomkraftwerke bald nicht mehr genehmigungsfaehig sein wuerden.

In der Zeit passierten naemlich zwei Dinge:

a) Das Verwaltungsgericht Freiburg hatte im Falle des geplanten KKW Wyhl geurteilt, dass ein zusaetzlicher "Berstschutz" um den Reaktordruckbehaelter gelegt werden muesse, um das "Restrisiko" auf "ertraegliches Mass" zu senken. Die III. Kammer des VG Freiburg hatte begriffen, dass Kernkraft statistisch dem Lotteriespiel aehnelt. Und da ein Gluecksspielverbot schlecht durchsetzbar ist, muss man die Gewinnchancen so senken, dass keiner mehr freiwillig mitspielt.

Dieses war von Dr. von Bargen, dem Vorsitzenden der III. Kammer des VG Freiburg ein geschickter Schachzug. Bisher waren die verwaltungsgerichtlichen Urteile bezueglich Kernkaftwerken von den Oberwaltungsgerichten/Verwaltungsgerichtshoefen oder dem Bundesverwaltungsgericht immer wieder "kassiert" worden. Hier nun aber hatte das erstinstanzliche Verwaltungsgericht nicht die Atomkraft "prinzipiell" abgelehnt oder nur eine Teilerrichtungsgenehmigung wegen Formfehlern etc. fuer nichtig erklaert, sondern war den umgekehrten Weg gegangen: "selbstverstaendlich sind wir fuer Automobile - es muessen nur mehr Airbags 'rein". Der betonierte Berstschutz haette aber bedingt, dass die Revision nicht mehr von aussen an den Druckbehaelter herangekommen waere - das Kernkraftwerk waere daher zu ertraeglichen Kosten nicht mehr wartbar gewesen.

b) Just zu ungefaehr der gleichen Zeit wurde das bis dahin modernste je weltweit beantragte Kernkraftwerk genehmigungsunfaehig, das Kernkraftwerk Biblis Block C. Es lag dennoch bis 1993 "auf Eis". Haette man es nicht gehnehmigt, waere weltweit die Diskussion losgetreten worden, wie es denn sein koenne, dass die aelteren AKW weiterbetrieben werden, wenn doch ein moderneres, "sicheres" wegen Sicherheitsbedenken nicht genehmigt wuerde? Also hat man es "nicht nicht" genehmigt.

Daraufhin verfiel die Kernkraft-Industrie in den Laendern, in denen es nennenswerte Buergerbeteiligung und Mitsprache bei den Kernkraftwerks-Genehmigungsverfahren gab, in eine Schockstarre. Weltweit gingen die Antragszahlen fuer neue Kernkraftwerke zurueck, bereits geplante und sogar genehmigte wurden auf Eis gelegt oder gar nicht mehr gebaut usw. usf.

Der in Wikipedia verlinkte SPIEGEL-Artikel stammt nicht von ungefaehr aus 1977.

Dass es in Bayern unter dem bis in die Haarspitzen korrupten ehem. Atomminister Strauss laenger dauerte, siehe den dort verlinkten Artikel von 1982, und dass Bayern auch die nukleare Wiederaufarbeitung forcierte, die man zum Atombombenbau braucht, wenn man nicht, wie der Iran, Zentrifugen einsetzen will (was auffaellt), erklaert, warum Strauss so eisern am Atomprogramm festhielt, selbst, als es die CSU empfindlich Waehlerstimmen kostete.

Aber dann tauchten dort Spalter auf und verwickelten uns in endlose Diskussionen darüber, dass man das erst einmal hinterfragen müsse, und dass nicht alle Kernkraftwerke schlecht seinen, sondern nur die kapitalistischen, weil profitorientiert, und die sozialistischen eben nicht, weil dem Volkswohl dienend.

Ja, diese haben sich dann spaeter in den Gruenen organisiert und dort zur Verlaengerung der Betriebsgenehmigungen der bestehenden Atomkraftwerke beigetragen, getreu ihrem Auftrage. Schliesslich wurde schon Trotzki/Lenin von Bankern finanziert, warum sollten dann die stets erstaunlich gut (mit Druckerpressen und Reisespesen usw.) ausgeruesteten marxistisch-leninistischen K-Gruppen, die heute die Gruenen beherrschen, anders finanziert sein?

In den von mir "beratenen" Buerginitiativen gelang diese Einflussnahme nie, weil ich die Gretchenfrage stellte. Dafuer wollte man mich dann durch physische Interaktion am weiteren Vortrag hindern. Das klappte aber auch nicht ... Si vis pacem ...

Nun ist es aber so: alle Atomkraftgegner, die in der Folgezeit nach 1977 demonstriert usw. haben, oft mit viel Zivilcourage, und dann "Erfolg" hatten, fuer die stellt es sich so dar, als haette "ihr Engagement" Erfolg gehabt. Dass sie gnadenlos bis 1977 stets ignoriert wurden und warum es denn nun ploetzlich nach 1977 anders sein sollte, hinterfragt keiner. Aber der Druck der Strasse hat in Deutschland weder einen Flughafenausbau noch ein Kernkraftwerk verhindert, wenn auch oft kostentraechtig verzoegert. Dasselbe Bild bei NATO-Doppelbeschluss und NATO, Demonstrationen an denen sich sogar Prominente wie Walter Jens u.v.a. beteiligten. Nix geschah. Als haetten sie gar nicht stattgefunden. Auch die Proteste gegen Castor-Transporte bewirken wenig, denn: die Ruecknahmeverpflichtung fuer den Atommuell kann man nunmal nicht umgehen.

Heisst das nun, demonstrieren habe keine Wirkung? Mitnichten! Aber nicht bei lokal begrenzten Phaenomenen, wie z.B. Industrieansiedlungen. Seit "ausgerechnet" die Gruenen Industrieansiedlungen sogar in Naturschutzgebiete bauen, hat auch noch kein Protest das je verhindern koennen. Weil: lokales Phaenomen.

