Kurz die Zusammenhänge erklärt, warum es wirtschaftlich im Moment (auch an den Börsen) abwärts geht.

ebbes @, Donnerstag, 20.08.2015, 19:25 vor 3808 Tagen 4142 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.08.2015, 19:34

Die USA betrachten BRICS als Konkurrenzmodell zu ihrem Weltbeherrschungssystem, also versuchen sie alles um diesen Ländern zu schaden.

Natürlich nicht offiziell. Wie üblich gilt wieder das Sprichwort für die USA:

Hinter dem Lächeln, den Dolch verbergen.
Ein Treppenwitz, dass es ein Chinesisches ist.

Der Börsenindex für die BRICS Staaten.

http://x.onvista.de/typ3.chart?ID_NOTATION=1643097&TIME_SPAN=1Y&LEGEND=1&SC...

Ich finde es merkwürdig, dass Brasilien sowohl die olympischen Spiele, als auch die Weltmeisterschaft bekommen hat.
Es ist nicht abwegig an keinen Zufall zu glauben.

Brasilien muss trotz wirtschaftlichen Niedergang, die Zeche zahlen
Der Unmut im Volk wächst. Die Arbeitslosenzahlen steigen, das war wahrscheinlich das Ziel.

http://cdn.tradingeconomics.com/charts/brazil-unemployment-rate.png?s=bzuetotn&v=20...

Aber eines der wichtigsten Weisheitssprüche im Leben ist.

Alles hängt mit allem zusammen.

Es gibt natürlich noch mehr kluge Sätze.
https://www.facebook.com/die.koepfe.der.genies?fref=photo

Für Deutschland bedeutet das:

Russland und Brasilien fallen als Autoabsatzmärkte weitgehend aus.
Das trifft dann die Autozulieferer, die entlassen müssen.
Die Arbeitslosen können sich kein Bier mehr in der Kneipe leisten.
Die Kneipe macht zu und der Wirt bestellt Premiere, jetzt Sky ab.

Die Spirale nach unten wird in Gang gesetzt.

--
Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

Die Spirale nach unten ist schon längst im Gange

Christian @, Dortmund, Donnerstag, 20.08.2015, 19:38 vor 3808 Tagen @ ebbes 3265 Views

Hi ebbes,

in unserer Familie ist die Spirale bereits seit mindestens sieben Jahren angelaufen bzw. angekommen. Einige andere in unserem Bekanntenkreis hat es später erwischt, wiederum andere noch gar nicht - vor allem natürlich Beamte. Die kriegen halt gar nix mit.

Keinen Urlaub mehr zu machen, kein Bier mehr trinken zu gehen, das machen immer mehr in unserem Umfeld. Aber es machen noch nicht genug. Ich fürchte allerdings, dass es mehr werden. Und wir kennen noch einige Leute, die mit Immokrediten so auf Kante genäht leben, dass da nicht viel schief laufen darf. Dummerweise findest du momentan aber kaum einen Wirtschaftsexperten, der der Ansicht ist, dass alles gut werden wird. Heißt im Umkehrschluss: Da kommt Böses. Zumindest für die Masse.

Brasilien und Russland tun da ihr Übriges. Ist nicht gut für eine Nation, die vom Export abhängig ist, wenn Hauptabnehmer ein Problem bekommen.

--
Und weil der Mensch ein Mensch ist,
drum braucht er was zu essen, bitte sehr!
Es macht ihn ein Geschwätz nicht satt,
das schafft kein Essen her.

So schnell macht die Kneipe nicht zu, Du alter Schwarzseher ...

Romeo @, Somalia 2.0, Donnerstag, 20.08.2015, 22:07 vor 3808 Tagen @ ebbes 2675 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.08.2015, 22:39

Für Deutschland bedeutet das:

Russland und Brasilien fallen als Autoabsatzmärkte weitgehend aus.
Das trifft dann die Autozulieferer, die entlassen müssen.
Die Arbeitslosen können sich kein Bier mehr in der Kneipe leisten.
Die Kneipe macht zu und der Wirt bestellt Premiere, jetzt Sky ab.

Guten Abend Ebbes,

zumindest Mandys Kneipe wird so schnell nicht zumachen:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=77638

"Mandy besitzt eine Bar in Berlin-Kreuzberg. Um den Umsatz zu steigern, beschließt sie, die Getränke der Stammkundschaft auf den Deckel zu nehmen, ihnen also Kredit zu gewähren.
Das spricht sich in Kreuzberg schnell herum und immer mehr Kundschaft desselben Segments drängt sich in Mandy's Bar."
@Rechtschreibkorrektur: das Deppen-Apostroph eine Zeile höher ist nicht von mir, das gehört so ... (ist Teil der Marke, die Kunden, also die von dieser Mandy, die wollen es so ...)

Na gut, Kreuzberg ist nicht Stuttgart.
Aber das Stretching hat doch gerade erst angefangen.
Da geht noch viel, viel mehr.
Sobald "wir" (d.h. "unsere" ReGIERung) in Timbuktu oder auf den Fidji-Inseln auf unsere Kosten ("es ist noch Suppe da") eine Abwackprämie ausschreiben werden, wird es den Autoabsatzmärkten auch wieder besser gehen.

Hoffnungsfrohe "There is a crack, a crack in everything ..." summende Grüße,
R.

Edit: auf das nächstliegende kommt man zuletzt:
Sollen denn unsere armen Asylanten auf Ewigkeiten alle zu Fuß gehen?
Nein!
Aktive Willkommenskultur: kostenlose Daimlers und Porsches für alle!
So gehts aufwärts ... ohne Ende ...

--
Klagt nicht, kämpft!

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Wandere aus, solange es noch geht.