Aber bei einer ALLE bundesweit angehenden Problematik, wie der "Fluechtlings"-Frage, ist es umgekehrt so, dass Massenprotest SOFORT wirken wuerde. Nur nicht, wenn man ihn zentral buendelt, wie die Diversanten vorschlagen. Sondern nur, wenn er lokal in hunderten Gemeinden gleichzeitig (gleicher Tag, gleiche Uhrzeit, jede Woche wieder) stattfaende. Nach drei Wochen waere entweder die Bundeswehr im Inland einzusetzen oder aber die Regierung gibt in allen Punkten nach. So einfach kann Demokratie sein!

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Das ist ein Irrtum.

Prophet @, Samstag, 22.08.2015, 22:06 vor 3806 Tagen @ LLF 6264 Views

Wenn eine Million syrischer
Flüchtlinge in Deutschland untergebraucht werden, dann kostet das die
Länder 6 Milliarden Euro und die Kommunen noch einmal 6 Milliarden Euro,

Das ist ein Konjunkturprogramm in Höhe von 12 Milliarden Euro.

Es ist mir immer wieder unverständlich, warum das in einem Wirtschafts- und Börsenforum niemand erkennt.

Bei der ganzen Diskussion um "Kosten" übersieht man, dass 99% Prozent der umverteilten Gelder wieder an irgendjemand fließen. Irgendjemand macht sich bei der Sache die Taschen mächtig voll.

Der Einzelhandel dürfte auch einer der größten Profiteure der Flüchtlingsströme sein. Denn das verschenkte Geld wird hier fast vollständig verkonsumiert. Unser kleiner Tante-Emma-Laden macht gerade die besten Geschäfte der letzten dreissig Jahre. 50 Leute die jeden Tag Essen im Dorf einkaufen, hat man dort schon lange nicht mehr gesehen. Umsatz, Steuer, Gewinn - läuft doch alles bestens für Unternehmen und Staat.

Oder meint hier jemand ernsthaft, das Geld wird von den Asylanten im Garten des Flüchtlingsheims verbuddelt?

Nein, das wandert in den Konsum.

Über den Sinn und Unsinn der sozialistischen Umverteilung kann man streiten. Vielleicht wäre der "Ofen schon aus", wenn man hier keine Armut importieren würde. Wir haben ja alle schon ein Auto und einen Fernseher, gell?


Vermutlich wird man eines Tages einen staatlich garantierten "Notkredit" für jeden Flüchtling ausgeben. 20-50000 Euro oder so. Oder eine Art Warengutscheine. Für Auto und Führerschein, z.B., der dann jahrelang abbezahlt werden muss. Das feuert die Wirtschaft locker um 10-20 Jahre an. VW und Daimler reiben sich jetzt schon die Hände.

Mittellose Nachschuldner sind doch das "Beste", was diesem Land passieren kann. Die Steuereinnahmen werden nur so sprudeln, das tun sie ja jetzt schon. Ratet mal warum!

Grüße,
Prophet

Das nuetzt aber nichts - Deine verlorene Stimme erhalten die Systemparteien ...

CrisisMaven ⌂ @, Samstag, 22.08.2015, 22:17 vor 3806 Tagen @ Köpi 6327 Views

Nein, ich wähle eine von den kleinen Parteien.

... seit das Wahlgesetz geaendert wurde. Dass sich das beharrlich nicht herumspricht, verwirrt mich zusehends. Der Sachverhalt ist etwas kompliziert, aber letztlich werden nur noch die Stimmen beruecksichtigt, die zu einem Parlamentssitz fuehren. Die "verlorenen" Stimmen dagegen werden nicht mehr, wie vor der Wahlrechtsreform, abgezogen.

Daher ist der einzig sichtbare, wenn auch unwirksame, Protest die komplette Wahlverweigerung!

Die letzten Male war es die BüSo

Diese da? Da bist Du ja in bester Gesellschaft, wenn Du denen auch noch zu Geld verhilfst ...

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Abschiebungskosten

LLF @, Samstag, 22.08.2015, 22:18 vor 3806 Tagen @ Sylvia 6398 Views

- Warum wird so wenig abgeschoben?

Eine Abschiebung kostet bis zu 6.000 Euro und muss vom Land bezahlt werden.
Deshalb wird bei freiwilliger Rückkehr eine Prämie von zu 6.000 Euro gezahlt, was auf dem Balkan bei sparsamer Haushaltsführung für ein ganzes Jahr ausreichen kann.

Eine effiziente Abschiebung müsste vom Bund mit Hilfe bundeseigener Abschiebehaftanstalten durchgeführt werden. Würde der Bund solche Abschiebehaftanstalten im nahen und fernen Ausland betreiben (beispielsweise im heute polnischen Stettin oder im heute tschechischen Karlsbad), dann könnten die Abschiebungsflüge in den Nachbarstaaten schnell und störungsfrei durchgeführt werden. Derzeit noch ein völliges Tabu.

Derzeit ist es so, dass die Asylbewerber bis zum Abschluss des letzten Revisionsverfahrens Anspruch auf Unterhaltsleistungen des Staates haben.

Putin muß uns nicht bewaffnen, er soll einfach mal kurz zum Rhein durchmarschieren!

Jermak @, Samstag, 22.08.2015, 22:20 vor 3806 Tagen @ Taktiker 6522 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 22:25

und hier seine Statthalter installieren, mit dem Ziel des Aufbaus der eurasischen Wirtschaftszone, die er vorgeschlagen hat.
Um die irrationalen Polen kann er dabei gerne einen Bogen machen und die den Amis überlassen. Sollen sie ihre "Abwehrraketen" dort doch aufstellen.


Der ganze US-Atomraketen- und Drohnen-Müll-Dreckstall gehört dringend mal ausgemistet!

Schlimmer als das Leben jetzt und als Ami-Sklaven wär das auch nicht.

Die Russen haben immerhin eine uns verwandte Kultur, während die Amis gar keine haben.

grüße

jermak

Asylbewerber vs. Hartz-IV-Empfänger

LLF @, Samstag, 22.08.2015, 22:25 vor 3806 Tagen @ Prophet 6323 Views

Das ist ein Konjunkturprogramm in Höhe von 12 Milliarden Euro.

Es ist mir immer wieder unverständlich, warum das in einem Wirtschafts-
und Börsenforum niemand erkennt.

Warum wird dann bei den Hartz-IV-Empfängern, insbesondere bei den Kindern, gespart? Mindestrente, Grundeinkommen für Minderjährige (zumindest bis zum 18. Lebensjahr sollte es keine Auswirkungen auf die Arbeitsbereitschaft haben), etwas mehr BAFög, Zuschüsse für Weiterbildung, weniger Hartz-IV-Sanktionen usw.

Moskau-Inkasso

Sylvia @, Samstag, 22.08.2015, 22:38 vor 3806 Tagen @ LLF 6456 Views

Eine Abschiebung kostet bis zu 6.000 Euro und muss vom Land bezahlt
werden.

Diese Kosten plus eine saftige Strafe würde ich dem Asylantragsteller in Rechnung stellen (Grund: böswillige/mutwillige Erschleichung von Sozialleistungen). Und notfalls von Moskau-Inkasso eintreiben lassen. Dann wäre die Balkanmigration innerhalb einer Woche gelöst (und nicht nur die).

Wahlverzicht funktioniert nur wenn 100% sich daran halten

Köpi @, Berlin, Samstag, 22.08.2015, 22:46 vor 3806 Tagen @ CrisisMaven 6145 Views

Ach CrisMaven...,

Diese da? Da
bist Du ja
in
bester Gesellschaft
, wenn Du denen
auch
noch zu Geld verhilfst
...

Bei fast allen meiner Beiträge gibt es was zu meckern[[smile]]

und wenn alle bis auf einen nicht wählen, der letzte aber grün,
dann ziehen die Grünen mit über 600(?) Abgeordneten und 100% der Wählerstimmen
in den Bundestag.... na toll.

Und letztendlich haben doch alle Parteien Dreck am Stecken, ich bin doch kein Träumer, aber kleine Hunde scheißen kleine Haufen und ein Elefant hinterläßt andere Kaliber[[freude]]

Abendliche Grüße

Wenn alle lauter Kleinparteien waehlen , aber verschiedene ...

CrisisMaven ⌂ @, Samstag, 22.08.2015, 23:02 vor 3806 Tagen @ Köpi 6223 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 23:54

und wenn alle bis auf einen nicht wählen, der letzte aber grün, dann ziehen die Grünen mit über 600(?) Abgeordneten und 100% der Wählerstimmen in den Bundestag.... na toll.

Nein, ganz so ist es nicht. Wenn nur einer gruen waehlt, zieht maximal EIN Abgeordneter in den Reichtag ein. Spart mit allen finanzierten Geliebten in Wahlkreis und Bundeshauptstadt bestimmt eine Milliarde ein.

Aber ... selbst so ist es nicht, denn dieser eine Gruene bekommt "nur" ein Direktmandat. War er ueber Landesliste gewaehlt, bleibt er draussen. Die Landeslisten dagegen gehen voellig leer aus.

Und letztendlich haben doch alle Parteien Dreck am Stecken,

Ja, vermutlich. Ist das ein Grund, sie "alle" zu waehlen? Oder eben gerade nicht???

Wenn nun alle lauter kleine, nicht-konsensfaehige Parteien waehlen, verursachen sie per Wahlkampfkostenerstattung ein riesiges Haushaltsloch. Drum meckere ich ja. Du stabilisierst das System und finanzierst Moerder. Da finde ich Schweigen fahrlaessig.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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Es ist doch klar, was passieren soll.... das beste für den Staat und Unternehmer

Prophet @, Samstag, 22.08.2015, 23:15 vor 3806 Tagen @ LLF 6263 Views

Warum wird dann bei den Hartz-IV-Empfängern, insbesondere bei den
Kindern, gespart? Mindestrente, Grundeinkommen für Minderjährige
(zumindest bis zum 18. Lebensjahr sollte es keine Auswirkungen auf die
Arbeitsbereitschaft haben), etwas mehr BAFög, Zuschüsse für
Weiterbildung, weniger Hartz-IV-Sanktionen usw.

Ich weiß es nicht, und kann nur Vermutungen äussern.

Aber vielleicht liegt es daran, dass die meisten ihre trägen und fetten Ärsche nicht vorm Fernseher hochkriegen, und mal ordentlich auf den Putz hauen (und mehr Geld fordern?). Soviel Rabatz wie die Asylanten macht der Deutsche Arbeitslose eben nicht. Ist wohl Temperamentsache. [[zwinker]]

Vielleicht muss man auch eine ausgeglichene Lösung finden zwischen Sozialleistungsbeziehern und entlohnten Arbeitssklaven. Letztere sind natürlich sinnvoller, weil sie Leistung erbringen (welche z.gr.T. abgeschöpft wird) UND das Geld fast vollständig verkonsumieren. Da darf Hartz-IV nicht attraktiv genug sein. Es muss natürlich genug zum Essen und für Miete geben, aber große Sprünge soll man damit nicht machen können. Also sollen alle zu etwas höher bezahlten Arbeitssklaven werden. Das ist doch klar.

Ist eben ganz genauso mit den Asylanten. Die verkonsumieren hier fast alles vor Ort. Und Mieten STEIGEN durch die Migranten eher auf Dauer (sehr gut für die Wirtschaft!), Wohnraum wird wieder künstlich verknappt usw. Das ist eine 100%ige Deflationsbekämpfung, was hier geschieht. Ein reines Konjunkturprogramm ist das.

Übrigens wollen die meisten Einwanderer sofort arbeiten, genau deswegen kommen die meisten hier her. Nicht um Faul auf der Matte rumzulungern. Die dürfen bei unserer Rechtslage wahrscheinlich noch nicht mal zum Müllsammeln an der Straße abgestellt werden. Hartzer werden jedoch zu solchen Zwangsmaßnahmen (1-Euro-Job) regelmäßig herangezogen... Die Gesetze werden demnächst natürlich geändert werden, und damit wird man eine Entspannung herbeiführen (wer Arbeiten geht macht kein Rabatz, schau dir die Deutschen Arbeitsbienen an). Die werden malochen, konsumieren, die Familie nachholen, neue Steuerzahler durch erhöhte sexuelle Aktivität produzieren. Also genau das, was der Staat will.

Das ist doch sonnenklar, was hier geschieht. Wozu die ganze Aufregung. Da ist der Deutsche selbst schuld, wenn er ausstirbt. Wenn das Weib eben lieber auf den zweiten Benz spart und deswegen einen Zweitjob annimmt, gibt's halt weniger Kinder, weil keine Zeit und kein Geld da ist. Diese Lücke wird in Kürze gefüllt werden, mit kinderreichen Familien die versorgt werden müssen.

Wenn der Staat es klugt anstellt, ist kein wirtschaftlicher Crash in den nächsten Jahrzehnten zu erwarten. Jedenfalls nicht aus "Geldmangel". Höchsten durch "externe" Ereignisse oder wegen des vielbemühten Komplexitätsmodells.

Grüße,
Prophet

Wir brauchen keine Waffen

Romeo @, Somalia 2.0, Samstag, 22.08.2015, 23:37 vor 3806 Tagen @ Kaladhor 6317 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 23:41

Hallo Kaladhor,

wir brauchen keine Waffen!

Wer ist "wir"?

Wir brauchen eine neue Aufklärung, wo alle
Machenschaften der wirklich Mächtigen endlich auf den Tisch kommen. Und es
muss alle erreichen. Dann ist diese handvoll Mächtiger endlich machtlos,

Wer hat denn die Waffen? Diese Handvoll wirklich Mächtiger hat die Waffen, "wir" (wer immer das auch sein mag) brauchen keine, denn wir bekommen stattdessen die Aufklärung (welche? Wer klärt auf? Wen? Wie? Welche Machenschaften - ist doch alles voll demokratisch legitimiert?).
Handvoll? Es sind tausende Schergen, die diese "Handvoll" unter Waffen hat, vom freundlichen Dorfpolizisten bis zu den stets vermummt auftretenden Polizei-Sondereinheiten mit ihren Automatikgewehren, jederzeit einsatzbereit.

Aufklärung gegen Waffen, ein Tisch gegen Automatikgewehre - erscheint dir das nicht irgendwie ... asymmetrisch?

denn es wird sich keiner mehr finden, der für diese Gestalten auch nur
einen einzigen Finger krumm machen wird.

Ja, angesichts der fortgeschrittenen Dekadenz unserer mangels Lebenswillens im spenglerschen Niedergang befindlichen Endzeitgesellschaft ist wirklich nicht damit zu rechnen, dass sich ein noch nicht ganz Weggedämmerter findet, der angesichts der Waffenübermacht der Mächtigen noch einen Finger krumm machen könnte:
https://www.youtube.com/watch?v=mevxenJ6Mtc

Dann findet die große Jagd statt.

Wie soll das gehen, Jagd ohne Waffen? Vorab schon mal "Waidmannsheil".
Oder meinst Du, sie, die Mächtigen, werden die aufgeklärten Waffenlosen jagen?

Mit Waffen eskalieren höchstens die kleinen Konflikte innerhalb der
Völker, ohne dass die wahren Verantwortlichen Angst haben müssen, sondern
im Gegenteil selbstzufrieden zusehen können, wie sich die Armen
gegenseitig umbringen.

Ohne Waffen müssen die wahren Verantwortlichen noch weniger Angst haben. Wie schön, dass alles so friedlich ist.

Wir brauchen keine Waffen.

Friedvolle waffenlose Grüße, [[top]]
R.

--
Klagt nicht, kämpft!

Da gehe ich mit...

Bernadette_Lauert, Samstag, 22.08.2015, 23:40 vor 3806 Tagen @ Sylvia 6259 Views

Aber was mich interessieren würde:
Wie stehst Du zur Gretchenfrage "Einwanderungsgesetz"?


Da bin ich absolut dafür! Ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem oder
neuseeländischem Vorbild. Womit ich mich mal wieder als pro-AfD oute
[[zwinker]]

Schön, dass wir da einer Meinung sind.

Ach ja: Mich würde auch mal interessieren, wie das in der juristischen
Praxis aussieht, wann das Asylgesetz greift. Ist hier eine Debatte

nötig?

Debatte nötig? Ja, absolut! Eine offene Debatte, in der alle Fragen
erlaubt sind. Ohne Tabus. Und vor allem: In der thematisiert wird, warum
bestehende Gesetze nicht angewandt werden.

Ja, und ob da sonst noch was im argen liegt. Mir kommt das komisch vor.

Auf der Homepage des
Bundesamt
für Migration und Flüchtlinge
ist zu lesen: "Asylbewerber, die
über einen sicheren Drittstaat einreisen, werden nicht als Asylberechtigte
anerkannt. Für sie ordnet das Bundesamt die Abschiebung an: Sie werden in
den Staat, über den sie eingereist sind, zurückgeführt."

Wie ich bereits zeigte: Es wird gerade mal 1(ein!) Prozent abgeschoben.

Das ist der unbeantwortete Widerspruch. Die Rechnung Rechtsstaat geht so nicht auf. Was ist da los?

Dieser Punkte sollte nicht nur diskutiert werden - jeder Bürger dieses
Landes sollte noch heute Abend seinem, für seinen Wahlkreis zuständigen,
Politiker einen Brief oder eMail schreiben und ihm diesen Fakt (verbal) um
die Ohren hauen.

Zustimmung!

Sollten wir es gar lockern, aber weniger Unberechtigte dulden.


Ja, auch darüber könnte man nachdenken.

Sollte man machen. Wie gesagt - ich die Zahlen passen hinten und vorne nicht zusammen.

Gruß, BLa

Applaus (oT)

stocksorcerer @, Sonntag, 23.08.2015, 07:58 vor 3806 Tagen @ Olivia 5712 Views

- kein Text -

Absurd ... das hiesse, die Kandidaten würden sich selber die Wahl verweigern.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 23.08.2015, 09:37 vor 3806 Tagen @ Köpi 5802 Views

und wenn alle bis auf einen nicht wählen, der letzte aber grün,
dann ziehen die Grünen mit über 600(?) Abgeordneten und 100% der
Wählerstimmen
in den Bundestag.... na toll.

Und soweit kommt es nie, denn dann würden schon vorher die Regeln geändert.

Ich persönlich setze darauf, daß die anrollende Superkrise all diese Entartungen hinwegfegen wird. Der debitistische Zyklus wird unweigerlich mit einem erzwungenen Schuldenabbau zuendegehen. Das können die Zentralbanken zugunsten ihrer Herren zwar verzögern, aber nicht abwenden ...

Grüße

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Vernünftig

Heinz @, Sonntag, 23.08.2015, 10:47 vor 3806 Tagen @ LLF 5710 Views

In meinen Augen wird, um 2 Beispiele aus Deiner Karte herauszugreifen, die Ukraine nicht vernünftiger regiert als Afghanistan. Und wenn man die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts ansieht, dann können einem schon Zweifel bezüglich der Wirksamkeit von Bildung bezüglich kommen.
Vor der Erfindung von Radio und Fernsehen setzte Propaganda und Massenkommunikation die Lesefähigkeit großer Teile der Bevölkerung voraus. D.h. keine Reformation, keine französische Revolution und auch keine russische ohne Alphabetisierung der Bevölkerung. Und auch kein Shitstorm im Internet.
Um jetzt aber die Kurve zu Deinem Ausgangsposting zu kriegen: Mehr Bildung wird nicht helfen, weil z.B. islamische Bildung nicht kompatibel mit westlich-liberaler Bildung ist. Auch die hinduistische oder chinesische ist es nicht, obwohl dies weniger auffällt. Selbst bei uns geht das Bildungssystem vor die Hunde, weil unter Bildung immer mehr die Vermittlung von fachlicher Kompetenz anstelle von sozial verbindlichen Normen verstanden wird. Und das Fehlen von Normen hat im sozialen Bereich die gleichen Folgen wie in der Technik: die Kommunikation wird schwieriger. Und vielleicht hat die Deindustrialisierung der USA mehr mit dem Wegfall der sozial verbindlichen Normen, der gesellschaftlichen Liberalisierung zu tun, als mit der wirtschaftlichen.

--
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Deutsche Arbeitslose macht Rabatz - guckst du...

Leserzuschrift @, Sonntag, 23.08.2015, 12:39 vor 3806 Tagen @ Prophet 6004 Views

Aber vielleicht liegt es daran, dass die meisten ihre trägen und fetten
Ärsche nicht vorm Fernseher hochkriegen, und mal ordentlich auf den Putz
hauen (und mehr Geld fordern?). Soviel Rabatz wie die Asylanten macht der
Deutsche Arbeitslose eben nicht. Ist wohl Temperamentsache. [[zwinker]]

Einspruch!! Rabatz ist mein Zweitname. Ich mache gerade Rabatz... nicht zu viel, weil ich hab ja auch noch andere Interessen und ein Privatleben [[zwinker]], aber ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit der deutschen Arbeitslosenverwaltung. Es geht mir auch nicht um mehr Geld, nur um Datenschutz und Grundrechte. Klllllleeeine Erfolge hab ich schon, aber da geht noch was.

Sie stellen sich mittlerweile gerne tot... weil ich sie zu viel beschäftige. Dabei hab ich kaum Zeit für sie, ...gibt ja noch andere Baustellen. Der Regionalleiter war der Knaller - er hatte sich per Mail neulich für vier Wochen in den Urlaub verabschiedet, in der Hoffnung es kümmere sich ein anderer um mich. Nächste Woche müsste der Urlaub vorbei sein... für Anregungen, wie ich meine Verwalter und Integrationshilfen weiter beschäftigen könnte, bin ich trotzdem immer offen [[zwinker]]. Je mehr ich das Sozialsystem strapaziere, desto schneller geht es vor die Hunde.

Wenn also jemand sich daran stört, dass ich "nicht arbeite" und Nutznießer der Allgemeinheit bin (z. B. Olivia), darf mir gerne helfen, den Zustand schneller zu beenden. Wie vielen schon bewusst sein dürfte... es ist nur noch eine Frage der Zeit. In eine leere Kasse kann auch keiner mehr reingreifen. Ich leiste aktiven Wiederstand gegen das Sozialsystem. Ein steter Tropfen höhlt den Stein.

Apropos andere Baustellen... als Sozialleistungsempfänger muss ich ja keine Rundfunkgebühr bezahlen. Nun verweigere ich aber schon länger die Zahlung und habe nun den zweiten Festsetzungsbescheid bekommen. Dem letzten Anfang Dezember habe ich widersprochen, aber der Widerspruch ist nicht bearbeitet worden.

Nun kam ein neuer Festsetzungsbescheid für Folgemonate, welche im ersten noch nicht aufgeführt waren. Ich denke, deshalb muss ich halt noch einen Widerspruch schicken, weil es nicht ausreicht, sich auf den ersten zu berufen, welcher nicht bearbeitet worden ist.

Ich würde auch gerne klar machen, dass ich nun eh nicht mehr zahlen muss oder will wegen Hartz 4. Aber den Antrag ausfüllen will ich nicht vorschriftsgemäß, da dies ja gewertet werden könnte, als würde ich den "Staatsvertrag" prinzipiell ansonsten anerkennen.

Gibt´s hierzu einen guten Formulierungsvorschlag? Pinzipiell hebele ich die sowieso wieder mit Forderungen meinerseits und einer knapp gesetzten Frist, in Verbindung mit der Ungültigerklärung der Forderung meinerseits aus. Aber eventuell muss ich dann keinen dritten Widerspruch schreiben.

Hatte mir auch schon überlegt mal, rauszubekommen, wer denn hier ggf. pfändet, ob überhaupt jemand hier sich dafür hergibt. Wenn sich sowieso vorort keiner darum kümmern möchte (gibt es ja auch), muss ich mir gar keine Mühe machen. Wenn doch, kann man sich ja mal bei der "zuständigen" Stelle vorab informieren, wie man gezielter vorgehen kann, um ihr Arbeit zu ersparen.

Abstecher ins Bewusstsein

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 23.08.2015, 19:03 vor 3805 Tagen @ helmut-1 5787 Views

"...und ist somit entweder ein Vorwand für Nichtstun oder sinnlosen
Aktionismus."

Was ist aber, wenn man einfach drauf losmacht, ohne vorher zu hinterfragen
(nach meiner Auslegung dieses Wortes)? Ist das dann kein sinnloser
Aktionismus?

Frei nach Watzlawick: Es ist nicht möglich nicht zu agieren. Jeder Mensch ist immer und fortwährend in Aktion.
Sinnloser Aktionismus entsteht durch "hinterfragen". Vermutlich hatte die Dame, die Schäuble am Rückenmark verletzte genau das gemacht, nämlich die Rolle Schäubles "hinterfragt".

Wenn ich CrisisMaven
richtig verstanden habe, kommt es überhaupt nicht auf Hinterfragen an, sondern alleine und ausschließlich auf die wirkmächtige Aktion. Die Aktion so durchzuführen, dass sie das Ziel erreicht oder einen zumindest dem Ziel näher bringt.

Und das geht nur über Selbst-Bewusstsein, sich darüber bewusst zu sein, wo stehe ich, und wo will ich hin, und welche Aktionen führen dazu.

meine erste Frage ist:

Provokatives Beispiel:
Der seinerzeitige Anschlag auf Schäuble, der ihn in den Rollstuhl
gebracht hat. Die Frau (die Attentäterin) hatte also - nach Deiner
Interpretation - die Macht, und hat sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten
verhalten. Hab ichs nun richtig verstanden?

Nein. Macht hat nur derjenige, dessen Aktivitäten ihn seiner Zielerreichung näherbringen.

Zu 2. sollte eigentlich selbstverständlich sein, ist es aber nicht
mehr.
Das ist ein Kennzeichen von Dekadenz.
Deswegen finde ich, sollte man gründlich darüber nachdenken, was die
eigenen Interessen sind.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann meinst Du, dass viele die
Wahrnehmung ihrer eigenen Interessen aus dem Blickwinkel verloren haben.
Hat natürlich was für sich. Es gibt aber auch den sog.
Interessenskonflikt, - den hast Du nicht angesprochen.

Nein, nicht die Wahrnehmung ihrer Interessen, sondern ihr Selbsbewusstsein. Das Bewusstsein seiner selbst führt zur Auflösung sämtlicher vermeintlicher Interessenkonflikte.

Beispiel: Einer der deutschstämmigen Bauern in unserer Umgebung war der
Anführer der Anti-Fracking-Aktionen in Pungesti (Rumänien).
Weisungsgemäß haben die Gendarmen drauf los geprügelt, - er kam auch mit
gebrochenen Arm etc. ins Krankenhaus.

Bewundernswert, - auf den ersten Blick. Ich kenne seinen Bauernhof, auch
die damit verbundenen Arbeitsdimensionen, kenne seine Frau, seine Kinder.
Was glaubst Du, wer die fehlende Arbeitskraft zuhause ausgleichen mußte?
Den Schaden mußte die Familie gemeinsam tragen.

Daher können die eigenen Interessen nicht unbedingt von der Seite des
Wünschenswerten bestimmt werden, sondern eventuell auch von einem anderen
Kriterium, das bei mir überm Esstisch in Form eines Gebetes hängt:

Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu verändern, die ich verändern
kann.
Herr, gib mir die Geduld, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht verändern
kann.
Herr, gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.

Wenn ich gläubig wäre, dann würde ich sagen:
"Herr, gib mir den Mut, Dinge zu ändern...", aber ich bin es nicht. Also kann ich das nicht sagen.
Dieses Gebet wurde nämlich schon sehr oft von Menschen gesprochen, die nicht mehr viel Kraft hatten.

Wenn ich mir nicht die Mühe mache, die Dinge zu hinterfragen (im Sinne
des Analysierens), laufe ich Gefahr, mich in blindem Aktionismus zu
verlieren und meine Energie irgendwo zu vergeuden, wo sie keinen Sinn
macht. Genau das kommt mir manchmal in den Sinn, wenn ich mir so manche
Aktionen der extremen Rechten oder Linken ansehe.

Die haben allle "hinterfragt" und wollen die Dinge radikal angehen, ohne zu bedenken, dass ihnen die Kräfte fehlen, die Dinge von der Wurzel her zu lösen. Also bewirken sie nur eine Verhärtung der Gegenseite.

Ich bin auf der Suche nach dem strategisch wichtigen Punkt des Archimedes, der allein mit der Kraft seiner Arme die ganze Erde aus ihren Angeln heben wollte.
(Mathematisch übrigens völlig korrekt, deswegen gilt er auch als eines der Mathegenies der Antike)


Gruß Mephistopheles


Gruß zurück - Helmut

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Vor allem ist es völlig überflüssig, sich über die Wahl den Kopf zu zerbrechen

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 23.08.2015, 19:24 vor 3805 Tagen @ CrisisMaven 5558 Views

Hatte nicht die SED über 99% der Stimmen bei über 99% Wahlbeteiligung, und war trotzdem nur 1 Jahr nach dieser siegreich gewonnenen Wahl ausgeschieden aus der Regierung? (ok, meinetwegen waren es vll. auch nur 98%)

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Ja, "die wirkmächtige Aktion" ... auch sie scheitert an den ohn-maechtigen/unwilligen Akteuren ...

CrisisMaven ⌂ @, Sonntag, 23.08.2015, 19:42 vor 3805 Tagen @ Mephistopheles 5638 Views

Wenn ich CrisisMaven richtig verstanden habe, kommt es überhaupt nicht auf Hinterfragen an, sondern alleine und ausschließlich auf die wirkmächtige Aktion. Die Aktion so durchzuführen, dass sie das Ziel erreicht oder einen zumindest dem Ziel näher bringt.

Genau so. Ich habe immer Schrecken gesaet und mich am Ende durchgesetzt. Aus 220 Tagessaetzen oder beantragter Haftstrafe wurde entweder Verfahreneinstellung auf Staatskosten oder 15 Tage zum Mindestbetrag - letzteres, weil man mich aergern wollte, denn gegen 15 Tage gibt es kein Rechtsmittel und man bleibt auf seinen Kosten sitzen. Bei lupenreiner Verfahrenseinstellung oder Freispruch dagegen muss der Staat die Auslagen tragen. (Ich habe mich dann aber auch nie lumpen lassen - meine "aussergerichtlichen Kosten" und auch sonstiges habe ich dem Staate nie in Rechnung gestellt, auch habe ich heute noch einen Titel ueber ca. 60 Mark vom Verwaltungsgericht Koeln irgendwo herumliegen. Da eine Zwangshypothek auf den Bonner Bundestag erst ab 500 Mark moeglich war, habe ich es bisher gelassen ... [[freude]] ...)

Allerdings ... fuehre ich das auch auf die dabei stets mit beachtete Juristerei zurueck. Daran z.B. scheiterte Palmer grossenteils.

Das Problem ist: solange einer allein ausreicht, vgl. Vowinkel, kann das funktionieren, wenn man dafuer allerdngs eine Karriere aufzugeben bereit ist.

Aber, waehrend ich den Ausbau der Kernkraftwerke auf 150 Einheiten noch zu bauender Reaktoren erfolgreich verhindern konnte, so waere fuer die Ruecknahme der Betriebsgenehmigungen der bestehenden Kerntechnischen Anlagen eine gemeinsame Anstrengung und Geld vonnoeten gewesen. Diese Gelder kommen zwar zusammen, wenn jemand einen Kroetenwanderweg finanziert haben moechte, nicht aber gegen die groesstmoegliche "friedliche" Bedrohung, die unsere Zivilisation infrage stellt, die Atomindustrie.

Von daher bezweifle ich, dass es in Deutschland zu am Ende wirksamem, d.h. erfolgreichem, Widerstand kommen wird. Meine Bedenken hatte ich mehrfach schon "zu Papier" gebracht.

Anders als im Dritten Reiche, waere der Widerstand (im Durchschnitt der engagierten Buerger) mit weniger Anstrengung verbunden, als zu einem Fussballspiel zu gehen und fuer ein Eifon Schlange zu stehen. Das stimmt mich eben pessimistisch.

Um es salopp zu sagen: wenn sich Menschen, die im Knast lebenslang eingesperrt sind, monatelang bis jahrelang auf einen erfolgreichen Ausbruch vorbereiten koennen, sollten diejenigen, die angeblich um ihre Freiheit so sehr besorgt sind, es doch auch schaffen, entsprechende Zeiten ausserhalb des Knasts zu opfern? Aber solange man die Freiheit nicht gaenzlich verloren hat, passen sich die meisten lieber an. Sonst waere auch ein Nordkorea kaum denkbar.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Danke für die Antwort

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 23.08.2015, 20:36 vor 3805 Tagen @ Mephistopheles 5546 Views

Hab das alles durchstudiert und stelle fest, dass ich viele Dinge nicht nachvollziehen kann.

Mag sein, dass da irgendeine Logik dahintersteckt, - dann ist es aber eine Logik auf einer Ebene, die ich nicht durchschaue. Eher bin ich der Meinung, dass sich viele Deiner Thesen selbst widersprechen, - aber das ist meine subjektive Auffassung.

Erinnert mich an Nietzsche und seinen Zarathustra. Auch da mußte ich manche Passagen dreimal lesen, und bin bei manchen doch nicht draufgekommen, was damit gemeint ist.

Wahrscheinlich kommt auch vieles auf den Blickwinkel an, von dem aus man es betrachtet. Dazu ist auch vieles eine Sache des Wortverständnisses, - ich glaube, da sind wir nicht auf einer Linie.

Beispielsweise ist das Wort "Kraft" in dem Gebet mit dem Wort "Mut" absolut gleichzusetzen. Das eine ist gleichzeitig das Synonym für das andere. Geht eigentlich aus dem Kontext hervor.

Trotzdem vielen Dank für Deine Erläuterungen!

Gruß - Helmut

Selbst - Bewusstsein

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 23.08.2015, 21:12 vor 3805 Tagen @ helmut-1 5514 Views

Hab das alles durchstudiert und stelle fest, dass ich viele Dinge nicht
nachvollziehen kann.

Sorry, aber du musst schon sagen, wie genau.

Mag sein, dass da irgendeine Logik dahintersteckt, - dann ist es aber eine
Logik auf einer Ebene, die ich nicht durchschaue. Eher bin ich der Meinung,
dass sich viele Deiner Thesen selbst widersprechen, - aber das ist meine
subjektive Auffassung.

Erinnert mich an Nietzsche und seinen Zarathustra. Auch da mußte ich
manche Passagen dreimal lesen, und bin bei manchen doch nicht
draufgekommen, was damit gemeint ist.

Nein, sondern Martin Luther.

Hier stehe ich, ich kann nicht anders.

Das ist Bewusstsein seiner selbst. Auch ein Einzelner, ein Niemand, ein kleiner Mönch, jemand, der keine Kraft hatte, aber Mut, und trotzdem als Einzelner wie Helga Vohwinkel das ganze System aus den Angeln gehoben hat.
Nach ihm war nichts mehr wie vor ihm, und ohne Luther kein Nietzsche und kein Zarathustra.

Wahrscheinlich kommt auch vieles auf den Blickwinkel an, von dem aus man
es betrachtet. Dazu ist auch vieles eine Sache des Wortverständnisses, -
ich glaube, da sind wir nicht auf einer Linie.

Ich berufe mich auf meine Lebenserfahrung und ich vermute, auch die Erfahrung vieler anderer: Da, wo die Kraft nie und nimmer hinreichen würde, ist es trotzdem der Mut, der eine Veränderung bewirken kann.

Beispielsweise ist das Wort "Kraft" in dem Gebet mit dem Wort "Mut"
absolut gleichzusetzen. Das eine ist gleichzeitig das Synonym für das
andere. Geht eigentlich aus dem Kontext hervor.

Trotzdem vielen Dank für Deine Erläuterungen!

Gruß - Helmut

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Das stimmt auf keinen Fall

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 23.08.2015, 21:44 vor 3805 Tagen @ Prophet 5549 Views

Viele (auch Unternehmer) unterliegen diesem Denkfehler. Sie denken, sie
würden Steuern zahlen. Steuern zahlt allerdings nur der Konsument und
Arbeitssklave.

Ich habe noch nie einen "Arbeitssklaven" gesehen, der Geld mitgebracht hat auf seinen Arbeitsplatz, um davon Steuern zu bezahlen.

Der Unternehmer wird vom Staat lediglich dazu gezwungen, den

Handlanger für die Steuereintreibung (MwSt. z.B.) zu spielen. Die
Zwangsbeitreibung geschieht übrigens auch mit Waffengewalt gegenüber dem
renitenten Unternehmer [[zwinker]]

Der renitente Unternehmer hat immer noch die Chance, dem Finanzamt den ganzen Bettel vor`n Latz zu knallen, indem er einfach Insoantrag stellt.

Denn es ist auch für Kleinunternehmer ganz einfach: kauft bei dir keiner
ein (oder du machst keinen Gewinn), zahlst du z.B. auch dementsprechend
wenig bis keine Einkommenssteuer. Wenn die EKSt. progressiv zum
wirtschaftlichen Erfolg steigt, steigen halt auch die Kosten für die
Produkte oder Dienstleistungen. Man preist es einfach ein.

Schön wär`s. Die Konsumenten haben aber meist gar keine Lust, Steuern zu zahlen, und kaufen einfach nicht mehr ein, wenn die Preise steigen.

Grüße,
Prophet

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Waffenbesitz

SFA @, Montag, 24.08.2015, 19:20 vor 3804 Tagen @ Kaladhor 5496 Views

Zur Zeit haben Waffen diejenigen,
a) denen erlaubt es, sie zu besitzen (Amtsträger, Jäger, etc. teils mit Nachweis der Eignung!)
b) die sich nicht um Gesetze kümmern

IIRC waren früher in den antiken Demokratien aber auch im Mittelalter mit den Bürgerrechten automatisch der Waffenbesitz und Tragen in der Öffentlichkeit erlaubt. Und das war ein Grund, warum sich die Herrscher überhaupt um deren Belange gekümmert haben.
Nur mal so schnell ausm Gedächtnis heraus.

Jetzt hat also i.d.R. der Bürger keinen Zugriff auf Waffen, außer er vertritt das System, oder aber er ignoriert eh die Gesetze.

Wer ist denn da wohl der Verlierer? Könnte das vielleicht der Bürger sein?

--
“If there is evil in the world, it lies within the heart of mankind”
Knowledge - Communication - Tolerance

USA wollen 10.000 syrische Flüchtlinge aufnehmen

Ortelius @, Dienstag, 25.08.2015, 07:20 vor 3804 Tagen @ Reffke 5401 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 25.08.2015, 07:33

Die Vereinigten Staaten von Amerika möchten 0.25% der syrischen Flüchtlinge aufnehmen. Wow!

http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-usa-wollen-10-000-fluechtlinge-aufnehmen-a...

Ich schätze mal, die suchen sich die Akademiker raus.

"Außerdem stehe für Washington im Vordergrund, zu einem politischen Wandel in Syrien beizutragen, um den Flüchtlingen die Heimkehr zu ermöglichen, sagte Kirby."

An Zynismus kaum zu überbieten. Ich gehe mal [[kotz]]

Nach München kommen an einem "guten" Tag genau so viele wie in die USA in einem ganzen Jahr

Sylvia @, Dienstag, 25.08.2015, 09:27 vor 3804 Tagen @ Ortelius 5167 Views

UAS: "Wir erwarten, in diesem Fiskaljahr zwischen 1000 und 2000 syrische Flüchtlinge willkommen zu heißen und 5000 bis 8000 syrische Flüchtlinge im Fiskaljahr 2016", sagte Kirby vor Journalisten."

München: "Es kamen 755 Menschen innerhalb von 24 Stunden ... Mehr als durchschnittlich 400 Asylbewerber kommen pro Tag nach München. Allein im Juni erreichten über 9.000 Asylbewerber die Landeshauptstadt."

Asylansturm: München ruft Katastrophenfall aus

USA zerbomben "Schurkenstaaten" und destabilisieren Europa - drei Fakten, eine Interpretation und ein Fazit

Bernadette_Lauert, Dienstag, 25.08.2015, 10:03 vor 3804 Tagen @ Ortelius 5382 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Dienstag, 25.08.2015, 10:44

In diese Debatte bekommen wir nur Klarheit, wenn die Fakten auf den Tisch gelegt werden und ohne Scheuklappen besprochen werden.

FAKT 1: Die Destabilisierungspolitik der USA hat Primär- und Sekundäreffekte. Dazu der US-Historiker Eric Zuesse (übersetzt von DWN):
"In Libyen, Syrien, der Ukraine und anderen Ländern an der Peripherie oder den Rändern Europas hat US-Präsident Barack Obama eine Politik der Destabilisierung und sogar Bombeneinsätze und andere militärische Unterstützung betrieben, die Millionen Flüchtlinge aus diesen Peripherie-Gegenden und nach Europa getrieben hat."
Mehr: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/08/13/us-historiker-die-usa-zerstoeren-...

FAKT 2: Diese Destabilisierungspolitik führt zu den Flüchtlingswellen, die Deutschland überfordern werden. 800.000 Flüchtlinge im Jahr 2015... Sollen wir jedes Jahr eine Stadt von der Größe Kölns bauen oder was? Das funktioniert nicht.

FAKT 3: Noch mehr Zahlenirrsinn: Nur 2 bis 3 Prozent der Asylanträge werden angenommen. Die meisten sind geduldet.

Interpretation: Meine persönliche Meinung dazu... Mir kommt es seltsam vor, dass nur so wenige Anträge anerkannt werden. Gibt es hier Bedarf an einer Debatte, bei der nicht sofort "Arschloch!" geschriehen wird? Ich denke ja.
Zudem sollten diejenigen, die nur geduldet werden SOFORT abgeschoben werden, sobald sie kriminell werden. Ansonsten ist die Destabilisierung Deutschlands vorprogrammiert. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als die innere Sicherheit unseres Staates.

Fazit: Wir brauchen neben der Null-Toleranz-Politik gegenüber "Geduldeten" ein Einwanderungsgesetz, wie es andere souveräne Staaten haben, um für Zuwanderung zu sorgen, die dem Land gut tut, nicht eine, die es von innen heraus zerstört; durch Kriminalität, die nicht in den Griff zu bekommen ist und fortschreitender Überforderung unserer Sozialstrukturen, die Deutschland haben gedeihen lassen.

Ich lass mir vom Imperium doch nicht mein Schland kaputt machen!

Gruß, Bla

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